Molbergen

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Wappen Deutschlandkarte
Molbergen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Molbergen hervorgehoben

Koordinaten: 52° 52′ N, 7° 56′ O

Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Cloppenburg
Höhe: 35 m ü. NHN
Fläche: 102,56 km2
Einwohner: 9201 (31. Dez. 2021)[1]
Bevölkerungsdichte: 90 Einwohner je km2
Postleitzahl: 49696
Vorwahlen: 04475, 04479
Kfz-Kennzeichen: CLP
Gemeindeschlüssel: 03 4 53 012
Gemeindegliederung: 7 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Cloppenburger Straße 22
49696 Molbergen
Website: www.molbergen.de
Bürgermeister: Witali Bastian (parteilos)
Lage der Gemeinde Molbergen im Landkreis Cloppenburg
Landkreis AmmerlandLandkreis DiepholzLandkreis EmslandLandkreis LeerLandkreis OldenburgLandkreis OsnabrückLandkreis OsnabrückLandkreis VechtaLandkreis WesermarschOldenburg (Oldenburg)BarßelBöselCappeln (Oldenburg)CloppenburgEmstekEssen (Oldenburg)FriesoytheGarrelLastrupLindern (Oldenburg)LöningenMolbergenSaterlandKarte
Über dieses Bild

Molbergen ist eine Gemeinde im Landkreis Cloppenburg in Niedersachsen. Zur Gemeinde gehören die Ortsteile Dwergte, Ermke, Grönheim, Molbergen, Peheim, Resthausen und Stalförden.

Die Gemeinde ist ländlich geprägt, allerdings nimmt der Anteil der Einwohner, die in geschlossenen Siedlungen – vielfach in neuen Baugebieten – im Hauptort Molbergen leben, zu. Dementsprechend ist die Einwohnerzahl in den letzten Jahren gestiegen. Das wirtschaftliche Standbein der Gemeinde bilden kleine und mittelständische Unternehmen, die auch Produkte der traditionell dominanten Landwirtschaft verarbeiten. Durch Ansiedlungen von Unternehmen verzeichnet die Gemeinde einen Zuwachs an sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen und einen Anstieg der Gewerbesteuer.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben dem Hauptort Molbergen hat die Gemeinde sechs umliegende Ortsteile, von denen die meisten Bauerschaften sind. Im Norden das Feriendorf Dwergte, im Nordosten die Bauerschaften Resthausen und Stalförden, im Südwesten Ermke und im Nordwesten Grönheim und Peheim.

Peheim (6 km)

Grönheim (5 km)

Dwergte (3 km) Resthausen (5 km)

Stalförden (3 km)

Windrose klein.svg

Molbergen

Ermke (3 km)

Die Entfernungsangaben beziehen sich auf die Entfernung bis zum Ortszentrum.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Nachbargemeinden der Gemeinde Molbergen sind im Norden die Stadt Friesoythe, im Nordosten die Gemeinde Garrel, im Osten die Kreisstadt Cloppenburg, im Süden die Gemeinde Lastrup, im Südwesten die Gemeinde Lindern (alle Landkreis Cloppenburg) und im Westen die Gemeinde Vrees (Landkreis Emsland).

Friesoythe (19 km) Garrel (12 km)
Vrees (11 km) Windrose klein.svg Cloppenburg (8 km)
Lindern (10 km) Lastrup (8 km)

Die Entfernungsangaben beziehen sich auf die Entfernung bis zum Ortszentrum.

Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Klima in Molbergen ist durch die Nähe zur Nordsee stark atlantisch geprägt mit moderat warmen Sommern und relativ milden Wintern. Klimadaten der nächstgelegenen Messstation des deutschen Wetterdienstes in Friesoythe-Altenoythe (53° 04' N, 07° 54' O) nennen für den Bezugszeitraum 1981–2010 ein langjähriges Temperaturmittel von 9,6 °C und eine durchschnittliche Regenmenge von 784 mm/Jahr. Allgemein sind Sommer und Herbst feuchter, Winter und Frühjahr dagegen etwas trockener (Maximum Juni: 78 mm; Minimum April: 45 mm).[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bauerschaft Ermke wurde im Jahre 947 erstmals in einer Schenkungsurkunde als „Armike“ erwähnt, in der Otto I. dem Kloster Enger einen Hof vermachte. Im Jahre 1080 wurde Molbergen („Moltberghe“) in einer kirchlichen Urkunde erwähnt. Dwergte, Grönheim („Gronnin“ oder „Gronem“) und Peheim erschienen 1275 in einem Lehensverzeichnis. Ermke wird zu dieser Zeit als „Ermerike“ geführt.[3]

Molbergen war im Mittelalter von 1252 bis 1400 Teil der Grafschaft Tecklenburg und gelangte nach dem Friedensvertrag von 1400 zur Zeit von Graf Nikolaus II. an das Hochstift Münster. 1803 ging Molbergen infolge des Reichsdeputationshauptschlusses an das Großherzogtum Oldenburg.

