Maria Stuart, Königin von Schottland (2018)

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Filmdaten
Deutscher TitelMaria Stuart, Königin von Schottland
OriginaltitelMary Queen of Scots
ProduktionslandVereinigtes Königreich
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr2018
Länge125 Minuten
AltersfreigabeFSK 12[1]
JMK 14[2]
Stab
RegieJosie Rourke
DrehbuchBeau Willimon
ProduktionTim Bevan, Eric Fellner, Debra Hayward
MusikMax Richter
KameraJohn Mathieson
SchnittChristopher Dickens
Besetzung
Synchronisation

Maria Stuart, Königin von Schottland (Originaltitel Mary Queen of Scots) ist ein britisches historisches Filmdrama von Josie Rourke über den Kampf Maria Stuarts mit Königin Elisabeth I. um den englischen Thron. Es markiert das Spielfilmdebüt der künstlerischen Leiterin des Donmar Warehouse-Theaters und basiert auf dem Drehbuch von Beau Willimon (der zuvor als Showrunner der Fernsehserie House of Cards seine Kompetenz für politische Stoffe bewies). Die Hauptrollen verkörpern Saoirse Ronan und Margot Robbie. Der Film feierte seine Weltpremiere im November 2018 beim AFI Fest und kam am 7. Dezember 2018 in die US-Kinos. In Deutschland und in der Schweiz startete er am 17. Januar 2019.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schottlands Königin Maria wurde durch ihre Ehe mit Franz II. auch Königin von Frankreich. Als dieser mit 16 Jahren stirbt und sie zur Witwe wird, fordert man von der selbst gerade einmal 18-Jährigen, wieder zu heiraten, doch sie weigert sich. Stattdessen kehrt Mary 1561 in ihre Heimat Schottland zurück, um dort Königin zu werden und den Thron zu besteigen, auf den sie als Stuart per Geburt Anspruch hat. Auf Holgrov Castle wird sie von ihrem Halbbruder James erwartet, der in der Zwischenzeit an ihrer Statt regierte. Als Frau ist es für Maria nicht leicht, sich gegenüber den Mitgliedern des Klerus durchzusetzen, der keiner Katholikin folgen will. Allen voran wettert John Knox gegen die zurückgekehrte Königin. Weil auch ihr Bruder die Krone nur ungern in den Händen einer Frau sieht, wird er verbannt. Gemeinsam mit einer Armee von Protestanten will James die Bürger gegen seine Schwester aufbringen, doch Maria kann den Angriff auf den schottischen Thron abwehren.

Als Elizabeth am englischen Hof von der Rückkehr ihrer Cousine erfährt, sieht sie anfänglich ihre Macht nicht sonderlich bedroht. Maria schlägt Elizabeth einen Vertrag vor, nach dem sie ihre Herrschaft anerkennt, wenn sie sie im Gegenzug nach ihrem Tod als Königin einsetzt. Elizabeth ist noch immer kinderlos und gerät zunehmend unter Druck. Der Hof erwartet einen Erben. Man empfiehlt Elizabeth ihre Cousine mit einem Engländer zu verheiraten, um über den Ehemann Einfluss auf den künftigen Thronfolger nehmen zu können. Hierfür scheint Elizabeths Geliebter Robert Dudley geeignet, doch Maria entscheidet sich, den eigentlich nicht standesgemäßen Lord Henry Darnley zu ehelichen. Noch in der Hochzeitsnacht erwischt Maria ihren Ehemann mit Rizzio im Bett, einem ihrer engsten Vertrauten. Dennoch will Maria unbedingt ein Kind von Henry, da sie so ihren Anspruch auf den englischen Thron untermauern kann. Elizabeth, die an den Pocken erkrankt ist, nimmt die Bitte ihrer Cousine, Patin des Prinzen zu werden, gerne an.

Aufgrund einer Intrige an Marias Hof wird Rizzio des Ehebruchs für schuldig befunden und vor ihren Augen getötet. Da Henry ebenfalls in das Komplott verwickelt war, verbannt sie ihn kurz nach der Geburt des gemeinsamen Sohnes, den sie nach ihrem Großvater und ihrem Bruder James nennt, auf Kirk o'Field, auch wenn ihr Rat seinen Tod fordert. Maria will jedoch kein weiblicher Heinrich VIII. werden. Bald fällt Henry ebenfalls einem Mordanschlag zum Opfer, und Maria versteht, dass sie nicht mehr sicher ist. Selbst als sie den Earl of Bothwell heiratet, fordert der Klerus ihre Absetzung. Ihr Bruder garantiert ihr seinen Schutz, falls sie abdankt und ihren Sohn in seiner Obhut lässt, damit er für sein Mündel Schottland regieren kann.

