Chicago Fire (MLS)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Chicago Fire
Vorlage:Infobox Fußballklub/Wartung/Kein Bild
Basisdaten
Name Chicago Fire Football Club
Sitz Bridgeview, Illinois, USA
Gründung 1997
Farben rot, weiß
Eigentümer Joe Mansueto
Präsident Joe Mansueto
Website chicago-fire.com
Erste Mannschaft
Cheftrainer Veljko Paunović
Spielstätte ab 2020: Soldier Field
Plätze 61.500
Liga Major League Soccer
2019 Eastern Conference: 8. Platz
Gesamttabelle: 17. Platz
Heim
Auswärts
Chicago Fire im Match gegen die Vancouver Whitecaps im März 2015

Der Chicago Fire Football Club (bis 2019 Chicago Fire Soccer Club), allgemein bekannt als Chicago Fire, ist ein US-amerikanisches Fußball-Franchise der Major League Soccer (MLS) mit Sitz in Bridgeview im Großraum Chicago, Illinois. Das Franchise wurde am 8. Oktober 1997 gegründet und nahm in der MLS-Saison 1998 den Spielbetrieb auf.

Zu den bisher größten Erfolgen der Mannschaft gehören der Gewinn des MLS Cups 1998 und die Pokalerfolge 1998, 2000, 2003 und 2006.

Hauptanteilseigner des Franchises ist seit September 2019 Joe Mansueto.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1997–1998: Gründung und Double[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Chicago Fire Soccer Club wurde am 8. Oktober 1997, dem Jahrestag des Großen Brands von Chicago, in einer Zeremonie am Navy Pier in Chicago gegründet. Die Mannschaft wurde unter Berücksichtigung der ethnischen Zusammensetzung der Chicagoer Bevölkerung aufgestellt. Neben polnischen, tschechischen und mexikanischen Spielern (zu den bekanntesten gehören Piotr Nowak, Luboš Kubík und Jorge Campos) entwickelten sich besonders die jungen US-amerikanischen Spieler zu Leistungsträgern.

Gleich in der ersten Saison gewann die Mannschaft das Double. Zunächst wurde der MLS Cup durch einen Sieg gegen D.C. United gewonnen, eine Woche später folgte der Lamar Hunt U.S. Open Cup durch einen Finalsieg über Columbus Crew.

1999–2006: Pokalerfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

AC Mailand zu Gast bei Chicago Fire, 2006

Zwei Jahre später wurde der Pokal zum zweiten Mal gewonnen. Nach der Saison 2002 verließ Erfolgstrainer Bob Bradley überraschend das Team, um die MetroStars zu übernehmen. Sein Nachfolger wurde Dave Sarachan. Er führte Fire in den MLS Cup und gewann den Pokal und das MLS Supporters’ Shield. In der gleichen Saison beendete Mannschaftskapitän Piotr Nowak seine Karriere.

Chicago Fire kehrte zur Saison 2004 ins frisch renovierte Soldier Field zurück, nachdem man 2002 und 2003 in das Cardinal Stadium in Naperville ausweichen musste. Im Juni 2006 zog die Mannschaft in den neu erbauten Toyota Park um. In diesem Jahr gewann Fire zum vierten Mal den Pokal.

2007–2009: Play-Off Halbfinals[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die MLS-Saison 2007 beendete Chicago Fire in der Regular Season mit dem vierten Platz in der Eastern Conference. In den Play-offs konnte die Mannschaft das Halbfinale erreichen, schied dort aber gegen New England Revolution aus.

Am 10. Dezember 2007 gab das Franchise bekannt, dass der bisherige Trainer Juan Carlos Osorio aus persönlichen Gründen zurückgetreten war. Einen Monat später wurde ein neues Trainerteam vorgestellt. Der ehemalige Fußballprofi Frank Klopas übernahm das Amt des Technischen Direktors. Fortan kümmerte er sich um die Personalplanung. Neuer Trainer wurde der bisherige Co-Trainer Denis Hamlett. Ihm zur Seite gestellt wurden die beiden Co-Trainer Mike Jeffries und Chris Armas, der seine Spielerkarriere zuvor beendet hatte.

