Ormalingen

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Ormalingen
Wappen von Ormalingen
Staat: Schweiz
Kanton: Basel-Landschaft (BL)
Bezirk: Sissach
BFS-Nr.: 2856i1f3f4
Postleitzahl: 4466
UN/LOCODE: CH OLG
Koordinaten: 632819 / 257718Koordinaten: 47° 28′ 10″ N, 7° 52′ 26″ O; CH1903: 632819 / 257718
Höhe: 419 m ü. M.
Fläche: 6,94 km²
Einwohner: 2114 (31. Dezember 2015)[1]
Einwohnerdichte: 305 Einw. pro km²
Website: www.ormalingen.ch
Ormalingen

Ormalingen

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Ormalingen, in der schweizerdeutschen Ortsmundart Ormalinge [ˈormɑˌlɪŋə],[2] ist eine politische Gemeinde im Bezirk Sissach des schweizerischen Kantons Basel-Landschaft.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ormalingen liegt auf 423 m ü. M. im Ergolztal, östlich von Gelterkinden. Seine Nachbargemeinden sind Buus, Rickenbach BL, Gelterkinden, Tecknau, Wenslingen, Rothenfluh und Hemmiken.

Die Gemeindefläche beträgt 694 ha, wovon 52 % auf landwirtschafte Nutzung, 38 % auf Wald und 10 % auf Siedlungen fallen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ormalingen wurde schon früh besiedelt, so fand man eine römische Villa und reiche frühmittelalterliche Gräber. Die Siedlung wurde erstmals 1286 als Normandingen erwähnt. Der Ortsname leitet sich vom althochdeutschen Personennamen Nordeman, Nordmann ab.[2]

Im Mittelalter besassen nacheinander die Grafen von Frohburg, Homburg und Thierstein sowie die Freiherren von Falkenstein dieses Dorf. 1461 gelangte Ormalingen mit der Herrschaft Thierstein-Farnsburg an die Stadt Basel.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung:

geteilt von Gold mit einem roten Stern und von Blau

Dargestellt ist das Siegel der Edelknechte von Zielemp, die um die Mitte des 14. Jahrhunderts Güter in Ormalingen besassen.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ormalingen ist ein gewerbereiches Dorf. Daneben gibt es noch einige landwirtschaftliche Betriebe.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ormalingens Kirche

Bilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dominik Wunderlin: Ormalingen im Historischen Lexikon der Schweiz.
  • Hans-Rudolf Heyer: Die Kunstdenkmäler des Kantons Basel-Landschaft, Band III: Der Bezirk Sissach. Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1986 (Kunstdenkmäler der Schweiz Band 77). ISBN 3-7643-1796-5. S. 205–233.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Ormalingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach institutionellen Gliederungen, Geschlecht, Staatsangehörigkeit und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)
  2. a b Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen, hrsg. vom Centre de dialectologie an der Universität Neuenburg unter der Leitung von Andres Kristol, Frauenfeld/Lausanne 2005, S. 682.