Ormalingen

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Ormalingen
Wappen von Ormalingen
Staat: Schweiz
Kanton: Basel-Landschaft (BL)
Bezirk: Sissachw
BFS-Nr.: 2856i1f3f4
Postleitzahl: 4466
UN/LOCODE: CH OLG
Koordinaten: 633022 / 25785047.4705977.87664423Koordinaten: 47° 28′ 14″ N, 7° 52′ 36″ O; CH1903: 633022 / 257850
Höhe: 423 m ü. M.
Fläche: 6.94 km²
Einwohner: 1994 (31. Dezember 2013)[1]
Einwohnerdichte: 287 Einw. pro km²
Website: www.ormalingen.ch
Ormalingen

Ormalingen

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Ormalingen, in der schweizerdeutschen Ortsmundart Ormalinge [ˈormɑˌlɪŋə],[2] ist eine politische Gemeinde im Bezirk Sissach des schweizerischen Kantons Basel-Landschaft.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Geographie[Bearbeiten]

Ormalingen liegt auf 423 m ü. M. im Ergolztal, östlich von Gelterkinden. Seine Nachbargemeinden sind Buus, Rickenbach BL, Gelterkinden, Tecknau, Wenslingen, Rothenfluh und Hemmiken.

  • Fläche: 694 ha, davon 52 % Landwirtschaft, 38 % Wald, 10 % Siedlungen

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung

geteilt von Gold mit einem roten Stern und von Blau

Es ist das Siegel der Edelknechte von Zielemp, die um die Mitte des 14. Jahrhunderts Güter in Ormalingen besassen.

Geschichte[Bearbeiten]

Ormalingen wurde schon früh besiedelt, so fand man eine römische Villa und reiche frühmittelalterliche Gräber. Die Siedlung wurde erstmals 1286 als Normandingen erwähnt. Der Ortsname leitet sich vom althochdeutschen Personennamen Nordeman, Nordmann ab.[2]

Im Mittelalter besassen nacheinander die Grafen von Frohburg, Homburg und Thierstein sowie die Freiherren von Falkenstein dieses Dorf. 1461 gelangte Ormalingen mit der Herrschaft Thierstein-Farnsburg an die Stadt Basel.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Ormalingen ist ein gewerbereiches Dorf. Daneben gibt es noch einige landwirtschaftliche Betriebe.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Ormalingens Kirche

Bilder[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Hans-Rudolf Heyer: Die Kunstdenkmäler des Kantons Basel-Landschaft, Band III: Der Bezirk Sissach. Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1986 (Kunstdenkmäler der Schweiz Band 77). ISBN 3-7643-1796-5. S. 205–233.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ormalingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)
  2. a b Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen, hrsg. vom Centre de dialectologie an der Universität Neuenburg unter der Leitung von Andres Kristol, Frauenfeld/Lausanne 2005, S. 682.