Jürgen Fischer (Schauspieler)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Jürgen Fischer (* 1977 in München[1][2][3]) ist ein deutscher Schauspieler und Musicaldarsteller.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jürgen Fischer, in Oberbayern geboren, wuchs in der Gemeinde Glonn auf einem Bauernhof am Kastensee auf; später lebte er in Obertraubling bei Regensburg.[4]

Er absolvierte von 2002 bis 2004 seine Schauspielausbildung an der Akademie für Darstellende Kunst Bayern in Regensburg.[1] Während dieser Zeit besuchte er auch im Juli/August 2003 die Sommerakademie für bairisches Volksschauspiel.[3] Weitere Schauspielstudien absolvierte Fischer in München und von September bis Dezember 2004 in Mailand, dort an der Limelight Theatre Company von Alberto Bertolotti.[3][4] Außerdem studierte er von 2006 bis 2009 Gesang (Jazz, Musical) bei Franz Garlik.

Er hatte Theaterengagements, u.a. mit dem Ensemble „Dekadenz Brixen“ am Stadttheater Brixen (2005; als Wladimir in „Warten auf Godot“), beim Tourneetheater „die scene“ München (2007; als Dromio von Syrakus in „Die Komödie der Irrungen“, Regie: Michele Oliveri) und am Theater Regensburg (2008; in „Der Krawattenclub“); regelmäßig trat er seit 2005 bei den Luisenburg-Festspielen in Wunsiedel auf.[3][4] Sein Debüt gab er dort 2005 als Titelheld in „Robin Hood“, 2008 folgte dort der Zauberer Petrosilius Zwackelmann in „Der Räuber Hotzenplotz“. 2009, 2010 und 2015 spielte er dort, unter der Regie von Michael Lerchenberg, den Erzengel Michael im Volksstück „Der Brandner Kaspar und das ewige Leben“, 2010 dann den Rocky in dem Musical „The Rocky Horror Show“. Außerdem spielte er dort in den Stücken „Der Holledauer Schimmel“ (2011; als Amtsrichter), „Wast – Wohin?“ (2012; als Robert), „Die Fahnenweihe“ (2013; als Pfarrer Schaitzach) und „Glaube und Heimat“ (2014; als Gerichtsschreiber).[1][4]

Seit 2015 spielt er im Musical Dome in Köln die Hauptrolle des Bodyguards Frank Farmer in dem Musical „Bodyguard“ und gab mit dieser Rolle sein Musical-Debüt.[3][4]

Fischer war regelmäßig, meist in kleineren Rollen, auch im deutschen Fernsehen, hauptsächlich in Produktionen des Bayerischen Rundfunks, zu sehen, jedoch auch in Fernsehserien des ZDF. Er spielte in mehreren Fernsehserien mit; sehr häufig war er dabei in Serien mit süddeutschem, oberbayerischem oder österreichischem Hintergrund eingesetzt, unter anderem in „Unter Verdacht“ (2007; als Polizeibeamter der SOKO), „Heiter bis tödlich: Hubert und Staller“ (2011; als Traktorfahrer), „Heiter bis tödlich: München 7“ (2012; als Polizist im Revier 14 und Kollege von Polizeihauptmeister Xaver Bartl) und „SOKO München“ (2012; als Rechtsanwalt).

Im November 2013 war Fischer in der ZDF-Krimiserie „Die Rosenheim-Cops“ in einer Episodenhauptrolle zu sehen; er spielte an der Seite von Kathrin Ackermann als Wirtin Theresa Lohmayer den Gastwirtssohn Hubert Lohmayer. 2014 gab er als Musikkapellenleiter Dieter Horn in dem Stück „1001 Nacht in Tegernbrunn“ sein Debüt im „Komödienstadel“ des Bayerischen Rundfunks.[3][4][5] Die Erstausstrahlung erfolgte im April 2014 im Bayerischen Fernsehen.

Als Rezitator ging Fischer mit „Des san G’schichten“ auf Lesetour durch Wirtshäuser in Niederbayern.[4]

Zu seinen Hobbys gehören Fußball, Bergwandern und Heimwerken; für die Firma Einhell Germany baute er 2012 eine riesige Schaukel für einen Werbespot mit ihm, der europaweit im Fernsehen lief.[3][4] Fischer lebt in München.[1]

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Jürgen Fischer Profil und Vita bei Schauspielervideos.de. Abgerufen am 12. April 2016.
  2. Jürgen Fischer Vita. Offizielle Internetpräsenz von Jürgen Fischer. Abgerufen am 12. April 2016.
  3. a b c d e f g Jürgen Fischer Vita. Offizielle Internetpräsenz des Musicals Bodyguard. Abgerufen am 12. April 2016.
  4. a b c d e f g h Jürgen Fischer Vita. Offizielle Internetpräsenz Musical. Abgerufen am 12. April 2016.
  5. 1001 Nacht in Tegernbrunn Produktionsdetails/Besetzung. Offizielle Internetpräsenz des Bayerischen Rundfunks. Abgerufen am 12. April 2016.