Kilchberg BL

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BL ist das Kürzel für den Kanton Basel-Landschaft in der Schweiz und wird verwendet, um Verwechslungen mit anderen Einträgen des Namens Kilchbergf zu vermeiden.
Kilchberg
Wappen von Kilchberg
Staat: SchweizSchweiz Schweiz
Kanton: Kanton Basel-LandschaftKanton Basel-Landschaft Basel-Landschaft (BL)
Bezirk: Sissach
BFS-Nr.: 2851i1f3f4
Postleitzahl: 4496
Koordinaten: 634749 / 252829Koordinaten: 47° 25′ 31″ N, 7° 53′ 57″ O; CH1903: 634749 / 252829
Höhe: 571 m ü. M.
Höhenbereich: 493–617 m ü. M.[1]
Fläche: 1,59 km²[2]
Einwohner: 161 (31. Dezember 2020)[3]
Einwohnerdichte: 101 Einw. pro km²
Ausländeranteil:
(Einwohner ohne
Schweizer Bürgerrecht)
5,0 % (31. Dezember 2020)[4]
Website: www.kilchberg.bl.ch
Kilchberg

Kilchberg

Lage der Gemeinde
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Kilchberg ist eine politische Gemeinde im Bezirk Sissach des Kantons Basel-Landschaft in der Schweiz. Sie ist die bevölkerungsärmste Gemeinde des Kantons Basel-Landschaft.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kilchberg befindet sich im sogenannten Eital auf einer Höhe von 571 m ü. M. auf einem Hügel, der sich am westlichen Ufer des Eibachs, einem Zufluss der Ergolz, erhebt. Kilchberg bildet mit den beiden Nachbargemeinden Rünenberg und Zeglingen einen Verwaltungsverbund. Die gemeinsame Gemeindeverwaltung befindet sich in Zeglingen.

Die Gemeinde Kilchberg grenzt im Nordwesten an Rünenberg, im Nordosten an Tecknau, im Osten an Wenslingen und im Süden an Zeglingen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im frühen Mittelalter wurde in der Siedlung eine St.-Martins-Kirche als Mutterkirche für die Orte Kilchberg, Rünenberg und Zeglingen errichtet, im Jahr 1226 wurde die Siedlung nach ihr Chilperch genannt. Wahrscheinlich gehörte Kilchberg zum Bistum Basel und gelangte später in den Besitz des Grafen von Frohburg. Diese gaben die Ortschaft an eine Familie weiter, welche sich nach Kilchberg benannte, seit 1376 sind die Grafen von Thierstein als Besitzer der Siedlung erwähnt.

Zwischen 1400 und 1870 hielt der Chorherrenstift in Rheinfelden das Kirchenpatronat über St.-Martin, danach ging dieses Recht an die Stadt Basel über, die seit 1461 im Besitz von Kilchberg war.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat besteht aus drei Mitgliedern. Gemeindepräsident ist seit 2013 Ernst Grieder-Rickenbacher.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hans-Rudolf Heyer: Die Kunstdenkmäler des Kantons Basel-Landschaft, Band III: Der Bezirk Sissach (= Die Kunstdenkmäler der Schweiz. Band 77). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1986, ISBN 3-7643-1796-5. S. 99–117.
  • Ueli O. Kräuchi: Die reformierte Kirche St. Martin in Kilchberg/BL. Reihe Schweizerische Kunstführer. GSK, Bern 2002.
  • Doris Huggel: Die Zwilchenbarts in Basel und Liverpool und Der Bau der neugotischen Kirche von Kilchberg, Baselland (1866–1868). Michel Verlag, Petersberg 2011.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Kilchberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. BFS Generalisierte Grenzen 2020. Bei späteren Gemeindefusionen Höhen aufgrund Stand 1. Januar 2020 zusammengefasst. Abruf am 17. Mai 2021
  2. Generalisierte Grenzen 2020. Bei späteren Gemeindefusionen Flächen aufgrund Stand 1. Januar 2020 zusammengefasst. Abruf am 17. Mai 2021
  3. Ständige Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeitskategorie, Geschlecht und Gemeinde, definitive Jahresergebnisse, 2020. Bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2020 zusammengefasst. Abruf am 17. November 2021
  4. Ständige Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeitskategorie, Geschlecht und Gemeinde, definitive Jahresergebnisse, 2020. Bei späteren Gemeindefusionen Ausländeranteil aufgrund Stand 2020 zusammengefasst. Abruf am 17. November 2021