Josip Drmić

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Josip Drmić

Josip Drmić (2015)

Spielerinformationen
Geburtstag 8. August 1992
Geburtsort Bäch SZ[1]Schweiz
Grösse 181 cm
Position Sturm
Vereine in der Jugend
0
0000–2001
2001–2009
FC Freienbach
FC Rapperswil-Jona
FC Zürich
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
2009–2011
2011–2013
2013–2014
2014–2015
2015–
2016–
FC Zürich II
FC Zürich
1. FC Nürnberg
Bayer 04 Leverkusen
Borussia M'gladbach
Hamburger SV (Leihe)
26 (15)
62 (18)
33 (17)
25 0(6)
11 0(1)
1 0(0)
Nationalmannschaft2
2010
2010–2011
2011–2013
2012–
Schweiz U-18
Schweiz U-19
Schweiz U-21
Schweiz
1 0(0)
7 0(6)
10 0(5)
25 0(8)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: 7. Februar 2016
2 Stand: 17. November 2015

Josip Drmić (* 8. August 1992 in Bäch SZ/Freienbach) ist ein Schweizer Fussballspieler. Der Stürmer mit doppelter Staatsangehörigkeit, der für die Schweizer Nationalmannschaft spielt, steht seit der Saison 2015/16 bei Borussia Mönchengladbach unter Vertrag. Er ist bis zum Ende der Saison 2015/16 an den Hamburger SV ausgeliehen.

Karriere[Bearbeiten]

Verein[Bearbeiten]

Josip Drmić fing als F-Junior beim FC Freienbach mit dem Fussballspielen an.[2] 2001 wechselte er vom FC Rapperswil-Jona in die Jugendabteilung des FC Zürich.[3] Am 6. Februar 2010 gab Drmić unter dem damaligen Trainer Bernard Challandes sein Debüt in der Super League. Im Spiel gegen Neuchâtel Xamax wurde er in der 87. Minute für Xavier Margairaz eingewechselt. Während seiner Zeit beim FC Zürich erzielte er 25 Tore in 74 Pflichtspielen, darunter sieben Tore im Schweizer Cup.

Am 5. Juli 2013 unterschrieb Drmić beim Bundesligisten 1. FC Nürnberg einen bis 2017 gültigen Vertrag. Sein Bundesligadebüt gab er am ersten Spieltag der Saison 2013/14 im Spiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim, nachdem er in der Halbzeit für Róbert Mak eingewechselt worden war. Sein erstes Tor erzielte er am folgenden Spieltag zum 1:0 gegen Hertha BSC; das Spiel endete 2:2. Anfang 2014 war er an den ersten drei Saisonsiegen des 1. FC Nürnberg mit insgesamt fünf Toren beteiligt. Trotz 17 Treffern von Drmić stieg die Mannschaft in die 2. Bundesliga ab.

Nach dem Abstieg unterschrieb Drmić zur Saison 2014/15 einen bis zum 30. Juni 2019 befristeten Vertrag bei Bayer 04 Leverkusen.[4] Dort konnte er sich im Sturmzentrum nicht gegen Stefan Kießling durchsetzen und absolvierte 20 seiner 25 Ligaeinsätze als Einwechselspieler; er erzielte sechs Tore. Zur Saison 2015/16 wechselte er zu Borussia Mönchengladbach. Er erhielt beim rheinischen Rivalen einen Vierjahresvertrag bis zum 30. Juni 2019.[5] Am 25. November 2015 erzielte er beim 3:3 im Auswärtsspiel bei der TSG 1899 Hoffenheim sein erstes Tor für die Borussia.

Am 1. Februar 2016 wechselte Drmić am letzten Tag der Transferperiode auf Leihbasis bis zum Ende der Saison 2015/16 zum Hamburger SV.[6] Sein Bundesligadebüt für die Hamburger absolvierte er am 7. Februar 2016 beim 1:1 im Heimspiel gegen den 1. FC Köln.[7]

Nationalmannschaft[Bearbeiten]

Die U-17-Fußball-Weltmeisterschaft 2009, bei der die Schweiz ihren ersten Titel an einer Weltmeisterschaft gewann, verpasste Drmić, weil ihm die Schweizer Staatsbürgerschaft bis 2010 verweigert wurde.[8] Er nahm mit der Olympischen Fussball-Nationalmannschaft der Schweiz unter der Leitung von Trainer Pierluigi Tami an den Olympischen Spielen 2012 in London teil. Das Team schied in der Vorrunde nach einem Unentschieden gegen Gabun (1:1) und Niederlagen gegen Südkorea (1:2) und Mexiko (0:1) aus.

Seit 2012 spielt er für die Schweizer A-Nationalmannschaft und bestritt sein erstes Spiel am 11. Oktober 2012 beim WM-Qualifikationsspiel gegen Albanien. Er wurde in der 92. Minute für Granit Xhaka eingewechselt. Am 5. März 2014 erzielte er in einem Freundschaftsspiel gegen Kroatien seine ersten beiden Tore im Trikot der Schweizer A-Nationalmannschaft. Für die Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien wurde er in den Schweizer Kader berufen und kam in allen Gruppenspielen seiner Mannschaft zum Einsatz.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Josip Drmić – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. «Zu Zürich-orientiert», www.blick.ch vom 22. Mai 2009
  2. Ungebremste Lust zum Angriff, www.marchanzeiger.ch vom 15. Februar 2012
  3. Happy Birthday Josip Drmic!, www.fcz.ch vom 8. August 2012
  4. Bayer 04 verpflichtet Stürmer Josip Drmic. Pressemitteilung auf der Homepage von Bayer 04 Leverkusen vom 12. Mai 2014 (abgerufen am 12. Mai 2014).
  5. Borussia verpflichtet Josip Drmic. Borussia VfL 1900 Mönchengladbach GmbH. 17. Juni 2015. Abgerufen am 26. Juni 2015.
  6. Hamburger SV: Perfekt: HSV leiht Josip Drmic aus, 1. Februar 2016, abgerufen am 1. Februar 2016.
  7. 1:1 - Kein Sieger zwischen dem HSV und dem 1. FC Köln, hsv.de, abgerufen am 7. Februar 2016
  8. Beamte kosteten Drmic den U17-WM-Titel