Singida (Region)

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Singida
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Basisdaten
Staat Tansania
Hauptstadt SingidaVorlage:Infobox Verwaltungseinheit/Wartung/Sonstiges
Fläche 49.341 km²
Einwohner 1.091.000 (Volkszählung 2002)
Dichte 22 Einwohner pro km²
ISO 3166-2 TZ-23

Singida ist eine Region im Zentrum Tansanias mit etwas über 1 Mio. Einwohnern[1], deren Hauptstadt ebenfalls Singida heißt. Sie ist in die vier Distrikte Iramba, Manyoni, Singida Rural und Singida Urban eingeteilt.

Geographie[Bearbeiten]

Die Region nimmt den nördlichen Teil des zentralen Plateaus von Tansania ein. Nach Westen fällt sie zum Rift Valley und nach Osten zur Wembere-Depression hin ab. Sie ist zum Großteil arid, wobei die Regenmengen generell nach Süden hin abnehmen. 23 % des Landes in Singida sind ackerbaulich nutzbar (wovon ein Viertel oder 6,6 % der Gesamtfläche tatsächlich entsprechend genutzt werden), 40 % sind (potenzielles) Weideland, 36 % sind Waldland, insbesondere Miombo.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Größte Volksgruppen in Singida sind die Nyiramba, Nyaturu, Kimbu, Gogo, Isanzu, Taturu, Sukuma, Mang'ati, Barabaig und Hadzabe. Ferner leben hier wenige Nyamwezi und Luo aus anderen Regionen und vorwiegend in Städten einige Asiaten und Araber.

Wirtschaft[Bearbeiten]

95 % der Bevölkerung sind in der Landwirtschaft tätig. Der Ackerbau produziert vor allem Mais, Hirse, Fingerhirse, Sorghum, Paddy, Kassava und Süßkartoffeln und als Cash Crops Sonnenblumen, Baumwolle, Tabak, Weizen. Bohnen, Erdnüsse, Erbsen und Zwiebeln produziert. In der Viehzucht werden 1,4 Mio. Rinder, 0,7 Mio. Ziegen, 0,4 Mio. Schafe, 42.000 Esel und 1,1 Mio. Stück Geflügel gehalten. Von den rund 1,58 Mio. Hektar Land in Singida, die sich theoretisch als Weideland eignen würden, sind allerdings 80 % mit Tsetsefliegen verseucht, auf den übrigen 20 % besteht das Problem der Überweidung.

Industrie und Bergbau sind von geringer Bedeutung. Es bestehen Pläne, die Gewinnung von Honig und Bienenwachs aus den Wäldern zu fördern. Um die entsprechenden natürlichen Ressourcen zu schützen und den Tourismus anzukurbeln, sind 31 % der Fläche der Region unter Schutz gestellt worden. Auch das landwirtschaftliche Potenzial soll vermehrt genutzt werden.

Quellen[Bearbeiten]

  1. bevölkerungsstatistik.de, Volkszählung 2002