Maria erbittet die Hilfe ihrer Cousine Elizabeth. Auch wenn sie bei einem geheimen Treffen Verständnis für ihre Lage in einer von Männern dominierten Welt aufbringt, kann sie nicht mehr für sie tun, als sie an einem gut bewachten Ort in England unterzubringen. Sie verspricht ihr zudem, keinen Mord an ihr zu planen. Viele Jahre später muss Elizabeth ihr Versprechen brechen. Maria wird eines katholischen Komplotts angeklagt und am 8. Februar 1587 enthauptet, doch ihr Sohn soll eines Tages der erste Monarch werden, der gleichzeitig über Schottland und England regiert.[3][4]

Produktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Regie übernahm Josie Rourke[5], das Drehbuch schrieb Beau Willimon.

Die irische Schauspielerin Saoirse Ronan übernahm die titelgebende Hauptrolle von Mary, Queen of Scots[6][7], die australische Schauspielerin Margot Robbie spielt ihre Cousine Queen Elizabeth I, Königin von England und Irland.[8][3] Joe Alwyn übernahm die Rolle von Robert Dudley, dem Kanzler und Liebhaber von Elizabeth. Jack Lowden spielt Maria Stuarts zweiten Ehemann Lord Darnley[9], Brendan Coyle dessen Vater Matthew Stewart. Martin Compston ist in der Rolle von Maria Stuarts viertem Ehemann Earl of Bothwell zu sehen, David Tennant in der Rolle des protestantischen Klerikers John Knox. Die deutsche Schauspielerin Maria-Victoria Dragus spielt Mary Fleming, eine Freundin und Halbcouseine von Maria Stuart, Ismael Cruz Cordova spielt David Rizzio, einen weiteren engen Freund und Vertrauten von Maria Stuart. Gemma Chan übernahm die Rolle von Elizabeth Hardwick, einer Freundin und engen Vertrauten von Elizabeth.

Die Dreharbeiten wurden im August 2017 begonnen[10][11] und fanden im schottischen Edinburgh und in der Ortschaft Glencoe statt, zudem in Strathdon, Derbyshire, Oxford und London.[12] Im September 2017 drehte man an der schottischen Küste.[7][13] Weitere Aufnahmen entstanden in den Pinewood Studios in Iver Heath, Buckinghamshire. Im September 2017 wurden die Dreharbeiten beendet.[7] Als Kameramann fungierte John Mathieson, als Szenenbildner James Merifield und Gina Cromwell. Für die Gestaltung der Kostüme war Alexandra Byrne verantwortlich, die bereits auch die Kostüme für Shehkar Kapurs Drama Elizabeth – Das goldene Königreich (2007) entwarf (und damit den Oscar gewann).

Die Filmmusik komponierte Max Richter.[14] Der Soundtrack zum Film wurde am 7. Dezember 2018 von der Deutschen Grammophon veröffentlicht.[15]

Ein erster Trailer wurde im Juli 2018 veröffentlicht.[16] Am 15. November 2018 wurde der Film beim AFI Fest als Abschlussfilm gezeigt und feierte hier seine Weltpremiere.[17] Am 7. Dezember 2018 kam er in ausgewählte US-Kinos.[3] Der Kinostart in der Schweiz und in Deutschland war am 17. Januar 2019.[18]

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Altersfreigabe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den USA erhielt der Film von der MPAA ein R-Rating, was einer Freigabe ab 17 Jahren entspricht. In Deutschland erhielt der Film eine Freigabe ab 12 Jahren. In der Freigabebegründung heißt es: „Der Film hat ein düstere Grundstimmung und enthält einige dramatische und emotional intensive Szenen; auch Gewalt und Morde kommt in vielfältiger Weise vor. Zuschauer ab 12 Jahren sind jedoch in der Lage, die Geschehnisse in den historischen Kontext einzuordnen und sich emotional zu distanzieren. Bei dieser Altersgruppe ist zudem von ausreichendem historischen Hintergrundwissen und Medienerfahrung auszugehen, sodass die fraglichen Szenen angemessen verarbeitet werden können.“[19]

Kritiken und Einspielergebnis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film stieß bislang bei Kritikern auf geteiltes Echo.[20]

Helen O'Hara vom Empire Magazine beschreibt den Film als eine Geschichtsstunde mit mehr Feuer im Bauch als die meisten anderen. Hierbei zeige sich auch, dass ein feministischer Blickwinkel die immergleichen alten Tudor-Psychodramen wirklich wiederbeleben könne.[21]

