Lectorium Rosicrucianum

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Emblem des Lectorium Rosicrucianum (seit 2014 mit Punkt).

Das Lectorium Rosicrucianum ist eine 1945 von den Brüdern Jan und Zwier Leene in Haarlem, Niederlande gegründete Organisation.[1] Sie wird zu den Neuen Religiösen Bewegungen gezählt und ist seit 1998 in Deutschland registriert als: Internationale Schule des Goldenen Rosenkreuzes, Lectorium Rosicrucianum e.V.

Im Lectorium Rosicrucianum (LR) spielen die historischen Dokumente der Tübinger Rosenkreuzerschriften eine zentrale Rolle. Im Unterschied zu anderen Rosenkreuzer-Richtungen vertritt das LR eine gnostische Lehre, die Ähnlichkeiten mit der Weltanschauung der mittelalterlichen Katharer aufweist.[2][3] Außerdem sind Elemente aus dem Manichäismus sowie anderen antiken, urchristlichen, indischen, chinesischen und ägyptischen gnostischen Lehren zu finden.[4]

Während andere Rosenkreuzergruppierungen auf Individualisierung und Selbsterlösung abzielen, erklärt das LR die Überwindung des Ego-Bewusstseins und die Rückkehr in Gottes Lichtreich als das zentrale religiöse Ziel.[4] Im Vergleich zu anderen Rosenkreuzer-Richtungen wird das LR als hierarchischer, organisierter, weltabgewandter und kollektivistischer beschrieben. Die Lebenspraxis der Mitglieder richtet sich nach bestimmten Regeln, wie z.B. Alkohol- und Nikotinverzicht. Insofern wird von einer eher asketischen Lebensweise gesprochen.[4]

Das LR unterhält in Deutschland Verwaltungen in Calw, Bad Münder und Birnbach. Außerdem gibt es je eine deutschsprachige Verwaltung in Österreich und in der Schweiz. Weltweit soll es etwa 12.000 Mitglieder geben, davon rund 2.000 Mitglieder in Deutschland, 600 in der Schweiz und 100 in Österreich (Stand 2013).[5]

Der Name setzt sich zusammen aus dem mittellateinischen Lectorium für „Lesepult“[6] und dem Wort Rosicrucianum, einer neuzeitlichen Latinisierung aus rosa („Rose“) und crucis (Genitiv von crux „Kreuz“).

Ursprünge[Bearbeiten]

Rosicrucian Fellowship[Bearbeiten]

  • Im April/Mai 1924 schlossen sich die Brüder Leene der Amsterdamer Gruppe der von Max Heindel gegründeten Rosicrucian Fellowship an.
  • 1925 wurde ein Verlag und eine Versandbuchhandlung (ab 1928: „Publicatie Bureau van het Rozekruisers genootschap“) gegründet, der ab 1927 die Monatszeitschrift „Het Rozekruis“ veröffentlichte. Es gab Zentren in Amsterdam, Den Haag, Haarlem und Baarn.
  • Als im Dezember 1929 die Leiterin der Amsterdamer Studiengruppe, die Lehrerin Agatha van Warendorp, erkrankte, übernahmen die Gebrüder Leene die Vertretung. Nach ihrer Genesung verweigerten die Leenes jedoch die Rückgabe der Leitungsposition an Frau van Warendorp. Die Streitigkeiten wegen dieses nicht konzertierten Führungswechsels wurden schließlich von Augusta Foss im Hauptquartier der Rosicrucian Fellowship in Oceanside zugunsten der Leenes beigelegt.
Ablösungsprozess von der Rosicrucian Fellowship

1933 mussten die Brüder Leene die von den Eltern geerbte Textilgroßhandlung aus Rentabilitätsgründen aufgeben. Stattdessen begannen sie mit der Vermarktung der Lehren Max Heindels, indem sie illegal angefertigte Raubdrucke seiner urheberrechtlich geschützten Bücher vertrieben. Die Leenes setzten sich über Heindels Verfügung hinweg, wonach keine Beiträge erhoben und Heindels Lehrmaterialien und Kurse nur kostenlos angeboten und weitergegeben werden durften. Ihre neue „Existenzgrundlage“, das Autonomiestreben ihres Haarlemer Zentrums und die Verstöße der Leenes gegen die amerikanischen Vereinsstatuten wurden im Hauptquartier in Oceanside jedoch zeitnah missbilligt, zumal die Niederländer auch die treuhänderisch vereinnahmten Fellowship-Spenden nicht mehr an die Weltzentrale abführten, um Gelder über die eigens gegründete „Max Heindel-Stiftung“ zum Erwerb eines Haarlemer Zentrums in der Hedastraat 8 und für Immobilien in der Bakenessergracht abzuzweigen.

Der Auftrag vom unsichtbaren „Orden vom Rosenkreuz“

  • Am 27. März 1935 versuchten die Brüder Jan und Zwier Willem Leene, die Leitung des Weltwerks der Rosicrucian Fellowship (Rosenkreuzer-Gemeinschaft) an sich zu ziehen, indem sie alle ihnen bekannten internationalen Adressen der Rosicrucian Fellowship-Ortsgruppen und -Studenten anschrieben, um mitzuteilen, dass sie von einem unsichtbaren „Orden vom Rosenkreuz“ beauftragt wurden, die international zerrüttete Rosicrucian Fellowship vor dem Untergang zu bewahren. So teilte man den Schülern und Prüflingen der Rosicrucian Fellowship weltweit mit, dass es sich für sie gehöre, sich, ohne zu zögern, der holländischen Gruppe anzuschließen. In diesem Schreiben behaupteten die Leenes, die Führung der esoterischen Arbeit des Weltwerkes der Rosicrucian Fellowship fortan innezuhaben und die neue Weltzentrale vorläufig in den Niederlanden angesiedelt sehen zu wollen. Die arglosen Fellowship-Studenten wurden in diesem Schreiben aufgefordert, Geld für einen Tempel-Neubau in Holland zur Verfügung zu stellen. Einen zweiten Brief schickten die Gebrüder Leene an alle Patienten, die in der okkulten Fernheilungsabteilung der Fellowship in Oceanside eingetragen waren. Darin wurden diese aufgefordert, ihre Beiträge zukünftig an die holländische Verwaltung zu überweisen, da die holländische Heindel-Gruppe vorgab, die okkulten Fernheilungsdienstleistungen zukünftig selbst durchführen zu können.
  • Am 5. April 1935 scheiterte ein Versuch der kalifornischen Fellowship-Zentrale, die niederländische Gruppe wieder stärker in die Gesamtorganisation einzubinden. Damit war der Endpunkt des Ablösungsprozesses der Haarlemer Gruppe von der Rosicrucian Fellowship erreicht.

Ende der Fellowship-Ära

Am 1. November 1935 antwortete die Muttergesellschaft in Oceanside auf den Okkupationsversuch der niederländischen Leene-Brüder und informierte alle Mitglieder, dass das Haarlemer Zentrum der Leenes in der Hedastraat 36 in seinen Handlungen nicht befugt sei, „The Rosicrucian Fellowship“ in Oceanside zu vertreten. So warnte Augusta Heindel, die Ehefrau Max Heindels, in einem internationalen Rundbrief vor der abtrünnigen, unautorisierten niederländischen Studiengruppe, die aus offensichtlich kommerziellen Gründen versuche, Gelder für einen eigenen Tempel zu sammeln und illegal Raubdrucke von urheberrechtlich geschützten Heindel-Büchern ohne ihre Genehmigung in holländischer Sprache nachdrucken lasse. Ferner beklagte sie, dass die Holländer den urheberrechtlich geschützten Namen und das Emblem der Fellowship ohne Einwilligung des Aufsichtsrates des Internationalen Hauptquartiers der Rosicrucian Fellowship benutze, um Spendengelder für okkulte Fernheilungs-Praktiken zugunsten von deren neuem „Fernheilungszentrum Rosenhof“ zu vereinnahmen.

Die Gebrüder Leene waren in der Rosenkreuzer-Gemeinschaft Rosicrucian Fellowship von Max Heindel keine initiierten Rosenkreuzer geworden, da sie weder die kleinen noch die großen Einweihungen empfangen und nur den untersten Grad des Novizen (= Neuaufgenommene) erreicht hatten. Nachdem der Übernahmeversuch der Leene-Brüder gescheitert war, wurden sie aus der Rosicrucian Fellowship ausgeschlossen, wozu auch der Streit um die Einnahmen von für erkrankte Schüler angebotenen Fernheilungsdienstleistungen beigetragen hatte. Am 25. September 1935 wurde die Satzung der Leene-Gruppe durch die niederländischen Behörden anerkannt. Dadurch erhielt die ehemalige Haarlemer Zweigstelle eine rechtliche Bestätigung ihrer Selbständigkeit.

Hinwendung zum Manichäismus

1936 identifizierten sich die Leene-Brüder mit dem Gedankengut der gnostischen Gruppierung der Manichäer und gaben ihrer Gruppe nun den Namen Manichäer-Orden.

Gründung der „Jakob Böhme Gesellschaft“

  • Am 17. Juli 1938 verstarb Zwier Willem Leene nach einem Herzinfarkt, woraufhin sein Bruder Jan die Leitung übernahm.
  • 1941 legte die Gruppe den Namen „Rosenkreuz“ und die parallel beibehaltenen alten Heindel-Firmennamen Rozenkruisers Genootschap (= „Rosenkreuzer-Genossenschaft“) bzw. Max Heindel Stichting (= „Max Heindel Stiftung“) ab, da Frau Heindel zwar auf eine Strafanzeige verzichtet hatte, Leene aber nicht mehr befugt war, das rosenkreuzerische und theosophische Gedankengut Max Heindels zu vertreten. Fortan nannte sich die Gruppe Jakob Böhme Gesellschaft.

Seine ersten Schriften verfasste Jan Leene unter dem Decknamen John Twine. Dann legte er sich das Pseudonym Jan van Rijckenborgh zu. Auch dieses zweite Pseudonym wurde innerhalb der Organisation akzeptiert.[7][8][9]

Weitere bekannte Ursprünge[Bearbeiten]

Jan und Zwier Willem Leene besuchten regelmäßig Vorträge des reformierten Predigers Arnold Hendrik de Hartog (1869–1938). Beide wurden auch durch die Lehren des Philosophen Eduard von Hartmann (1842–1906), durch die Werke Jakob Böhmes und auch durch die religiös-spirituellen Bücher des deutschen Schriftstellers und Malers Joseph Anton Schneiderfranken (bekannt als Bô Yin Râ) beeinflusst.[10]

Es bestehen darüber hinaus Bezüge zur Anthroposophie Rudolf Steiners.[11][12]

Gründung und Entwicklung nach dem Zweiten Weltkrieg[Bearbeiten]

Nach einigen Namensänderungen der 1934 unter Führung der Brüder Leene von der niederländischen Sektion der Rosenkreuzer-Gemeinschaft abgespaltenen Gruppe gründete Jan Leene 1945 in Haarlem das LR, das ab 1946 auch unter dem Namen „Schule des Rosenkreuzes“ auftrat. Im Mai 1955 wurde für die ersten deutschen Interessenten ein eingetragener Verein gegründet und im Vereinsregister des Amtsgerichts Hannover eingetragen. Ostern 1956 fand die erste deutsche Konferenz mit ca. 120 Teilnehmern statt.

In den Schriften des LR und in der Forschung werden unterschiedliche Daten als Gründungsjahre angegeben:

  • 17. Dezember 1915 („Der kommende Neue Mensch“, Haarlem 1954, S.173),
  • 1924 („Die Gnosis in aktueller Offenbarung“, Haarlem 1956, S.18),
  • 1924, 1925 und 1935 („Elementare Philosophie des modernen Rosenkreuzes“, Haarlem 1955 u. 1970, S. 246/247, S.252).[13].[14][15][16][17][18]
Errichtung von Tagungsstätten
  • Am 30. März 1957 wurde der Grundstein des heutigen Haupttempels in Haarlem gelegt.
  • Am 8. März 1958 wurde in Calw (Baden-Württemberg) der 1. deutsche Konferenzort eröffnet.
  • Am 21. August 1965 wurde in Bad Münder bei Hannover der 2. deutsche Konferenzort fertig gestellt.
  • Ausgehend von Schweizer Zentren in Basel, Zürich, Lausanne, Lenzburg und Thun wurde 1978 in Caux ein Schweizer Tagungszentrum eröffnet.
  • Im Jahr 2000 wurde der dritte deutsche Konferenzort in Birnbach im Westerwald eröffnet.