Chad Barrett (Chicago Fire) und Bryan Namoff (D.C. United) im Duell, Mai 2008

In Vorbereitung auf die Saison 2008 wurden der polnische Nationalspieler Tomasz Frankowski und der Paraguayer Líder Mármol verpflichtet. Beide verließen Chicago Fire aber nach einem Jahr, da sie nur selten zum Einsatz kamen. 2008 belegte die Mannschaft den zweiten Platz in der East Conference und scheiterte erst im Halbfinale der Play-offs an dem späteren MLS-Cup-Sieger Columbus Crew.

Nachdem 2009 die Spieler Mármol and Frankowski das Franchise verlassen hatten und Diego Gutiérrez seinen Rücktritt erklärt hatte, konnte das Franchise Spielern wie Jon Busch und Logan Pause höhere Gehälter zahlen. 2009 wurde die Regular Season ebenfalls mit dem zweiten Platz abgeschlossen. In den Play-offs scheiterte die Mannschaft, genauso wie 2008, im Halbfinale. Als Reaktion darauf wurde Denis Hamlett entlassen. International schaffte es Chicago Fire in der SuperLiga bis ins Finale, scheiterte dort aber im Elfmeterschießen an den UANL Tigres.

2010–heute[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während der Vorbereitung auf die MLS-Saison 2010 wurde der mexikanische Fußballtrainer Carlos de los Cobos verpflichtet. Dieser trainierte vorher drei Jahre lang die Fußballnationalmannschaft von El Salvador.[1] Die Mannschaft musste in der Vorbereitung auf einige Spitzenspieler verzichten. So wechselte Cuauhtémoc Blanco zu Tiburones Rojos de Veracruz; Chris Rolfe und Gonzalo Segares verließen die Mannschaft in Richtung Europa. Torhüter Jon Busch wurde freigestellt. Im Sommer konnten mit Freddie Ljungberg und Nery Castillo zwei erfahrene Fußballspieler verpflichtet werden. Trotzdem schaffte Chicago nicht die Qualifikation für die Play-offs. Im US Open Cup musste die Mannschaft eine Niederlage bereits in der dritten Runde hinnehmen, als sie Charleston Battery mit 0:1 unterlag. In der SuperLiga erreichte man nur den dritten Platz in der Gruppe. Am Ende der Saison erklärten C.J. Brown und Brian McBride ihr Karriereende als Fußballspieler.

Zur MLS-Saison 2011 verpflichtete Chicago Fire den ehemaligen US-Nationalspieler Cory Gibbs. Freddie Ljungberg und der Niederländer Collins John wechselten zurück nach Europa. Am 30. Mai 2011 wurde Trainer Carlos de los Cobos nach neun sieglosen Spielen in Serie entlassen.[2] Der bisherige Technische Direktor Frank Klopas übernahm das Amt als Interimslösung. Er erreichte mit der Mannschaft das Finale des US Open Cups. Chicago verpasste jedoch die MLS-Play-offs, obwohl man in den letzten zwölf Spielen 24 Punkte einfahren konnte. Nach dem Ende der Saison übernahm Klopas das Traineramt fest.[3] Zur Saison 2012 verpflichtete das Franchise den Deutschen Arne Friedrich, der jedoch bereits im Folgejahr sein Karriereende wegen anhaltender Rückenprobleme bekannt gab. Ende Oktober 2013 traten Sportvorstand Javier Leon und Trainer Frank Klopas zurück.[4] Beide Ämter übernahm der Kanadier Frank Yallop.[5]

Trotz vieler Neuerungen und Umstellungen im Kader konnte sich die Mannschaft auch in der Saison 2014 keinen Play-off-Platz sichern. Im US Open Cup erreichte man zwar das Halbfinale, schied dort allerdings mit 0:6 gegen die Seattle Sounders aus. Am Ende der Saison gab Logan Pause sein Karriereende bekannt. Er spielte 12 Jahre für die Men in Red und war zeitweise Kapitän der Mannschaft. Er wechselte als Vize-Präsident in die Franchiseverwaltung.[6]

Bastian Schweinsteiger im Spiel gegen den FC Cincinnati, Juni 2017

Die folgenden Saisons 2015 und 2016 fielen ähnlich aus. Die Play-offs wurden nicht erreicht. Am Ende der Saison 2015 musste Frank Yallop als Trainer gehen. Er wurde kurze Zeit später durch den Serben Veljko Paunović ersetzt. Der ehemalige Nationalspieler von Serbien und Montenegro erreichte in seiner ersten Saison den 20. Platz in der Gesamttabelle.

