Rheindorf

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Dieser Artikel behandelt den Leverkusener Stadtteil Rheindorf, für die Bonner Stadtteile, die ebenfalls als Rheindorf bezeichnet werden, siehe Schwarzrheindorf/Vilich-Rheindorf und Graurheindorf. Zum deutschen Mediziner und Hochschullehrer siehe Horst-Joachim Rheindorf.

Koordinaten: 51° 3′ 21″ N, 6° 57′ 0″ O

Rheindorf
„In Gold (Gelb) ein blauer Göpel.“
Höhe: 43 m
Fläche: 6,25 km²
Einwohner: 15.900 (31. Mai 2013)
Bevölkerungsdichte: 2.544 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1930
Postleitzahl: 51371
Vorwahl: 0214
Karte
Lage von Rheindorf in Leverkusen
St. Aldegundis

Rheindorf ist ein Leverkusener Stadtteil. Auf einer Fläche von 625 ha[1] hat er 15.900 Einwohner (31. Mai 2013), die Bevölkerungsdichte beträgt 2544 Einwohner pro km².[2]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wuppermündung in den Rhein

Rheindorf grenzt im Osten an Opladen und an die Wupper. Im Südosten befindet sich Bürrig. Südlich von Rheindorf liegt die neue Wuppermündung in den Rhein. Im Westen von Rheindorf verläuft die Autobahn A59, die Rheindorf von Hitdorf trennt, südwestlich fließt der Rhein. Auf dem gegenüberliegenden Rheinufer liegt die Ortschaft Rheinkassel. Im Norden grenzt Rheindorf an Monheim und Langenfeld.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das 1115 erstmals erwähnte Rheindorf wurde im Jahr 1705 zum Sitz eines Zollhofes. Die Kirche St. Aldegundis wurde im 12. Jahrhundert gebaut. Rheindorf gehörte seit dem Mittelalter zum Amt Monheim im Herzogtum Berg. Während der französischen Zeit kam Rheindorf an die Mairie Monheim im Kanton Richrath im Arrondissement Düsseldorf im Departement Rhein im Großherzogtum Berg. Seit 1815 gehörte Rheindorf zum Königreich Preußen und kam an den Kreis Opladen im Regierungsbezirk Düsseldorf. Zur Gemeinde Rheindorf gehörten auch die Wohnplätze Wambach, Rötsche und Butterheide. 1832 hatte der Ort 771 Einwohner. Einige Jahre später wurde der Ort ein Teil des Kreises Solingen. Schließlich war Rheindorf seit 1897 Sitz einer Bürgermeisterei, die in Personalunion mit der Stadt Hitdorf verwaltet wurde.

Am 1. April 1930 erfolgte der Zusammenschluss der Gemeinden Rheindorf, Schlebusch und Steinbüchel sowie damaligen Stadt Wiesdorf zur neuen Stadt Leverkusen. Sie zählte 42 000 Einwohner.

Heute kontrastiert der alte Rheindorfer Dorfkern mit historischen Häusern und verwinkelten Gassen mit Hochhaussiedlungen aus der Nachkriegszeit im Norden des Stadtteils.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Leverkusen-Rheindorf, Wupper
Datum Einwohner
01.12.1900 1.400
31.12.1990 16.011
31.12.1995 16.320
31.12.1996 16.601
31.12.1997 16.871
31.12.1998 16.773
30.06.1999 16.587
31.12.1999 16.466
31.12.2000 16.595
31.12.2001 16.416
31.12.2002 16.396
31.12.2003 16.391
31.12.2005 16.435
31.12.2007 16.391
31.05.2013 15.900

Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Städtische Kindergärten
  • GGS Masurenstraße
  • Katholische Grundschule Burgweg
  • Gemeinschaftsgrundschule Löwenzahnschule
  • Rheindorfer Yankees
  • Evangelisches und Städtisches Jugendhaus
  • Freiwillige Feuerwehr Leverkusen, Löschzug Rheindorf
  • Käthe-Kollwitz-Gesamtschule: Klassen 5–6 (Elbestraße) und 7–13 (Deichtorstraße)
  • Zum Heiligen Kreuz (Rheindorf)
  • Kleingartenverein Butterheide

S-Bahn-Haltepunkt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der S-Bahnhof Leverkusen-Rheindorf

Der S-Bahn-Haltepunkt Leverkusen-Rheindorf befindet sich an der Bahnstrecke Köln–Duisburg und gehört zur Bahnhofskategorie 5. Zurzeit wird der Bahnhof regelmäßig von einer Linie der S-Bahn und vier Buslinien angefahren.

Linie Linienverlauf
S 6 Essen HbfEssen-KettwigRatingen OstDüsseldorf HbfLeverkusen-RheindorfKöln HbfKöln-Nippes
207 Rheindorf Nord – Rheindorf S-Bahnhof – Mathildenhof
210 Rheindorf Nord – Rheindorf-S-Bahnhof – Alt Steinbüchel
211 Rheindorf Nord – Rheindorf-S-Bahnhof – Alt Steinbüchel
253 Leverkusen-Hitdorf – Rheindorf-S-Bahnhof – Leichlingen

Linien
Langenfeld (Rheinl.) S-Bahn S6
K–DU
Leverkusen-Küppersteg

Bilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Leverkusener Informationen 2004. Stadt Leverkusen (Hrsg.), Leverkusen 2004.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Rheindorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Rheindorf in Zahlen. Abgerufen am 22. Juni 2013.
  2. Rheindorf. Abgerufen am 22. Juni 2013.