Die drei deutschen Tagungsstätten verwalten koordiniert lokale „Zentren“ in 23 Städten. Nach der Deutschen Wiedervereinigung entstand in den neuen Bundesländern 2006 nur ein kleines Zentrum in Dresden.[19][20]

Internationale Verbreitung

Weltweit hat das LR ungefähr 15.000 Mitglieder,[21] davon 4200 Mitglieder (inkl. 2200 Schüler) in Deutschland (Stand 2012),[22] rund 1.000 in der Schweiz und 200 in Österreich (Stand 2000).[20] Neben weiteren europäischen Ländern wie Frankreich und Polen ist das LR in Brasilien, Bolivien und Kolumbien vertreten. Auch in Russland, Nordamerika, Australien, Neuseeland und einigen afrikanischen Staaten gibt es Mitgliederaktivitäten.[23][24]

Die Übertragung des Erbes der Katharer[Bearbeiten]

Monument „Galaad“ in Ornolac-Ussat-les-Bains (Ariège)
Eingang der Grotte Lombrives in Ornolac-Ussat-les-Bains, nach Gadal Kathedrale der Katharer[25]

Ab 1954 trafen sich die LR-Gründer in Frankreich regelmäßig mit dem Volksschullehrer des Kurorts Ornolac-Ussat-les-Bains, Antonin Gadal (* 1877; † 1962), der sich nach seiner Pensionierung der Katharer- und Heimatforschung widmete. Durch Gadals Einfluss wurde das LR ideologisch maßgeblich verändert und organisatorisch geprägt. Gadal war zuvor Fremdenführer und Mentor des Ariosophen und Mediävisten Otto Rahn im Languedoc. Von Gadal und Rahn stammen die Thesen, dass das Katharertum eine germanisch geprägte dualistische Ketzerbewegung mit uralten arischen Wurzeln sei, und der angebliche Rezeptionsstrang Katharer–GralTibet/Shambala.[26][27]

Gadal war stark beeinflusst von den zumeist der Phantasie entsprungenen Werken von Napoléon Peyrat, der die Katharer mit einem politisch instrumentalisierten Profil versah: Er stilisierte die Katharer zu Freiheitskämpfern im Widerstand des kulturell auf einer höheren Stufe stehenden Südens gegen barbarische nordische Kreuzritter. Unterlegt wurden diese Anekdoten mit zeitgenössischem Antiklerikalismus und lokalpatriotischen Einschlägen. Gadals Ideen wurden in dem Buch Die Wege des Heiligen Gral vom LR in den Niederlanden veröffentlicht. Im Anschluss daran stellte das LR einen Zusammenhang zwischen Gadals Buch und der eigenen Entstehungslegende her: 1274 sei einigen Katharern die Flucht vor der Inquisition nach Deutschland und Holland gelungen. Mit dem „Tempel des Geistes“ im Gepäck seien sie dort im 14. Jahrhundert angekommen. Einer ihrer direkten Nachfahren soll dann der Gründungsvater Christian Rosencreutz gewesen sein. Gadals Inspirationsquelle Peyrat schmückte die Grotten von Lombrives mit Legenden aus und richtete als Erster den Focus auf den Monteségur, als heiligen Katharerberg. Das LR kaufte im LR-Hauptort Ussat-les-Bains einige Grotten für Initiationsrituale, die dort jährlich stattfinden. Otto Rahn, dessen gegenwärtiger Bekanntheitsgrad in Frankreich aus der Inanspruchnahme durch die französische Neo-Nazi-Szene herrührt,[28] wurde von dem Kulturwissenschaftler Joscelyn Godwin als Erfinder der Legende ausgemacht, die den Heiligen Gral, mittels schwacher etymologischer Argumente, kurzerhand mit den Katharern und deren Burg Montségur, die er für die Gralsburg Munsalvaesche aus Eschenbachs Epos Parzival hielt, assoziierte.[29] Die in Rahns Buch Kreuzzug gegen den Gral (1933) aufgestellten Thesen und Theorien, die ihn zu der Behauptung veranlassten, der Katharerschatz sei identisch mit dem Heiligen Gral, stammen im Wesentlichen von Antonin Gadal und wurden von Rahn, und letztlich dem LR, trotz offenkundiger Anachronismen kritiklos übernommen. Rahns Interpretationen und Behauptungen weisen viele schwer zu rechtfertigende Ansätze auf, die anerkannten wissenschaftlichen Erkenntnissen widersprechen, was auf seine unbekümmerte Geringschätzung historischer Belege zurückzuführen ist. Um zu „beweisen“, dass der Gral das Symbol der Katharer-Lehre und ein Bezug zum höchsten Katharer-Mysterium Manisola bestehe, verwies Rahn auf Analogien zum buddhistischen Shambala-Mythos, in dem der Mani-Stein des Chakravartin vorkommt, den er mit dem lapis ex coelis (dem ‚Stein aus dem Himmel‘) aus Wolframs Gralsepos gleichsetzte,[30][31] während selbst neueste Forschungen bisher keinen Anhaltspunkt dafür liefern konnten, dass die Katharer in irgendeiner Beziehung zum Gral gestanden hätten.[32] Gadals paläontologische Untersuchungen der Höhlen im Tal der Ariège und seine Recherchen im südfranzösischen Languedoc ließen ihn schließlich glauben, einem mysteriösen Katharerschatz auf die Spur gekommen zu sein, den er in den Höhlen des Sabarthes vermutete. Er stellte die These auf, dass das Höhlensystem seines Wohnortes Ussat von der mittelalterlichen Katharersekte für Initiationsriten benutzt worden sei.[33][26][34][35] Gadal bezeichnete sich als letzten Patriarchen dieser Katharerbruderschaft und betrachtete das LR als eine an deren Tradition anküpfende Nachfolgeorganisation. Zur Erinnerung an die symbolische „Übertragung des Erbes der Katharer“ an das LR ließ Gadal, am 5. Mai 1957 in seinem Wohnort Ussat das Monument „Galaad“ errichten.[19][20][36] Aus dem mythologischen Themenkomplex und den fiktiven Theorien Gadals konstruierte das LR einen Rezeptionsstrang, um auf einen Zusammenhang zwischen sich, den Katharern und dem Gral-Mythos hinzuweisen, der wie man fortan verkündete, schon seit Anbeginn der Zeit existiere und bis in alle Ewigkeit fortdauern würde und der vom LR symbolisch als „Dreibund des Lichts“ bezeichnet wird. Gadal wurde als neues Kirchenoberhaupt des LR akzeptiert und verlieh Rijckenborgh den Großmeister-Titel, und Catharose de Petri den Titel „Archidiakonesse“. In seinen letzten Lebensjahren distanzierte sich Gadal jedoch vom LR.[37] Bis in die Gegenwart haben die Katharer- und Gralthesen aus Rahns Buch „Kreuzzug gegen den Gral“, das von Heinrich Himmler zur Pflichtlektüre für alle höheren SS-Ränge erklärt wurde,[38][39] zur Entwicklung einer ertragreichen Pilger- und Tourismusindustrie im Département Ariège geführt, wozu das LR besonders leidenschaftlich beigetragen hat.[40]

Apokalyptische Endzeiterwartungen[Bearbeiten]

Die Cheops-Pyramide enthalte angeblich einen steinernen Kalender, der das Ende des sichtbaren Wirkens des LR für das Jahr 2001 vorhersagt.

In den 1960er Jahren wurden im LR apokalyptische Endzeiterwartungen bezüglich des Jahres 2001 angeheizt, in dem die Zeit der Erlösung durch das LR für die Menschheit abliefe. Das LR behauptete, dass eine in der Cheops-Pyramide verborgene Chronologie anzeige, dass das „Himmelsschiff“ des LR im Dezember 2001 abhebe und der Verein dann seine sichtbare Tätigkeit einstelle.[41] Die „Ernteperiode“, in der das LR gemäß dieser angeblichen Chronologie der großen Pyramide von Gizeh befreiend wirken könne, habe am 20. August 1953 begonnen. Die Menschheit habe nur bis zum Jahr 2001 die Chance gehabt, sich dem rettenden LR-Prinzip anzuschließen und als transfigurierte Einwohner im Universellen LR-Königreich Shamballa aufgenommen zu werden. Die zurückgebliebene Menschheit werde in einer unaufhaltsamen kosmischen Katastrophe zugrundegehen, die von der gnostischen Lichtbruderschaft initiiert werde, um Spannungen abzureagieren. Dazu müsse in Katastrophen, Unfällen und Kriegen viel Blut vergossen werden. Sollte das nicht ausreichen, werde der Logos Kontinente untergehen lassen, um die gesamte Menschheit in einer gewaltigen kosmischen Revolution radikal zu liquidieren.[23]

Ab 1995 relativierte das LR seine Endzeit-Prophezeiungen, wonach 2001 nur noch Teile der „Inneren Schule“ enthoben würden.[41][42] Rijckenborgh nennt in seinen Büchern ohne Quellenangaben die für das LR relevanten Daten aus der angeblichen Pyramiden-Chronologie: 4000 v. Chr., 1924, 16. September 1936, 20. August 1953 und 2001. Dieselben Daten erschienen zuvor in David Davidsons Buch „The Great Pyramid: Its divine message.“ Alle angeblichen Daten haben sich geschichtlich widerlegt. Ägyptologen wiesen nach, dass die Cheopspyramide keine Chronologie aufweist.[43]

Über das was am 20. August 1953 geschah sagte Rijckenborgh: „Der Heilige Geist begann, sich über uns zu ergießen.“ Daraus leitete er den programmatischen Anspruch ab, fortan das „reine christliche Einweihungsmysterium des Heiligen Rosenkreuzes für das neue Zeitalter“ zu vertreten, durch dessen Methode der Selbstfreimaurerei alle christlichen Kirchen und alle okkulten und esoterischen Strömungen der Gegenwart abgelöst werden würden. Ferner sei das LR 1953 in die gnostische Bruderschaftskette der Essäer, Gnostiker, Manichäer, Albigenser, Freimaurer und der klassischen Rosenkreuzer aufgenommen worden. Nach dem „September 2001“ sei es der gewöhnlichen Menschheit nicht mehr möglich, sich in die Gruppe des LR einzufügen.[44]

Kontakt zu unterirdischen Menschheiten[Bearbeiten]

1967 berichtete der Großmeister Rijckenborgh auf der Silversterkonferenz in Calw von den unterirdischen Sphären im Erdinneren Agartha, Duad und der Sphäre Shambala in der ewige Finsternis herrsche und dass er während seiner Brasilienreise angeblich mit einer unterirdisch lebenden Gemeinschaft zusammengetroffen sei, der „Bruderschaft von Goias“. Sein Sohn und Nachfolger Henk Leene distanzierte sich in einem Brief vom 22. Dezember 1970 von diesen Berichten. Ähnliche Erzählungen erschienen bereits Jahre zuvor bei Ferdinand Ossendowski („Tiere, Menschen, Götter“, 1923) und bei Raymond Bernard („The Hollow Earth.“ NY)[45]

Krisen und Abspaltungen[Bearbeiten]

Im Laufe der Geschichte des LR gab es mehrere Reformversuche, Machtkämpfe und größere Austrittswellen.

  • 1951/52 versuchten sich die deutschen Zentren von der niederländischen Leitung abzunabeln um einen eigenständigen Weg zu gehen. Dazu wurde am 1. Dezember 1951 die von der niederländischen Leitung in Haarlem kurzzeitig autonom arbeitende „Neue Internationale Transfiguristische Schule“ mit Sitz in Frankfurt a. M. gegründet. Dieses Reformprojekt scheiterte nach ungefähr zwei Monaten; die deutsche Gruppe wurde wieder der niederländischen Zentralverwaltung unterstellt.
  • Ende der 1960er Jahre trennte sich kurz vor dem Tod Rijckenborghs eine Gruppe unter Leitung des langjährigen Schülers van der Kuyp. Er begründete seinen Austritt mit einem innerlichen Konflikt. In diesen sei er geraten, weil es nach seinem Empfinden aufgrund der Größe der Organisation nicht mehr möglich sei, die richtige innere Seelenqualität zu gewinnen, auf die es ankomme. Van der Kuyp gründete deshalb eine kleinere Gruppe mit Sitz in den Niederlanden und eröffnete eine deutsche Zweigstelle in Köln.
  • 1978 spaltete sich im Raum Braunschweig eine ca. 40 Personen starke Gruppe unter Leitung des Ehepaares Gottschalk ab. Herr Gottschalk leitete in den 1950er und 60er Jahren den Buchvertrieb des LR.
  • Mit Beginn der 1980er Jahre trat eine Schülergruppe unter Leitung von Joachim Schulz in Freiburg i.Br. aus dem LR aus. Auch diese Gruppe soll die Überzeugung gewonnen haben, dass das Lectorium keine „Geistesschule“ mehr sei. Die Gruppe gründete das „Institut für Biosophie“, das sich zehn Jahre später auflöste. Joachim Schulz und viele der Mitglieder der "Biosophie" kehrten in das Lectorium zurück.
  • Mitte bis Ende der 1980er Jahre kam es im Ruhrgebiet erneut zu einem größeren Rückschlag, als das Leiterehepaar des Zentrums Essen, das zugleich auch das Jugendwerk in Norddeutschland leitete, zusammen mit etwa 40-50 Mitgliedern austrat.[46][23]

Jahrelange Machtkämpfe um den Führungsanspruch[Bearbeiten]

  • 1965 proklamierte Rijckenborgh seinen Sohn Henk Leene zu seinem Nachfolger als Großmeister. Rijckenborghs engste Mitarbeiterin, de Petri und die Spirituelle Leitung wollten diese Entscheidung jedoch nicht anerkennen, weshalb es in der Leitungsebene zu jahrelangen Streitereien kam. Rijckenborgh beharrte jedoch bis zu seinem Tod darauf, dass es keine „Großmeisterin“ geben werde und setzte seinen Sohn als „Großmeister“ durch, weil dies der Wunsch der unsichtbaren „Bruderschaft“ sei. Nach einem jahrelangen Machtkampf resümierte Rijckenborgh schließlich resigniert, dass seine Arbeit wohl umsonst gewesen sei, weil man seine Mission nicht verstanden hätte.[47]
  • Am 17. Juli 1968 starb Rijckenborgh. In der Folge erlebte das LR seine bisher schwerste Krise, deren Beginn sich seit der autoritären Nachfolgeregelung 1965 abzuzeichnen begann. 1969 kam es in der Leitung zu einem offenen Machtkampf, in dem auch die Mitglieder des LR einbezogen waren. Der Konflikt manifestierte sich in zwei Standpunkten. Der neue Großmeister Henk Leene trat für größere Eigenverantwortung und eine individuellere Gestaltung des Heilsweges der Mitglieder ein. Er lehnte die bisherigen streng hierarchischen Führungsprinzipien als zu starr und unflexibel ab. Ihm schwebte eine kleine nach innen gerichtete Gruppierung vor, die mehr in die geistige Tiefe arbeiten sollte. Zudem befürwortete er die Öffnung der Lehre und verstand die Organisation nicht mehr als esoterisch. Catharose de Petri hingegen befürwortete eine straffere international expandierende Organisation. Henk Leene sah in dieser Entwicklung die Gefahr, das Werk seines Vaters könne verflachen.
    Die tiefgreifenden Unstimmigkeiten an der Spitze der Hierarchie stellten für eine größere Anzahl Mitglieder die Glaubwürdigkeit des Systems in Frage. Die Auseinandersetzungen endeten im März 1969 mit einem Angriff der Spirituellen Leitung: Diese beschuldigte den Großmeister Henk Leene, mit agnostischen und sogar schwarzmagischen Kräften zu arbeiten. Daraufhin verließ Henk Leene das LR mit etwa 200 Anhängern und gründete die „Gemeinschaft R+C, Rosae Crucis“, die 1972 den Namen „Esoterische Gemeinschaft Sivas“ annahm. Zu ihnen gehörte der Leiter des Kasseler Zentrums Heinz Borkowski, der der Aussteigergruppe sein Zentrum zur Verfügung stellte.
    Catharose de Petri setzte sich in der Folgezeit als Großmeisterin innerhalb des LR durch, wobei dieser Titel für sie zunächst umstritten war, weil der Patriarch Antonin Gadal sie seinerzeit nur als Mitarbeiterin (Archidiakonesse) bezeichnet hatte. So war zu beobachten, dass bei etlichen Büchern Rijckenborghs erst in den Neuauflagen nach dessen Tod Catharose de Petri als Mitautorin erscheint.[48]