Zur Saison 2017 verpflichtete Chicago Fire den ehemaligen deutschen Nationalspieler Bastian Schweinsteiger von Manchester United. Weitere wichtige Transfers waren der ungarische Nationalspieler Nemanja Nikolics und Dax McCarty, einer der erfahrensten Spieler der Major League Soccer. Der langjährige Stammtorhüter, Sean Johnson, verließ das Franchise.

Nach der Saison 2019 benannte sich das Franchise in Chicago Fire Football Club und gab sich ein neues Logo.[7] Ab der Saison 2020 trägt die Mannschaft ihre Heimspiele im Soldier Field in Chicago aus.[8]

Farben und Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fire-Maskottchen „Sparky“ (links) und „Supernova“, das Maskottchen der Chicago Red Stars
Logo bis Ende 2019

Die offiziellen Farben der Mannschaft sind rot und weiß. Alternativ werden auch gerne hell- und dunkelblau und schwarz benutzt.

Die Form des Logos der Mannschaft entstammt der Standardform des Wappens bei Feuerwehren. Damit wollte der ehemalige General Manager von Chicago Fire, Peter Wilt, ein zeitlose Form für das Wappen etablieren. In der Mitte des Logos steht ein großes „C“, welches für Chicago steht. Das gleiche findet man auch bei anderen Mannschaften aus der Stadt wieder, wie z. B. den Chicago Bears oder den Chicago Cubs. Die sechs kleinen Spitzen, die um das C angeordnet sind, stehen für die Form der Sterne auf der Flagge von Chicago. Dieses soll auch an den Großen Brand von Chicago 1871 erinnern.

Der Sportartikelanbieter Nike, der erste Ausrüster der Mannschaft, machte den Vorschlag, die Mannschaft Chicago Rhythm zu nennen. Die Farben sollten schwarz und grün sein, und das Logo wäre von einer Kobra dominiert gewesen. Die Führung von Chicago Fire lehnte dies ab und entwickelte stattdessen ein anderes Konzept, das eine spezielle Ausrichtung auf die Tradition der Feuerwehr in Chicago hat. Das Design der Spielertrikots wurde angelehnt an die Jacken der Chicagoer Feuerwehr. Die Heimtrikots enthalten einen breiten weißen Querstreifen. Auf der Vorderseite, innerhalb des Querstreifens, ist der Mannschaftsname Fire in blauen Buchstaben zu sehen.

Stadion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Soldier Field

Die Heimspiele der Mannschaft werden ab der Saison 2020 wieder im 61.500 Zuschauer fassenden Soldier Field in Chicago ausgetragen.

Organisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eigentümer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1996 bis 2007 gehörte das Franchise zur Anschutz Entertainment Group, der bis dahin mehrere Franchises der MLS gehörten. 2007 übernahm Andrew Hauptman, Vorstandsvorsitzender der Investmentfirma Andell Holdings, die Rechte an Chicago Fire und dem SeatGeek Stadium.

Im September 2019 verkaufte Hauptman das Franchise an Joe Mansueto (Morningstar).[9]

Sponsoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erster Trikotsponsor der Mannschaft wurde 2008 Best Buy, ein US-amerikanisches Einzelhandelsunternehmen für Unterhaltungselektronik. Ab der Saison 2012 ist das Lebensmittelunternehmen Quaker Oats, seit 2001 eine Tochtergesellschaft von PepsiCo, Trikotsponsor des Klubs. Diese wurde zur Saison 2016 von Valspar, einem Hersteller von Farbe, abgelöst.

Adidas fungiert seit 2010 als Ausrüster des Clubs.

Fans und Rivalen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fangruppierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fire-Fans mit der Flagge des Franchise

Chicago Fire hat für amerikanische Verhältnisse eine große Fan- und Ultra-Bewegung. Die Fans von Chicago Fire sind für ihre lautstarke Unterstützung der Mannschaft sowie für ihre Fanchoreographien bekannt. Die Ultras und Fanclub-Mitglieder versammeln sich hinter dem nördlichen Tor in den Blöcken 117 und 118 des SeatGeek Stadiums. Diese Nordkurve wird „Harlem End“ bezeichnet, da an diesem Ende des Stadions die Harlem Avenue verläuft. Dieser Bereich wird auch vielfach als „Section 8“ bezeichnet. Dieser Ausdruck hat zwei Quellen: Zum einen trafen sich die Fans in der „Section 8“ im Soldier Field; zum anderen bezieht sich der Ausdruck auf die amerikanische Militärbezeichnung für Soldaten, die als geistig ungeeignet aus der Armee entlassen werden.

