La Tour-d’Aigues

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La Tour-d’Aigues
Wappen von La Tour-d’Aigues
La Tour-d’Aigues (Frankreich)
La Tour-d’Aigues
Region Provence-Alpes-Côte d’Azur
Département Vaucluse
Arrondissement Apt
Kanton Pertuis
Gemeindeverband Territoriale Sud-Luberon
Koordinaten 43° 44′ N, 5° 33′ OKoordinaten: 43° 44′ N, 5° 33′ O
Höhe 220–510 m
Fläche 41,3 km2
Einwohner 4.241 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 103 Einw./km2
Postleitzahl 84240
INSEE-Code
Website latourdaigues.fr

Blick auf die Schlossanlage

La Tour-d’Aigues ist eine französische Gemeinde mit 4241 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) im Département Vaucluse in der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur. Sie gehört zum Kanton Pertuis im Arrondissement Apt.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

La Tour-d’Aigues befindet sich im Südosten des Départements Vaucluse und ist von den Gemeinden Ansouis, Pertuis, La Bastidonne, Mirabeau, Grambois, Saint-Martin-de-la-Brasque und La Motte-d’Aigues umgeben. Nächstgrößere Stadt ist Pertuis im Südwesten (5 km).[1]

Im Norden der Gemeinde erstreckt sich das Gebirge des Luberon mit dem Regionalen Naturpark Luberon, zu dem das Gemeindegebiet gehört. Südlich von La Tour-d’Aigues liegt das Tal der Durance. Die Gemeinde wird vom 24 Kilometer langen Fluss Èze durchflossen, der südwestlich von Pertuis in die Durance mündet.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Route départementale D956 kommt von Südwesten aus Pertuis und führt nordöstlich weiter nach Grambois.

Nächstgelegener Bahnhof ist der Bahnhof Pertuis, mit dem man Anschluss an die Städte Lyon, Marseille und Aix-en-Provence hat.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt verdankt ihren Namen einer mittelalterlichen Festung, die im 11. Jahrhundert erbaut wurde. Im späten 18. Jahrhundert erlebte die Stadt einen wirtschaftlichen Aufschwung durch Getreide- und Weinanbau sowie Textil- und Fayenceherstellung.[2]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2008
Einwohner 1.977 2.103 2.070 2.433 3.328 3.860 3.912 3.919

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Schloss La Tour-d'Aigues (im 16. und 17. Jahrhundert vollständig renoviert, kurz vor der Französischen Revolution niedergebrannt). Caterina de’ Medici wurde 1579 in dem Schloss empfangen.
  • Fayence-Museum im Keller des Schlosses.
  • Kirche Notre-Dame-de-Romégas aus dem 13. Jahrhundert, im 18. Jahrhundert erweitert
  • Maison d'Estienne du Bourguet, zwischen 1658 und 1671 erbaut, mit Wandgemälden aus dem 17. Jahrhundert
  • Maison noble aus dem 16. Jahrhundert

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Michel Albarède u. a.: Vaucluse (= Encyclopédies du Voyage). Gallimard Loisirs, Paris 2007, ISBN 2-7424-1900-4, S. 301–302.
  • Marie-Christine Mansuy u. a.: Parc Naturel Régional du Luberon (= Encyclopédies du Voyage). Gallimard Loisirs, Paris 2010, ISBN 978-2-7424-2737-6, S. 134.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: La Tour-d’Aigues – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die Gemeinde auf annuaire-mairie.fr
  2. Marie-Christine Mansuy et al.: Parc Naturel Régional du Luberon, 2010, S. 134.