Tenniken
| Tenniken | |
|---|---|
| Staat: | |
| Kanton: | |
| Bezirk: | Sissach |
| BFS-Nr.: | 2863 |
| Postleitzahl: | 4456 |
| Koordinaten: | 628112 / 254110 |
| Höhe: | 423 m ü. M. |
| Höhenbereich: | 415–637 m ü. M.[1] |
| Fläche: | 4,67 km²[2] |
| Einwohner: | 938 (31. Dezember 2024)[3] |
| Einwohnerdichte: | 201 Einw. pro km² |
| Ausländeranteil: (Einwohner ohne Schweizer Bürgerrecht) |
13,3 % (31. Dezember 2024)[4] |
| Website: | www.tenniken.ch |
| Lage der Gemeinde | |
Tenniken (schweizerdeutsch Tännike) ist eine politische Gemeinde im Bezirk Sissach des Kantons Basel-Landschaft in der Schweiz.
Geographie
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Tenniken liegt im Talboden des Diegtertals, am Hang des oberen Gisiberges. Angrenzende Gemeinden sind Diegten, Diepflingen, Hölstein, Thürnen, Wittinsburg und Zunzgen.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]1226 wurde Tenniken erstmals urkundlich erwähnt als Tenninchon.[5] Nach der Zugehörigkeit zur Herrschaft von Eschenz waren die Besitzverhältnisse zu Beginn des 15. Jahrhunderts unklar. Basel und Solothurn hatten Interesse. 1482 fiel die Herrschaft Basel zu. Ab 1798 gehörte Tenniken zum Bezirk Waldenburg, nach der Kantonstrennung wurde es an den Bezirk Sissach angegliedert.
Wappen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Seit 1944 hat Tenniken ein offizielles Wappen. Es ist durch einen senkrechten Strich in zwei Hälften geteilt. Auf der rechten Seite befindet sich ein gotisches T auf goldenem Grund, auf der linken Seite sind drei schwarze Schrägstriche auf silbernem Grund abgebildet. Das Wappen wurde von der Herrschaft Eschenz übernommen, zu der die Gemeinde einst gehörte.
Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Gut erhaltener Dorfkern
- Tennikerfluh
Persönlichkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Ernst Buss (1843–1928), evangelischer Geistlicher, Heimatforscher, Begründer der Deutschen Ostasienmission und Vizepräsident des Schweizer Alpen-Clubs
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Hans-Rudolf Heyer: Die Kunstdenkmäler des Kantons Basel-Landschaft. Band III: Der Bezirk Sissach. Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte (GSK). Bern 1986 (= Die Kunstdenkmäler der Schweiz. Band 77). ISBN 3-7643-1796-5, S. 353–367.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Offizielle Website der Gemeinde Tenniken
- Stefan Hess: Tenniken. In: Historisches Lexikon der Schweiz.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Geographische Kennzahlen – Suche. Gemeindestand 06.04.2025. In: Applikation der Schweizer Gemeinden (admin.ch). Bundesamt für Statistik (BFS), abgerufen am 29. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen wurden die Flächen zum Stand 1. Januar 2025 zusammengefasst).
- ↑ Geographische Kennzahlen – Suche. Gemeindestand 06.04.2025. In: Applikation der Schweizer Gemeinden (admin.ch). Bundesamt für Statistik (BFS), abgerufen am 29. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen wurden die Flächen zum Stand 1. Januar 2025 zusammengefasst).
- ↑ Bilanz der ständigen Wohnbevölkerung nach Bezirken und Gemeinden, 1991–2024. In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik, abgerufen am 28. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2024 zusammengefasst).
- ↑ Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach institutionellen Gliederungen, Staatsangehörigkeit (Kategorie), Geschlecht und Alter, 2010-2024. Bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2024 zusammengefasst. Abruf am 28. August 2025
- ↑ Tenniken: Geschichte, Wappen. Kanton Basel-Landschaft, archiviert vom am 5. Mai 2016; abgerufen am 26. Juli 2010.

