Département Ariège

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Ariège
Wappen des Departements Ariège
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Über dieses Bild
Region Okzitanien
Präfektur Foix
Unterpräfektur(en) Pamiers
Saint-Girons
Einwohner 152.499 (1. Jan. 2015)
Bevölkerungsdichte 31 Einw. pro km²
Fläche 4.890 km²
Arrondissements 3
Kantone 13
Gemeinden 331
Präsident des
Départementrats
Augustin Bonrepaux[1]
ISO-3166-2-Code FR-09
Lage des Ariège
Lage des Départements Ariège in der
Region Okzitanien

Das Département Ariège [aˈʀjɛʒ] ist das französische Département mit der Ordnungsnummer 09. Es liegt im Südwesten des Landes in der Region Okzitanien an der Grenze zu Spanien und Andorra und wurde nach dem Fluss Ariège benannt. Der Hauptort des Départements ist Foix.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ariège liegt in den Pyrenäen. Der höchste Berg, der Pica d’Estats, erreicht eine Höhe von 3143 m.

Das Département ist reich an Seen und Flüssen. Vegetation und Tierwelt sind hochgebirgstypisch und derjenigen der Alpen ähnlich.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beschreibung: In Gold drei rote Pfähle, auf denen ein blauer Wappenschild mit silberner Glocke liegt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Département wurde am 4. März 1790 hauptsächlich aus der Grafschaft Foix, der gascognischen Vizegrafschaft Couserans und einem kleinen Teil der Languedoc (um Mirepoix) gebildet. Bei seiner Gründung wurde es in die drei Distrikte Saint-Girons, Mirepoix und Tarascon mit 28 Kantonen eingeteilt, die Verwaltung wurde zwischen den Orten Foix, Pamiers und Saint-Girons aufgeteilt, was 1794 durch die Bestimmung von Foix zum alleinigen Verwaltungssitz abgeschafft wurde. Am 17. Februar 1800 wurden die drei Arrondissements Foix, Pamiers und Saint-Girons durch eine Neuaufteilung der Kantone gebildet. Das am 10. September 1926 abgeschaffte Arrondissement Pamiers wurde am 1. Juni 1942 wieder eingerichtet.[2]

Es gehörte 1960–2015 der Region Midi-Pyrénées an, die 2016 in der Region Okzitanien aufging.

Verwaltungsgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinden und Arrondissemente im Département Ariège
Arrondissement Kantone Gemeinden Einwohner
1. Januar 2015
Fläche
km²
Dichte
Einw./km²
Code
INSEE
Foix 6 119 000000000047726.000000000047.726 1.818,50 000000000000026.000000000026 091
Pamiers 5 91 000000000064374.000000000064.374 1.052,16 000000000000061.000000000061 092
Saint-Girons 4 121 000000000040399.000000000040.399 2.019,26 000000000000020.000000000020 093
Département Ariège 13 331 000000000152499.0000000000152.499 6.925,22 000000000000022.000000000022 09

Wirtschaft und Tourismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben dem Tourismus lebt die Region hauptsächlich vom Aluminium, Talkum und Stoffen.

Auch in den Hauptreisezeiten (Winter und Sommer) sind ausreichend Hotels, Gîtes oder Campingplätze vorhanden. Neben den vielen Vergnügungen in freier Natur und den oben genannten Sehenswürdigkeiten können auch die vielen kleinen Märkte der Städte besucht werden, auf denen Produkte der Region angeboten werden (z. B. in Foix mittwochs und freitags). Hierbei sind der Käse (z. B. Bethmale), der Honig, die Foie gras und das Cassoulet besonders hervorzuheben.

Weiterhin gibt es in Foix in den Sommermonaten ein durch Laiendarsteller aufgeführtes Schauspiel mit jährlich wechselndem Thema. Ein Freilufttheater gibt es direkt neben der Burg, die auch u. a. bei einem Feuerwerk mit in die Stücke eingebaut wird.

Man kann auch mehrtägige begleitete Reiterferien buchen. Auf den kleinen Pyrenäenpferden, den Mérens, reitet man durch Wälder und rastet u. a. an den zahlreichen Ruinen. Ein Fahrzeug bringt dann Zelte und Speisen zu verabredeten Plätzen.

In den Sommermonaten finden in vielen Dörfern Feste mit Livemusik und mittelalterliche Märkte statt. Im September gibt es die fête de Foix mit einem großen Feuerwerk. Hoch über der unbeleuchteten Stadt wird die Burg „in Flammen gesetzt“. Das Echo der einzelnen Raketen wird von den umliegenden Bergen um ein Vielfaches verstärkt.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zahlreiche vor allem mittelalterliche Bauwerke haben sich erhalten – Festungen der Katharer, romanische Kirchen, so genannte Bastidenstädte usw. Weitere Sehenswürdigkeiten sind:

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptsächlich wird von den Einheimischen Rugby gespielt. Neben Radfahren (Ariège nimmt regelmäßig mit spektakulären Bergankünften in den Pyrenäen an der Tour de France teil) wird natürlich auch Fußball gespielt. Bekanntester „Export“ dürfte der aus Lavelanet stammende Torwart Fabien Barthez sein, der von 1994 bis 2006 im Tor der Equipe tricolore stand. Neben Wandern, Skilaufen, Wasserskifahren, Kajak und Kanufahren ist das Département auch unter Paraglidern ein Geheimtipp. Hoch über den Dächern der Hauptstadt Foix kann man auf dem Prat d'Albis in die Lüfte steigen. Der 18-Loch-Platz des Golf Club de l'Ariége in der Nähe von la Bastide-de-Serou, liegt auf einem kleinen Plateau.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Département Ariège – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.cg09.fr/v2/index_conseil.asp abgerufen am 19. August 2012
  2. Site sur la Population et les Limites Administratives de la France (Le SPLAF). Abgerufen am 3. August 2011.

Koordinaten: 42° 57′ N, 1° 32′ O