Mit „Section 8 Chicago“ gibt es einen Dachverband, der die Aktivitäten der Fanclubs überwacht. Zu den größten Fanclubs gehören die „Barn Burners 1871“, „Fire Ultras 98“ (eine polnische Ultragruppierung) und „Ultra Red-Side“. Des Weiteren existieren weitere kleinere Gruppierungen.

Rivalitäten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erzrivale von Chicago Fire ist der FC Dallas. Seit 2001 spielen die Klubs um den „Brimstone Cup“. Dieser Wettbewerb wurde von Fans beider Klubs ins Leben gerufen. Sieger ist die Mannschaft, die die meisten Punkte aus den Vergleichen in der Regular Season erzielt.

In den vergangenen Jahren entwickelte sich ebenfalls eine Rivalität mit New England Revolution aus der Nähe von Boston. Seit 2001 treffen beide Mannschaften immer am letzten Spieltag der Regular Season aufeinander.

Medien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Spiele der Fire werden über die lokalen Fernsehsender Comcast SportsNet Chicago und WPWR-TV übertragen. Ausgewählte Spiele werden national über ESPN, Fox Sports oder Telefutura ausgestrahlt.

Spieler und Mitarbeiter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aktueller Profikader[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stand: 14. Mai 2019[10]

Nr. Nat. Name Geburtsdatum Im Franchise seit MLS Spielerstatus
Tor
01 DäneDäne David Ousted 01. Feb. 1985 2019
30 US-AmerikanerUS-Amerikaner Stefan Cleveland 25. Mai 1994 2017
32 US-AmerikanerUS-Amerikaner Gabriel Slonina 15. Mai 2004 2019 HGP*
45 MexikanerMexikaner Richard Sánchez 05. Apr. 1994 2017 HGP
DeutscherDeutscher Kenneth Kronholm 14. Okt. 1985 2019
Abwehr
02 BrasilianerBrasilianer Marcelo 27. Juli 1989 2019
04 NiederländerNiederländer Johan Kappelhof 05. Aug. 1990 2016
05 Costa-RicanerCosta-Ricaner Francisco Calvo 08. Juli 1992 2019
07 KanadierKanadier Raheem Edwards 15. Juli 1995 2018
15 US-AmerikanerUS-Amerikaner Grant Lillard 05. Dez. 1995 2018 HGP
25 KubanerKubaner Jorge Corrales 20. Mai 1991 2017
36 US-AmerikanerUS-Amerikaner Andre Reynolds II 02. Mai 2001 2019 HGP
Mittelfeld
06 US-AmerikanerUS-Amerikaner Dax McCarty 30. Apr. 1987 2017
10 ServeServe Aleksandar Katai 06. Feb. 1991 2018 DP
11 PolePole Przemysław Frankowski 12. Apr. 1995 2019
12 US-AmerikanerUS-Amerikaner Amando Moreno 10. Sep. 1995 2019
13 US-AmerikanerUS-Amerikaner Brandt Bronico 20. Juni 1995 2017
14 US-AmerikanerUS-Amerikaner Djordje Mihailović 10. Nov. 1998 2017 HGP
18 PanamaerPanamaer Christian Martínez 06. Feb. 1997 2019
19 EngländerEngländer Mo Adams 23. Sep. 1996 2018 GA
20 ArgentinierArgentinier Nicolás Gaitán 23. Feb. 1988 2019
31 DeutscherDeutscher Bastian Schweinsteiger 01. Aug. 1984 2017 DP
33 US-AmerikanerUS-Amerikaner Jeremiah Gutjahr 10. Aug. 1997 2019 HGP
Sturm
09 US-AmerikanerUS-Amerikaner C. J. Sapong 27. Dez. 1988 2019
17 Costa RicanerCosta Ricaner Diego Campos 01. Okt. 1995 2018
21 DeutscherDeutscher Fabian Herbers 17. Aug. 1993 2019
23 UngarUngar Nemanja Nikolics 31. Dez. 1987 2016 DP
28 NeuseelandNeuseeland Elliot Collier 22. Feb. 1995 2018