Im Jahre 1890 fand ein elfjähriger Schäfer im Flussbett am Ostufer der Marka (200 Schritt südlich der Chaussee zwischen Peheim und Vrees) einen aus dem 16. Jahrhundert stammenden Münzschatz.[4]

Obwohl Molbergen, wie das ganze Oldenburger Münsterland, eine Hochburg des Zentrums war, wurde bereits am 12. Februar 1928 eine Ortsgruppe der NSDAP gegründet. Es war die erste NSDAP-Ortsgruppe im Oldenburger Münsterland. Vertreter der NSDAP, u. a. der spätere Gauleiter Carl Röver, traten hier zum ersten Mal öffentlich im Oldenburger Münsterland auf. Die politische Bedeutung der Molberger Ortsgruppe für die Oldenburgische Landespolitik blieb allerdings in der Folgezeit ebenso marginal wie ihr Einfluss auf die Kommunalpolitik vor 1933.

Resthausen und Stalförden kamen erst 1933 durch die Oldenburgische Verwaltungsreform und der Auflösung der Gemeinde Krapendorf zur Gemeinde Molbergen.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach aktuellen Daten des statistischen Landesamtes Niedersachsen und der Stiftung Demographischer Wandel ist Molbergen mit einer zusammengefassten Fruchtbarkeitsziffer von etwa 2,127 die einzige Gemeinde in ganz Deutschland, die genug Geburten verzeichnet, um die Bevölkerung ohne Zuwanderung stetig wachsen zu lassen. Bei der gegenwärtigen Fertilität wird dauerhaft eine Wachstumsrate von 1,62 % erreicht, die Bevölkerung verdoppelt sich also alle 44 Jahre (bei angenommenem Generationsabstand von 30 Jahren).

Hintergrund ist der große Zuzug von Russlanddeutschen nach Molbergen seit 1990. Jedes zweite Gemeindemitglied in Molbergen kommt aus einer (Spät-)Aussiedlerfamilie.[5] Obwohl nicht alle Aussiedler und Spätaussiedler in Molbergen Pfingstler sind,[6] waren im Schuljahr 2015/2016 laut der Statistik des Schulamtes Molbergen 50 % der Schüler der Grundschule Molbergen „Pfingstler“.[7]

Der Gemeinde Molbergen ist folgende Einwohnerentwicklung zu entnehmen.

Jahr 2020 2010 2000 1990 1980 1970 1961 1950 1939 1925 1905 1885 1871 1848 1821
Einwohner[8] 9076 7672 6987 4856 4673 4470 3938 4446 3601 2862 1984 1781 1952 1946 1678

Mit Stand vom 1. Januar 2020 kann die Einwohnerzahl auf die einzelnen Ortsteile wie folgt aufgeschlüsselt werden.

Ortsteil Molbergen Peheim Ermke Dwergte Resthausen Grönheim Stalförden
Einwohner[3] 5952 1228 785 619 236 171 130

Datengrundlage ist das Einwohnermeldeamt Molbergen mit einer Gesamteinwohnerzahl von 9119. Die Gesamteinwohnerzahl unterscheidet sich mit den addierten Einwohnerzahlen der einzelnen Ortsteile um 2. Dieses Ergebnis resultiert aus Einwohnern, die mit Haupt- und Nebenwohnung in zwei verschiedenen Ortsteilen gemeldet sind.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderatswahl 2021
(in %)[9]
 %
60
50
40
30
20
10
0
54,3
9,9
2,3
19,7
13,9
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2016
 %p
 14
 12
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-10
-12
−10,7
−5,1
+0,6
+1,4
+13,9

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Rat der Gemeinde Molbergen besteht aus 20 Ratsmitgliedern. Dies ist die festgelegte Anzahl für eine Gemeinde mit einer Einwohnerzahl zwischen 7001 und 8000 Einwohnern.[10] Im Rat wurde beschlossen, trotz einer höheren Einwohnerzahl, diesen Wert vorerst nicht zu erhöhen. Die 20 Ratsmitglieder werden durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt. Die aktuelle Amtszeit begann am 1. November 2021 und endet am 31. Oktober 2026.

