Sarah Knappik

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Sarah Knappik (2013)

Sarah Knappik (* 5. Oktober 1986 in Fritzlar[1]) ist ein deutsches Model, das durch die Teilnahme an der Casting-Show Germany’s Next Topmodel und später an Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! bekannt wurde.

Leben und Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1988 zogen ihre Eltern mit Knappik aus Wabern in den Bochumer Stadtteil Linden.[1] Im Jahr darauf wurde ihr Bruder geboren. Knappik besuchte die Erich Kästner-Gesamtschule. Nach dem Abitur begann sie eine Ausbildung zur Werbekauffrau, die sie abbrach.[2] 2007 bewarb sie sich für die dritte Staffel der ProSieben-Castingshow Germany’s Next Topmodel, an der sie 2008 teilnahm und den achten Platz belegte. Danach stand sie bei der Model-Agentur Munich Models unter Vertrag. Sie wurde unter anderem für Werbekampagnen des deutschen Sportvereins VfL Bochum, des dänischen Modelabels Blend und des japanischen Herstellers Nintendo gebucht.

Knappik nahm an den Sendungen Das perfekte Promi-Dinner (8. März 2009)[3] und Die Model-WG (Januar/Februar 2010)[4] teil.

Knappiks Teilnahme an der RTL-Fernsehsendung Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! im Januar 2011 war von großem Medieninteresse begleitet.[5] Nach zunehmenden Auseinandersetzungen mit anderen Bewohnern, die sie auch aufforderten, das Camp zu verlassen, zog sie nach rund elftägigem Aufenthalt freiwillig aus dem Lager aus.[6] Von den Moderatoren Sonja Zietlow und Dirk Bach bekam sie während des Dschungelcamps den Spitznamen Sarah Dingens verliehen.[7] Diese Bezeichnung wurde medial auch in späterer Berichterstattung aufgegriffen.

Für RTL berichtete Knappik gemeinsam mit Frauke Ludowig live von der Oscarverleihung 2011.[8] Bei der Wok-WM 2011 gewann sie im Vierer-Wok die Bronze-Medaille.[9] 2011 ließ sie ihren Führerscheinerwerb von taff (ProSieben) begleiten; zudem agierte sie im selben Jahr als Coach in einer Folge der Serie Das Model und der Freak. 2013 erreichte sie im Finale von Wild Girls – Auf High Heels durch Afrika den dritten Platz.

Im Sommer 2015 nahm Knappik an der Sendung Ich bin ein Star – Lasst mich wieder rein! teil und wurde dort ins Finale gewählt.[10] Am 6. August 2016 saß Knappik in der Jury der Handtaschen-Weitwurf-Weltmeisterschaft.[11] Zudem saß sie neben Ingmar Stadelmann, Chris Tall, Lena Liebkind, Gesa Dreckmann, Sascha Korf, Nils Bokelberg und Ross Antony in der Jury des von Maxi Gstettenbauer verliehen „Goldenen Failix“ des „Comedy Clip-Clubs“ von RTL II für Fail-Clips

Knappik ist seit Mitte 2015 mit dem Fernsehmoderator Ingo Nommsen liiert.[12]

Musik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im März 2010 drehte sie als Tänzerin mit Michael Mind Project das Musikvideo zu Feel Your Body. Der Titel platzierte sich auf Platz 67 der deutschen Single-Charts. 2011 nahm sie zusammen mit Kitty Kat den Titel Kein Ghettokind auf. Unter dem Pseudonym Goldregen veröffentlichte sie 2016 bei Kontor Records ihre erste eigene Single Schwüm.[13]

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Knappik ist seit ihren ersten Fernsehauftritten im Jahr 2008 „zu einer festen Größe im Trash-TV geworden“, so der Stern. Viel Aufsehen habe Knappik während ihrer Teilnahme am Dschungelcamp aufgrund ihrer narzisstischen Art erregt.[14]

Fernsehauftritte (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Reality-Shows[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gastauftritte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Musikvideo[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Sarah Knappik – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b HNA: Die Heimat der Nerv-Natter: Sarah Knappik stammt aus Wabern. HNA Online, 2. Februar 2011, abgerufen am 2. Februar 2011.
  2. Antje Hildebrandt: Moppel wird Model: “Sarah Knappik sollte einen Psychologen aufsuchen”. Welt Online, 23. Januar 2011, abgerufen am 27. Januar 2011.
  3. Sarah Knappik mischt das Perfekte Dinner auf. Express, M. DuMont Schauberg, 6. März 2009, abgerufen am 17. Januar 2011.
  4. Pfannenschlacht bei den Flopmodels. gala.de, Norddeutsche Verlagsgesellschaft, 21. Oktober 2009, abgerufen am 17. Januar 2011.
  5. Stefan Kuzmany: Elf Ekel müsst ihr sein. In: Spiegel Online. SPIEGELnet GmbH. 11. Januar 2011. Abgerufen am 17. Januar 2011.
  6. Sarah Knappik verlässt das Dschungelcamp. In: Spiegel Online. Abgerufen am 25. Januar 2011.
  7. Sarah Knappik: Model, Camp-Zicke und - Dingens. RP Online, 20. Juli 2015.
  8. Sarah "Dingens" geht nach Hollywood. T Online, 22. Februar 2011.
  9. [1]
  10. Ich bin ein Star – Lasst mich wieder rein: Kandidatin Sarah Knappik. RTL, 31. Juli 2015.
  11. Neuer Weltrekord im Handtaschenweitwurf. In: Westdeutscher Rundfunk Köln, 7. August 2016.
  12. Knappiks Liaison mit Nommsen
  13. Model Sarah Knappik „Schwüm“! Jetzt singt sie auch noch...
  14. stern.de: Dschungelcamp-Veteranin Sarah Knappik – „Ich habe die Zuschauer gespalten wie Moses das Meer“. 11. Januar 2012.