Lehre[Bearbeiten]

In den Büchern Rijckenborghs sind die gesamten Lehrauffassungen des LR veröffentlicht, die bis heute von grundlegender und autoritativer Bedeutung sind. Die 1990 und 1997 erschienenen Konkordanzen weisen deutlich auf eine Kanonisierung der Lehre hin.[49] Rijckenborgh veröffentlichte niederländische Übersetzungen der Urschriften des älteren Rosenkreuzertums und versah die auch auf deutsch erschienenen Bände der Fama Fraternitatis, der Confessio Fraternitatis, sieben Kapitel aus Christianopolis und die Chymische Hochzeit mit sehr umfangreichen Interpretationen und Kommentaren, die die Lehren des LR enthalten. So verfasste er beispielsweise zur 23-seitigen Edition der Fama Fraternitatis einen 400 Seiten langen Kommentar. Die Lehre des LR ist im Wesentlichen gnostisch und weist Ähnlichkeiten zur Weltanschauung der Katharer auf.[50] Das esoterisch-neugnostische Lehrsystem entwickelte Rijckenborgh durch einen Verwurf des theosophischen Evolutionsmodells Heindels. Rijckenborgh wandte sich gegen Heindels Vorstellung, eine Entwicklung in dieser Welt führe zum Heil. Stattdessen charakterisierte er die Welt, die das Jenseits einschließt, als grundsätzlich negativ, weshalb das Heil nur völlig außerhalb der jetzigen Lebenswirklichkeit zu erlangen sei. Auch die Reinkarnation wurde nicht wie bei Heindel als Chance, sondern als Last uminterpretiert, die die Rückkehr in das Gottesreich verhindere. Somit hat die Lehre des LR nicht mehr wesensverwandt zu der der Rosicrucian Fellowship.[51]

Der Bezug des LR zu den „alten Rosenkreuzern“ ist ambivalent. Man versteht das Rosenkreuzertum als eine Ausprägung der gnostischen Lichtbruderschaft und hält die literarische Figur Christian Rosencreutz nicht für einen Menschen des 15. Jahrhunderts, sondern sinnbildlich für den Prototyp einer gottmenschlichen Wesenheit, die durch den Prozess einer Geistseelenentwicklung verwirklicht werden könne. Die Mitglieder gehen davon aus, dass das LR heutzutage die gleiche Lehre verbreitet, die in angeblich verschlüsselter Form bereits in den Rosenkreuzermanifesten, die man auf das Wirken einer Universellen Bruderschaft zurückführt, beschrieben wurde. Man ist der Ansicht, Rijckenborgh und de Petri seinen Abgesandte einer jung-gnostischen Bruderschaft, die die Arbeit von Christian Rosenkreuz eigenständig fortsetzten.[52]

Exklusivanspruch[Bearbeiten]

Mit der im LR für notwendig gehaltenen kollektivistischen Ausrichtung verbindet sich ein modifizierter exklusiver Anspruch, wonach angeblich nur Mitglieder einer transfiguristischen Bruderschaft, als die sich das LR sieht, zur totalen Erlösung kommen können. Es könne zu anderen Zeiten und in abgelegenen Erdteilen zwar ähnliche Geistesschulen gegeben haben, gegenwärtig sei es jedoch illusorisch, „außerhalb des Körpers der Schule diese zweite Strahlung des Heils zu finden.“[53] Die konventionelle Reinkarnationslehre, wonach sich die unsterbliche Seele nach dem Tod und einem Aufenthalt in himmlischen Gebieten erneut im Körper eines anderen Menschen reinkarniert wird vom LR scharf abgelehnt. Stattdessen vertritt man die Ansicht, dass die irdische Persönlichkeit mitsamt dem Äther- und Bewusstseinskörper mit der Seele restlos sterbe, und nur die Erfahrungsernte dieser und der vorangegangenen Persönlichkeiten im Mikrokosmos, dem aurischen Wesen, aufbewahrt werden. Dieses gesammelte Karma sitze bei einem inkarnierten Menschen am unteren Ende der Wirbelsäule in der eingerollten Kundalinischlange. Dieser Mikrokosmos reinkarniere sich solange nach jeweils zirka 700 Jahren durch die Aufnahme einer neuen Persönlichkeit mit einer neuen sterblichen Seele, bis der Mensch den vom LR gelehrten Befreiungsweg geht, der ihn von diesem „Rad der Geburt und des Todes“ befreie.[54] In diesem Sinne erhebt das LR den Anspruch die einzig rechtmäßige Rosenkreuzer-Vereinigung „seit Anbeginn der Welt“ zu sein und hält sich für die einzig wahre universelle Erlösungskirche der Gegenwart. Die Mitglieder halten sich für die einzigen Erben und Auserwählten eines Heilsmysteriums, da sie die für den transfiguristischen Heilsweg erforderliche Gruppenbildung realisiert hätten und das Wissen zur Umwandlung des irdisch-gefallenen Menschen in eine neue Persönlichkeits-Struktur besitzen.[55][56] Das LR gehört zu denjenigen esoterischen Gruppen, die ihren Mitgliedern das Erreichen eines magischen Bewusstseinszustandes in Aussicht stellen, der die Identifizierung des Individuums als Gott ermöglichen soll. Diese Erlösungsperspektive zur Errettung befähige gleichzeitig zur Transformation der menschlichen Zivilisation.[57] Mitglieder die den Absolutheitsanspruch des LR anzweifeln würden die einzige Sünde begehen, für die es keine Vergebung gibt.[58]

Verhältnis zum Christentum[Bearbeiten]

Stellenwert der Bibel[Bearbeiten]

Die Stellung des LR zur Bibel ist ambivalent: So komme die Bibel als Offenbarung­sträger nur teilweise in Frage, weil ihr Inhalt im Laufe der Geschichte zu stark verfälscht worden sei. Das Alte Testament wird kategorisch abgelehnt, weil es das Produkt des Schöpfergottes (vom LR „Demiurg“ genannt) unserer Lebenswelt sei. Diesem Demiurg stehe der Gott des Neuen Testaments diametral gegenüber. Einzelne Schriftworte aus dem Neuen Testament werden allegorisch ausgelegt und selektiv zur Bestätigung der eigenen „Universellen Lehre“ herangezogen. In der Überzeugung, die Bibel enthalte verborgene und versteckte Botschaften, studierten die Gründer des LR die Esoterik des Pentateuch, die Evangelien sowie die Offenbarung des Johannes. Aus dieser „Bibel-Entschlüsselung“ und -Deutung entwickelte Rijckenborgh im Anschluss an den Manichäismus eine gnostische Lehre, die der Lehre und Weltanschauung der Katharer sehr ähnelt.[59]

Esoterische Christologie[Bearbeiten]

Die Christologie des LR begreift Christus nicht als historische Erscheinung, sondern definiert Christus zu einer allerhöchsten vernunftgemäßen Erklärung der Wirklichkeit um, die als unpersönliche elektromagnetische Kraft helfen könne, dem Menschen die Sünden zu erlassen und die sogar die Welt hinweg nehmen könne. Voraussetzung dafür sei allerdings, dass es dem Menschen zuvor gelungen sei, sein Karma durch die vom LR geforderte Lebenshaltung abzulegen. Die Wiederkunft Christi sei gemäß dieser Deutungen bereits geschehen und manifestiere sich gegenwärtig ausschließlich in dem von der LR-Gruppe aufgebauten Kraftfeld als Christuskraft.[60] Da Rijckenborgh bestritt, dass diese unpersönliche Kraft je eine historische Erscheinungsform annahm,[61] gibt es im System des LR zur Person Jesus von Nazaret keinen Bezug. Die freiwillig inkarnierten zwei Abgesandten der Bruderschaft Rijckenborgh und de Petri werden dagegen als „Lichtboten“ angesehen. Deshalb entbehrt die Eigendarstellung, dass der Körper des LR christozentrisch ausgerichtet sei, nach Ansicht des Theologen Friedrich Wilhelm Haack jeder Grundlage, weshalb zwischen dem Christus des LR und dem gestorbenen und auferstandenen Jesus Christus des Neuen Testaments keinerlei Zusammenhang bestehe.[62]

Das Christusverständnis des LR

Die auslegbare Karma- und Reinkarnationsvorstellung des LR und die daraus abgeleitete Erlösungsideologie ist in der Bibel nicht enthalten und steht im Widerspruch zu den zentralen christlichen Schlüsselbegriffen Gnade und Vergebung, wobei „Karma“ und „Gnade“ zwei unvereinbare Prinzipien seien. Die Möglichkeit wiederholter Erdenleben (Reinkarnation) widerspräche sowohl den theologischen als auch den ethischen Grundlagen der jüdischen wie der christlichen Tradition. Die im Neuen Testament nicht enthaltene „Karmavorstellung“ des LR lässt keinen Raum für die Gnade Gottes und die durch Christus gewirkte Vergebung. Der Glaube des LR an die Wirksamkeit von Schicksalsgesetzen (Karma) unterscheidet das Gottesbild des LR vom lebendigen Gott des Christentums, der in der Bibel im Neuen Testament dem Menschen als persönliches Gegenüber Vergebung gewähren kann.[63]

Jesusbild, Ur-Atom und Heilversprechen

Ein in der Spitze der rechten Herzkammer verorteter Berührungspunkt zur Entfaltung des ursprünglichen Menschen wird in der Doktrin des LR als „Samenkorn Jesu“, „Uratom“ oder „Geistfunkenatom“ bezeichnet. Dieses „Ur-Atom“ könne nur durch im LR erhältliche gnostische Lichtkräfte geweckt werden. Durch diese „Lichtkraftgedanken“ würden dann „Christus- oder Feueräther“ angezogen, die ein Verfeinern der physischen Atomstruktur des Menschen bewirken, dabei auch rein biologisch durch eine Transformation der Körpergestalt die Überwindung des Todes vonstattenginge.[24][64]

Die Lehre des LR betrachtet die Existenz Jesu und sein Leiden und Sterben am Kreuz als „Schein“, da der ewige Logos und seine Manifestation in Christus sich in der unreinen Stofflichkeit nicht ausdrücken könne. Das Leben Jesu sei eine Allegorie auf den individuellen Weg der (Selbst-)Erlösung. Die Lehre des gnostisch geprägten LR ist doketisch und vertritt die Ansicht, dass Jesus Christus am Kreuz keine Leiden empfunden habe, weil er nur einen physischen Scheinleib besessen habe. So bezeichnet das LR das christliche Dogma des Sühneopfers Jesu am Kreuz als Täuschung und als eine von der alten Kirche untergeschobene Irrlehre. Darum werden die zwölf Jünger, die Jesus in den Evangelien des Neuen Testamentes unterrichtet, im LR nicht als Menschen, sondern als Symbol für die zwölf Gehirnnerven angesehen. Auch wird die in den Evangelien mit der Gebetformel „nimm diesen Kelch von mir“ in Gethsemane zum Ausdruck kommende Todesangst Jesu im LR doketisch umgeformt zu „lasse diesen Kelch nicht von mir gehen.“.

Aufgrund dieser Ansichten, der gnostischen Grundstruktur des dualistischen Lehrsystems und wegen der doketischen Uminterpretation der Heilsbedeutung des Kreuzestodes könne das LR nicht als „freikirchliche Christengemeinschaft“ angesehen werden.[65]

Distanzierung vom christlichen Glauben[Bearbeiten]

Das LR hält den christlichen Glauben für ausgesprochen schädlich, wenn es um die „wahre“ Rückkehr in die Bereiche geht, die das LR für die ursprüngliche Heimat des Menschen hält. Man weist dem Christenglauben den Rang einer niederen Erkenntnisstufe zu, da er nur jenseitsorientiert sei, wobei Diesseits und Jenseits kurzerhand als zur „dialektischen Welt“ gehörend gleichgesetzt werden. Daher werden Mitglieder zum Kirchenaustritt gedrängt.[61]

Bezug zum Buddhismus[Bearbeiten]

Versatzstücke aus der Bibel werden im LR zwar zitiert. Dem Glaubensgut des Buddhismus wird im gnostischen LR-System jedoch größere Bedeutung beigemessen. So sei die Befreiung durch die Zugehörigkeit zur Elite der inneren Grade des LR die Alternative zur Gebundenheit an das Rad von Geburt und Tod mit seinen 100 Billionen Wiederverkörperungen.[66] Rijckenborgh war davon überzeugt, dass Millionen von Priestern des Lamaismus die Weltabläufe kontrollieren und steuern, indem sie vom Dach der Welt die Menschheit mit gebündelten Gedankenstrahlen manipulieren und knebeln, um unsere ungöttliche Naturodnung instand zu halten. Dieser nach Weltherrschaft strebenden lamaistischen Priesterschaft stünde auf dem Dach der Welt die erhabene Bruderschaft der Lohans zur Befreiung der gefallenen Menschheit gegenüber. Der Dalai Lama und seine Priesterschar, namentlich jener „dialektischen Entstellung des ursprünglichen Buddhismus“, fürchte sich tödlich vor einer ominösen „Inneren Schule“, die das LR mit dem in Zentralasien gelegenen Königreich Shambhala gleichsetzt, das mitten in der Wüste Gobi nur über sieben geheime unterirdische Zugänge erreichbar sei.[67] In der Vereins-Zeitschrift Pentagramm erschienen in den letzten Jahren vermehrt Artikel, in denen das LR auf die ursprünglich buddhistischen Quellen seiner Darstellungen verweist.[68]

Gnostische Kosmogonie, Makrokosmos und Mikrokosmos[Bearbeiten]

Das LR vertritt eine gnostische Weltsicht, die von einer Trennung Gottes von der Schöpfung ausgeht und die materielle Welt als Folge eines kosmischen Unfalles charakterisiert. Im gottfernen Bereich der Todesnatur sei im gefallenen Menschen ein göttlichen Funke aus der Lichtwelt Gottes verankert, der ihm die Erlösung durch einen Erkenntnisprozess ermöglichen kann. Das LR sieht sich als gnostische Bruderschaft in deren doketischer Grundauffassung Christus primär als eine gnostische Strahlungskraft von Bedeutung ist. Demnach sei die Wiederkunft Christi bereits geschehen, da sich im gnostischen Geistesschule des LR ein die Chistus-Kraft vermittelndes Kraftfeld aufgebaut habe. Das LR kennt zwei Gottheiten:

