Laurin Braun

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DeutschlandDeutschland Laurin Braun Eishockeyspieler
Laurin Braun
Personenbezogene Informationen
Geburtsdatum 18. Februar 1991
Geburtsort Lampertheim, Hessen, Deutschland
Größe 179 cm
Gewicht 78 kg
Spielerbezogene Informationen
Position Rechter Flügel
Nummer #12
Schusshand Rechts
Spielerkarriere
2005–2006 Eisbären Juniors Berlin
2006–2007 Jungadler Mannheim
2007–2009 Eisbären Juniors Berlin
2009–2010 Dresdner Eislöwen
seit 2010 Eisbären Berlin

Laurin Braun (* 18. Februar 1991 in Lampertheim, Hessen) ist ein deutscher Eishockeyspieler, der seit der Saison 2008/09 bei den Eisbären Berlin aus der Deutschen Eishockey Liga unter Vertrag steht. Sein Bruder Constantin ist ebenfalls Eishockeyspieler bei den Eisbären Berlin.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Laurin Braun begann seine Karriere als Eishockeyspieler bei den Eisbären Juniors Berlin, mit denen er in der Schüler-Bundesliga spielte. 2006 wechselte er er zu den Jungadlern Mannheim, für die er ein Jahr in der Deutschen Nachwuchs-Liga auf dem Eis stand. Im Sommer 2007 wechselte der Angreifer nach Berlin zurück. In seiner ersten Spielzeit kam er zunächst für die Eisbären Juniors Berlin in der Eishockey-Oberliga, so wie deren DNL-Mannschaft, zu jeweils mindestens 20 Einsätzen.

Ausgestattet mit einer Förderlizenz begann Braun auch die Saison 2008/09 bei den Eisbären Juniors in der Eishockey-Oberliga. Im Laufe der Spielzeit gab er sein Debüt in der DEL für die Eisbären Berlin. In der Saison 2009/10 spielte er mit einer Förderlizenz bei den Dresdner Eislöwen in der 2. Bundesliga. Seither steht er bei den Eisbären, mit denen er 2011, 2012 und 2013 deutscher Meister wurde und 2010 die European Trophy gewann, in der DEL auf dem Eis.

International[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Laurin Braun kam bei mehreren internationalen Turnieren für die deutsche U17- und U18-Auswahl zum Einsatz. Zunächst nahm er an der U18-Junioren-Weltmeisterschaft 2009 teil, wo ihm in sechs Spielen zwei Tore und zwei Assists gelangen. Später war er Stammspieler der deutschen U20-Auswahl und nahm mit dieser an der U20-Junioren-Weltmeisterschaft der Division I 2010 teil. Dabei schaffte das U20-Team ungeschlagen den direkten Wiederaufstieg in die Top-Division, in der er im Folgejahr spielte.

In der Spielzeit 2013/14 gab er sein Debüt in der Herren-Nationalmannschaft.

Erfolge und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Karrierestatistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Reguläre Saison Play-offs
Saison Team Liga Sp T A Pkt SM Sp T A Pkt SM
2006/07 Jungadler Mannheim DNL 35 17 19 36 61 5 1 0 1 8
2007/08 Eisbären Juniors Berlin OL 18 2 1 3 0
2007/08 Eisbären Juniors Berlin DNL 24 10 14 24 40
2008/09 Eisbären Berlin DEL 3 0 0 0 0
2008/09 Eisbären Juniors Berlin OL 47 14 18 32 59
2009/10 Eisbären Berlin DEL 9 3 6 9 6
2009/10 Dresdner Eislöwen 2. BL 42 5 5 10 4
2010/11 Eisbären Berlin DEL 40 4 8 12 39 12 0 1 1 0
2010/11 Eispiraten Crimmitschau 2. BL 1 0 1 1 0
2011/12 Eisbären Berlin DEL 47 9 14 23 30 13 1 3 4 2
2012/13 Eisbären Berlin DEL 38 9 16 25 20 7 0 1 1 2
2013/14 Eisbären Berlin DEL 52 10 10 20 22 3 0 0 0 0
2014/15 Eisbären Berlin DEL 33 3 5 8 18 3 0 1 1 2
DNL gesamt 59 27 33 60 101 5 1 0 1 8
OL gesamt 67 16 19 35 63
2. BL gesamt 43 5 6 11 4
DEL gesamt 4222 38 59 97 135 38 1 6 7 6

(Legende zur Spielerstatistik: Sp oder GP = absolvierte Spiele; T oder G = erzielte Tore; V oder A = erzielte Assists; Pkt oder Pts = erzielte Scorerpunkte; SM oder PIM = erhaltene Strafminuten; +/− = Plus/Minus-Bilanz; PP = erzielte Überzahltore; SH = erzielte Unterzahltore; GW = erzielte Siegtore; 1 Play-downs/Relegation)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]