Organspende

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Nationales Organspender-Denkmal in Naarden, Niederlande: „De klim“, das Klettern

Bei Organspenden werden menschliche Organe für eine Transplantation zur Verfügung gestellt. Lebendspenden sind bei Nieren und Leber gängige Praxis, bei Gebärmüttern sind solcherartige Spenden in der Experimentalphase. Lebendspenden sind neben der Zustimmung des Spenders oft noch an weiterreichende Bedingungen gebunden.

Die Entnahme von Organen wie Herz, Lunge, Bauchspeicheldrüse und Dünndarm wird nur post mortem vorgenommen. Gesetzliche Voraussetzung dafür ist meist die eindeutige Feststellung des Hirntodes, in einigen Ländern ist auch das Herztodkriterium notwendig. Darüber hinaus konkurrieren aus rechtlicher Sicht grundsätzlich Widerspruchs- und Zustimmungsregelungen.

Von der Organspende im engeren Sinn abgegrenzt werden Gewebespenden (z. B. von Hornhaut), Blutspenden, Knochenmarkspenden (Blutstammzellenspende) und Spenden von vaskularisierten Gewebekomplexen (z. B. bei Hand- oder Gesichtstransplantationen).[1][2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1954 spendete zum ersten Mal ein eineiiger Zwillingsbruder seinem Bruder als Lebendspender eine seiner Nieren (syngene Transplantation). Dieser Bruder überlebte acht Jahre. Der spendende Bruder selbst starb mehr als 56 Jahre später, 2010. Der damalige Chefoperateur Joseph Edward Murray erhielt 1990 den Nobelpreis für Medizin.[3]

Die erste Lebendspende einer Bauchspeicheldrüse wurde 1979 von einem Team um David Sutherland an der University of Minnesota in Minneapolis durchgeführt.[4]

Seit 1995 werden Leberlebendspenden durchgeführt.[5] Bis 2012 sind weltweit über eine halbe Million Nieren transplantiert worden.

Medizinische Praxis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Organspende im engeren Sinn betrifft solide menschliche Organe. Anders ist das bei der Gewebespende, in deren Rahmen Blutbestandteile, Augenhornhaut, Herzklappen, Knochengewebe, Knorpelgewebe, Gehörknöchelchen, Haut oder Sehnen entnommen werden.

Organqualität[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Reihe von Faktoren bestimmen die Qualität eines Organs (und damit neben der Kompatibilität des Organs mit dem Empfänger den Erfolgsgrad einer Transplantation). Die beiden wichtigsten sind das Organalter sowie bestimmte Komorbiditäten des Spenders.

Das Alter der Spender ist dabei weniger relevant als der Zustand der Organe. Die Eignung von Organen zur Transplantation sollte im Einzelfall medizinisch geprüft werden.[6]

Kontraindikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Organspende verbietet sich dann, wenn der Spender an einem metastasierenden Krebsleiden, an einer aktiven und verbrauchenden Infektion, der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit beziehungsweise anderen Prionen-Erkrankungen oder einer chronischen Organfunktionsstörung leidet.

Weil eine Infektion mit HIV keine absolute Kontraindikation für Transplantationen mehr ist, bieten sich für HIV-infizierte potenzielle Empfänger auch verstorbene HIV-Infizierte als Spender an, wenngleich dies bisweilen juristisch – z. B. in den Vereinigten Staaten – verboten ist.[7]

Einige Kontraindikationen bestehen organspezifisch.[8] So stehen mit Hepatitis B oder C Infizierte nicht für Leberspenden zur Verfügung.

Drogenabhängigkeit ist keine unbedingte Kontraindikation zur Organspende.

Spendenarten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grundsätzlich kann zwischen Spendeorganen, welche nur einem Toten entnommen werden dürfen, und solchen, die auch durch eine Lebendspende übertragen werden können, unterschieden werden. In der Regel erzielen dabei Organe aus Lebendspenden einen höheren Transplantationserfolg.

