Montreal Impact

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Montreal Impact (MLS))
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel behandelt das 2012 gegründete Fußball-Franchise der Major League Soccer; zum Vorgängerverein siehe Montreal Impact (1993–2011).
Montreal Impact
Montreal Impact (MLS) Logo.svg
Voller Name Impact de Montréal
Montreal Impact
Ort Montreal, Québec, Kanada
Gegründet 2010
Stadion Stade Saputo
Plätze 20.341
Eigentümer Joey Saputo
Trainer Mauro Biello
Homepage impactmontreal.com
Liga Major League Soccer
2015 Eastern Conference: 3. Platz
Gesamttabelle: 10. Platz
Play-offs: Conference Halbfinale
Heim
Auswärts

Montreal Impact (französisch Impact de Montréal) ist ein Fußball-Franchise der Major League Soccer (MLS) aus Montreal, Kanada, das in der MLS-Saison 2012 seinen Spielbetrieb aufgenommen hat. Die Mannschaft ersetzte das bisherige gleichnamige Team, das in der North American Soccer League spielte.

Montreal ist neben dem FC Toronto und dem Vancouver Whitecaps FC eines von drei kanadischen Franchises der MLS. Zudem war Impact nach dem mittlerweile aufgelösten CD Chivas USA das zweite nicht-englischsprachige Franchise in der MLS überhaupt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2007–2012: Vorbereitung des Franchise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ende 2007 wurde zum ersten Mal über einen möglichen Eintritt von Montreal Impact in die MLS nachgedacht. Die Voraussetzung eines Fußballstadions mit ausreichender Kapazität konnte durch den geplanten Ausbau des Stade Saputo in absehbarer Zeit erfüllt werden. Ein Exklusivvertrag des Toronto FC mit der Major League Soccer als einziges kanadisches Franchise der Liga, der somit den Einstieg eines Montrealer Vereins verhinderte, hatte noch bis 2009 Gültigkeit, sodass der Eintritt frühestens zu diesem Zeitpunkt möglich war.

Joey Saputo, Eigentümer von Montreal Impact, war sehr bemüht, seine Mannschaft in die MLS zu bringen. Um dieses Vorhaben zu realisieren, versuchte er George Gillett, Teilhaber des FC Liverpool, für sein Vorhaben zu gewinnen.[1]

Am 24. Juli 2008 gab die Major League Soccer bekannt, zwei weitere Expansion Teams für die Saison 2011 zu benennen. Montreal stand dabei auf der Liste der potentiellen Kandidaten. Am 22. November 2008 erklärte MLS-Commissioner Don Garber, dass Montreal den Zuschlag für 2011 nicht bekommen habe. Nachdem im März 2009 Vancouver den Zuschlag für ein Expansion Team ab der Saison 2011 erhalten hatte, gab Montreals General Manager Nick De Santis bekannt, dass Saputo weiterhin für ein MLS-Franchise aus Montreal kämpfen werde.

Am 16. Mai 2009 berichtete die Montreal Gazette, dass Don Garber und Joey Saputo in Gesprächen über einen Eintritt ab der Saison 2012 verhandelten.[2] Am 7. Mai 2010 erhielt Montreal offiziell den Zuschlag für ein MLS-Franchise der Saison 2012.[3] Die Saputo-Familie hat die Antrittsgebühr von 40 Millionen US-Dollar selbst bezahlt[4] und ist damit Eigentümer des Teams.

Seit 2012: Start in die Major League Soccer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jesse Marsch wurde als erster Trainer der Mannschaft bestätigt.[5] Am 10. März 2012 startete die Mannschaft mit einer 0:2-Auswärtsniederlage gegen den Vancouver Whitecaps FC in ihre erste MLS-Saison. Im darauffolgenden Heimspiel gegen Chicago Fire, das vor einer Rekordzahl von 58.912 im Olympiastadion Montreal ausgetragen wurde, spielte Impact 1:1 unentschieden. Am 20. Mai 2012 konnte dieser Rekord im Spiel gegen Los Angeles Galaxy auf 60.860 Zuschauer erhöht werden. Damit ist es das bestbesuchte Fußballspiel in Kanada. Am Ende der Saison belegte die Impacts den 7. Platz in ihrer Conference und verpassten somit den Einzug in die Play-offs.