  1. Den Demiurg genannten Schöpfergott des Alten Testaments der als böse erachteten materiellen Welt, in der auch der menschliche Körper negativ beurteilt wird.
  2. Ein vollkommen jenseitiger, oberster Gott von dem ein göttliches Element, welches – wie in einem mythologischen Drama erklärt wird – als göttlicher Funke im Menschenherz schlummert, welches in der materiellen Welt „fremd“ sei. Dieser verborgene Funke müsse vom Menschen erkannt werden, um nicht der materiellen Welt verhaftet zu bleiben.[69]

Wie Max Heindel vertrat auch Jan van Rijckenborgh die Auffassung, der Mensch besitze eine vierfache Körperlichkeit, bestehend aus physischem, Äther-, Astral- und Mentalkörper. Dieses Menschenbild kombinierte er dann mit eigenen Anschauungen und Elementen aus dem Kundalini-Yoga, wonach der Mensch in seinem Wesen eine Welt im Kleinen, ein sogenannter Mikrokosmos sei, den er auch „aurisches Atemfeld“ und „Offenbarungsfeld“ nannte. Dieser siebenfältig strukturierte Mikrokosmos sei ein Abbild des Makrokosmos und diene dem irdischen Menschen lediglich als Platzhalter für ein darin enthaltenes „Geistfunkenatom“.[70]

Transfiguration durch Persönlichkeitswechsel[Bearbeiten]

Das LR glaubt seinen Schülern den Weg aus dieser Welt, die als „gebrochene Realität“ angesehen wird, durch einen Transfigurationsprozess bahnen zu können, und beruft sich dazu in seiner Lehre und Kultpraxis auf uralte Mysterienreligionen und die Gnosis. Durch den zu einem Paradigmenwechsel führenden mehrstufigen Transfigurationsprozess verwandele man sich in ein unsterbliches Wesen, sofern man regelmäßig an „Erneuerungskonferenzen“ und „Tempeldiensten“ des LR teilnimmt.[71] Kernpunkt dieser Erlösungslehre ist die Ansicht, dass der Mensch solange in einem durch karmische Kräfte in Gang gehaltenen Kreislauf von Geburt und Tod gefangen bleibe, bis es zu einem der „Transfiguration“ vorausgehenden Wiedererwecken eines Geistfunkenatoms im Menschen komme. Die tranfiguristische Umwandlung verschaffe Zugang in eine neue Naturordnung außerhalb der dialektischen Diesseits/Jenseits-Welt, sofern man den kollektiven Stufenweg, der zwingend der Gruppenzugehörigkeit zum LR bedürfe, einschlägt. Diese „Transfiguration“ sei individuell im Alleingang nicht zu realisieren und könne nur im vom LR-Kollektiv aufgerufenen Kraftfeld realisiert werden.[72] Unter esoterischen Gruppen ist die vom LR geforderte kollektivistische Ausrichtung und die angestrebte „Ich-Ersterbung“ eher ein Alleinstellungsmerkmal. Die Mutterorganisation Rosicrucian Fellowship zielt im Gegensatz dazu letztlich auf Individualisierung und Selbstverwirklichung.[4]

Ich-Ersterbung und Selbstverleumdung[Bearbeiten]

Im Anschluss an den Manichäismus propagierte Rijckenborgh seine gnostische Transfigurationsmethode, die den Untergang der ursprünglichen Persönlichkeit und die „Ich-Ersterbung“ fordert um die Umerziehung zu einem unsterblichen okkulten „Übermenschen“ vollziehen zu können, dessen neue Heimat die „Übernatur“ sei. Diese Methode der Ich-Zerbrechung und Selbstverleumdung bezeichnet das LR als „Endura“, einem Begriff der dem Vokabular der Katharer des Mittelalters entlehnt wurde.[73][74][75] Die Überwindung des Ichbewusstseins ist das zentrale religiöse Ziel des LR.[4] Zur Einstimmung auf diesen Transfigurationsprozess ist bereits der Vorbereitende Schüler gehalten sein Leben nach einem aus 10 Geboten bestehenden asketischen Programm ausrichten, keine esoterischen Bücher die nicht vom LR stammen mehr zu lesen und möglichst hohe finanzielle Beiträge zu spenden. Entschließt sich der Kandidat nach dieser einjährigen Probezeit den Transfigurationspfad weiterhin zu beschreiten, muss er sich noch umfassenderen, verpflichtenden Bedingungen unterordnen, wie Austritt aus Parteien, Kirchen, anderen Okkultgruppen und humanitären Organisationen.[76]

Das Vakuum von Shamballa[Bearbeiten]

Schüler, die das Ziel des Stufenweges der Transfiguration zu Lebzeiten nicht erreichen konnten, bei denen der Persönlichkeitswechsel im Zuge der Ich-Ersterbung aber bereits ein embryonales Seelenprinzip zustande gebracht habe, kämen nach ihrem Tode nicht ins Jenseits, sondern in das zweite LR-Arbeitsgebiet, das „Vakuum von Shamballa“. Dort könne die begonnene Transfiguration durch eine energetische Interaktion mit der Gruppe auf Erden vollendet werden, indem sich das bereits latente Seelenstadium zu einem bewussten Zustand entwickelt. Die scheinbare Erlösung oder Errettung auf diesem Weg ist jedoch zeitlich limitiert, da alle Bewohner von Shamballa, deren Wohnort in der Wüste Gobi lokalisiert wird, erneut reinkarnieren müssten, sobald sich das LR im irdischen Daseinsfeld auflösen sollte.[77][78] Laut der LR-Einführungsbroschüre Was ist, will und wirkt das Lectorium Rosicrucianum wird die Welterlösung von der Brüderschaft von Shamballa vom in der zentral-asiatischen Wüste Gobi gelegenen „Herzen der Welt“ aus, durch Jesus Christus und seine Hierarchie, geleitet. Rijckenborgh schrieb dazu das Buch Die Bruderschaft von Shamballah.[79]

Hellsehen und Prophetie[Bearbeiten]

Im Laufe des Schülerweges entstünden bei LR-Schülern durch eine Entwicklung der Augennerven hellseherische Fähigkeiten. Diese Form des Hellsehens wird im LR „Ätherisches Sehen“ genannt, habe aber den Nachteil, dass dadurch Augenkrankheiten entstehen können, womit die beiden Großmeister Rijckenborgh und de Petri das Tragen ihrer Brillen entschuldigten. 1964 kündigte Rijckenborgh an, dass man in naher Zukunft von diversen Augenkrankheiten hören werde. Er prophezeite 1963 das zunehmende Sichtbarwerden der Äthersphäre und dass dieser umwälzende Prozess spätestens in 20 Jahren komplett abgeschlossen sei, was sich bis heute nicht erfüllt hat.[80]

Spiritismus als Religion[Bearbeiten]

Das LR weist eine starke Verbindung zum Spiritismus auf. Es wird daher zu den neugnostisch/spiritistischen Gruppierungen gezählt. So übernahm das LR die von Ernest Wood spiritistische Theorie der „Sieben Strahlen“, die Alice Bailey anschließend als selbständige theosophische Lehre ausgab. Das LR wiederum deklarierte Woods Theorie als eigene „Lehre von den Sieben Kräften“, um die Urheberschaft zu verschleiern. Es benennt als Quelle dieser sieben Strahlen eine fiktive „Universelle Siebenfache Bruderschaft“, die forcierend auf das „Schlangenfeuer“ am Plexus Sacralis des Menschen einwirke, was ein LR-Mitglied dann stärker zur „Selbstübergabe“ stimuliere. Alle „Sieben-Strahlen-Gruppen“ sind gegenwärtig der Auffassung, dass momentan der „7. Strahl“ herrsche, mit dem die Spekulation um ein Wassermannzeitalter verbunden ist. Das LR glaubt mystische geistige Verbindungskanäle zu einer vermeintlichen „Großen Weißen Bruderschaft“ im Jenseits zu haben.[81][82][83][78]

Veranstaltungen, Liturgie und Kultus[Bearbeiten]

Der Transfigurationsprozess könne von einem Mitglied nicht individuell im Heimstudium beschritten werden und sei nur durch „Gruppengleichschaltung“, namentlich durch die regelmäßige Teilnahme an kostenpflichtigen Wochenendtagungen und anderen Gruppenveranstaltungen des LR zu realisieren, weil nur durch den gemeinsamen Fokus vieler Teilnehmer das erforderliche Quantum stimulierender Lichtkräfte erreichbar wäre. Aus diesem Grund bestünde die primäre Kultpraxis schwerpunktmäßig aus Leseinszenierungen, die im formellen Rahmen Tempeldienste und Wochenendkonferenzen, zu deren regelmäßiger Teilnahme die Schüler des LR verbindlich verpflichtet sind, während die Teilnahme an den übrigen Gemeinschaftsveranstaltungen erwartet wird. Besondere Heilsbedeutung wird dabei dem regelmäßigen Besuch der Wochenendtagungen beigemessen, bei denen zweimal im Monat bis zu 600 Mitglieder aus allen Landesteilen beherbergt und verpflegt werden. Für die verschiedenen Mitgliedsstufen gibt es unterschiedliche Zusammenkünfte. Vorhofmitglieder dürfen nur limitiert an Veranstaltungen teilnehmen.

Kulthandlungen und Liturgie

Bei den paarweise vorgetragenen „Tempeldiensten“ handelt es sich um formelle Leseinszenierungen die von ihrem liturgischen Ablauf gegenwärtig noch einige Parallelen zum ursprünglich kirchennahen Brauchtum und zur Liturgie der Rosicrucian Fellowship aufweisen, wogegen sich das LR von den ursprünglich theosophisch geprägten Lehrinhalten der Fellowship wenig bewahrt hat. Stattdessen wird in den Ansprachen, durch die Aufnahme gnostischer und albigensischer Elemente in das Lehrsystem, ein weltablehnender Dualismus vertreten. Die Vorlesungen werden meist von einer Frau mit einem kultisch rituellen Teil, der aus liturgischen Formeln, Meditation und gemeinsamem Gesang besteht, eröffnet. Danach verliest ein Mann eine Ansprache.[84]

Consolamentum und Endura

Von den mittelalterlichen Katharern hat man die Begriffe „Consolamentum“ und „Endura“ übernommen. Die vollwertigen Anhänger dieser christlichen Glaubensbewegung, „Perfecti/ae“ oder „Parfaits“ genannt, wählten nach der sakramentalen Versiegelung durch das „Consolamentum“ den Hungertod (rituell­er Suizid). Den damals hierfür gebräuchlichen Kultbegriff „Endura“ verwendet man im LR abgeschwächt für „Ich-Ersterbung“. Diese erzielt man durch Indienstnahme der geringsten Übel aus der als böse erachteten Natur, sodass Existenzbedürfnisse gerade noch gestillt und elementare Lebensfunktionen aufrechterhalten werden können.

Sterbesakrament

Im Todesfall wird eine spiritistische rituelle Bestattungshandlung vollzogen, die vom Rosenhof anberaumt wird. Nach Verlesen eines festgelegten Standardtextes durch ein Mitglied des 5. Schülergrades wird der Geist des verstorbenen Schülers im Rahmen der Totenmesse namentlich dreimal beschwörend herbei zitiert, wobei der Sprecher über die Versammelten hinwegsehend mit erhobenen weit ausgestreckten Armen vor dem Rosenkreuz steht. Damit soll der Tote mit dem jenseitigen Arbeitsgebiet des LR verbunden werden, das als Vakuum von Shamballa bezeichnet und in der Wüste Gobi lokalisiert wird. Schülern wird die Feuerbestattung nahegelegt.[85][86][87]

Asketische Lebensformen

In vielen Lebensbereichen wird eine asketische Lebensführung verlangt. So wird den Mitgliedern der Gruppe geraten, nicht an demokratischen Meinungsbildungsprozessen und weltverbessernden Aktivitäten teilzunehmen und insbesondere den Humanismus abzuweisen. Der vermittelte Heilsweg untersagt dem LR-Schüler die Zugehörigkeit zu politischen Parteien und karitativen Gruppen. Die Mitgliedschaft in anderen Okkultgruppen und Kirchen ist verboten, wobei die meisten Verbote mit okkulten Zusammenhängen begründet werden:

Ernährung und Kleidung

Prinzipiell wird alles Irdische im LR „Dialektik“ genannt und abgelehnt. Während der harte Kern der Katharer, als deren Nachfolger sich das LR betrachtet, nach einer rituellen geistigen Versiegelung, dem „Consolamentum“, konsequent den Hungertod wählte, hat man im LR den damals dafür gebräuchlichen Begriff „Endura“ zwar beibehalten, verwendet ihn aber in der Literatur stattdessen für „Ich-Ersterbung“, zu deren Vollzug, zwecks Instandhaltung des physischen Körpers von allen Übeln dieser Natur nur das geringste Übel auszuwählen ist, weshalb eine vegetarische Diät nur Früchte, Gemüse, Getreideprodukte, Kräuter, Milch- und Molkereiprodukte, jedoch nur wenig Käse und Butter sowie Wasser und Lehmerde enthalten dürfe.

Fleischprodukte werden als gefährlich abgelehnt, weil sie erdbindende niedere Äther- und Triebkräfte enthielten. Fleischverzehr verursache je nach Herkunft unterschiedliche Schäden: So fördere der Verzehr von Fisch Perversität, Pferdefleisch verursache Jähzorn, Rindfleisch die Dummheit und Zankgeist, Schweinefleisch führe zu Grausamkeit, Grobheit und Frechheit, Hammelfleisch begünstige Falschheit und Geflügel fördere Idiotismus. Das Tragen von Lederkleidung, Pelzwerk und Federn hat zu unterbleiben.

Alkohol- und Nikotinkonsum verhindere den Transfigurismus und würde Süchtige nach dem Tod als erdgebundene Geister Plätze aufsuchen lassen, an denen sie sich an ätherischen Nikotin- und Alkoholdünsten parasitierend laben könnten. Alkoholika seien abzugelehnen, weil sie die Hormonproduktion von Zirbeldrüse und Hypophyse beeinflussen, was zu einer Überschattung durch jenseitige Geister führen könne. Noch gefährlicher sei Nikotin, das als „Marsnarkotikum“ von erdgebundenen Geistern abhängig machen könne. Drogen, außer Tee und Kaffee, sind tabu. Vor synthetischen Stoffen in Nahrungs- und Arzneimitteln wird gewarnt, weil diese mineralartig machen und den Ätherkörper entmenschlichen würden.