Es kann zwischen einer autologen, allogenen, syngenen, xenogenen und alloplastischen Transplantation unterschieden werden. Bei einer autologen Transplantation sind der Organspender und -empfänger die gleiche Person (z. B. Hauttransplantation bei Verbrennung). Bei einer allogenen Transplantation sind der Spender und der Empfänger zwei verschiedene Personen. Die allogene Transplantation ist die weltweit am häufigsten durchgeführte Art der Transplantation. Einen Spezialfall bilden syngene Transplantationen zwischen eineiigen Zwillingen, hier sind Spender und Empfänger genetisch identisch. Xenogene Transplantationen finden zwischen Vertretern von verschiedenen Spezies statt. Das bedeutet, Organe werden vom Tier auf den Menschen verpflanzt. Dazu gehört auch das Einsetzen von Schweineherzklappen in das menschliche Herz.[9]

Lebendspende[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Lebendspende spendet ein lebender Mensch eines seiner Organe oder die erforderlichen Zellen. Dies sind entweder paarig oder segmenthaft angelegte Organe oder Organe mit einer hohen Regenerationsfähigkeit.

Grundsätzlich wird zwischen Lebendspenden unter nahen Blutsverwandten und „fremden Spendern“, die meist nicht in einer persönlichen Verbindung mit dem Empfänger stehen, sogenannten living unrelated donors (LURD), unterschieden. Die Transplantationserfolge unterscheiden sich dabei meist nicht signifikant oder jedenfalls nicht bedeutend voneinander.

Gespendet werden von lebenden Personen Nieren und Leber. Auch Teile von Bauchspeicheldrüsen, Därmen und Lungen sind bereits nach Lebendspenden transplantiert worden.

Vorübergehend kann zur Geburt eines Kindes mittlerweile auch die Gebärmutter transplantiert werden.[10]

Niere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Lebendnierenspende ist die häufigste Form der Lebendspende, da dieses Organ im Körper paarweise vorhanden ist und somit der Spender seine Nierenfunktion nicht einbüßt. Lebendspendenierentransplantationen zeigen deutlich größere Erfolge als Leichennierentransplantationen.[11] Frauen spenden dabei zwischen zwei- und achtmal häufiger als Männer.[12] Weniger invasive laparoskopische Entnahmearten führten in der Anfangszeit zu Beginn des 21. Jahrhunderts zwar zu häufigeren gravierenden Komplikationen,[13] sind mittlerweile aber ähnlich sicher wie konventionelle offen-chirurgische Eingriffe, führen allerdings zu einer etwas längeren warmen Ischämiezeit, ohne dass dies bisher nachweisbare Konsequenzen für die Organqualität hat.[14] Beide Eingriffsarten spielen daher in der klinischen Praxis eine legitime Rolle.[15] Die perioperative Sterblichkeit liegt bei etwa 0,02 bis 0,05 %; die Langzeitsterblichkeit von Nierenspendern liegt nicht über der vergleichbarer Alterskohorten.[16]

Leber[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein weiteres Organ, bei dem Lebendspenden eine zunehmende Rolle spielen, ist die regenerationsfähige Leber, von der auch nur ein Teil gespendet werden kann.

Postmortale Spende[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Post mortem werden auch Herzen, Gliedmaßen (z. B. bei der Handtransplantation) und das Gesicht für eine Transplantation gewonnen. Erste Versuche mit Gebärmutterspenden gab es zunächst in Saudi-Arabien und der Türkei;[17] auch in Schweden ist ein solches Programm im Gang.[18] Organe zur Transplantation werden in der Regel entnommen, wenn der Hirntod nachgewiesen ist. In einigen Ländern werden, zumeist alternativ, Organe auch nach dem Herztod entnommen,[19] dabei werden vor allem Nieren und seltener auch Lebern explantiert.[20] Bis die Vorbereitungen zur Entnahmeoperation abgeschlossen sind, wird der Körper des Spenders im Rahmen der Organprotektiven Intensivtherapie versorgt.