Die Gemeinde Molbergen bildet einen Wahlbereich und ist in zehn allgemeine Wahlbezirke eingeteilt.

Stimmberechtigt im Gemeinderat ist außerdem der hauptamtliche Bürgermeister Witali Bastian (parteilos).

Die letzte Kommunalwahl am 12. September 2021 ergab das folgende Ergebnis:[11]

Partei 12. Sept. 2021 11. Sept. 2016 10. Sept. 2011
CDU 54,3 % 6621 11 Sitze 65 % 7673 13 Sitze 86 % 8883 17 Sitze
SPD 9,9 % 1201 2 Sitze 15 % 1774 3 Sitze 10,9 % 1123 2 Sitze
Grüne 2,3 % 286 - 1,7 % 203 - 3,1 % 320 1 Sitz
Zentrum 19,7 % 2401 4 Sitze 18,3 % 2155 4 Sitze - - -
UWG 13,9 % 1690 3 Sitze - - - - - -
Wahlbeteiligung 61,9 % 64,52 % 62,25 %

In der Gemeinde gründet sich die vergleichsweise starke Verankerung der Zentrumspartei auf die dortige russlanddeutsche Pfingstgemeinde.[12]

|}

    

Insgesamt 20 Sitze


Kreistag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wahlgebiet des Landkreises Cloppenburg ist gemäß § 7 Nds. Kommunalwahlgesetz (NKWG) in mehrere Wahlbereiche eingeteilt. Die Gemeinde Molbergen ist dem Wahlbereich III (Bösel, Garrel, Molbergen) zugeordnet.[13]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Bürgermeisterwahl vom 16. Juni 2019 setzte sich Witali Bastian (parteilos) gegen zwei Gegenkandidaten als hauptamtlicher Bürgermeister durch. Beim ersten Wahlgang am 26. Mai 2019 konnte keiner der drei Kandidaten eine absolute Mehrheit erreichen, weshalb es zur Stichwahl kam.[14] Seine Amtszeit begann am 1. November 2019 und dauert bis zur Kommunalwahl im September 2026 an.

Kandidat 16. Juni 2019 26. Mai 2019
Witali Bastian (parteilos) 59,70 % 2472 36,01 % 1553
Imke Märkl (CDU) 40,30 % 1669 38,30 % 1652
Job Westermann (parteilos) - - 25,69 % 1108
Wahlbeteiligung 63,57 % 65,92 %

Liste der Bürgermeister von Molbergen

  • seit 1. November 2019: Witali Bastian (parteilos)
  • 2003–2019: Ludger Möller (CDU)

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen der Gemeinde Molbergen zeigt in Silber zwei schwarze Querbalken, aus deren oberem ein roter Löwe hervorwächst, unten über den Balken befindet sich ein grüner heraldischer Dreiberg.[15]

Gemeindehaushalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zum 31. Dezember 2019 betrug der Schuldenstand der Gemeinde Molbergen 4.024.375 Euro. Ausgehend von 8944 Einwohnern ergibt sich eine Pro-Kopf-Verschuldung von 449,95 Euro. Der Landesdurchschnitt vergleichbarer Größenklassen (5000 - 10.000 Einwohner) lag 2016 bei 1039 Euro.[16] Durch den Verkauf der Kläranlage war die Gemeinde Molbergen von 2004 bis 2014 schuldenfrei.[17]

Die Steuererträge verzeichnen mit 7.355.900 Euro einen Anteil von 53,76 % an den ordentlichen Erträgen des Ergebnishaushalts. Die Gewerbesteuer steigt langsam, aber kontinuierlich. Die übrigen Steuerpositionen zeigen eine stabile und steigende Tendenz.[16]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gut Stedingsmühlen

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mehrgenerationenpark
Maßstabsgetreue Bäker-Mühle im Mehrgenerationenpark, die an die 1870 erbaute Kappenwindmühle erinnert.

