La Bastidonne

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La Bastidonne
Wappen von La Bastidonne
La Bastidonne (Frankreich)
La Bastidonne
Region Provence-Alpes-Côte d’Azur
Département Vaucluse
Arrondissement Apt
Kanton Pertuis
Gemeindeverband Territoriale Sud-Luberon
Koordinaten 43° 42′ N, 5° 34′ OKoordinaten: 43° 42′ N, 5° 34′ O
Höhe 258–479 m
Fläche 5,90 km2
Einwohner 780 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 132 Einw./km2
Postleitzahl 84140
INSEE-Code
Website labastidonne.fr

La Bastidonne

La Bastidonne ist eine französische Gemeinde mit 780 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) im Département Vaucluse in der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur. Sie gehört zum Kanton Pertuis im Arrondissement Apt.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

La Bastidonne befindet sich im Südosten des Départements Vaucluse und ist von den Gemeinden Pertuis und La Tour-d’Aigues umgeben. Nächstgrößere Stadt ist Pertuis im Westen (5 km).[1]

Im Norden der Gemeinde erstreckt sich das Gebirge des Luberon mit dem Regionalen Naturpark Luberon, zu dem das Gemeindegebiet gehört. Südlich von La Bastidonne liegt das Tal der Durance. Ein Teil der Gemeinde im Südosten wird vom Biosphärenreservat Luberon-Lure eingenommen.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Route départementale D973 verläuft auf west-östlicher Achse von Pertuis kommend in Richtung Mirabeau.

Nächstgelegener Bahnhof ist der Bahnhof Pertuis, mit dem man Anschluss an die Städte Lyon, Marseille und Aix-en-Provence erhält.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2008 2009
Einwohner 153 179 259 381 505 677 729 741 754

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Verbindungsstraße zwischen Mirabeau und La Bastidone verläuft über ein mit Kiefern und Eichen übersätes Plateau. Um die kleine romanische Kirche aus dem 13. Jahrhundert herum gruppieren sich mehrere Ziegeldachhäuser. 500 Meter östlich des Ortszentrums befinden sich die Ende der 1990er restaurierten Ruinen der Kapelle St-Julien mitsamt Eremitage. Die Einsiedelei wurde im 17. Jahrhundert erbaut und später wieder aufgegeben.[2]

In einem kleinen Obstgarten im Dorf mit Mandelbäumen werden 17 seltene traditionelle Sorten des Luberon geerntet. Die Mandel hat eine lange Tradition und existiert seit über 1000 Jahren in der Region.[2]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Marie-Christine Mansuy u. a.: Parc Naturel Régional du Luberon (= Encyclopédies du Voyage). Gallimard Loisirs, Paris 2010, ISBN 978-2-7424-2737-6, S. 134.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: La Bastidonne – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die Gemeinde auf annuaire-mairie.fr
  2. a b Marie-Christine Mansuy et al.: Parc Naturel Régional du Luberon, 2010, S. 134.