Fernsehen, Kino, Literaturauswahl und Printmedien

Fernsehen sei als beträchtliche Gefahr zu meiden, weil die Aura durch die TV-Strahlung Schaden nähme und die Programminhalte das Unterbewusstsein eines Schülers nicht im Sinne des LR manipulierten. Zudem wirke Fernsehkonsum erdbindend, fessele astral und raube Äther. Vor Röhrenbildschirmen wird gewarnt, weil deren Ausstrahlung das „Fohat-Licht“ im Kopf schädige. Neben dem Fernsehverzicht sind auch Kinobesuche und Zeitungslektüre verpönt, wohingegen ausschließlich das Lesen derjenigen esoterischen Bücher gestattet ist, die vom LR Rosicrucianum verkauft werden.

Sexualität

Eine Unterdrückung des Sexualtriebes wird im LR nicht von vorneherein angestrebt. Erst ab dem 2. Grad („bekennendes Schülertum“) hat das LR-Mitglied mit der Überwindung des Sexualtriebs zu beginnen. Bei der geforderten prozessmäßigen Überwindung des Sexualtriebes sei gemäß der Aufnahmebedingungen für das „Bekennende Schülertum“, die Sexualität ein astraler Zustand, der durch Seelenwachstum zu überwinden ist. So sei die Sexualität schrittweise, aber zwanglos zu bekämpfen. Ist der Sexualtrieb überwunden, müsse das Gelöbnis des Zölibats abgelegt werden, weil die dann überschüssige Kraft forciert umgeleitet werde. So werde dann zum Beispiel beim Mann die natürliche Überproduktion des männlichen Spermas am unteren Ende der Wirbelsäule gebunden, um durch Aufsteigen im Kundalini-Rückenmarkskanal fortan das Wachstum des okkulten „Übermenschen“ zu begünstigen.[88][24][23][89][90] In seiner Übersetzung des spätkoptischen Buches Pistis Sophia (aus dem 3. Jahrhundert) für das LR,[91] ließ Rijckenborgh die Kapitel 136 bis 148 über die Sperma-Gnostiker vollständig weg.[92]

Symbolik[Bearbeiten]

Hauptemblem

Das in der Öffentlichkeit verwendete Hauptemblem besteht aus den ineinander verschränkten geometrischen Formen Kreis, Dreieck und Quadrat. Es findet sich in verschiedenen Ausprägungen in der historischen und zeitgenössischen Literatur

  • In der kabbalistischen Lehrtafel der Prinzessin Antonia zu Württemberg und Teck, die sich in der Bad Teinacher Dreifaltigkeitskirche befindet, findet sich das Symbol im oberen Drittel umgeben von den hier so genannten oberen drei Sefirot. Die Lehrtafel wurde ab 1652 unter Mitwirkung von Johann Valentin Andreae in den Jahren 1659–1663 von Johann Friedrich Gruber (1620–1681), dem Maler am Stuttgarter Hof, in Form und Farbe umgesetzt. Sie stellt eine besondere Verbindung zwischen der jüdischen Kabbala, der christlichen Botschaft und dem Rosenkreuzertum her.[93][94].
  • In dem Buch von Arthur Edward Waite The real history of the Rosicrucians (1887) findet man die Abbildung des „Philosophic Seal of the Society of Rosicrucians“, welches zur Besiegelung der Initiation von Sigismund Bacstrom durch Du Chazel F.R.C am 12. September 1794 verwendet wird.[95][96]

In der Philosophie des LR wird das Emblem so erläutert:

„Der Kreis als Ursymbol steht makrokosmisch für den ewigen und unkennbaren Geist Gottes, die Fülle (das Pleroma), aus der alle Offenbarung hervorgeht und die alles Geoffenbarte umschließt. Aus dem Kreis tritt das Dreieck hervor, der geoffenbarte Geist in seiner dreifältigen Ansicht als Vater, Sohn und Heiliger Geist. Aus dem Heiligen Geist entsteht das „Viereck des Baues“, die Verkörperung der göttlichen Idee in der Ursubstanz. Kreis, Dreieck und Viereck zusammen sind auf jeder Ebene - ob Makrokosmos, Kosmos oder Mikrokosmos - ein universelles Symbol für die göttliche Schöpfung in ihrer vollkommenen Offenbarung aus Geist (Kreis), Seele (Dreieck) und Körper (Viereck). So ist das Zeichen der Einheit aus Kreis, Dreieck und Viereck auch ein Symbol für den göttlichen Menschen, der sich auf dem Weg des Rosenkreuzes offenbaren soll.“[97]

Internes Emblem

Das interne Emblem entsteht durch Kombination des astrologischen Symbols für den Planeten Uranus (der darin enthaltene Buchstabe H bezieht sich auf Wilhelm Herschel, den Entdecker des Planeten) und dem durch Wellenlinien symbolisierten Sternzeichen Wassermann. Es symbolisiert die unter dem Zeichen von Wassermann und Uranus stehende Arbeit des LR.[98] Unter diesem Emblem fanden die fünf internationalen Aquarius-Konferenzen statt.

Kreuz mit Rose und Hermesstab

In den Tempeln der Stadtzentren befindet sich ein Kreuz mit angehefteter Rose an der Stirnwand. In den Konferenzorten wird daneben das Symbol des Hermesstabes verwendet.[99]

Öffentlichkeitsarbeit[Bearbeiten]

Im Rahmen der Bewerbung neuer Mitglieder setzt das LR auf öffentliche Plakataktionen sowie Annoncen in Zeitungen und Zeitschriften für Vortragszyklen und Einführungskurse, um auf ihr Heilsverständnis aufmerksam zu machen. Des Weiteren gibt es „öffentliche Tempeldienste“.

  • Einführungsvorträge/kursus: Das LR verfügt in vielen deutschen Städten über Räumlichkeiten, so genannte Zentren. Dort werden regelmäßig Einführungsvorträge zur Vermittlung der eigenen Weltsicht angeboten. Noch in den 2000er Jahren wurde für Interessenten ein zwölf Abende umfassender Einführungskurs zu festgelegten Themen angeboten, der als vorgedruckter Text verlesen wurde und im Anschluss in gedruckter Form gekauft werden konnte. Nach Absolvierung der zwölf Kursusabende und Fragenerörterungen wurde der Besuch eines Vorhoftempeldienstes angeboten und die Entscheidung zwischen einer Mitgliedschaft, Schülerantrag oder Trennung von der Schule gefordert.[100] Aktuelle Veranstaltungshinweise zeigen verschiedene Formate, oft Einzeltermine oder an sieben Abenden.[101]
  • Informationsbriefe: Wer nach einem Vortrag mehr über die Weltanschauung, Ideologie und Ziele des LR erfahren will, kann 5 Informationsbriefe anfordern.
  • Öffentliche Tempeldienste: Das LR bietet seit 2009[102] den Besuch von „öffentlichen Tempeldiensten“ ohne weitere Voraussetzungen an.
  • Online-Seminar: Das LR bietet seit 2014[103] einen sieben Teile umfassenden Einführungskurs kostenlos als Online-Seminar an. Die Briefe werden im wöchentlichen Abstand automatisch versandt. Fragen können per E-Mail gestellt werden und von einem Team des LR per E-Mail beantwortet.[104]

Organisationsstruktur[Bearbeiten]

Die Rechtsform ist in Deutschland der eingetragene Verein. Als Vereinsorgane gibt es den Vorstand und die Mitgliederversammlung. Der Verein finanziert sich nach eigener Aussage aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen. Für die Teilnahme an sogenannten Wochenendkonferenzen werden ebenfalls Gebühren erhoben.[105][106] Das LR wird kategorisch zu den „(Neu-)gnostischen Kirchen“ gezählt, die sich auf gnostisches Gedankengut berufend, zu den Anschauungen der herkömmlichen Kirchen oft im Widerspruch stehen.[107]

Aufbau als Geheimgesellschaft[Bearbeiten]

Das Lectorium Rosicrucianum wird im „Lexikon des Geheimwissens“ zu den subversiven und kommerziellen Geheimgesellschaften gezählt, die kategorisch zu den „Dialektischen Gesellschaften“ gehören, die geheime Ziele verfolgen, die den Neophyten erst im Laufe der Mitgliedschaft nach und nach enthüllt werden. Diese geheimen Ziele seien teils kommerziell, teils subversiv und „nach einer Neuordnung der Welt strebend“. Bevorzugt eingesetzte Mittel dialektischer Gruppen seien Dialektik, Exegese und Schlagwörter, wobei das eigene Lehrmaterial durch Annexion anderer Lehren entstehe, deren Synthese mit dem davorgesetzten Schlagwort „wahr“ aufgewertet werde, wobei Thesen gelegentlich als „gnostische“ oder „geheime“ Lehren, als göttliche Offenbarungen, oder als „Uralte Weisheit“ ausgegeben werden.[108] Dabei spielen im LR praktisch alle Geheimlehren ein Rolle, etwa antike, urchristliche, indische, chinesische und ägyptische Geheimlehren.[4] Die Neu-Rosenkreuzer des LR begreifen ihre Schulungen als Einweihungs-Stufenweg, bei dem es darum gehe die Ordenslehre durch innere Entwicklungsschritte mittels Zeremonien und Ritualen bis zur Erlösung zu durchlaufen. Die primären Lehrinhalte seien zwar nicht geheim, soweit sie in den Büchern Rijckenborghs publiziert wurden, aber die Texte der Tempeldienste werden nur unter Ausschluss der Öffentlichkeit verlesen. Als Grund für die hermetische Abschottung vor der Öffentlichkeit wird der angeblich negative Einfluss genannt, den interessierte Besucher auf ein vom LR behauptetes unsichtbares Kraftfeld ausüben würden, das sich nur innerhalb der Gruppeneinheit der straffen Organisationsstruktur ausbilden könne.[109]

Spirituelle und organisatorische Leitung[Bearbeiten]

Das Lectorium Rosicrucianum ist zentralistisch und hierarchisch organisiert. Eine deutlich herausgehobene Stellung nehmen die verstorbenen Großmeister ein, die bereits in ihrem letzten Leben die Unsterblichkeit erlangt hätten. Bis zu dessen Tod 1968 lag die spirituelle und organisatorische Leitung des LR bei Rijckenborgh. Nach dessen Tod wurde sein Sohn Henk Leene Großmeister. Im Juni 1968 wurde die aus dreizehn Personen bestehende „Internationale Spirituelle Leitung“ gegründet, die spätestens seit dem Tod de Petris 1990 die alleinige Leitung innehat. Darüber hinaus gibt es „Landes- und Zentrumsleitungen“.[110]

Vorhof, äußere und innere Schule[Bearbeiten]

Es gibt zwei Formen der Vereinszugehörigkeit: Den unverbindlichen „Vorhof“ und das „Schülertum“. Mit „Schülertum“ wird ein aus sieben Stufen bestehendes Training bezeichnet. Die Hierarchie des LR-Geheimbundes unterscheidet dabei ein Schülertum in der äußeren und inneren Schule.

Vorhof

Wer in die Organisation eintreten möchte, kann sich nach einer Orientierungsphase im Rahmen öffentlicher Veranstaltungen für die allgemeine Mitgliedschaft (Vorhof), aus der keine weitergehenden Verpflichtungen erwachsen oder das aktive Schülertum entscheiden. Zum Vorhof gehört auch das Jugendwerk das Kinder und Jugendlichen bis zum Ende des 18. Lebensjahres in vier Altersgruppen betreut, da ein Beitritt zum LR erst ab 18 Jahren möglich ist. Es gibt den Jugend-Tagungsort „Noverosa“ in Dornspijk/ Niederlande.

Äußere Schule

Der ein- bis zweijährigen Teilnahme am „vorbereitenden Schülertum“ die der Orientierung und Ausrichtung dient, folgt die die Teilnahme am „Probe- und Bekennendem Schülertum“, um die Teilnehmer für die priesterlichen Gruppen der inneren Schule zu trainieren.

  • 1. Vorbereitendes Schülertum und Probeschülertum
  • 2. Bekennendes Schülertum
Innere Schule

Die Mitgliedschaft in der inneren Schule umfasst die „Höhere Bewusstseinsschule“ und den „Apostolischen Kreis“ bestehend aus den 4 Stufen „Ekklesia“, „Goldenes Haupt“ und zwei weiteren immateriellen namenlosen Stufen, mit denen die verstorbenen Grossmeister gemeint sind.[111]

  • 3. Höhere Bewusstseinsschule (HBS)
  • 4. Ekklesia (auch „priesterliche Schar“)
  • 5. Gemeinschaft des Goldenen Hauptes
  • 6. Rat der Ältesten
  • 7. Großmeister

Die Grade 3 bis 7 bilden die sogenannte „Innere Schule“. Aus den älteren Mitgliedern der Ekklesia wurde die „Gralsgemeinschaft“ gegründet, die jedoch keinen eigenen Grad darstellt. Mit jedem neuen Grad kämen neue spirituelle Aufgaben hinzu. Tempeldienste besonderen Inhalts seien nur Schülern der Inneren Schule zugänglich.[24][112][113][106]

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

Das LRC gibt je nach Sprachregion vier- bis sechsmal jährlich die Zeitschrift „Pentagramm” heraus. Sie erscheint in 16 Sprachen. Die Themen dieser Zeitschrift sind nicht auf das Rosenkreuzertum beschränkt, sondern umfassen alles, was im weitesten Sinn mit dem Phänomen Gnosis zu tun hat. Außerdem wird im DRP Rosenkreuz-Verlag in Birnbach/Ww. vielfältige gnostische Literatur angeboten, nicht nur von den Gründern der Schule, sondern zum Beispiel auch von Karl von Eckartshausen, Johann Amos Comenius und Jakob Böhme. (Siehe Weblink DRP)

Interessenten wird auch ein kostenloser Einführungskurs über die „Philosophie des Rosenkreuzes” angeboten, neuerdings auch als Online-Seminar.[114]

Kritik[Bearbeiten]

Kritik an Lehre und Praxis des LR wird vor allem von der Evangelischen Kirche in Deutschland, deren Sektenbeauftragten und assoziierten Stellen wie der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen oder der Arbeitsgemeinschaft für Religions- und Weltanschauungsfragen vorgebracht. Auch von Aussteigern gibt es LR-kritische Publikationen über die Probleme, mit denen ehemalige Mitglieder konfrontiert sind.