Parks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2018 wurde der Molberger Mehrgenerationenpark eingeweiht. Auf dem Gelände in der Ortsmitte entstand eine Parklandschaft mit einem großen Teich. Des Weiteren verfügt der Park über einen Festplatz, der für mehrere Veranstaltungen im Jahr genutzt wird. Die maßstabsgetreu aufgebaute Bäker-Mühle erinnert an die um 1870 erbaute originale Kappenwindmühle, die 1940 abgebrannt ist.[20]

Badeseen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Ortsteil Dwergte wurde im Jahr 2015 ein öffentlich zugänglicher Badesee errichtet. Das Wasser umfasst eine Gesamtfläche von ca. 6000 m² und bietet eine Maximaltiefe von 4,30 m. Umgeben wird der See von einer 4000 m² großen Strandlandschaft. Eine Besonderheit ist, dass der See durchgehend gefiltert wird.[21]

Dwergter Badesee

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sport wird in der Gemeinde ebenfalls gerne und vielfältig betrieben.

  • Angeln: Ein Fischereiverein in Dwergte.
  • Billard: In Molbergen findet jährlich eine Vereinsmeisterschaft statt.
  • Fußball: Der große Breitensport wird beim SV Molbergen betrieben, aber auch in den kleineren Orten beim BC BW Ermke und dem SV Peheim-Grönheim.
  • Golf: Eine Golfanlage der Thülsfelder Talsperre in Resthausen.
  • Leichtathletik: Eine überregionale bekannte und erfolgreiche Abteilung des SV Molbergens.
  • Pferdesport: Reitsport wird im Ortsteil Dwergte vom Reit- und Fahrverein Dwergte e. V. angeboten.
  • Schießen: Molbergen, Peheim und Ermke haben einen Schützenverein.
  • Tennis: In Ermke steht eine Anlage mit drei Sandplätzen (Schlackeplätze) zur Verfügung.
  • Tischtennis: Mannschaften vom SV Molbergen und SV Peheim-Grönheim.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptknotenpunkt des Gewerbegebiets Molbergen

In zentraler Verkehrslage Molbergens sind Flächen für Gewerbe, Handel und Dienstleistungen ausgewiesen und erschlossen. Sie stehen Betrieben aller Art – auch Industriebetrieben – zur Verfügung. Molbergen ist ein Standort vieler mittelständischer Betriebe. Schwerpunkte sind Bauwirtschaft, Kunststoffverarbeitung, Metallverarbeitung, Ernährungswirtschaft, Tourismus und Kultur.

Insgesamt drei Gewerbegebiete stehen in der Gemeinde zur Verfügung. Das Gewerbegebiet „Molberger Busch“ liegt am Südostrand des Ortes Molbergen. Es umfasst Flächen von insgesamt ca. 12 ha zwischen der Cloppenburger Straße – L 836 im Norden und der Straße „Zum Gewerbegebiet“ im Süden. Das Gewerbegebiet „K 157 – Kneheimer Weg“ liegt südlich des Ortes Molbergen, unmittelbar westlich des „Kneheimer Weges“ (ehemals K 157) und wird im Norden durch den „Ermker Weg“ begrenzt. Flächen von insgesamt ca. 16 ha stehen zur Verfügung. Südlich des Ortes Peheim liegt das Gewerbegebiet „Peheim – östlich Linderner Straße“, unmittelbar östlich der „Linderner Straße“ (L 831). Die Fläche umfasst insgesamt ca. 2,3 ha.

Tourismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blick auf die Molberger Dose vom Moorlehrpfad aus
Der Fernwanderweg Geestweg verläuft nördlich von Gut Stedingsmühlen entlang der Soeste

Die Thülsfelder Talsperre grenzt an die Gemeinde Molbergen an. Durch die Talsperre fließt die Soeste, die streckenweise auf dem Gebiet der Gemeinde von dem Fernwanderweg Geestweg begleitet wird, welcher von Meppen nach Bremen führt. Im Ortsteil Dwergte werden im „Dwergter Sand“ diverse Ferienwohnungen zur Vermietung angeboten, welche vermehrt von niederländischen Touristen genutzt werden. Diverse Radwanderwege befinden sich auf dem Gemeindegebiet. In Resthausen steht geführten Jugendgruppen ein großer naturbelassener Zeltplatz zur Verfügung.