Benjamin Lee erinnert im Guardian an einen thematisch ähnlichen Film, der sich auf weibliche Monarchen konzentriere, Giorgos Lanthimos' The Favourite – Intrigen und Irrsinn, doch könnten die Filme insbesondere optisch nicht unterschiedlicher sein. Auch wenn die Geschichte von Mary und Elizabeth oft genug erzählt worden sei, sei es unbestreitbar, dass Beau Willimon, der Entwickler des House-of-Cards-Projekts, die Politik des 16. Jahrhunderts mit seinem aus der Serie bekannten, düsteren Einblick verbinde. Auch wenn die Machenschaften derjenigen, die die Epoche beherrschten, vielen bekannt sein mögen, hätten Josie Rourke und Willimon daraus ein fesselndes Drama und somit auch eine Alternative zu vorherigen Filmen entwickelt. Rourke, die die künstlerische Leiterin des Donmar Warehouse ist und mit Maria Stuart, Königin von Schottland ihr Filmdebüt feierte, habe viel Erfahrung mit Bühnenproduktionen, und auch der Übergang zum Film sei ihr geglückt. Als versierte Filmemacherin habe sie atemberaubende Bilder kreiert und ihre Geschichte wie einen Thriller gestaltet. Über Saoirse Ronan urteilt Lee, die irische Schauspielerin sei als Mary perfekt, verletzlich, furchterregend, stark und sexy zugleich.[22]

Anke Sterneborg schreibt in epd Film, nach Katharine Hepburn, Vanessa Redgrave und Zarah Leander sei Saoirse Ronan die erste Mary Stuart-Darstellerin, die tatsächlich annähernd so jung ist wie die berühmte schottische Königin, als sie nach dem Tod ihres französischen Mannes als blutjunge Witwe in die Heimat zurückkehrte. Beide Schauspielerinnen, Ronan als Maria Stuart und Margot Robbie als Queen Elizabeth, verkörperten mit ihrer ganzen, modernen Präsenz starke, entschlossene und emotionale Heldinnen und vermittelten doch zugleich eine Ahnung davon, wie schwer es vor fünf Jahrhunderten gewesen sein müsse, so eine ererbte Stellung tatsächlich auszufüllen und weibliche Ideen gegen die männliche Übermacht durchzusetzen.[23]

Die Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW) gab dem Film das Prädikat "besonders wertvoll" und schrieb in ihrer Begründung: "An die Geschichte von Maria Stuart, der Königin von Schottland und Rivalin der britischen Queen Elisabeth, werden sich Generationen von Schülern aufgrund von Friedrich Schillers Drama wohl eher mit Grausen erinnern. Dabei bergen die Story und ihre realen Hintergründe durchaus viel Potenzial - und genau das weiß Josie Rourke für ihr Drama mit exzellenter Besetzung für sich zu nutzen."[24]

In Deutschland verzeichnet der Film 103.864 Besucher.[25]

Auszeichnungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der anstehenden Oscarverleihung 2019 ist der Film in der Kategorie Makeup and Hairstyling nominiert.[26] Im Folgenden eine Auswahl von Auszeichnungen und Nominierungen:

British Academy Film Awards 2019

Costume Designers Guild Awards 2019

  • Nominierung in der Kategorie Period Film

Hollywood Film Awards 2018

  • Auszeichnung für das Beste Makeup und Hairstyling (Jenny Shircore, Sarah Kelly und Hannah Edwards)[27][28]

Hollywood Music in Media Awards 2018

Oscarverleihung 2019

Satellite Awards 2018

  • Nominierung als Bester Film
  • Nominierung als Beste Nebendarstellerin (Margot Robbie)
  • Nominierung für die Besten Kostüme (Alexandra Byrne)[30]

Screen Actors Guild Awards 2019

Synchronisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die deutsche Synchronisation entstand nach der Dialogregie und einem Dialogbuch von Christoph Cierpka im Auftrag der FFS Film- & Fernseh-Synchron GmbH, Berlin.

Darsteller Synchronsprecher Rolle
Saoirse Ronan Lydia Morgenstern Mary, Queen of Scots
Margot Robbie Anne Helm Queen Elizabeth I
Ismael Cruz Córdova Nico Mamone David Rizzio
Brendan Coyle Jörg Hengstler Matthew Stewart Earl of Lennox
Jack Lowden Tino Mewes Lord Henry Darnley
James McArdle Torben Liebrecht James, Earl of Moray
David Tennant Nicolas König John Knox
Martin Compston Martin Kautz Lord Bothwell
Ian Hart Hans Bayer Lord Maitland
Adrian Lester Leon Boden Lord Randolph
Eileen O'Higgins Magdalena Höfner Mary Beaton
Maria-Victoria Dragus Maria-Victoria Dragus Mary Fleming
Liah O'Prey Nora Moltzen Mary Livingston
Izuka Hoyle Jeannine Wacker Mary Seton
Simon Russell Beale Lutz Schnell Robert Beale
Joe Alwyn Dennis Mojen Robert Dudley
Adam Stevenson Philipp Lind Urie Campbell
Guy Pearce Philipp Moog William Cecil

