Ottlar

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Ottlar
Gemeinde Diemelsee
Koordinaten: 51° 19′ 54″ N, 8° 41′ 57″ O
Höhe: 464 m ü. NHN
Fläche: 8,31 km² [LAGIS]
Einwohner: 156 (31. Aug. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 19 Einwohner/km²
Eingemeindung: 31. Dezember 1971
Postleitzahl: 34519
Vorwahl: 05633

Ottlar ist ein Ortsteil der Gemeinde Diemelsee im osthessischen Landkreis Waldeck-Frankenberg mit etwa 160 Einwohnern.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ottlar liegt im Nordosten des Rothaargebirges im Upland – etwa 5 km südsüdwestlich des Diemelsees. Im Naturpark Diemelsee befindet es sich östlich vom Dommel (738 m), südöstlich vom Koppen (715,1 m) und nordnordwestlich der Hohen Egge (604,9 m). Das von Wald umgebene Dorf wird vom Diemel-Zufluss Holzbach durchflossen. Nachbardörfer sind Stormbruch im Norden und Rattlar im Südwesten, die über die Kreisstraße 63 erreichbar sind, sowie das auf der K 70 anfahrbare Giebringhausen im Ostnordosten.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erwähnt wurde Ottlar bereits im Jahre 1512, hier wurde ein Gut erwähnt, das der Familie von Hessinghausen gehörte. Später kam das Gut an die Familie von Padberg. Am 31. Dezember 1971 bildeten Ottlar und zwölf weitere Gemeinden die neue Gemeinde Diemelsee.[2]

Kirche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

St. Margarethenkirche

Um 1535 wird eine Kapelle erwähnt. Bereits 1855 genehmigte das Fürstlich Waldeckische Konsistorium die Finanzierung eines Neubaus. Die baufällig gewordene Kapelle wurde dann um 1870/71 abgebrochen, dass brauchbare Material wurde aufbewahrt oder zur Finanzierung des Neubaues verkauft. Die alte Glocke wurde neben dem Schulhaus aufgehängt. 1872 begann der Bau der neuen, der St. Margarethenkirche, die 1874 eingeweiht wurde. Sie ähnelt in der Außenansicht der evangelischen Stadtkirche in Brilon. Die Orgel wurde ursprünglich für die Waldecker Schlosskapelle gebaut, kam aber 1750 nach Ottlar.[3]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. „Zahlen und Fakten“ im Internetauftritt der Gemeinde Diemelsee, abgerufen im September 2015.
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 408 und 409.
  3. (Quelle: Artikel in der HNA Waldeckische Allgemeine aus der Serie Kirchen im Waldecker Land)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]