Im Naturschutzgebiet Molberger Dose zwischen Molbergen und Peheim ist ein 2,5 Kilometer langer Moorlehrpfad eingerichtet worden.[22]

Der seit 2005 im Industriegebiet ansässige Molli Bär Spielpark mit über 4000 m² Hallen und Außenbereich sorgt bei Kindern für viel Spielspaß und ist überregional bekannt.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Molbergen ist über die Landesstraße L 834 und die L 836 an die Bundesstraße B 213 angebunden. Im Norden der Gemeinde befindet sich die Bundesstraße B 72, die zur Anschlussstelle Cloppenburg der Autobahn A 1 führt.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde ist Träger zweier Grundschulen (Molbergen und Peheim) sowie einer Oberschule, der Anne-Frank-Schule.[23] Die Anne-Frank-Schule unterhält seit 1996 ein Schüleraustauschprogramm mit der Christelijk Scholengemeenschap Vincent van Gogh-Schule in Assen, Niederlande.[24]

In Molbergen gibt es vier Kindergärten, einen in davon Peheim, sowie eine Kinderkrippe.[19]

Öffentliche Büchereien bestehen in Molbergen und in Peheim.[25]

Medien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Molbergen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Landesamt für Statistik Niedersachsen, LSN-Online Regionaldatenbank, Tabelle A100001G: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Stand 31. Dezember 2021 (Hilfe dazu).
  2. Mittelwerte, Website DWD, abgerufen am 4. November 2019.
  3. a b Geschichte, Website der Gemeinde Molbergen, abgerufen am 9. September 2020.
  4. Konrad Schneider: Der Schatzfund von Molbergen. In: Oldenburger Jahrbuch. Band 87 für 1987. Oldenburger Landesverein für Geschichte, Natur- und Heimatkunde, S. 41–46 (PDF; 1,6 MB).
  5. Renée Willenbring: Russen auf dem platten Land. In: Deutschlandfunk Kultur (online), 12. Mai 2009, abgerufen am 30. Oktober 2018.
  6. Kornelius Ens: Religiosität unter Russlanddeutschen - Geschichte, religiöse Identität und Integration. Bundeszentrale für politische Bildung. 13. Juli 2017. Abgerufen am 24. Februar 2021
  7. Gemeinde Molbergen: Niederschrift der 7. Sitzung des Schulausschusses der Gemeinde Molbergen am 22. Februar 2016. S. 3 (Memento des Originals vom 28. Dezember 2021 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.molbergen.de. 22. Februar 2016, abgerufen am 23. Februar 2021
  8. Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Website Landesamt für Statistik Niedersachsen, abgerufen am 9. Dezember 2020.
  9. Kommunalwahl 2021. Abgerufen am 13. September 2021.
  10. Niedersächsisches Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG) in der Fassung vom 17. Dezember 2010; § 46 – Zahl der Abgeordneten, abgerufen am 10. Oktober 2014.
  11. Kommunalwahl 2021, Website der KDO, abgerufen am 13. September 2021.
  12. https://www.rundblick-niedersachsen.de/die-renaissance-der-zentrumspartei/
  13. Wahlgebiete, Website Bürgerinfo Landkreis Cloppenburg, abgerufen am 13. September 2021.
  14. Bürgermeisterwahl 2019, Website der KDO, abgerufen am 25. August 2019.
  15. Hauptsatzung, Website der Gemeinde Molbergen, abgerufen am 9. September 2020.
  16. a b Haushaltsplan 2020, Website der Gemeinde Molbergen, abgerufen am 6. Dezember 2020.
  17. Haushaltsplan 2014, Website der Gemeinde Molbergen, abgerufen am 6. Dezember 2020.
  18. Carl Heinrich Nieberding, Geschichte des ehemaligen Niederstifts Münster und der angränzenden Grafschaften, Vechta 1841, Zweiter Band, S. 498
  19. a b Kindergärten der St. Johannes Baptist, Website der Katholischen Pfarrgemeinde St. Johannes Baptist, abgerufen am 3. Januar 2020.
  20. Mühlenmodell, Website der Thülsfelder Talsperre, abgerufen am 30. Oktober 2018.
  21. Dwergter Badesee, Website der Thülsfelder Talsperre, abgerufen am 30. Oktober 2018.
  22. Nordwest-Reisemagazin: Moorlehrpfad Molberger Dose. Naturschutzgebiet
  23. Schulen und Kindergärten (Memento des Originals vom 14. Oktober 2018 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.molbergen.de, Website der Gemeinde Molbergen, abgerufen am 30. Oktober 2018.
  24. Aloys Landwehr: Anne-Frank-Schule in die Niederlande. In: Nordwest-Zeitung (online), 17. April 2013, abgerufen am 13. Oktober 2018.
  25. Büchereien der St. Johannes Baptist, Website der Katholischen Pfarrgemeinde St. Johannes Baptist, abgerufen am 3. Januar 2020.