Playmobil: Der Film

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Filmdaten
Deutscher TitelPlaymobil: Der Film
OriginaltitelPlaymobil: The Movie
ProduktionslandFrankreich
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr2019
Länge100 Minuten
AltersfreigabeFSK 0[1]
JMK 6[2]
Stab
RegieLino DiSalvo
DrehbuchBlaise Hemingway,
Greg Erb,
Jason Oremland
ProduktionMoritz Borman,
Dimitri Rassam,
Aton Soumache,
Alexis Vonarb
MusikHeitor Pereira
SchnittMaurissa Horwitz
Synchronisation

Playmobil: Der Film (Originaltitel: Playmobil: The Movie) ist ein französischer Computeranimationsfilm von Lino DiSalvo, der auf dem deutschen System-Spielzeug Playmobil basiert. Der Film startete am 29. August 2019 in den deutschen Kinos.[3]

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste Realfilm-Sequenz zeigt die 18-jährige Marla, die sich um ihren jüngeren Bruder Charlie kümmert. Sie leben zusammen in New York City. Bei einem Unfall verlieren sie ihre Eltern und vier Jahre später kümmert sich Marla um ihren Bruder. Er rebelliert jedoch gegen seine Schwester und läuft nach einem Streit auf den Messekomplex einer Spielzeugausstellung. Marla folgt ihm.

Als Beide plötzlich in das magisch animierte Playmobil-Universum verschwinden, müssen sie sich auf das Abenteuer ihres Lebens begeben, um wieder nach Hause zu gelangen. Auf ihrer unglaublichen Reise durch neue, aufregende Welten, trifft Marla sehr unterschiedliche, schräge und heldenhafte Weggefährten, darunter den durchgeknallten Foodtruck-Besitzer Del, den unerschrockenen und charmanten Geheimagenten Rex Dasher, einen treuen, liebenswerten Roboter, eine ebenso witzige wie gute Fee und viele mehr. Außerdem werden mehrere Themengebiete aus dem Playmobil-Universum wie Piraten, Cowboys, Römer, Wikinger, Science-Fiction, Dinosaurier, Feenland und Geheimagenten gezeigt.

Charlie tritt den Wikingern bei und distanziert sich von Marla. Als Marla bemerkt, dass sich Charlie in der Gefangenschaft von Kaiser Maximus befindet und mit weiteren Figuren aus verschiedenen Gebieten in einem Gladiatorenkampf geopfert werden soll, macht sie sich auf die Suche nach ihm. Dabei helfen ihr Del und Rex Dasher, den Ort von Charlie ausfindig zu machen und ihn zu befreien. Im Lauf der Reise erkennen Marla und Charlie, dass man alles im Leben schaffen kann, wenn man an sich glaubt.[4][5][6]

Synchronisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rolle Englischer Sprecher Deutscher Sprecher
Marla Anya Taylor-Joy Lina Rabea Mohr
Charlie (alt) Gabriel Bateman Jakob Brendel
Charlie (jung) Ryan S. Hill Matti Kortemeier
Rex Dasher Daniel Radcliffe Matthias Schweighöfer
Del Jim Gaffigan Christian Ulmen
Die gute Fee / Märchenfee Meghan Trainor Beatrice Egli
Valera Paloma Rodriguez Regina Halmich
Kaiser Maximus Adam Lambert Ralf Schmitz
Bloodbones Kenan Thompson Michael Patrick Kelly
Russischer Wissenschaftler / Eskimo Ian James Corlett Felix Neureuther
Schwarzer Ritter Oliver Kalkofe
Gelber Wikinger Daniela Navarro Wilson Gonzalez Ochsenknecht
Sheriff Annakin Slayd Liam Mockridge
Wikinger Sven Kirk Thornton Friedrich Liechtenstein
Nola Cindy Robinson Sandra von Ruffin
Seadog Ben Diskin Kai Blasberg

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film wurde überwiegend negativ bewertet. Oliver Kube bezeichnet ihn als schwächeren The LEGO Movie und gibt eine Wertung von 2 von 5 Sternen. Im Gegensatz zum LEGO Movie sei bei dem Film weniger Meta-Humor und Selbstironie vorhanden und der Film konzentriert sich auf die jüngere Zielgruppe, während The LEGO Movie auch von älteren Zuschauern gut aufgenommen wurde. Ebenfalls wird kritisiert, dass versucht wird zu viele Playmobil-Sets in den Film einzubauen, ohne ihnen dabei eine filmische Tiefe zu geben. The Lego Movie hatte zudem die Lizenz für viele Werke, was es möglich machte zahlreiche popkulturelle Referenzen einzubauen, die im Playmobil-Film fehlen. Auch die Musik sei eher aufdringlich und unmotiviert als einen Ohrwurm zu erzeugen, wie bei Everything Is Awesome aus dem LEGO-Film.

Die Animationen und Actionsequenzen seien aber ordentlich umgesetzt, was unter anderem daran lag, dass der Animations-Regisseur 17 Jahre bei Disney gearbeitet hat und an Filmen wie Die Eiskönigin – Völlig unverfroren und Rapunzel – Neu verföhnt mitgewirkt hat.[5][6][7] Außerdem wird die Synchronisation mit bekannten Schauspielern und Sprechern gelobt.[6]

In der Internet Movie Database wurde der Film mit 4,3 Sternen von 10 bewertet.[8] Auf Metacritic erreichte der Film hingegen nur einen Metascore von 25 Punkten von 100. Im internationalen Bereich wurde der Film von Variety mit 40 Punkten (von 100), von dem Hollywood Reporter mit 30 Punkten, von The Daily Telegraph mit 20 und von The Observer ebenfalls mit 20 Punkten bewertet.[9]

Die Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW) in Wiesbaden verlieh dem Film das Prädikat „wertvoll“.

Vermarktung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film wird als Kinder- und Familienfilm vermarktet und hat nach der Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) keine Altersbeschränkung.[1]

Die Figuren aus dem Film wurden ebenfalls als Playmobil-Set veröffentlicht.[10]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Freigabebescheinigung für Playmobil: Der Film. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (PDF; Prüf­nummer: 190510/K).Vorlage:FSK/Wartung/typ nicht gesetzt und Par. 1 länger als 4 Zeichen
  2. Alterskennzeichnung für Playmobil: Der Film. Jugendmedien­kommission.
  3. Filmstarts: Playmobil – Der Film. Abgerufen am 19. August 2019.
  4. Alexander Broy: Playmobil – Der Film. Abgerufen am 19. August 2019 (deutsch).
  5. a b Filmstarts: Die Filmstarts-Kritik zu Playmobil – Der Film. Abgerufen am 20. August 2019.
  6. a b c Playmobil – Der Film. Abgerufen am 20. August 2019.
  7. Sorry, liebe Playmobil-Fans, aber Playmobil ist als Film einfach uncool. Abgerufen am 20. August 2019.
  8. Playmobil: The Movie. Abgerufen am 20. August 2019.
  9. Playmobil: The Movie. Abgerufen am 20. August 2019.
  10. PLAYMOBIL:THE MOVIE Marla mit Pferd – 70072 – PLAYMOBIL® Deutschland. Abgerufen am 20. August 2019.