Schnepfau

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Schnepfau
Wappen Österreichkarte
Wappen von Schnepfau
Schnepfau (Österreich)
Schnepfau
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Vorarlberg
Politischer Bezirk: Bregenz
Kfz-Kennzeichen: B
Fläche: 16,52 km²
Koordinaten: 47° 21′ N, 9° 57′ OKoordinaten: 47° 21′ 7″ N, 9° 56′ 44″ O
Höhe: 734 m ü. A.
Einwohner: 441 (1. Jän. 2017)
Bevölkerungsdichte: 27 Einw. pro km²
Postleitzahl: 6882
Vorwahl: 05518
Gemeindekennziffer: 8 02 32
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Nr. 38
6882 Schnepfau
Website: www.schnepfau.at
Politik
Bürgermeister: Robert Meusburger
Gemeindevertretung: (2015)
(9 Mitglieder)

Mehrheitswahl

Lage der Gemeinde Schnepfau im Bezirk Bregenz
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Über dieses Bild
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Gemeinde Schnepfau
Gemeinde Schnepfau
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Schnepfau ist eine Gemeinde im österreichischen Bundesland Vorarlberg mit 441 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017).

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schnepfau liegt im hinteren Bregenzerwald im westlichsten Bundesland Österreichs, Vorarlberg, im Bezirk Bregenz südöstlich des Bodensees auf 734 Metern Höhe.

47,5 % der Fläche sind bewaldet, 15,4 % der Fläche Alpen.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende zwei Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2015[1]):

  • Hirschau (187)
  • Schnepfau (286)

Die Gemeinde besteht aus der Katastralgemeinde Schnepfau. Die drei Ortsteile dieser Gemeinde am rechten Ufer der Bregenzer Ach sind: Hirschau, Schnepfau, und Schnepfegg.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Schnepfau grenzt an vier weitere Vorarlberger Gemeinden, die alle ebenso wie Schnepfau im politischen Bezirk Bregenz liegen. Im Uhrzeigersinn, beginnend im Norden, liegen die Gemeinden Bizau, Au, Mellau und Reuthe.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erstmals erwähnt wurde Schnepfau im Jahr 1280 als „Hirzowe et Snephowe“.

Die Habsburger regierten die Orte in Vorarlberg wechselnd von Tirol und Vorderösterreich (Freiburg im Breisgau) aus. Von 1805 bis 1814 gehörte der Ort zu Bayern, dann wieder zu Österreich. Zum österreichischen Bundesland Vorarlberg gehört Schnepfau seit der Gründung 1861. Der Ort war 1945 bis 1955 Teil der französischen Besatzungszone in Österreich.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeindevertretung von Schnepfau besteht aus 9 Mitgliedern.

Bürgermeister
  • bis 2005 Bruno Summer
  • 2005–2015 Josef Moosbrugger
  • seit 2015 Robert Meusburger

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Schnepfau
  • Pfarrkirche Schnepfau
  • Die Kapelle Hl. Martin wurde 1671 in Hirschau erbaut.
  • Die Lourdeskapelle wurde von Kaspar Held als einfacher Riegelbau in Hirschau in den Jahren 1888 bis 1890 erbaut.
  • Die Kapelle Hl. Wendelin steht auf der Schnepfegg

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Ort gab es im Jahr 2003 20 Betriebe der gewerblichen Wirtschaft mit 55 Beschäftigten und 7 Lehrlingen. Lohnsteuerpflichtige Erwerbstätige gab es 186. Tourismus und Fremdenverkehr sind wichtig.

  • Im Tourismusjahr 2001/2002 gab es insgesamt 15.665 Übernachtungen.
  • Im Tourismusjahr 2015/2016 gab es insgesamt 21.175 Übernachtungen bei 5.089 Ankünften. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer liegt konstant bei über 4 Übernachtungen und liegt damit über dem vorarlberger Schnitt.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Ort gibt es (Stand Januar 2003) 26 Schüler. In Schnepfau gibt es zudem einen Kindergarten.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • John Michael Kohler (* 1844 in Schnepfau; † 1900 in Sheboygan, Wisconsin; amerikanisiert John Michael Kohler, auch John M. Kohler) aus der Kohlerfamilie war ein erfolgreicher Industrieller und Bürgermeister von Sheboygan (Wisconsin). Kohler gründete das später als Kohler Company bekannt gewordene Herstellerunternehmen von Badezimmer- und Kücheneinrichtungen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Schnepfau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistik Austria, Bevölkerung am 1.1.2015 nach Ortschaften