Segnespass

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Segnespass
Unterer Segnasboden in Richtung Ofen, Tschingelhörner und Segnespass ganz rechts

Unterer Segnasboden in Richtung Ofen, Tschingelhörner und Segnespass ganz rechts

Himmelsrichtung West Südost
Passhöhe 2625 m ü. M.
Kanton Glarus Graubünden
Wasserscheide Biltenbach, Sernf (Linth) Ual Segnas, Flem (Vorderrhein)
Talorte Elm Flims
Ausbau Saumpfad
Gebirge Glarner Alpen
Profil
Ø-Steigung  % (1650 m / ? km)  % (1520 m / ? km)
Karte
Segnespass (Schweiz)
Segnespass
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Koordinaten 736080 / 196120Koordinaten: 46° 54′ 8″ N, 9° 13′ 29″ O; CH1903: 736080 / 196120
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Der Segnespass (2625 m ü. M.) ist ein Alpenpass, der die Schweizer Kantone Glarus und Graubünden miteinander verbindet.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Segnespass führt von Elm im Kanton Glarus nach Flims in Graubünden und verbindet dabei das Sernftal mit dem Vorderrheintal, auf der Passhöhe verläuft die Wasserscheide zwischen Linth und Rhein.

Südlich kurz vor dem Pass (von Flims her kommend) befindet sich das Martinsloch. Östlich des Passes steht der markante Piz Segnas (3099 m ü. M.). Im ganzen Gebiet sieht man an allen Bergflanken die markante Überschiebungslinie der Glarner Hauptüberschiebung, auch bekannt als Tektonikarena Sardona, einem UNESCO-Weltnaturerbe.

Der Pass hatte nie eine grössere wirtschaftliche Bedeutung. Während des Zweiten Weltkrieges wurde eine Militärunterkunft gebaut. Diese wurde im Jahr 2007 zivil ausgebaut und ist im Sommer während dreier Monate für kleine Speisen und als kleine Unterkunft geöffnet.

Der Weg zum Segnespass gesehen vom Martinsloch.

Zugang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Zustieg von Elm her ist sehr steil, eine mögliche Entlastung bringt die Sesselbahn auf den Nideren. Von Flims her ist der Zustieg weniger steil und länger. Es kann wahlweise auch die Bahn nach Naraus oder aber die Route über Foppa / Grauberg benutzt werden: Von Naraus, 1800 m, Höhenweg zum Unteren Segnasboden, 2095 m. Von Foppa 1420 m Aufstieg nach Startgels 1590 m und mit der Seilbahn zum Grauberg 2240 m, von dort Abstieg zum unteren Segnasboden und dort auf 2106 Meter Vereinigung mit dem Weg von Grauberg her. Der Zugang zum Segnespass hat sich auf der Flimser Seite im Aufstieg der letzten 100 Höhenmeter mit dem Wegschmelzen des früheren Firnfeldes verschlechtert.

Flugzeugabsturz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beim Absturz der Junkers Ju 52 HB-HOT am 4. August 2018 südöstlich des Passes starben alle 20 Insassen (17 Passagiere und 3 Besatzungsmitglieder).[1]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Charles Knapp, Maurice Borel, Victor Attinger, Heinrich Brunner, Société neuchâteloise de géographie (Herausgeber): Geographisches Lexikon der Schweiz. Band 5: Schweiz – Tavetsch. Verlag Gebrüder Attinger, Neuenburg 1908, S. 487, Stichwort Segnespass  (Scan der Lexikon-Seite).
  • Manfred Hunziker: Ringelspitz/Arosa/Rätikon, Alpine Touren/Bündner Alpen, Verlag des SAC 2010, ISBN 978-3-85902-313-0, S. 168.
  • Landeskarten LK: 1174 Elm 1:25:000

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Als hätte man ein Lot aufgestellt, Tagesanzeiger, 7. August 2018