Bevor 1968 an der Harvard University entwickelte Hirntodkriterien breite Anerkennung fanden, war der Herztod die Prämisse der meisten postmortalen Organspenden.[21] Danach wurde der Hirntod in den meisten Staaten mit Transplantationsmedizin die weitaus häufigste Präexplantationsdiagnose. Lediglich in Staaten wie Japan, die den Hirntod nicht anerkennen, blieb der Herztod das Standardkriterium für die postmortale Organentnahme.[20] Erst durch die Verschärfung des Organmangels kommt es seit den 1990er Jahren auch in einigen anderen Staaten (z. B. USA, Niederlande)[22] wieder vermehrt auch zu Entnahmen nach einem irreversiblen Kreislaufstillstand ohne Feststellung des Hirntods. In der Schweiz und seit Ende 2013 in Österreich muss der Hirntod auch vor einer Entnahme nach einem irreversiblen Kreislaufstillstand festgestellt werden.[23] In Deutschland ist eine Organexplantation nach Herztod verboten.[22]

Der Hirntod kann bei primär supratentorieller (Großhirn-)Läsion durch klinische Untersuchungen festgestellt werden (Koma, Fehlen aller Hirnstammreflexe und Ausfall der Spontanatmung). Diese Beobachtungen müssen über einen gewissen Zeitraum hinweg – je nach Jurisdiktion und Art des Hirnschadens etwa zwischen vier und 72 Stunden, wobei sekundäre Hirnschäden in der Regel längere Zeiträume erfordern – nachgewiesen werden. Alternativ sind auch technische Untersuchungen zum Nachweis der Irreversibilität möglich und üblich: entweder ein Null-Linien-EEG über mindestens 30 Minuten, oder beidseits erloschene evozierte Potentiale, oder der Nachweis der fehlenden Hirndurchblutung mittels Doppler-Sonographie oder Perfusionsszintigraphie. Bei primär infratentorieller (Hirnstamm-, Kleinhirn-) Läsion ist eine apparative Zusatzuntersuchung (EEG oder Sonographie) oft obligat.

Eine Organspende erschwert oder behindert normalerweise die Bestattung nicht.[24]

Ethik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hinsichtlich Organspenden existieren eine Reihe ethischer Positionen.

Organmangel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit Beginn der Geschichte von Transplantationen existiert ein Mangel an Spenderorganen.[25] Um die ausgewogene Verteilung postmortal gespendeter Organe sicherzustellen, wurden Organisationen gegründet, die Spenderdatenbanken führen. Hier werden die Spenderorgane auf ihre medizinische Kompatibilität mit potentiellen Empfängern hin überprüft und nach weiteren Kriterien, wie z. B. Dringlichkeit („sickest-first“-Prinzip) und Erfolgsaussicht (Zugewinn an Lebensjahren mit gewisser Lebensqualität), einem oder mehreren geeigneten Empfängern zugewiesen.

Wartezeiten für eine Spenderniere variieren je nach politischem Kontext. In Deutschland beispielsweise sind sie in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen und betrugen Anfang 2005 ca. sechs bis acht Jahre. Potentielle Organempfänger versterben so während der Wartezeit an ihren Erkrankungen. Gründe für die lange Wartezeit sind u. a. der Rückgang an tödlichen Straßenverkehrsunfällen[26] sowie die gestiegene allgemeine Lebenserwartung, die zu einer Zunahme von Erkrankungen führt, die nur durch eine Transplantation therapiert werden können. Außerdem werden infolge des technischen Fortschritts immer mehr Transplantationen von den Medizinern als durchführbar angesehen.[27]

Als weiterer Grund für den Mangel an Organen werden gesetzliche Regelungen angeführt, die zahlreichere Spenden verhinderten. Beispielsweise weist der Nationale Ethikrat Deutschlands darauf hin, dass lediglich ein geringer Prozentsatz der Bevölkerung überhaupt von der geltenden Zustimmungsregelung wisse und somit einen Organspendeausweis ausgefüllt habe. Komme es zu der Situation, dass der Spender hirntot ist und seine Organe transplantiert werden könnten, müssten Ärzte die Angehörigen um eine Erlaubnis noch auf der Intensivstation fragen. Dies werde aus Pietätsgründen häufig nicht gemacht.