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Freigabebescheinigung für Maria Stuart, Königin von Schottland. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (PDF; Prüf­nummer: 185284/K).Vorlage:FSK/Wartung/typ nicht gesetzt und Par. 1 länger als 4 Zeichen
  2. Alterskennzeichnung für Maria Stuart, Königin von Schottland. Jugendmedien­kommission.
  3. a b c Jeremy Fuster: ‘Mary Queen of Scots’ Gets Early December Release From Focus Features. In: thewrap.co, 18. April 2018.
  4. https://www.theguardian.com/film/2018/nov/16/mary-queen-of-scots-review-saoirse-ronan-josie-rourke
  5. https://www.movieinsider.com/p32564/josie-rourke/updates
  6. Laura Brennan: Saoirse Ronan to Play Lead in 'Mary Queen of Scots' Film. In: iftn.ie, 26. April 2017.
  7. a b c Recently Wrapped: King and Queen of Scots. In: filmedinburgh.org, 13. September 2017.
  8. Justin Kroll: Margot Robbie to Play Queen Elizabeth in 'Mary Queen of Scots'. In: Variety, 21. April 2017.
  9. http://www.tt.com/home/13097654-91/jack-lowden-als-saoirse-ronans-filmehemann-in-mary-queen-of-scots.csp
  10. http://www.dailymail.co.uk/tvshowbiz/article-4800472/Saoirse-Ronan-smoulders-image-Mary-Queen-Scots.html
  11. http://variety.com/2017/film/news/guy-pearce-david-tenant-saoirse-ronan-mary-queen-1202531600/
  12. https://www.historyscotland.com/articles/mary-queen-of-scots/the-new-mary-queen-of-scots-2018-movie-what-do-we-know-so-far
  13. Ryan Smith: Long may she rein! Saoirse Ronan dons a striking red wig and regal grey dress as she rides a horse while shooting scenes for her upcoming Mary Queen Of Scots biopic. In: dailymail.co.uk, 11. September 2017.
  14. Max Richter to Score 'Mary, Queen of Scots' In: filmmusicreporter.com, 30. Januar 2018.
  15. http://filmmusicreporter.com/2018/10/11/deutsche-grammophon-to-release-mary-queen-of-scots-soundtrack/
  16. https://people.com/movies/saoirse-ronan-and-margot-robbie-in-first-trailer-for-mary-queen-of-scots/
  17. https://www.indiewire.com/2018/09/mary-queen-of-scots-closes-afi-fest-focus-feature-premiere-1202007058/
  18. Starttermine Deutschland In: insidekino.com. Abgerufen am 21. April 2018.
  19. Freigabebegründung für Maria Stuart, Königin von Schottland In: Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft. Abgerufen am 17. Januar 2019.
  20. Mary Queen of Scots. In: Rotten Tomatoes. Abgerufen am 7. Dezember 2018. Anmerkung: Das Tomatometer gibt an, wie viel Prozent der von Rotten Tomatoes anerkannten Kritiker dem Film eine positive Bewertung gegeben haben.
  21. https://www.empireonline.com/movies/mary-queen-scots/review/
  22. https://www.theguardian.com/film/2018/nov/16/mary-queen-of-scots-review-saoirse-ronan-josie-rourke
  23. https://www.epd-film.de/filmkritiken/maria-stuart-koenigin-von-schottland
  24. Maria Stuart, Königin von Schottland. Abgerufen am 1. Februar 2019.
  25. Top 100 Deutschland 2019. In: insidekino.com. Abgerufen am 29. Januar 2019.
  26. Academy Unveils 2019 Oscar Shortlists. In: The Hollywood Reporter, 17. Dezember 2018.
  27. https://www.broadwayworld.com/bwwtv/article/Timothe-Chalamet-and-Rachel-Weisz-to-be-Honored-at-the-HOLLYWOOD-FILM-AWARDS-20181011
  28. https://www.hollywoodreporter.com/news/incredibles-2-hollywood-film-awards-honorees-1156216
  29. 2018 Hollywood Music in Media Awards Nominations Announced. In: filmmusicreporter.com, 16. Oktober 2018.
  30. Karen M. Peterson: International Press Academy Announces Nominees for 23rd Annual Satellite Awards. In. 29. November 2018.
  31. Paul Sheehan: 2019 SAG Awards nominations: Full list of Screen Actors Guild Awards nominees. In: goldderby.com, 12. Dezember 2018.