HGP: Homegrown Player; DP: Designated Player; * jüngster HGP der MLS-Geschichte

Bisherige Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe Hauptartikel Liste der Spieler von Chicago Fire

Trainerstab[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bisherige Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ring Of Fire[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der „Ring Of Fire“ wurde 2003 von Chicago Fire und der Chicago Alumni Association gegründet. Mit dieser Institution will man Spieler, Trainer und Offizielle ehren, die die Entwicklung des Teams maßgeblich prägten. Jedes Jahr wird ein neues Mitglied in den Kreis aufgenommen. Nur die bisherigen Mitglieder können ein neues Mitglied auswählen. Die Namen der Ring-Of-Fire-Mitglieder werden im SeatGeek Stadium ausgestellt.

Die Mitglieder sind:

Jugend und Entwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chicago Fire Academy[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chicago Fire hat eine professionell ausgelegte Jugend- und Spielerentwicklungsstruktur. Sie sind mit einer Mannschaft in den Amateurligen des US-amerikanischen Fußballsystems vertreten. Außerdem gibt es zwei Organisationen, die in den großen staatlichen Jugendligen spielen.

USL-Partnerschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Auflösung der MLS Reserve Division hat Chicago Fire eine Partnerschaft mit dem United-Soccer-League-Franchise Saint Louis FC.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • MLS Eastern Conference
    • Sieger(Regular Season) (1): 2003
    • Sieger (Playoff) (1): 2003
  • MLS Western Conference
    • Sieger (Playoff) (1): 1998
  • MLS Central Conference
    • Sieger (2): 2000, 2001

Statistiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saisonbilanz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Regular Season[12] Play-offs[12] Lamar Hunt
U.S. Open Cup
[13]
CONCACAF
Champions League
[Anm. 1][14]
1998 2. Platz (West) Meister Sieger nicht qualifiziert
1999 3. Platz (West) Viertelfinale Achtelfinale Halbfinale
2000 1. Platz (Central) Finale Sieger nicht qualifiziert
2001 1. Platz (Central) Halbfinale Halbfinale nicht ausgetragen
2002 3. Platz (Ost) Viertelfinale Achtelfinale Viertelfinale
2003 1. Platz (Ost) Finale Sieger nicht qualifiziert
2004 5. Platz (Ost) nicht qualifiziert Finale Halbfinale
2005 3. Platz (Ost) Halbfinale Halbfinale nicht qualifiziert
2006 3. Platz (Ost) Viertelfinale Sieger nicht qualifiziert
2007 4. Platz (Ost) Halbfinale Achtelfinale nicht qualifiziert
2008 2. Platz (Ost) Halbfinale Viertelfinale nicht qualifiziert
2009 2. Platz (Ost) Halbfinale Achtelfinale nicht qualifiziert
2010 4. Platz (Ost) nicht qualifiziert Achtelfinale nicht qualifiziert
2011 6. Platz (Ost) nicht qualifiziert Finale nicht qualifiziert
2012 4. Platz (Ost) Knockout Round 3. Runde nicht qualifiziert
2013 6. Platz (Ost) nicht qualifiziert Halbfinale nicht qualifiziert
2014 9. Platz (Ost) nicht qualifiziert Halbfinale nicht qualifiziert
2015 10. Platz (Ost) nicht qualifiziert Halbfinale nicht qualifiziert
2016 10. Platz (Ost) nicht qualifiziert Halbfinale nicht qualifiziert
2017 3. Platz (Ost) Knockout Round Achtelfinale nicht qualifiziert
2018 10. Platz (Ost) nicht qualifiziert Halbfinale nicht qualifiziert
  1. Seit 2002 beginnt der Wettbewerb jeweils im Herbst des vorherigen Jahres. Bis 2008 unter dem Namen CONCACAF Champions' Cup.