Die Deutsche Stiftung für Organtransplantation (DSO) zählte von Januar bis September 2016 in Deutschland 637 Spender.[28] Im gesamten Jahr 2017 waren es nach Angaben der Stiftung 797 Spender; damit war es die geringste Zahl seit 20 Jahren (2007 laut DOS 1313).[29]

Die Stiftung Eurotransplant nannte 769 Spenden für 2017. Sie zählt nur Spenden, die nach der Organentnahme für transplantationstauglich befunden werden und bei denen tatsächlich transplantiert wird.[30]

Postmortale Spenden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Postmortale Spenden werfen zwei spezifische Ethikprobleme auf: Zunächst stellt sich die Frage des Todeseintritts. Danach muss geprüft werden, wer unter welchen Umständen entscheidet, ob eine Organentnahme vorgenommen werden darf. Schließlich gilt es, die Situation der Hinterbliebenen einzuschätzen.

Todeseintritt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei postmortalen Spenden ist zudem der Todeseintritt festzulegen. Dabei ist in der Praxis der Hirntod das gängige Kriterium für eine Organentnahme. Exemplarisch für viele in Transplantationsprozesse eingebundene Mediziner bezeichnet die ärztliche Koordinatorin der DSO den Hirntod als „die sicherste Diagnose, die man stellen kann“.[31] Demgegenüber bezweifeln Teile der deutschen Bevölkerung die Zuverlässigkeit der Diagnose.[32] Sie befürchten, dass potenzielle Spender zum Zwecke der Organentnahme zu früh für tot erklärt werden. Eine grundsätzlichere Gegenposition nehmen Vertreter einer Ethik, die durch den Philosophen Hans Jonas verkörpert wird, ein: Sie verfechten die Position, dass die menschliche Person nicht von ihrem Körper zu trennen oder allein im Gehirn zu verorten sei.[33]

Entscheidungskompetenz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Grundsatz kann man drei Modelle der postmortalen Organspende unterscheiden:

  • Zustimmungsregelungen
erlauben eine postmortale Organentnahme nur dann, wenn der Verstorbene – beispielsweise mit Hilfe eines Organspendeausweises – zu Lebzeiten ausdrücklich erklärt hat, dass er nach dem Tod Organspender sein wolle. Bei erweiterten Zustimmungsregelungen können nach dem Tod des Organspenders auch noch bestimmte Personen, zumeist Hinterbliebene, zustimmen. Die enge Form der Zustimmungsregelung praktiziert heute kein europäischer Staat.[34]
Hinsichtlich des potenziellen Spenderkreises weiter gefasst sind Widerspruchsregelungen (auch Widerspruchslösungen), bei denen alle Verstorbenen als Spender in Frage kommen, die zu Lebzeiten nicht ausdrücklich einer postmortalen Spende widersprochen haben.
Erweiterte Widerspruchsregelungen geben bestimmten Hinterbliebenen zusätzlich das Recht, nach dem Tod des potentiellen Spenders als Boten des Willens des Verstorbenen zu Lebzeiten zu fungieren.
  • Informationsregelungen
bilden eine spezielle Unterart der erweiterten Widerspruchsregelung. Bei jenen gilt zunächst der zu Lebzeiten geäußerte Wille des potentiellen Spenders. Ist dieser nicht bekannt, gilt eine Organentnahme dann als zulässig, wenn bestimmte Hinterbliebene informiert werden und innerhalb einer bestimmten Frist nicht widersprechen.[35]
  • Notstandsregelungen
erlauben die Entnahme von Organen auch beim Vorliegen eines Widerspruchs – ob vom Spender oder dessen Angehörigen – in jedem Fall.