Die Saison 2013 verlief besser. Der Schweizer Marco Schällibaum übernahm das Traineramt, gewann mit der Mannschaft am 15. Mai 2013 die Canadian Championship 2013 und damit den Voyageurs Cup und führte die Impacts auf den fünften Rang der Eastern Conference, der zur Teilnahme an der Knockout Round berechtigte. Dort verlor Impact in der ersten Ausscheidungsrunde gegen Houston Dynamo mit 0:3. Schällibaum wurde am Ende der Saison entlassen und durch Frank Klopas als Trainer ersetzt.[6]

Vor der Saison 2014 wurde der Mannschaftskader stark umgestaltet; 16 neue Spieler wechselten zu Impact, während 15 Spieler, darunter der erfahrene ehemalige italienische Nationalspieler Alessandro Nesta, die Mannschaft verließen. Montreal startete schlecht in die Saison: Die ersten drei Spiele wurden verloren, erst am 8. Spieltag gelang der erste Sieg. Eine Wende gelang dem Team allerdings nicht; am Ende der Regular Season belegte Impact mit nur sechs Siegen und 28 Punkten den letzten Platz der Eastern Conference und auch in der Gesamtwertung den letzten Platz. Trotz der schlechten Saison in der MLS konnte Impact erneut die Canadian Championship gewinnen und sich somit für die Champions League qualifizieren.

Am Ende der Saison 2014 gab der beste Torschütze der Saison, Marco Di Vaio, sein Karriereende bekannt.

Durch den Sieg der Canadian Championship 2014 qualifizierte sich Montreal Impact für die CONCACAF Champions League 2014/15. Hier konnten die Kanadier in der Gruppenphase zunächst gegen die New York Red Bulls und den salvadorianischen CD FAS durchsetzen. Nach siegreichen Vergleichen gegen den CF Pachuca im Viertelfinale und LD Alajuelense im Halbfinale erreichte Impact das Finale der Champions League; Gegner war der Club América aus Mexiko. Dort unterlag Montreal nach einem 1:1 im Hinspiel im Rückspiel mit 2:4. Das Rückspiel wurde im Olympiastadion Montreal vor 61.004 Zuschauern ausgetragen. Montreal war damit der erste kanadische Klub der es in ein Finale der CONCACAF Champions League geschafft hat.

Am 27. Juli 2015 konnte Didier Drogba verpflichtet werden.[7] Der Ivorer ist der erfolgreichste Torschütze der Nationalmannschaft der Elfenbeinküste und war jahrelang deren Kapitän.

Am 30. August 2015 entließ Montreal Impact den Trainer Frank Klopas und ersetzte ihn durch Mauro Biello, der zunächst als Interimstrainer die Mannschaft trainieren soll.[8] Zuvor hatte Impact im Finale der Canadian Championship und anschließend das Liga-Derby gegen den Toronto FC verloren.

Name und Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name „Impact“ wurde vom Vorgängerverein übernommen und wird weitergeführt. Am 6. August 2011 wurde das neue Teamlogo vorgestellt.[9]

Das Wappen des Franchise hat eine Schildform und erinnert an die Flagge der Provinz Québec. Neben den Hauptfarben blau, weiß und schwarz kann man oberen linken Viertel eine silberne fleur-de-lis erkennen. Daneben sind vier silberne Sterne angeordnet, die die vier Gründungsvölker der Stadt Montreal repräsentieren. Neben dem Schriftzug des Teamnamens findet man noch oben auf den Wappen den Ausspruch Tous Pour Gagner (französisch: „Alle für den Sieg“).

Stadion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zuschauerrekord beim Spiel Montreal Impact – Los Angeles Galaxy im Olympiastadion am 12. Mai 2012 (60.860 Zuschauer)
Spiel zwischen Montreal Impact und den New York Red Bulls im Stade Saputo im Juli 2012

Montreal trägt seine Heimspiele im Stade Saputo aus. Das Stadion fasst nach einer Erweiterung 20.341 Plätze.[4] Es wurde 2008 fertiggestellt und befindet sich auf dem ehemaligen Leichtathletikgelände, wo 1976 die Olympischen Spiele ausgetragen wurden. Es ist nach dem BMO Field in Toronto das zweitgrößte reine Fußballstadion in Kanada.

Das Olympiastadion Montreal dient als Ausweichmöglichkeit für Spiele mit größerem Zuschauerinteresse. Beispiele hierfür könnten internationale und Playoff-Spiele sein, außerdem wurden die ersten Spiele der Saison 2012 dort ausgetragen, als das Stade Saputo noch nicht fertiggestellt war.