Rekorde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diese Rekorde beziehen sich auf die Regular Season bis einschließlich der Saison 2011:

  • Meiste Spiele: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten C.J. Brown, 296
  • Meiste Tore: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Ante Razov, 76
  • Meiste Assists: PolenPolen Piotr Nowak, 48
  • Meiste Spiele ohne Gegentor: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Zach Thornton, 57

Besucherschnitt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Regular Season / Play-offs

  • 1998: 17.887[15] / 22.677[12]
  • 1999: 16.016[16] / 8.197[12]
  • 2000: 13.387[17] / 8.431[12]
  • 2001: 16.388[18] / 11.239[12]
  • 2002: 12.922[19] / 9.434[12]
  • 2003: 14.005[20] / 14.961[12]
  • 2004: 17.153[21] / nicht qualifiziert
  • 2005: 17.238[22] / 11.493[12]
  • 2006: 14.088[23] / 10.217[12]
  • 2007: 16.490[24] / 17.834[12]
  • 2008: 17.034 / 17.312[12]
  • 2009: 14.689 / 21.626[12]
  • 2010: 15.814 / nicht qualifiziert
  • 2011: 14.553 / nicht qualifiziert
  • 2012: 16.407 / 10.923
  • 2013: 15.228 / nicht qualifiziert
  • 2014: 16.076 / nicht qualifiziert
  • 2015: 16.003 / nicht qualifiziert
  • 2016: 15.602 / nicht qualifiziert
  • 2017: 17.383 / 11.647

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Chicago Fire – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Monday Kickaround. In: washingtonpost.com. Abgerufen am 6. Mai 2011.
  2. Fire, CLDC Part Ways. Abgerufen am 12. Mai 2012.
  3. Fire Names Frank Klopas Head Coach. Abgerufen am 12. Mai 2012.
  4. Klopas, Leon step down. Abgerufen am 30. Oktober 2013.
  5. Chicago Fire Names Frank Yallop as New Head Coach and Director of Soccer. Abgerufen am 31. Oktober 2013.
  6. The Legend Continues: Logan Pause named Vice President of Chicago Fire Soccer Club. chicago-fire.com. 3. November 2014. Abgerufen am 14. Januar 2015.
  7. Football statt Soccer: Chicago Fire benennt sich um und hat ein neues Logo, kicker.de, 21. November 2019, abgerufen am 22. November 2019.
  8. We're Back: Soldier Field 2020, chicagofirefc.com, 8. Oktober 2019, abgerufen am 22. November 2019.
  9. Chicago Fire Soccer Club Announces Ownership Change and Relocation , chicago-fire.com, 13. September 2019, abgerufen am 13. September 2019.
  10. Chicago Fire – Players. Abgerufen am 14. Mai 2019 (englisch).
  11. Chicago Fire – Technical Staff. (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 1. Mai 2012; abgerufen am 21. März 2017 (englisch). i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.chicago-fire.com
  12. a b c d e f g h i j k l m MLS Factbook 2012. (PDF; 1,1 MB) MLSsoccer.com, archiviert vom Original am 24. Dezember 2012; abgerufen am 28. Juli 2012 (englisch).
  13. TheCup.us – Spieldetails zu den Wettbewerben. Abgerufen am 28. Juli 2012 (englisch).
  14. rsssf.com – Spieldetails zu den Wettbewerben. Abgerufen am 28. Juli 2012 (englisch).
  15. MLS – 1998 Full Season Stats. Abgerufen am 28. Juli 2012 (englisch).
  16. MLS – 1999 Full Season Stats. Abgerufen am 28. Juli 2012 (englisch).
  17. MLS – 2000 Full Season Stats. Abgerufen am 28. Juli 2012 (englisch).
  18. MLS – 2001 Full Season Stats. Abgerufen am 28. Juli 2012 (englisch).
  19. MLS – 2002 Full Season Stats. Abgerufen am 28. Juli 2012 (englisch).
  20. MLS – 2003 Full Season Stats. Abgerufen am 28. Juli 2012 (englisch).
  21. MLS – 2004 Full Season Stats. Abgerufen am 28. Juli 2012 (englisch).
  22. MLS – 2005 Full Season Stats. Abgerufen am 28. Juli 2012 (englisch).
  23. MLS – 2006 Full Season Stats. Abgerufen am 28. Juli 2012 (englisch).
  24. MLS – 2007 Full Season Stats. Abgerufen am 28. Juli 2012 (englisch).