Mautern in Steiermark

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Mautern in Steiermark
Wappen Österreichkarte
Wappen von Mautern in Steiermark
Mautern in Steiermark (Österreich)
Mautern in Steiermark
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Steiermark
Politischer Bezirk: Leoben
Kfz-Kennzeichen: LN
Fläche: 108,79 km²
Koordinaten: 47° 24′ N, 14° 50′ OKoordinaten: 47° 24′ 0″ N, 14° 50′ 0″ O
Höhe: 713 m ü. A.
Einwohner: 1.811 (1. Jän. 2017)
Postleitzahl: 8774
Vorwahl: 03845
Gemeindekennziffer: 6 11 09
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Klostergasse 5
8774 Mautern in Steiermark
Website: mautern.com
Politik
Bürgermeister: Andreas Kühberger (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(15 Mitglieder)
11
3
1
11 
Insgesamt 15 Sitze
Lage der Marktgemeinde Mautern in Steiermark im Bezirk Leoben
EisenerzKalwangKammern im LiesingtalKraubath an der MurLeobenMautern in SteiermarkNiklasdorfProlebRadmerSankt Michael in ObersteiermarkSankt Peter-FreiensteinSankt Stefan ob LeobenTrabochTrofaiachVordernbergWald am SchoberpaßSteiermarkLage der Gemeinde Mautern in Steiermark im Bezirk Leoben (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
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Pfarrkirche St. Nikolaus
Pfarrkirche St. Nikolaus
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Mautern ist eine Marktgemeinde mit 1811 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017) im Zentrum des Liesingtals in der Obersteiermark (Österreich) und liegt auf 713 bis 1045 m ü. A. Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk bzw. Bezirk Leoben.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende sechs Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2016[1]):

  • Eselberg (184)
  • Liesingau (155)
  • Magdwiesen (52)
  • Mautern in Steiermark (1.183)
  • Rannach (147)
  • Reitingau (70)

Die Gemeinde besteht aus den sechs Katastralgemeinden Eselberg, Liesingau, Magdwiesen, Mautern, Rannach und Reitingau.

Liesingau liegt zwischen den Orten Kalwang und Mautern und hat rund 200 Einwohner. Der Ort ist, nachdem auch die kleineren Industriebetriebe wie Holzverarbeitung und Limonadenproduktion in den letzten Jahren schließen mussten, weitgehend agrarisch geprägt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Pfarrkirche St. Nikolaus wurde von 1170 bis 1180 erbaut. Den Mittelpunkt stellt das wundertätige Kreuz am Hochaltar dar. Es brannte beim großen Brand von 1718 so aus, dass die schweren Querbalken senkrecht von den Christusarmen gehalten wurden.

Seit 1633 hat Mautern Marktrecht und Wappen. Auf dem Marktplatz befinden sich der Marktbrunnen und der Pranger. An diesem Schandpfahl im Zentrum des mittelalterlichen Ortskernes mussten im Mittelalter Gesetzesbrecher oft mehrere Tage stehen.

Im Jahr 1693 wurde zum Dank für die gut überstandene Pest eine Pest- oder Mariensäule errichtet.

Gemeindeverbände[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kleinregion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 27. Juni 2011 gehört die Gemeinde Mautern zur „Kleinregion Liesingtal“, welche an diesem Tag, gemeinsam mit den Nachbargemeinden Kammern, Kalwang und Wald am Schoberpaß, gegründet wurde.[2]

Tourismusverband[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde bildet weiters gemeinsam mit Kalwang, Kammern im Liesingtal, Gaishorn am See und Wald am Schoberpass den TourismusverbandPalten-Liesing Erlebnistäler“. Dessen Sitz ist in Mautern.[3]

Gemeindepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Partnergemeinden von Mautern in Steiermark sind:

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat mit 15 Mitgliedern hat mit der Wahl 2015 folgende Verteilung: 11 ÖVP, 3 SPÖ, 1 FPÖ.

Bürgermeister

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Mautern in Steiermark
  • Abenteuerwelt
  • Pfarrkirche St. Nikolaus
  • Klosterkirche Hl. Barbara
  • Heimatmuseum „Troadkastn“
  • Alpenbad
  • Schloss Ehrnau
Naturdenkmäler

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Elisabeth Gnauck-Kühne
Söhne und Töchter
Ehrenbürger
  • 1971 Walter Heschl, prakt. Arzt
  • 1973 Karl Steinegger, Feuerwehrkommandant, Obmann der Agrargemeinschaft
  • 1975 Friedrich Niederl, Landeshauptmann
  • 1981 Josef Gruber, Landesrat für Soziales
  • 1986 Josef Thewanger, Kommerzialrat, Bürgermeister 1965–1982
  • 1997 Gerhard Thewanger, Bürgermeister 1982–1997, VS-Direktor
  • 2006 Josef Orasche, Lehrer, Chronist, Pfarrgemeinderatsvorsitzender, Vereinsobmann, Obmann der Ortsmusikkapelle, Gemeinderat, Verfasser der Ortschronik, eines Kirchenführers, eines Brauchtumbuches, eines Mauterner Wörterbuches
Ehrenringträger
  • 1976 Josef Thewanger, Bürgermeister
  • 1976 Josef Illmayr, Altbürgermeister
  • 1976 Walter Kandler, Hauptschuldirektor, Gemeindekassier
  • 1976 Johann Glück, Musiker der Ortsmusikkapelle
  • 1976 Josef Müller, Ökonomierat, Bauernfunktionär
  • 1981 Josef Gruber, Landesrat
  • 1986 Walter Kaufmann, Gemeindekassier
  • 1986 Rupert Seitweger, Gemeinderat, Funktionär des Roten Kreuzes
  • 1986 Rolf Schützenauer, Vizebürgermeister
  • 1990 Franz Hüttenbrenner, Vizebürgermeister, Obmann der Union
  • 1992 Johann Klammer, Lehrer, Kapellmeister der Ortsmusikkapelle
  • 1995 Gerhard Thewanger, Volksschuldirektor
  • 1997 Josef Orasche, Obmann der Ortsmusikkapelle, Vereinsobmann, Gemeinderat, Pfarrgemeinderatsvorsitzender
  • 2003 Felix Schmid, Gemeinderat, Funktionär des Trachtenvereines
  • 2003 Koloman Viertler, Ortspfarrer
  • 2006 Klaus Koroschetz, prakt. Arzt, Feuerwehrarzt, Ortsstellenleiter des Roten Kreuzes
  • 2007 Franz Habenbacher, Obmann des Trachtenvereines
  • 2017 Josef Antoniol, Kommandant der FF Mautern
Mit Mautern verbunden

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Mautern in Steiermark – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistik Austria, Bevölkerung am 1.1.2016 nach Ortschaften
  2. Bericht über die Kleinregionsgründungabgerufen am 24. August 2011
  3. Grazer Zeitung, Amtsblatt für die Steiermark. 30. Dezember 2014, 210. Jahrgang, 52. Stück. Nr. 314. ZDB-ID 1291268-2 S. 628.