Rünenberg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Rünenberg
Wappen von Rünenberg
Staat: Schweiz
Kanton: Basel-Landschaft (BL)
Bezirk: Sissach
BFS-Nr.: 2860i1f3f4
Postleitzahl: 4497
Koordinaten: 633588 / 253644Koordinaten: 47° 25′ 58″ N, 7° 53′ 2″ O; CH1903: 633588 / 253644
Höhe: 599 m ü. M.
Fläche: 4,98 km²
Einwohner: 777 (31. Dezember 2016)[1]
Einwohnerdichte: 156 Einw. pro km²
Website: www.ruenenberg.ch
Rünenberg von der Strasse von Zeglingen nach Häfelfingen aus gesehen

Rünenberg von der Strasse von Zeglingen nach Häfelfingen aus gesehen

Karte
DeutschlandDeutschlandKanton AargauKanton SolothurnKanton SolothurnBezirk LiestalBezirk WaldenburgAnwilBöcktenBucktenBuusDiepflingenGelterkindenHäfelfingenHemmikenItingenKänerkindenKilchberg BLLäufelfingenMaisprachNusshofOltingenOrmalingenRickenbach BLRothenfluhRümlingenRünenbergSissachTecknauTennikenThürnenWenslingenWintersingenWittinsburgZeglingenZunzgenKarte von Rünenberg
Über dieses Bild
w

Rünenberg ist eine politische Gemeinde im Bezirk Sissach des Kantons Basel-Landschaft in der Schweiz.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rünenberg liegt auf 595 m ü. M. und befindet sich am Fuße des 1001 Meter hohen Wisenbergs, auf dem Plateau "Berg" zwischen dem Homburgertal und dem Eital. Unter seinen Matten führt der Basistunnel der Eisenbahn-Hauensteinlinie durch. Seine Nachbargemeinden sind Kilchberg, Gelterkinden, Tecknau, Häfelfingen, Rümlingen und Zeglingen.

  • Fläche: 498 ha, davon 55 % Landwirtschaft, 37 % Wald und 8 % Siedlungen

Klimatabelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rünenberg, 1981–2010
Klimadiagramm
JFMAMJJASOND
 
 
53
 
3
-2
 
 
52
 
4
-2
 
 
66
 
9
2
 
 
78
 
13
4
 
 
117
 
17
9
 
 
105
 
20
12
 
 
113
 
23
14
 
 
108
 
22
14
 
 
94
 
18
10
 
 
82
 
13
7
 
 
71
 
7
2
 
 
72
 
4
-1
Temperatur in °CNiederschlag in mm
Quelle: [2]
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Rünenberg, 1981–2010
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) 3,0 4,4 8,7 12,6 17,1 20,3 22,8 22,3 18,0 13,3 7,2 3,9 Ø 12,8
Min. Temperatur (°C) −2,2 −1,5 1,6 4,3 8,5 11,6 13,8 13,7 10,4 6,8 1,8 −0,9 Ø 5,7
Temperatur (°C) 0,3 1,3 5,0 8,2 12,6 15,7 18,1 17,6 13,8 9,8 4,3 1,4 Ø 9,1
Niederschlag (mm) 53 52 66 78 117 105 113 108 94 82 71 72 Σ 1.011
Sonnenstunden (h/d) 2,1 3,0 4,0 5,2 5,8 6,6 7,3 6,7 5,2 3,4 2,2 1,6 Ø 4,4
Regentage (d) 9,9 9,1 11,4 11,4 13,0 11,8 11,9 11,4 9,6 10,1 10,6 11,1 Σ 131,3
Luftfeuchtigkeit (%) 81 76 71 69 72 71 70 72 77 80 82 82 Ø 75,2
T
e
m
p
e
r
a
t
u
r
3,0
−2,2
4,4
−1,5
8,7
1,6
12,6
4,3
17,1
8,5
20,3
11,6
22,8
13,8
22,3
13,7
18,0
10,4
13,3
6,8
7,2
1,8
3,9
−0,9
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
N
i
e
d
e
r
s
c
h
l
a
g
53
52
66
78
117
105
113
108
94
82
71
72
  Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Quelle: [2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erste Erwähnung fand das Dorf 1102 als Runachperh und hieß dann 1454 Runenberg. Die Römerstraße, welche Sommerau mit Zeglingen verband, führte über Rünenberg. Im Jahre 1392 belehnte der Bischof von Basel Graf Hermann von Thierstein mit dem Hof von Rünenberg. Rünenberg war einer der fünf Orte, in welchem die Landgerichte des Sisgaus unter freiem Himmel tagten. 1461 kam Rünenberg an die Stadt Basel, in der Helvetik zum Distrikt Gelterkinden und 1803, bei der Basler Kantonstrennung 1833 zum Halbkanton Basel-Landschaft und zum Bezirk Sissach.

Rünenberg ist der Heimatort dreier berühmter Männer:

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf blauem Grund eine silberne Margerite mit goldiger Blütenmitte. Die Rünenberger kamen im 19. Jahrhundert wegen der vielen in den Feldern wachsenden Wucherblumen (Margeriten) zum Spitznamen Margrite, daher diese Blume im Wappen.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Martin Wagner (1960–2018), Anwalt und Verleger, lebte in Rünenberg

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hans-Rudolf Heyer: Die Kunstdenkmäler des Kantons Basel-Landschaft, Band III: Der Bezirk Sissach. Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1986 (Kunstdenkmäler der Schweiz Band 77). ISBN 3-7643-1796-5. S. 273–279.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Rünenberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach institutionellen Gliederungen, Geschlecht, Staatsangehörigkeit und Alter (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 29. August 2017, abgerufen am 20. September 2017.
  2. Klimatabelle. (Nicht mehr online verfügbar.) In: meteoschweiz.admin.ch. meteoschweiz, ehemals im Original; abgerufen am 24. Mai 2018.@1@2Vorlage:Toter Link/www.meteoschweiz.admin.ch (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven)