Lauris

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Lauris
Wappen von Lauris
Lauris (Frankreich)
Lauris
Region Provence-Alpes-Côte d’Azur
Département Vaucluse
Arrondissement Apt
Kanton Cheval-Blanc
Gemeindeverband Luberon Monts de Vaucluse
Koordinaten 43° 45′ N, 5° 19′ OKoordinaten: 43° 45′ N, 5° 19′ O
Höhe 128–680 m
Fläche 21,81 km2
Einwohner 3.817 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 175 Einw./km2
Postleitzahl 84360
INSEE-Code
Website lauris.fr

Lauris ist eine französische Gemeinde mit 3817 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) im Département Vaucluse und in der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lauris befindet sich im Süden des Départements Vaucluse und ist von den Gemeinden Puget, La Roque-d’Anthéron und Puyvert umgeben. Nächstgrößere Städte sind Apt im Nordosten und Pertuis im Südosten, jeweils 16 km entfernt.[1]

Im Norden der Gemeinde erhebt sich das Gebirge des Luberon mit dem Regionalen Naturpark Luberon, zu dem das Gemeindegebiet gehört. Im Süden fließt die Durance, die auch die Grenze zum Département Bouches-du-Rhône bildet.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Südlich des Gemeindezentrums verläuft die D973 auf ost-westlicher Achse. Parallel dazu verläuft die Bahnstrecke Cheval-Blanc–Pertuis, die jedoch seit 1971 nicht mehr für den Personenverkehr geöffnet ist.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Besiedlung des Gemeindegebietes geht, aufgrund der günstigen Lage an der Durance, bis in frühgeschichtliche Zeit zurück. Am Ende des Neolithikums war in dieser Gegend vor allem die Lagozza-Kultur verbreitet, die durch die Stele von Lauris-Puyvert bezeugt ist. Die erste Erwähnung des Ortes erfolgte im Jahr 1079. Im Mittelalter war Lauris zunächst in bischöflichem Besitz und wurde danach von den Grafen der Provence verwaltet. 1552 war Lauris ein Lehnsgut von François de Pérussis und stand im siebzehnten Jahrhundert unter Herrschaft der Herzöge von Lesdiguières. Im achtzehnten Jahrhundert kontrollierte der Marquis d’Arlatan die Ortschaft. Nach der Entvölkerung der Region infolge der Pest siedelten sich vielerorts im südlichen Luberon Protestanten an. Lauris, als eine der wenigen Gemeinden von der Pest verschont, blieb dagegen größtenteils katholisch. Im neunzehnten Jahrhundert kam es zu einem Aufschwung in der Landwirtschaft. Lauris ist weltweit vor allem für den Anbau von Spargel bekannt geworden.[3]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2008
Einwohner 1.464 1.558 1.620 1.810 2.571 3.102 3.283 3.420

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Notre-Dame mit Eisenkirchturm.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Lauris – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise und Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die Gemeinde auf annuaire-mairie.fr
  2. Ligne de Cheval-Blanc à Pertuis, abgerufen am 27. Oktober 2011.
  3. Geschichte auf offizieller Website (Memento des Originals vom 20. Mai 2013 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.lauris.fr, abgerufen am 29. Oktober 2011.