Fans und Rivalen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fangruppierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die größte Fangruppierung der Impacts sind die Ultras Montreal. Diese werden auch als UM02 bezeichnet und gründeten sich 2002. 2011 wurden die 127 Montréal gegründet, im selben wurde mit der Montreal Impact Supporters Association eine weitere Fangruppierung gegründet. Diese setzen sich stark für die Kommunikation zwischen Mannschaft und Fans ein.

Rivalen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der größte Rivale von Montreal ist der FC Toronto. Dieses kommt daher, dass es zwischen den beiden Städten generell eine Rivalität gibt, sowohl im Sport als auch in anderen Bereichen.

Organisation, Sponsoring und Medien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eigentümer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eigentümer des Franchises ist der kanadische Geschäftsmann Joey Saputo. Die Saputo-Familie ist Besitzer des Lebensmittelherstellers Saputo Incorporated. 1993 gründete er die Montreal Impact, die damals noch in der American Professional Soccer League spielten.

Sponsoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Haupt- und Trikotsponsor ist die Bank of Montreal (BMO). Am 14. Juni 2011 wurde das bekannt. Das Franchise erhält einen Fünf-Jahres-Vertrag mit der kanadischen Bank.

Medien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der kanadische TV-Sender TVA Sports ist offizieller Medienpartner von Montreal Impact.[10] Einige Spiele werden auch im Réseau des sports ausgestrahlt.

Jugend und Entwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Montreal Impact Academy[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Montreal Impact Academy gilt als Jugend- und Entwicklungseinrichtung für Montreal Impact und wurde 2010 gegründet. Aktuell finden sich hier die Jugendmannschaft U8 bis U18 wieder. Die U16 und U18 spielen in den Ligen der U.S. Soccer Development Academy.

FC Montréal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2014 wurde mit dem FC Montréal eine Mannschaft gegründet, welche ab der Saison 2015 in der United Soccer League spielt. Hiermit hat Joe Saputo eine Mannschaft geschaffen, in der er Jugendspieler in der dritten Liga des nordamerikanischen Ligensystems spielen lassen kann.

Spieler und Mitarbeiter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aktueller Profikader[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stand der Kaderliste ist der 29. März 2016.[11]

Nr. Nat. Name Geburtstag Position MLS-Status
01 US-AmerikanerUS-Amerikaner Evan Bush 6. März 1986 Tor
02 KamerunerKameruner Ambroise Oyongo 22. Juni 1991 Abwehr
05 FranzoseFranzose Wandrille Lefèvre 17. Dezember 1988 Abwehr HGP
06 FranzoseFranzose Hassoun Camara 3. Februar 1986 Abwehr
07 GhanaerGhanaer Dominic Oduro 13. August 1985 Sturm
08 KanadierKanadier Patrice Bernier (C)Kapitän der Mannschaft 23. September 1979 Mittelfeld
10 ArgentinierArgentinier Ignacio Piatti 4. Februar 1985 Mittelfeld DP
11 IvorerIvorer Didier Drogba 11. März 1978 Sturm DP
14 US-AmerikanerUS-Amerikaner Harry Shipp 7. November 1991 Mittelfeld
15 ArgentinierArgentinier Andrés Romero 21. Dezember 1989 Mittelfeld
16 SchotteSchotte Calum Mallace 10. Januar 1990 Mittelfeld
17 JamaikanerJamaikaner Romario Williams 15. August 1994 Sturm Generation Adidas
18 KanadierKanadier Kyle Bekker 2. September 1990 Mittelfeld
19 US-AmerikanerUS-Amerikaner Michael Salazar 15. November 1992 Sturm
22 US-AmerikanerUS-Amerikaner Eric Kronberg 7. Juni 1983 Tor
23 BelgierBelgier Laurent Ciman 5. August 1985 Abwehr
24 KanadierKanadier Anthony Jackson-Hamel 2. August 1993 Sturm HGP
25 US-AmerikanerUS-Amerikaner Donny Toia 28. Mai 1992 Abwehr
26 US-AmerikanerUS-Amerikaner Kyle Fisher 19. Juni 1994 Abwehr
27 Costa-RicanerCosta-Ricaner Johan Venegas 27. November 1988 Mittelfeld
28 KanadierKanadier Jérémy Gagnon-Laparé 9. März 1995 Mittelfeld HGP
29 US-AmerikanerUS-Amerikaner Eric Alexander 14. April 1988 Mittelfeld
32 ArgentinierArgentinier Lucas Ontivero 9. September 1994 Mittelfeld
33 ItalienerItaliener Marco Donadel 21. April 1983 Mittelfeld
36 ArgentinierArgentinier Víctor Cabrera 7. Februar 1993 Abwehr
39 US-AmerikanerUS-Amerikaner Cameron Porter 23. Mai 1993 Sturm
40 KanadierKanadier Maxime Crépeau 5. November 1994 Tor HGP
51 KanadierKanadier Maxim Tissot 13. April 1992 Mittelfeld HGP

