Itingen

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Itingen
Wappen von Itingen
Staat: Schweiz
Kanton: Basel-Landschaft (BL)
Bezirk: Sissach
BFS-Nr.: 2849i1f3f4
Postleitzahl: 4452
Koordinaten: 626088 / 257425Koordinaten: 47° 28′ 1″ N, 7° 47′ 5″ O; CH1903: 626088 / 257425
Höhe: 363 m ü. M.
Fläche: 3,14 km²
Einwohner: 2085 (31. Dezember 2017)[1]
Einwohnerdichte: 664 Einw. pro km²
Website: www.itingen.ch
Karte
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Itingen (schweizerdeutsch Ütige) ist eine politische Gemeinde im Bezirk Sissach des Kantons Basel-Landschaft in der Schweiz.

Das T-förmige angelegte Bauerndorf zeigt Wohn- und Nutzbauten des 16. bis 19. Jahrhunderts, die traufständig aneinander gereiht sind. Der mittelalterliche Dorfkern wurde 1986 ins Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz aufgenommen.[2]

Itingen ist nicht zu verwechseln mit Ittingen im Kanton Thurgau, siehe Kartause Ittingen bzw. mit Ittigen im Kanton Bern.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Historisches Luftbild von Werner Friedli von 1949

Die Gemeinde Itingen liegt am Südufer der Ergolz auf halbem Wege zwischen Liestal und Sissach.

Die Gemeinde Itingen grenzt im Norden und Osten an Sissach, im Süden an Zunzgen, im Südwesten an Ramlinsburg und im Westen an Lausen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung von Itingen datiert aus dem Jahre 1226 als Utingen. Bis ins 15. Jahrhundert gehörte das Dorf zu Eptingen, bevor es von Hans Münch von Gachnang 1467 an die Stadt Basel verkauft wurde. Der Dorfkern hielt sich bis in die 1930er-Jahre. Mit dem Errichten einer SBB-Haltestelle im Jahr 1925 begann sich die Ortschaft jedoch zu entwickeln.[3]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Itingen verfügt über einen Bahnhof an der SBB-Linie von Basel nach Olten, der im Halbstundentakt durch die Linie S3 der Basler S-Bahn bedient wird. Morgens und abends halten zusätzliche S-Bahnen, dann verkehren die Züge im Viertelstundentakt.

Die Gemeinde verfügt über einen eigenen Anschluss an den Autobahnzubringer zur A2 von Basel nach Luzern.

Politik und Gewerbe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeindeversammlung stellt die Legislative, der Gemeinderat die Exekutive. Der Gemeinderat setzt sich aus fünf parteilosen Mitgliedern zusammen und wird für vier Jahre gewählt. Aktuell hat Martin Mundwiler das Amt des Gemeindepräsidenten inne, die Amtszeit endet im Juni 2020.[4]

Im 18. und 19. Jahrhundert stellten die Posamterei und die Landwirtschaft die Hauptindustriezweige dar. Mittlerweile bieten die 33 im Firmenverzeichnis eingetragenen Unternehmen[5] aus den Bereichen Pharma, Gesundheit und Technologie Arbeitsplätze für rund 2000 Mitarbeitende.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bildgalerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hans-Rudolf Heyer: Die Kunstdenkmäler des Kantons Basel-Landschaft, Band III: Der Bezirk Sissach. Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1986 (Kunstdenkmäler der Schweiz Band 77). ISBN 3-7643-1796-5. S. 89–95.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Itingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach Jahr, Kanton, Bezirk, Gemeinde, Bevölkerungstyp und Geschlecht (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 31. August 2018, abgerufen am 30. September 2018.
  2. Liste Ortsbilder mit nationaler Bedeutung bak.admin.ch Bundesamt für Kultur, abgerufen am 19. Januar 2018
  3. Ortsgeschichte Geschichte der Gemeinde Itingen, abgerufen 19. Januar 2018
  4. Gemeinderat Politisches Porträt Itingen, abgerufen am 19. Januar 2018
  5. Firmenverzeichnis Gemeindewebseite, abgerufen am 19. Januar 2018