Bis zu Beginn dieses Jahrhunderts beschränkte sich die Kritik aus kirchlichen Kreisen auf wenig differenzierte, nicht ganz neutrale Handbuchartikel. Mit der Dissertation von Harald Lamprecht im Jahr 2004 erschien erstmals eine Gesamtdarstellung der neueren Rosenkreuzerbewegung. Lamprecht hat sich vor allem mit der Praxis des LR befasst; bezüglich der Lehre zitiert er nur wenige Stellen aus einer Infobroschüre und zwei Büchern.[115]

In den letzten Jahren ist die Berichterstattung über das LR generell sachlicher geworden. Auch bei Neuauflagen von Handbüchern ist ein neutralerer Ton festzustellen.[116] Ebenso fällt auf, dass das umfangreiche Aussteiger-Dossier im Internet seit 2006 keine neuen Einträge mehr aufweist.

Kritik betreffend die Lehre[Bearbeiten]

  • Im 2015 erschienenen Handbuch Weltanschauungen (es ersetzt das Handbuch Religiöse Gemeinschaften und Weltanschauungen) wird die Stellung des LR zum Christentum wie folgt beschrieben: Die Grundhaltung gegenüber anderen religiösen Organisationen sei traditionell kritisch. Entsprechend der Lehre gehöre auch das Jenseits als „Spiegelsphäre“ mit zu dieser Welt. Daher könnten alle religiösen Bemühungen oder esoterisch-magischen Riten, die im irdisch-dialektischen Bereich verortet werden, keinerlei erlösende, sondern allenfalls vorbereitende Funktion haben. Die aus dieser Grundhaltung folgende Abgrenzung werde in den letzten Jahren weniger strikt als früher interpretiert, und man bemühe sich um ein aufgeschlosseneres Verhältnis zu Vertretern anderer Religionen.[117]
  • Nach dem Handbuch Weltanschauungen ist beim LR die grundlegende Differenz zum Christentum in der gnostischen Weltsicht angelegt. Die Vorstellung einer Trennung zwischen einem jenseitigen Gott und der Welt als Produkt eines kosmischen Unfalls widerspreche der biblischen Aussage, dass Gott die Welt aus freiem Entschluss geschaffen habe. Der Kreuzestod Jesu habe beim LR keine Heilsbedeutung. Stattdessen werde die Selbsterlösung auf dem Weg der Transfiguration gelehrt.[118]
  • Bei Harald Lamprecht ist die Bibel für das LR nur Anknüpfungsstelle, mehr nicht. Normative Kraft, anhand derer man die Lehre beurteilen könnte, komme ihr nicht zu. Biblische Aussagen würden vom LR in eigener, gnostischer Weise interpretiert, was viele Aussagen auf den Kopf stelle. Das verhindere nicht, dass eifrig Bibelstellen als angebliche Belege für diese Aussagen herangezogen würden. Die Uminterpretation würde Person und Werk von Jesus Christus ebenso wie das Gebet betreffen.[119]
  • Die meisten modernen Rosenkreuzerbewegungen würden ihre Unterweisungen als einen stufenweisen Weg von Einweihungen zu höherer Erkenntnis verstehen, so Lamprecht. Diese soll allmählich zu größerer körperlicher, geistiger und moralischer Vollkommenheit oder gar bis zur Erlösung führen. In diesem Sinn werde dann auch das Christentum als Mysterienreligion gedeutet. Dabei würden die Evangelien als Allegorien für seelisch-geistige Prozesse im Menschen verstanden, die erst allmählich den dafür Würdigen offenbart würden. Das persönliche Heil, die als Transfiguration bezeichnete Rückkehr in die gnostische Lichtwelt, müsse durch Strenge und Selbstdisziplin vom Individuum selbst erworben werden. Das LR sei hier besonders extrem, indem es die notwendige Selbstaufopferung, die Ich-Ersterbung des Menschen zur Befreiung seines Mikrokosmos lehre. Darin liege der Grundirrtum wohl aller neueren Rosenkreuzergruppen. In allen Richtungen gehe es trotz der Verschiedenheit der Wege und konkreten Vorstellungen im Grundzug immer darum, dass der Mensch aus eigener Kraft einen Weg der Selbstveredelung und Selbstvervollkommnung beschreiten solle.[120]
  • Bezüglich des vielzitierten geheimen Wissens im LR meint Lamprecht, das sicherste Geheimnis handle von Dingen, die nicht existierten, denn es könne nicht durch Entdeckung oder Verrat entzaubert werden. Die klassischen Rosenkreuzer, die als mysteriöse Bruderschaft den ideellen Ausgangspunkt für alle heutigen Rosenkreuzerorganisationen darstellten, habe es historisch betrachtet nie gegeben. Sie seien eine literarische Fiktion, die allerdings schon in ihrer Entstehungszeit im 17. Jahrhundert sehr wirkmächtig gewesen sei.[121]
  • In einer anderen Informationsschrift wird die Lehre des LR als ein komplex aufgebautes und schwierig zu erfassendes Gebäude beschrieben. Dies liege einerseits daran, dass für ein Lehrelement eine verwirrende Vielzahl von Begriffen verwendet werde. Begriffe würden von Publikation zu Publikation wechseln. So würde je nach Werk das göttliche Lebensprinzip im Menschen Geistfunkenatom, Uratom, Rose des Herzens, Rosenknospe, Samenkorn Jesu, Perle von großem Wert, letztes göttliches Übrigbleibsel, Kleinod der Mysterien oder Juwel im Lotos genannt. Andererseits ergäben sich Verständnisschwierigkeiten, weil die Lehre in sich nicht kohärent sei, was sicher zum Teil daran liege, dass sie sich während der letzten fünfzig Jahre ständig verändert habe. Heute werde z.B. die Idee von der Transfiguration vorsichtiger behandelt.[122]

Kritik betreffend die Praxis[Bearbeiten]

  • Die Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW) setzte sich in den EZW-Texten 71, 160, 175 und 221 kritisch mit dem in ihrer Sicht auf hierarchischer Führung und Kontrolle ausgerichteten LR-System auseinander, in dessen vereinnahmenden, abhängigkeitsfördernden Strukturen Kritik, Individualität und demokratische Entscheidungsfindung keine Werte seien.
  • Der Theologe und EZW-Referent Hans-Jürgen Ruppert meint zudem, dass das LR durch seine Distanzierung von der „bösen Welt“ sich von dem „reformfreudigen Impuls“ der frühen Rosenkreuzer weit entfernt habe und hält daher eine Einordnung des LR als Rosenkreuzer-Gemeinschaft für fragwürdig.[123]
  • In eine ähnliche Richtung geht Harald Lamprecht, wenn er schreibt, die immer mächtiger werdenden rosenkreuzerischen Adepten, die in zunehmender Selbstvervollkommnung immer mehr Gewalt über das Universum gewännen, würden sich von dem in der Chymischen Hochzeit beschriebenen, beispielhaft demütigen christlichen Mystiker Christian Rosenkreuz unterscheiden.[124]
  • Harald Lamprecht meint, die Enttäuschungen über das Ausbleiben der seit den 1960er Jahren für das Jahr 2001 erwarteten apokalyptischen Endzeiterlösungsvorgänge und der in diesem Zusammenhang vorgenommenen Relativierungen und Umdeutungsversuche seien bisher unverdaut und müssten, analog zu den nicht eingetroffenen Entrückungserwartungen der Zeugen Jehovas und der Neuapostolischen Kirche, erst noch verarbeitet werden.[125]
  • In einer anderen Veröffentlichung zeigt sich Lamprecht einerseits davon beeindruckt, mit welcher Konsequenz und Ernsthaftigkeit die Mitglieder des LR versuchen würden, den Weg zur Erlösung des eigenen Mikrokosmos zu beschreiten. Andererseits beschreibt er die von Mitgliedern wiederholt festgestellten eklatanten Missverhältnisse und Unzulänglichkeiten in der Leitungsebene. Diese würden gerade bei geistlichen Führern und Vorbildern, bei denen angesichts des hohen Heilsanspruchs eine besonders fortgeschrittene Transfiguration angenommen werden könne, die Frage aufwerfen, ob die angestrebte Veredelung ernsthaft umzusetzen versucht werde.[126]
  • Eine Sonderstellung nimmt das Rechtsgutachten von Prof. H. Wilms über „die religionsphilosophischen Grundlagen der Glaubensgemeinschaft der Rosenkreuzer“ ein. Die Arbeit untersucht, welche rechtlichen Möglichkeiten kleinen Kirchen verbleiben würden, um angesichts der herrschenden religiösen Intoleranz ihrer religiösen Freiheit nachzugehen. In der Einführung schreibt H. Wilms, die von Sektenbeauftragten vorgetragenen vermeintlich gefahrbegründenden Merkmale wie Führerpersönlichkeit, Heilsversprechen und Dogmatismus fänden sich naturgemäß in allen großen Religionen. Auch der Hinweis auf sozial unübliche oder einfach nur seltene Verhaltensweisen wie Vegetarismus oder autoritäre Gruppenstrukturen würden nicht ausreichen, um einen Eingriff in die vorbehaltsfreie, garantierte Glaubensfreiheit zu rechtfertigen. Aus Gleichheitsgründen müssten auch die Amtskirchen als Sekten eingestuft werden, da sie ebenfalls über autoritäre Gruppenstrukturen, Dogmatismus und charismatische Führungspersönlichkeiten verfügten.[127]

Kritik ehemaliger Mitglieder[Bearbeiten]

Einer EZW-Schrift gemäß hat das Lectorium Rosicrucianum mehr “Aussteiger“ als andere Neu-Rosenkreuzer-Organisationen hervorgebracht, die ihre einstige Mitgliedschaft sehr kritisch reflektieren. Der EZW liege eine Reihe Berichte ehemaliger Mitglieder des LR vor, die ihren Weg in das LR, die sich einstellende Ernüchterung, den anschließenden Loslösungsprozess und die Schwierigkeiten nach dem Ausstieg beschreiben. Die Berichte würden charakteristische Gegebenheiten beschreiben, die in ähnlicher Weise auf viele Aussteiger des LR zuträfen.[128] Die folgenden Kritikpunkte sind der erwähnten EZW-Schrift des evangelischen Theologen Harald Lamprecht entnommen. Seine „Kronzeugin“ war zwischen 1990 und 2004 während zehn Jahren Schülerin des LR.

  • Nach Lamprecht öffne die Begegnung mit der Lehre des LR eine neue Welt. Dies sei verbunden mit der Hoffnung, den Problemen des Lebens dauerhaft entgehen zu können. Das setze zusammen mit der Einbindung in eine neue Gemeinschaft enorme Opferbereitschaft frei. Mit dem vollzogenen Eintritt werde das Gefühl, einer besonderen Elite von Pionieren anzugehören, weiter bestärkt. Dem „wir hier drinnen“ werde die böse Welt draußen gegenübergestellt. Es herrsche eine tief empfundene Differenz zwischen der „Welt“ und dem Leben in der Gemeinschaft. Auf die Beziehungen zu einstigen Freunden oder zur Familie blieben solche Erfahrungen in der Regel nicht ohne Auswirkungen. In dem Masse, in dem die Welt negativ bewertet werde, verlören Engagement und Bemühungen um ihre Verbesserung an Sinn.[129]
  • Das LR zähle zu den straff organisierten Gemeinschaften mit einem ausgeprägt hierarchischen Führungsstil. Durch eine starke Einbindung der Mitglieder solle sichergestellt werden, dass sie sich nicht in den vielfältigen Verlockungen und Aktivitäten der Welt verfangen und sie so von der letztendlichen Erlösung abgehalten würden. Ausgearbeitete Kontrollstrukturen würden garantieren, dass das „Kraftfeld der Geistesschule“ nicht verunreinigt werde.[130]
  • Das Gefühl der Autonomie, selbst für seine Überzeugungen und Handlungen einstehen zu können, sei das, was in vereinnahmenden Gruppen zuerst und nachhaltig unterdrückt werde. Der Zweifel an der eigenen Fähigkeit, gut und böse, richtig und falsch unterscheiden zu können, führe zwangsläufig in eine tiefgreifende Abhängigkeit von denen, die diese Entscheidungen dann stellvertretend immer wieder übernähmen.[131]
  • Die Organisatoren und Leiter des LR selbst schienen von den vermittelten Lehren zutiefst überzeugt zu sein. Die harten Forderungen an die Mitglieder und die mitunter unbarmherzig wirkenden Entscheidungen der Leitungsebene würden vermutlich in den meisten Fällen dem Gefühl entspringen, für das höhere Ziel so handeln zu müssen. Die Ursachen für die belastenden Erfahrungen der ehemaligen Mitglieder seien eher in der Lehre zu suchen. Gemeinschaften, die eine Veredelung des Menschseins vermitteln wollten, müssten sich immer auch selbst an diesem Anspruch messen lassen.[132]
  • In dem Masse, in dem ein Mitglied erkenne, dass eine Organisation mit so extrem hohen Ansprüchen wie das LR es schwer habe, diese in der Praxis auch einzulösen, bröckle allmählich die Fassade ab. Man beginne zu erkennen, dass auch dort – anders als erhofft und geglaubt – die Unzulänglichkeiten des Lebens nicht aufgehoben seien. Man beobachte Personenkult und Machtgebaren, die es eigentlich nicht geben dürfte. Es gebe Manipulationen und Unstimmigkeiten. Vieles davon könne lange Zeit erklärt und entschuldigt oder weggedrückt und ignoriert werden – lange, aber nicht immer und nicht bei jedem.[133]
  • Die Ablösung von der Schule sei keineswegs ein einfacher Vorgang, sondern oft ein sehr schmerzvoller innerer Prozess. Das Problem seien nicht juristische Fesseln, sondern die eigene mentale Balance, das Gefängnis im eigenen Denken, die Fesseln im eigenen Kopf. Das sei nicht einfach zu überwinden und zu vergessen. Der innere Konflikt lasse solche Menschen einsam werden; es fehlten adäquate Gesprächspartner. Ein offenes Gespräch mit Mitschülern sei kaum möglich; unbequeme Fragen oder Tatsachen würden schlicht geleugnet oder ignoriert oder aus Angst vor Konsequenzen unterdrückt.[134]
  • Erstaunlich sei, wie sehr das LR, das in seinen Lehren magische Praktiken deutlich ablehne, dennoch magisches Denken bei seinen Schülern erzeuge. Von der positiv bewerteten „gnostischen Magie“ sei in der Inneren Schule viel die Rede. Die Warnung vor der negativen Naturmagie diene vor allem der Abgrenzung nach außen. Das System bleibe damit magischem Denken verhaftet. Bei einem Austritt könne es geschehen, dass die ganze okkulte Feindbildprojektion auf das LR selbst zurückfalle. Dann werde der Geistesschule zugetraut, selbst mit magischen Mitteln gegen Kritiker vorzugehen. Das wiederum verstärke einerseits den Hass gegen die einst so verehrte Organisation, andererseits behindere es einen normalen Umgang und eine ruhige Ablösung. Freilich verlasse ein großer Teil der ehemaligen Mitglieder die Schule eher still und wolle damit nichts mehr zu tun haben.[135]