Bisherige Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

siehe Hauptartikel: Liste der Spieler von Montreal Impact

Trainerstab[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stand: 30. August 2015[12]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Statistiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saisonbilanz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Regular Season Play-offs Canadian Championship CONCACAF
Champions League
[Anm. 1][13]
2012 7. Platz (Ost) nicht qualifiziert Dritter nicht qualifiziert
2013 5. Platz (Ost) Knockout Round Sieger nicht qualifiziert
2014 10. Platz (Ost) nicht qualifiziert Sieger Gruppenphase (2013/2014)
2015 Finale (2014/2015)
  1. Der Wettbewerb beginnt jeweils im Herbst des vorherigen Jahres.

Rekordspieler nach Einsätzen und Toren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stand: 26. Dezember 2014[14]

Einsätze
1 BrasilianerBrasilianer Felipe Martins Campanholi 91
2 KanadierKanadier Patrice Bernier 84
3 ItalienerItaliener Matteo Ferrari 79
4 FranzoseFranzose Hassoun Camara 78
5 US-AmerikanerUS-Amerikaner Justin Mapp 76
6 ItalienerItaliener Marco Di Vaio 74
7 US-AmerikanerUS-Amerikaner Jeb Brovsky 65
8 US-AmerikanerUS-Amerikaner Troy Perkins 63
9 US-AmerikanerUS-Amerikaner Davy Arnaud 57
9 ArgentinierArgentinier Andrés Romero 57
Tore
1 ItalienerItaliener Marco Di Vaio 34
2 KanadierKanadier Patrice Bernier 13
3 BrasilianerBrasilianer Felipe Martins Campanholi 12
4 ArgentinierArgentinier Andrés Romero 8
4 GambierGambier Sanna Nyassi 8
6 US-AmerikanerUS-Amerikaner Jack McInerney 7
7 US-AmerikanerUS-Amerikaner Andrew Wenger 6
8 FranzoseFranzose Hassoun Camara 5
9 US-AmerikanerUS-Amerikaner Davy Arnaud 5
10 Diverse 4


Anmerkung: Aufgeführt sind nur die Einsätze innerhalb der MLS.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Gillett launches MLS bid. In: Sky Sports, 27. März 2008. 
  2. Randy Phillips: New coach, same old problem. Montreal Gazette. 16. Mai 2009. Archiviert vom Original am 1. Juni 2009. Abgerufen am 16. Mai 2009.
  3. Jonah Freedman: "Passionate" Montreal named as 19th MLS city. MLSSoccer.com. 7. Mai 2010. Abgerufen am 7. Mai 2010.
  4. a b MLS awards expansion team to Montreal for 2012. Associated Press. 5. Juli 2010. Abgerufen am 7. Juli 2010.
  5. Jesse Marsch named head coach of the Montreal Impact
  6. Bill Beacon: Impact fire Marco Schallibaum, name former Chicago Fire boss Frank Klopas as coach. In: National Post, 18. Dezember 2013. Abgerufen am 31. Dezember 2013. 
  7. Didier Drogba joins MLS side Montreal Impact. In: BBC Sport, 27. Juli 2015. 
  8. Montreal Impact announce coaching change, replacing Frank Klopas with assistant Mauro Biello. mlssoccer.com, abgerufen am 30. August 2015 (englisch).
  9. Montreal MLS 2012. Montreal MLS 2012. Abgerufen am 13. September 2010.
  10. Etan Vlessing: Quebecor Media Wins Montreal Impact TV Rights. The Hollywood Reporter. Abgerufen am 7. Oktober 2011.
  11. Kaderliste. Offizielle Homepage von Montreal Impact (englisch).
  12. Technical Team Montreal Impact (Englisch) Montreal Impact. Abgerufen am 4. Februar 2015.
  13. rsssf.com – Spieldetails zu den Wettbewerben. Abgerufen am 29. Juli 2012 (englisch).
  14. Montreal Impact – Rekordspieler. Abgerufen am 26. Dezember 2014 (deutsch).