TTF Liebherr Ochsenhausen

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TTF Liebherr Ochsenhausen
TTF Liebherr Ochsenhausen Logo.png
Name Tischtennisfreunde Liebherr Ochsenhausen
Gegründet 1956
Homepage www.ttf-liebherr-ochsenhausen.de

Die Tischtennisfreunde Liebherr Ochsenhausen sind ein Tischtennisverein aus Ochsenhausen. Die Herrenmannschaft spielt in der 1. Bundesliga und in der European Champions League. Hauptsponsor ist die Firma Liebherr.

Mannschaft 2016/17[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sparkassen TT-Leistungszentrum in Ochsenhausen

Der Verein wurde 1956 gegründet. Nachdem 1989 die Spieler Jindřich Panský (CSSR), Rudi Stumper und Erwin Becker die Mannschaft verstärkten, gelang unter Manager Rainer Ihle (* 1955; † 2013) der Aufstieg von der Regionalliga in die 2. Bundesliga[1]. Anfang der 1990er Jahre kam Leo Amizic als Trainer. 1996 besiegte Ochsenhausen im Endspiel des ETTU Cups das Team von TSV Maxell-Sontheim. Sehr erfolgreich verlief die Saison 1996/97, als die Mannschaft die deutsche Meisterschaft gewann und zudem den ETTU Cup verteidigte.[2] Nach dem erneuten Gewinn der deutschen Meisterschaft in der Saison 1999/2000 verließen Trainer Leo Amižić, Ma Wenge, Hakansson und Smirnov den Verein. Neuer Trainer wurde Zlatko Novaković,[3] der 2002 aber wieder von seinem Vorgänger Leo Amizic abgelöst wurde (bis 2005).[4] Eine stark verjüngte Mannschaft wurde am Ende dieser Saison DTTB-Pokalsieger.[5] 2009 erreichte Ochsenhausen mit dem Trainer Anders Johannsson sowohl in der Champions League als auch bei den Play-offs der deutschen Meisterschaft das Endspiel, scheiterte aber in beiden Fällen an Borussia Düsseldorf.[6] 2011 löste Dubravko Škorić Johannsson als Trainer ab.[7]

2012 verpflichtete Rainer Ihle den Südkoreaner Ryu Seung-min, am Ende der Saison 2011/12 übergab er die Führung des Klubs an Kristijan Pejnovic.[8]

Ausbildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf Betreiben des früheren Präsidenten Rainer Ihle und des Managers Kristijan Pejinovic wurde das Sparkassen Tischtennis-Leistungszentrum gebaut und im April 2012 eröffnet. Hier trainieren zeitweise, neben den aktiven Vereinsangehörigen und talentierten Spielern aus der Region, die Profis der TTF Liebherr Ochsenhausen. Zudem residiert hier das Liebherr Masters College (LMC). Professionelle Trainer bilden hier regionale, nationale und internationale Talente aus und verleihen diese bei Erfolg an Partnervereine mit dem Ziel, diese Talente später in das Bundesligateam zu integrieren. So sind alle Spieler der aktuellen Saison (Hugo Calderano, Simon Gauzy, Jakub Dyjas, João Geraldo und Yūto Muramatsu) aus dem LMC hervorgegangen.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Zeitschrift DTS, 1990/7 dts regional/Süd S.1
  2. Zeitschrift DTS, 1997/7 S.4-5 und S.9
  3. Bericht vom Endspiel gegen TTC Grenzau: Zeitschrift DTS, 2000/6 Seite 23 + 26–28
  4. Zeitschrift DTS, 2002/4 Seite 30 + 2005/5 S.37
  5. Zeitschrift DTS, 2003/1 Seite 25 + 48–59 und Seite 9
  6. Zeitschrift tischtennis, 2009/6 Seite 8–17 und Seite 28
  7. Zeitschrift tischtennis, 2011/4 Seite 25
  8. Zeitschrift tischtennis, 2012/4 S.48

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • René Adler: Paradies ohne Kino + Wir machen Stars selbst, Zeitschrift tischtennis, 2016/3 Seite 38-40