Stiftungen und Firmen[Bearbeiten]

Stiftungen[Bearbeiten]

Stiftung Rosenkreuz

„Stiftung Rosenkreuz zur Förderung hermetischen und gnostischen Gedankenguts“.[136] Gründer ist die niederländische Stiftung „Stichting Rozekruis Pers“, die eng mit der Bibliotheca Philosophica Hermetica in Amsterdam zusammen arbeitet.[137]

Stiftung Internationale Spirituelle Leitung, Niederlande

Das Leitungsgremium des Lectorium Rosicrucianum, die „Internationale Spirituelle Leitung“ ist in den Niederlanden durch die „Stichting Internationale Spirituele Leiding van het Kerkgenootschap Lectorium Rosicrucianum“ (deutsch: „Stiftung Internationale Spirituelle Leitung") repräsentiert.[138]

Internationale Stiftung Schweiz

Die „Stiftung zur Förderung der internationalen Arbeit der religiösen Gemeinschaft Lectorium Rosicrucianum“ wurde am 22. November 1990 ins Handelsregister eingetragen, der Rechtssitz ist Zürich. Sie wurde nach eigenen Angaben gegründet zum Zweck der „weltweiten Bekanntmachung der Mysterien der ursprünglichen universellen Religion sowie Verbindung der Menschheit mit der unsichtbaren Kirche und der fundamentalen Religion, der sogenannten Disciplina Arcani, durch weltweite finanzielle Unterstützung der internationalen Aktivitäten der religiösen Gemeinschaft Lectorium Rosicrucianum“.[139]

Firmen[Bearbeiten]

Fernheilungszentrum De Rozenhof, Niederlande

Das Lectorium Rosicrucianum betreibt das Fernheilungszentrum „De Rozenhof“ (deutsch „Der Rosenhof“) in Santpoort, der in der Gründungsphase wegen eines Streites um die Einnahmen aus der okkulten Fernheilungsabteilung der Rosicrucian Fellowship hervorgegangen ist.[140] Das Fernheilungszentrum ist zugleich Sitz der „Internationalen Spirituellen Leitung“ des Lectorium Rosicrucianum.[141]

Druckerei und Buchhandlung „De Rozekruis Pers“, Niederlande

Die Druckerei und Buchhandlung „De Rozekruis Pers“ in Haarlem bringt die Schriften von Rijckenborgh, de Petri und anderen Autoren wie Antoine Gadal heraus.[24]

DRP Rosenkreuz Verlag GmbH

Der „DRP Rosenkreuz Verlag GmbH“ in Birnbach im Westerwald ist aus der deutschen Abteilung des niederländischen Verlags Rozekruis Pers hervorgegangen und vertreibt Kinder- und Jugendliteratur sowie die Bücher von Rijckenborgh und de Petri und anderer Autoren und bringt die Zweimonats-Zeitschrift „Pentagramm“ heraus. Seit Anfang 2007 gehört der DRP Rosenkreuz Verlag zur „Stiftung Rosenkreuz“.[142]

Literatur[Bearbeiten]

