Rünenberg

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Rünenberg
Wappen von Rünenberg
Staat: Schweiz Schweiz
Kanton: Kanton Basel-Landschaft Basel-Landschaft (BL)
Bezirk: Sissach
BFS-Nr.: 2860i1f3f4
Postleitzahl: 4497
Koordinaten: 633588 / 253644Koordinaten: 47° 25′ 58″ N, 7° 53′ 2″ O; CH1903: 633588 / 253644
Höhe: 599 m ü. M.
Höhenbereich: 455–692 m ü. M.[1]
Fläche: 4,97 km²[2]
Einwohner: 761 (31. Dezember 2020)[3]
Einwohnerdichte: 153 Einw. pro km²
Ausländeranteil:
(Einwohner ohne
Schweizer Bürgerrecht)
8,1 % (31. Dezember 2020)[4]
Website: www.ruenenberg.ch
Rünenberg von der Strasse von Zeglingen nach Häfelfingen aus gesehen

Rünenberg von der Strasse von Zeglingen nach Häfelfingen aus gesehen

Lage der Gemeinde
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Über dieses Bild
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Rünenberg ist eine politische Gemeinde im Bezirk Sissach des Kantons Basel-Landschaft in der Schweiz.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Historisches Luftbild von Werner Friedli von 1950

Rünenberg liegt auf 595 m ü. M. und befindet sich am Fuße des 1001 Meter hohen Wisenbergs, auf dem Plateau "Berg" zwischen dem Homburgertal und dem Eital. Unter seinen Matten führt der Basistunnel der Eisenbahn-Hauensteinlinie durch. Seine Nachbargemeinden sind Kilchberg, Gelterkinden, Tecknau, Häfelfingen, Rümlingen und Zeglingen.

  • Fläche: 498 ha, davon 55 % Landwirtschaft, 37 % Wald und 8 % Siedlungen

Klimatabelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rünenberg, 1981–2010
Klimadiagramm
JFMAMJJASOND
 
 
53
 
3
-2
 
 
52
 
4
-2
 
 
66
 
9
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13
4
 
 
117
 
17
9
 
 
105
 
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12
 
 
113
 
23
14
 
 
108
 
22
14
 
 
94
 
18
10
 
 
82
 
13
7
 
 
71
 
7
2
 
 
72
 
4
-1
Temperatur in °CNiederschlag in mm
Quelle: [5]
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Rünenberg, 1981–2010
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) 3,0 4,4 8,7 12,6 17,1 20,3 22,8 22,3 18,0 13,3 7,2 3,9 Ø 12,8
Min. Temperatur (°C) −2,2 −1,5 1,6 4,3 8,5 11,6 13,8 13,7 10,4 6,8 1,8 −0,9 Ø 5,7
Temperatur (°C) 0,3 1,3 5,0 8,2 12,6 15,7 18,1 17,6 13,8 9,8 4,3 1,4 Ø 9,1
Niederschlag (mm) 53 52 66 78 117 105 113 108 94 82 71 72 Σ 1011
Sonnenstunden (h/d) 2,1 3,0 4,0 5,2 5,8 6,6 7,3 6,7 5,2 3,4 2,2 1,6 Ø 4,4
Regentage (d) 9,9 9,1 11,4 11,4 13,0 11,8 11,9 11,4 9,6 10,1 10,6 11,1 Σ 131,3
Luftfeuchtigkeit (%) 81 76 71 69 72 71 70 72 77 80 82 82 Ø 75,2
T
e
m
p
e
r
a
t
u
r
3,0
−2,2
4,4
−1,5
8,7
1,6
12,6
4,3
17,1
8,5
20,3
11,6
22,8
13,8
22,3
13,7
18,0
10,4
13,3
6,8
7,2
1,8
3,9
−0,9
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
N
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c
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52
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117
105
113
108
94
82
71
72
  Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Quelle: [5]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erste Erwähnung fand das Dorf 1102 als Runachperh und hiess dann 1454 Runenberg. Die Römerstrasse, welche Sommerau mit Zeglingen verband, führte über Rünenberg. Im Jahre 1392 belehnte der Bischof von Basel Graf Hermann von Thierstein mit dem Hof von Rünenberg. Rünenberg war einer der fünf Orte, in welchem die Landgerichte des Sisgaus unter freiem Himmel tagten. 1461 kam Rünenberg an die Stadt Basel, in der Helvetik zum Distrikt Gelterkinden und 1803, bei der Basler Kantonstrennung 1833 zum Halbkanton Basel-Landschaft und zum Bezirk Sissach.

Rünenberg ist der Heimatort dreier berühmter Männer:

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf blauem Grund eine silberne Margerite mit goldiger Blütenmitte. Die Rünenberger kamen im 19. Jahrhundert wegen der vielen in den Feldern wachsenden Wucherblumen (Margeriten) zum Spitznamen Margrite, daher diese Blume im Wappen.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Martin Wagner (1960–2018), Anwalt und Verleger, lebte in Rünenberg

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hans-Rudolf Heyer: Die Kunstdenkmäler des Kantons Basel-Landschaft, Band III: Der Bezirk Sissach. Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1986 (Kunstdenkmäler der Schweiz Band 77). ISBN 3-7643-1796-5. S. 273–279.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Rünenberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. BFS Generalisierte Grenzen 2020. Bei späteren Gemeindefusionen Höhen aufgrund Stand 1. Januar 2020 zusammengefasst. Abruf am 17. Mai 2021
  2. Generalisierte Grenzen 2020. Bei späteren Gemeindefusionen Flächen aufgrund Stand 1. Januar 2020 zusammengefasst. Abruf am 17. Mai 2021
  3. Ständige Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeitskategorie, Geschlecht und Gemeinde, definitive Jahresergebnisse, 2020. Bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2020 zusammengefasst. Abruf am 17. November 2021
  4. Ständige Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeitskategorie, Geschlecht und Gemeinde, definitive Jahresergebnisse, 2020. Bei späteren Gemeindefusionen Ausländeranteil aufgrund Stand 2020 zusammengefasst. Abruf am 17. November 2021
  5. Klimatabelle. In: meteoschweiz.admin.ch. meteoschweiz, abgerufen am 24. Mai 2018.