  • Christoph Grötzinger: Die universelle Wahrheit des Goldenen Rosenkreuzes. Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen, Stuttgart 1966, Information Nr. 23, PDF.
  • Friedrich Wilhelm Haack: Geheimreligion der Wissenden. Neugnostische Bewegungen. Kreuz, Stuttgart 1966; 7. Auflage. München 1989, ISBN 3-921513-24-3, S. 37–43.
  • Handbuch Religiöse Gemeinschaften und Weltanschauungen. Hrsg. im Auftrag der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche in Deutschland (VELKD) von Hans Krech und Matthias Kleiminger. 6., neu bearb. und erw. Aufl. Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2006, ISBN 3-579-03585-1.
  • Handbuch Weltanschauungen, Religiöse Gemeinschaften, Freikirchen. Hrsg. von Matthias Pöhlmann und Christine Jahn im Auftrag der Kirchenleitung der VELKD. Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2015, ISBN 978-3-579-08224-0 (ersetzt ‘‘Handbuch Religiöse Gemeinschaften‘‘).
  • Informationsbroschüre der Evangelischen Informationsstelle „Kirchen–Sekten–Religionen“. Zürich, Oktober 2000.
  • Harald Lamprecht: Neue Rosenkreuzer. Ein Handbuch. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2004, ISBN 3-525-56549-6 (Auszüge online), S. 249–286, [Material und Ergänzungen].
  • Harald Lamprecht: Die Rosenkreuzer. Faszination eines Mythos. Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen, Berlin 2012, EZW-Texte Nr. 221.
  • Horst E. Miers: Lexikon des Geheimwissens. 3. aktualisierte Auflage. Wilhelm-Goldmann-Verlag, München 1993, ISBN 3-442-12179-5. (Von den S. 249–286 des Lexikons führen Dutzende Querverweise zu insgesamt ca. 200 weiteren Lexikoneinträgen über das Lectorium Rosicrucianum.)
  • Hannelore Schilling: Im Zeichen von Rose und Kreuz. Historische und moderne Rosenkreuzer. Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen, Stuttgart 1977, Information Nr. 71, PDF.
  • Georg Schmid und Georg Otto Schmid (Hrsg.): Kirchen, Sekten Religionen. Theologischer Verlag, Zürich 2003, ISBN 978-3-290-17215-2.
  • Heinrich Wilms: Die religionsphilosophischen Grundlagen der Glaubensgemeinschaft der Rosenkreuzer und ihr verfassungsrechtlicher Schutz. Kohlhammer, Stuttgart 2001, ISBN 978-3-17-016791-9.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Wouter J. Hanegraaff: Dictionary of Gnosis & Western Esotericism, 2006, ISBN 978-90-04-15231-1, S.1019
  2. Roland Edighoffer: Die Rosenkreuzer. Verlag C. H. Beck München 1995, S.125.
  3. Handbuch Weltanschauungen, Gütersloh 2015, S.660f.
  4. a b c d e f Gerald Willms: Die wunderbare Welt der Sekten: Von Paulus bis Scientology. Vandenhoeck & Ruprecht; Auflage: 1. Auflage 2012, S. 146.
  5. Jahresbericht 2013 der Stiftung zur Förderung der internationalen Arbeit des LR (INS)
  6. http://www.duden.de/suchen/dudenonline/lectorium
  7. Harald Lamprecht: Neue Rosenkreuzer. Ein Handbuch. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2004. S. 250–256 ff.
  8. Horst E. Miers: Lexikon des Geheimwissens. Goldmann Verlag, München 1993, ISBN 3-442-12179-5. S. 282–283, 373–376, S. 530 und S.534-535.
  9. Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen: EZW-Information Nr. 71. Stuttgart XI/1977, S. 1. PDF-Download
  10. Harald Lamprecht: Neue Rosenkreuzer. Ein Handbuch. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2004. S. 254.
  11. Helmut Zander: Anthroposophie in Deutschland. Theosophische Weltanschauung und gesellschaftliche Praxis 1884–1945. Band II. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2007, ISBN 978-3-525-55452-4. S. 844.
  12. Antoine Faivre: Bô Yin Râ. In: Wouter J. Hanegraaff (Hrsg.): Dictionary of Gnosis & Western Esotericism. Brill, Leiden 2006, ISBN 978-90-04-15231-1, S. 199.
  13. Tobias Churton: The Invisible History of the Rosicrucians: The World's Most Mysterious Secret Society. Inner Traditions Verlag, Rochester, Vermont 2009. S. 511. ISBN 978-1-59477-255-9.
  14. Karl R. H. Frick: Die Rosenkreuzer als erdichtete und wirkliche Geheimgesellschaft. In: Gerd-Klaus Kaltenbrunner (Hrsg.): Geheimgesellschaften und der Mythos der Weltverschwörung. Herder, Freiburg (Breisgau) u. a. 1987, ISBN 3-451-09569-6, (Herderbücherei 9569), (Initiative 69), S. 126–127.
  15. Kompaktlexikon Religionen/ Rüdiger Hauth (Hrsg.). Brockhaus Verlag Wuppertal 1998, ISBN 3-417-24677-6. Seite 255.
  16. Peisl/Mohler: Kursbuch der Weltanschauungen. Ullstein Verlag GmbH (März 1983). S.276–277 ISBN 3-550-07943-5.
  17. Horst E. Miers: Lexikon des Geheimwissens. Goldmann Verlag, München 1993, S. 373
  18. Marcel Messing: Der Buddhismus im Westen. Von der Antike bis heute. Kösel-Verlag GmbH&Co 1997. S. 197.
  19. a b Lamprecht, S. 258–259, 284.
  20. a b c Lectorium Rosicrucianum. relinfo.ch. Abgerufen am 22. April 2012.
  21. Religionen in Deutschland: Mitgliederzahlen. remid.de. Abgerufen am 22. April 2012.
  22. Mitgliederzahlen: Sonstige Verschiedene Gemeinschaften / neuere religiöse Bewegungen, Religionswissenschaftlicher Medien- und Informationsdienst
  23. a b c d Harald Lamprecht: Material und Ergänzungen zu dem Buch „Neue Rosenkreuzer“
  24. a b c d e Website der Evangelischen Informationsstelle der evangelisch-reformierten Landeskirche des Kantons Zürich, Zuletzt bearbeitet im Jahr 2000 von Anna-K. Höpflinger, ©: ah 2000
  25. K. Hammer-Kaatee: Satans Lied / druk 1: de jacht van de CIA op Jezus. Elmar Uitgeverij. 2006. Seite 148. ISBN 978-90-8553-019-0.
  26. a b Nicholas Goodrick-Clarke: Black Sun - Aryan Cults, Esoteric Nazism and the Politics of Identity. New York University Press 2002, ISBN 0-8147-3124-4, S. 134–135.
  27. Lamprecht, S. 256f.
  28. Daniela Müller: Ketzer und Kirche: Beobachtungen aus zwei Jahrtausenden. Lit-Verlag 2014. S. 345f.
  29. Joscelyn Godwin: Arktos. Der polare Mythos zwischen NS-Okkultismus und moderner Esoterik. Ares-Verlag, Graz 2007, ISBN 3-902475-40-4, S. 110–111
  30. Malcolm Barber: Die Katharer. Ketzer des Mittelalters. Patmos Verlag, Düsseldorf 2008, ISBN 978-3-491-96220-0, S. 287–289.
  31. Emma Jung, Marie-Louise von Franz: The grail legend. Princeton University Press, Chichester, West Sussex 1998, ISBN 0-691-00237-1, S. 148.
  32. Hans-Jürgen Lange (Hrsg.): Der Gralssucher (1. Buch der Neuausgabe von: Otto Rahn. Leben und Werk) Engerda 1995, ISBN 3-927940-22-4, S. 73.
  33. Peter Levenda: Unholy Alliance: A History of Nazi Involvement with the Occult. Continuum Verlag 2002, ISBN 978-0-8264-1409-0. Seiten 209–210
  34. Monika Hauf: Der Mythos der Rosenkreuzer. Patmos Verlag, 2007, S. 156.
  35. Michael Hesemann: Hitlers Religion. Pattloch Verlag, München 2004, S. 345–348.
  36. Nicholas Goodrick-Clarke: Im Schatten der Schwarzen Sonne. Marix Verlag Wiesbaden 2002, ISBN 978-3-86539-185-8, S. 254
  37. Horst E. Miers: Lexikon des Geheimwissens. Goldmann Verlag, München 1993. S. 166, 230.
  38. Eduard Gugenberger und Roman Schweidlenka: Die Fäden der Nornen. Zur Macht der Mythen in politischen Bewegungen. Döcker (1993), ISBN 978-3-85115-161-9. S. 175
  39. Hans-Jürgen Lange: Otto Rahn und die Suche nach dem Gral . Verlag Zeitenwende, Engerda 1999, ISBN 978-3-927940-45-1. S. 222
  40. Joscelyn Godwin: Arktos. The Polar Myth in Science, Symbolism and Nazi Survival. Adventures Unlimited Press 1996. S. 91
  41. a b Harald Lamprecht: Die Rosenkreuzer. Faszination eines Mythos. Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen, Berlin 2012, EZW-Texte Nr. 221. S.58.
  42. Hugo Stamm: Im Bann der Apokalypse. Endzeitvorstellungen in Kirchen, Sekten und Kulten. Pendo, Zürich 1998. S. 113.
  43. Horst E. Miers: Lexikon des Geheimwissens. Goldmann Verlag, München 1993, S.508-509.
  44. Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen: EZW-Information Nr. 71. Stuttgart XI/1977, S. 29–32, 23. PDF-Download
  45. Horst E. Miers: Lexikon des Geheimwissens. Goldmann Verlag, München 1993, S.254–255, S.508-509 und S.582.
  46. Harald Lamprecht, Neue Rosenkreuzer, Göttingen 2004, S. 260, 286–289 ff.
  47. Rudolf Passian: Licht und Schatten der Esoterik. Droemersche Verlagsanstalt Th. Knaur Nachf. München 1991, S. 422.
  48. Horst E. Miers: Lexikon des Geheimwissens. Goldmann Verlag, München 1993, S.526.
  49. Harald Lamprecht: Rosenkreuzerische Reinkarnation. Die Vorstellung von der Wiederverkörperung in modernen Rosenkreuzerorganisationen. In: Michael Bergunder (Hrsg.): Religiöser Pluralismus und das Christentum. Festgabe für Helmut Obst zum 60. Geburtstag. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2001, S. 84.; Harald Lamprecht: Neue Rosenkreuzer. Ein Handbuch. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2004. S. 256.
  50. Roland Edighoffer: Die Rosenkreuzer. München 1995, S. 124f.
  51. Harald Lamprecht: Rosenkreuzerische Reinkarnation. Die Vorstellung von der Wiederverkörperung in modernen Rosenkreuzerorganisationen. In: Michael Bergunder (Hrsg.): Religiöser Pluralismus und das Christentum. Festgabe für Helmut Obst zum 60. Geburtstag. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2001, S. 85.
  52. Harald Lamprecht: Neue Rosenkreuzer. Ein Handbuch. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2004. S. 265f, S. 299f.
  53. Harald Lamprecht: Neue Rosenkreuzer. Ein Handbuch. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2004. S. 279f.
  54. Harald Lamprecht, Neue Rosenkreuzer, Göttingen 2004, S. 272f.
  55. Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen: EZW-Information Nr. 71. Stuttgart XI/1977, S. 41. (PDF)
  56. Friedrich-Wilhelm Haack: Geheimreligion der Wissenden. Neugnostische Bewegungen Arbeitsgemeinschaft für Religions- und Weltanschauungsfragen, 7. Auflage, München 1989, Seiten 37–39. ISBN 3-921513-24-3
  57. Peter Berghoff (Hrsg.), Claus-Ekkehard Bärsch (Hrsg.), Reinhard Sonnenschmidt (Hrsg.): Wer Religion verkennt, erkennt Politik nicht: Perspektiven der Religionspolitologie. Königshausen & Neumann Verlag 2004. S. 99–100.
  58. Hugo Stamm: Im Bann der Apokalypse. Endzeitvorstellungen in Kirchen, Sekten und Kulten. Pendo, Zürich 1998. ISBN 978-3-579-06674-5. S.113
  59. Harald Lamprecht: Neue Rosenkreuzer. Ein Handbuch. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2004. S. 265 und S. 307.
  60. Harald Lamprecht: Neue Rosenkreuzer. Ein Handbuch. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2004. S. 275–276 ff.
  61. a b Hans Jürgen Ruppert: Rosenkreuzer. In: Evangelisches Kirchenlexikon. Bd. 3. Vandenhoeck und Ruprecht, Göttingen 1992, Sp. 1721.
  62. Friedrich-Wilhelm Haack: Geheimreligion der Wissenden. Neugnostische Bewegungen Arbeitsgemeinschaft für Religions- und Weltanschauungsfragen, 7. Auflage, München 1989, S. 42 und S. 43.
  63. Harald Lamprecht: Neue Rosenkreuzer. Ein Handbuch. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2004. S. 312–313.; Roland Edighoffer: Die Rosenkreuzer. München 1995. S. 79–80.
  64. Friedrich-Wilhelm Haack: Geheimreligion der Wissenden. Neugnostische Bewegungen Arbeitsgemeinschaft für Religions- und Weltanschauungsfragen, 7. Auflage, München 1989, S. 41–42.
  65. Harald Lamprecht: Neue Rosenkreuzer. Ein Handbuch. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2004. S. 276–277.
  66. Friedrich Wilhelm Haack: Geheimreligion der Wissenden. Neugnostische Bewegungen. Arbeitsgemeinschaft für Religions- und Weltanschauungsfragen, 7. Auflage, München 1989, S. 39 und S. 42–43. ISBN 3-921513-24-3.
  67. Martin Brauen: Traumwelt Tibet: westliche Trugbilder. Verlag Paul Haupt Berne, Bern; Stuttgart; Wien 2000, ISBN 3-258-05639-0. S. 90 f.
  68. Marcel Messing: Der Buddhismus im Westen. Von der Antike bis heute. Kösel-Verlag GmbH&Co 1997. S.207.; Harald Lamprecht: Die Rosenkreuzer. Faszination eines Mythos. Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen, Berlin 2012, EZW-Texte Nr. 221. S. 62.
  69. Harald Lamprecht: Neue Rosenkreuzer. Ein Handbuch. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2004. S. 249–250, S. 276f, S. 307, S. 310.
  70. Harald Lamprecht: Neue Rosenkreuzer. Ein Handbuch. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2004. S. 271-272f.
  71. Fincke/Pöhlmann: Kompass Sekten und religiöse Weltanschauungen. Ein Lexikon. Gütersloher Verlagshaus GmbH, Gütersloh 2004, S. 131.
  72. Harald Lamprecht: Neue Rosenkreuzer. Ein Handbuch. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2004. S. 262, 265, 273–276, 279.; Rüdiger Hauth (Hrsg.): Kompaktlexikon Religionen. Brockhaus Verlag, Wuppertal 1998, ISBN 3-417-24677-6, S. 189, 209, 345, 291–300.
  73. Roland Edighoffer: Die Rosenkreuzer. München 1995, S. 79–80, S. 123 und S.125.
  74. Harald Lamprecht: Neue Rosenkreuzer. Ein Handbuch. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2004. S. 262, 274.
  75. Kompaktlexikon Religionen/ Rüdiger Hauth (Hrsg.). Brockhaus Verlag Wuppertal 1998, ISBN 3-417-24677-6, S. 191.
  76. Horst E. Miers: Lexikon des Geheimwissens. Goldmann Verlag, München 1993, ISBN 3-442-12179-5, S. 195, 340–341, 513, 629.
  77. Harald Lamprecht: Neue Rosenkreuzer. Ein Handbuch. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2004. S. 278–279.
  78. a b Rudolf Passian: Licht und Schatten der Esoterik. Droemersche Verlagsanstalt Th. Knaur Nachf., München 1991, S. 422–423.
  79. Horst E. Miers: Lexikon des Geheimwissens (= Esoterik. Bd. 12179). Original-Ausgabe; sowie 3. aktualisierte Auflage, beide Goldmann, München 1993, ISBN 3-442-12179-5, S. 124 und 571.; in späteren Auflagen Jan van Rijckenborgh: Die Bruderschaft von Shamballah.
  80. Horst E. Miers: Lexikon des Geheimwissens (= Esoterik. Bd. 12179). Original-Ausgabe; sowie 3. aktualisierte Auflage, beide Goldmann, München 1993, ISBN 3-442-12179-5, S. 84 und S. 563.; vgl. Catharose de Petri und Jan van Rijckenborgh: Die Apokalypse der neuen Zeit. Haarlem 1964. S. 71.
  81. Friedrich-Wilhelm Haack: Rendezvous mit dem Jenseits. Der moderne Spiritismus/Spiritualismus und die Neuoffenbarungen. Bericht und Analyse. Lutherisches Verlagshaus Hamburg. 1973. S.31, S.40, S.93, Seiten 110–111. ISBN 3-7859-0404-5
  82. Friedrich-Wilhelm Haack: Geheimreligion der Wissenden. Neugnostische Bewegungen Arbeitsgemeinschaft für Religions- und Weltanschauungsfragen, 7. Auflage, München 1989, S. 37–43. ISBN 3-921513-24-3
  83. Horst E. Miers: Lexikon des Geheimwissens. Goldmann Verlag, München 1993, S. 596.
  84. Harald Lamprecht: Neue Rosenkreuzer. Ein Handbuch. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2004. S. 284–286 f.
  85. Peter Levenda: Unholy Alliance: A History of Nazi Involvement with the Occult. Continuum Verlag 2002, ISBN 978-0-8264-1409-0. S. 205
  86. Horst E. Miers: Lexikon des Geheimwissens. Goldmann Verlag, München 1993, ISBN 3-442-12179-5. S.148, S. 195, S. 571 und S. 593
  87. Arno Borst: Die Katharer. Herder Verlag, Freiburg i.Br. 2. Auflage 1992, ISBN 3-451-04025-5. Seite 145 und Seite 146f.
  88. Lamprecht, S. 273, 281-283.
  89. Rudolf Passian: Licht und Schatten der Esoterik. Droemersche Verlagsanstalt Th. Knaur Nachf. München 1991, S. 431.
  90. Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen: EZW-Information Nr. 23, Stuttgart IX/1966. S. 7-8 und S. 10–11, PDF-Download
  91. Horst E. Miers: Lexikon des Geheimwissens. Goldmann Verlag, München 1993, S. 487–488.
  92. Peter-Robert König: Der O.T.O. Phänomen RELOAD. Band 3. Arbeitsgemeinschaft für Religions- und Weltanschauungsfragen, München 2011. S. 185.
  93. Ernst Harnischfeger: Mystik im Barock. Das Weltbild der Teinacher Lehrtafel. 2. Aufl. Urachhaus, Stuttgart 1994, ISBN 3-87838-274-X.
  94. Otto Betz: Licht vom unerschaffenen Lichte. Die kabbalistische Lehrtafel der Prinzessin Antonia in Bad Teinach. 2. Aufl. Sternberg Verlag, Metzingen 2000, ISBN 3-87785-022-7.
  95. Arthur Edward Waite: The real history of the Rosicrucians founded on their own manifestoes, and on facts and documents collected from the writings of initiated brethren. London George Redway 1887, S. 414.
  96. Harald Lamprecht: Neue Rosenkreuzer. Ein Handbuch. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2004. S. 61.
  97. http://www.rosenkreuz.de/artikel/das-goldene-rosenkreuz-und-die-kraft-der-symbole
  98. Horst E. Miers: Lexikon des Geheimwissens. Goldmann Verlag, München 1993. S. 374, S.376.
  99. Harald Lamprecht: Neue Rosenkreuzer. Ein Handbuch. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2004. S. 285 ff.
  100. Lamprecht, S. 261–262, 284 ff, 295.
  101. rosenkreuz.de (Webseite)
  102. Veranstaltungsankündigungen „Tempeldienste“ auf rosenkreuz.de (Memento vom 5. August 2009 im Internet Archive)
  103. Anmeldung zum Online-Seminar Rosenkreuz (Memento vom 18. Januar 2014 im Internet Archive)
  104. Seminar Rosenkreuz (Webseite)
  105. Frequently Asked Questions. rosenkreuz.de. Abgerufen am 22. April 2012.
  106. a b Lectorium Rosicrucianum / Internationale Schule des Goldenen Rosenkreuzes. inforel.ch. Abgerufen am 22. April 2012.
  107. Horst E. Miers: Lexikon des Geheimwissens. Goldmann Verlag, München 1993. S. 251.
  108. Horst E. Miers: Lexikon des Geheimwissens. München 1993, S. 162, 235–236.
  109. Lamprecht, S. 239, 299, 303, 310.
  110. Harald Lamprecht: Neue Rosenkreuzer. Göttingen 2004, S. 259–260 f.
  111. Harald Lamprecht: Neue Rosenkreuzer. Göttingen 2004, S. 260 ff.
  112. Horst E. Miers: Lexikon des Geheimwissens. Goldmann Verlag, München 1993, S. 176, 375.
  113. Harald Lamprecht: Neue Rosenkreuzer. Göttingen 2004, S. 255, 261 ff.
  114. https://www.lectorium-rosicrucianum-seminar.de/
  115. Harald Lamprecht: ‘‘Neue Rosenkreuzer – Ein Handbuch‘‘, S.307ff.
  116. Vgl. dazu ‘‘Handbuch Weltanschauungen‘‘, Gütersloh 2015; Handbuch ‘‘Kirchen, Sekten, Religionen‘‘, Zürich 2003; Materialdienst der EZW 2/2012, S.67ff.
  117. Handbuch Weltanschauungen, Religiöse Gemeinschaften, Freikirchen. Gütersloh 2015, S.667
  118. Handbuch Weltanschauungen, Religiöse Gemeinschaften, Freikirchen. Gütersloh 2015, S.669.
  119. Harald Lamprecht: Die Rosenkreuzer – Faszination eines Mythos, S.66f.
  120. Harald Lamprecht: Die Rosenkreuzer – Faszination eines Mythos, S.97,92.
  121. Harald Lamprecht: Die Rosenkreuzer – Faszination eines Mythos, S.5,27,52,86.
  122. Informationsbroschüre der Evangelischen Informationsstelle „Kirchen–Sekten–Religionen“. Zürich, 2000, S.23.
  123. Hans-Jürgen Ruppert: Rosenkreuzer. Heinrich Hugendubel Verlag, Kreuzlingen/München 2004, S.68–70.
  124. Harald Lamprecht: Neue Rosenkreuzer. Ein Handbuch. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2004, S.311.
  125. Harald Lamprecht: Die Rosenkreuzer. Faszination eines Mythos. Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen, Berlin 2012, EZW-Texte Nr. 221. S.58.
  126. Harald Lamprecht: Neue Rosenkreuzer - Ein Handbuch. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2004, S.309ff.
  127. Heinrich Wilms: Die religionsphilosophischen Grundlagen …, Stuttgart 2001, Einführung S.3
  128. Harald Lamprecht: Die Rosenkreuzer – Faszination eines Mythos, EZW-Texte 221, Berlin 2012, S.62ff.
  129. Harald Lamprecht: Die Rosenkreuzer – Faszination eines Mythos, S.77f.,68,72f.
  130. Harald Lamprecht: Die Rosenkreuzer – Faszination eines Mythos, S.73,61f.
  131. Harald Lamprecht: Die Rosenkreuzer – Faszination eines Mythos, S.84.
  132. Harald Lamprecht: Die Rosenkreuzer – Faszination eines Mythos, S.91.
  133. Harald Lamprecht: Die Rosenkreuzer – Faszination eines Mythos, S.88f.
  134. Harald Lamprecht: Die Rosenkreuzer – Faszination eines Mythos, S.89,81.
  135. Harald Lamprecht: Die Rosenkreuzer – Faszination eines Mythos, S.90f.
  136. Ziele der Stiftung. stiftung-rosenkreuz.de. Abgerufen am 22. April 2012.
  137. Website der Bibliotheca Philosophica Hermetica
  138. Webeintrag der Firma „Stichting Internationale Spirituele Leiding van het Kerkgenootschap Lectorium Rosicrucianum. (Memento vom 1. Juni 2013 im Internet Archive) Anna van Saksenlaan 3, 2082BE SANTPOORT-ZUID, Niederlande. Kvk 41227484 Amsterdam.
  139. Firmendaten aus dem Handelsregister des Kanton Zürich
  140. Firmeneintrag des Fernheilungszentrum „De Rozenhof“, Anna van Saksenlaan 3-5, 2082BE SANTPOORT-ZUID/Niederlande in der niederländischen Betriebsdatenbank „www.fbg.nl“ in der Kategorie Kirchengenossenschaften.
  141. Horst E. Miers: Lexikon des Geheimwissens. Goldmann Verlag, München 1993, ISBN 3-442-12179-5, S. 216, 242, 530.
  142. Website der DRP Rosenkreuz Verlag GmbH; Website des DR-Webshops