Situation der Angehörigen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Organspendegegner bemängeln, dass Angehörige nach einem Unfall vom Klinikpersonal zu einer Entscheidung genötigt würden, obwohl sich diese noch in einem Zustand des Schocks befänden. In Ländern, in denen bestimmten Angehörigen unter spezifischen Voraussetzungen ein Mitspracherecht eingeräumt wird, ist ein solches Vorgehen jedoch zwingend geboten.

Organhandel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Organhandel ist in den meisten Staaten verboten. Ausnahme bilden hier der Iran und die Philippinen, die einen regulierten Organmarkt institutionalisiert haben. Guyana hat keine Gesetze gegen Organhandel, sodass es zu Organkäufen kommt.[36] Außerdem werden auch Bolivien, Pakistan, Peru und Albanien häufig im Zusammenhang mit Organhandel genannt. Um bei Lebendspenden Organhandel zu verhindern, sehen viele Organentnahmeregelungen nur einen bestimmten Personenkreis vor. Dabei handelt es sich meist um enge Verwandte oder unter Umständen mit dem Spender persönlich verbundene Personen.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die verschiedenen ethischen Fragen werden vor allem von zwei Arten von Gruppen diskutiert: Dies sind zum einen weltanschauliche Gruppen, die sich mit ethischen Fragen aller Art auseinandersetzen und zum anderen Gruppen aus dem Gesundheitswesen, die von Beruf aus oder aufgrund eigener Betroffenheit mit Organspendefragen konfrontiert werden.

Weltanschauliche Gruppierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Christentum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die christlichen Kirchen lehnten bis in die 1950er Jahre mit Blick auf das Verstümmelungsverbot von Leichnamen die Organspende ab. Heute wird von den meisten großen christlichen Kirchen die Ansicht vertreten, dass die der Nächstenliebe entspringende Entscheidung zur Organspende Vorrang habe vor der körperlichen Integrität des Leichnams.[37] Hingewiesen wird lediglich auf die Notwendigkeit eines würdevollen Umgangs mit dem toten Spender und seiner Angehörigen sowie auf die Freiwilligkeit seiner Spende. Unter anderem aus diesem Grund wird auch das Modell einer Widerspruchsregelung kritisch betrachtet.[38]

Aus Sicht der Römisch-Katholischen Kirche ist der eingetretene Tod des Spenders unabdingbare Voraussetzung für eine Organspende. Papst Johannes Paul II. hat unzulässige Bedingungen bei der Organentnahme im Zusammenhang mit den Formen von Euthanasie benannt: „Sie könnten sich zum Beispiel dann ereignen, wenn man, um mehr Organe für Transplantationen zur Verfügung zu haben, die Entnahme dieser Organe vornimmt, ohne die objektiven und angemessenen Kriterien für die Feststellung des Todes des Spenders zu respektieren.“[39] Auch Papst Benedikt XVI. hat deutlich gemacht, dass bei fehlender sicherer Gewissheit das Prinzip der Vorsicht vorherrschen müsse. Nur unter diesen Bedingungen könne in der Organspende ein Akt der Nächstenliebe gesehen werden.[40] Die geforderte Todesvoraussetzung entspricht dem Katechismus der Katholischen Kirche KKK 2296 sowie dem Kompendium 476.

Im Jahr 1990 brachte die Deutschen Bischofskonferenz und der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland ihre erste gemeinsame Schrift heraus, „Organtransplantationen“.[41] Darin heißt es auf Seite 10f: „Der Hirntod bedeutet ebenso wie der Herztod den Tod des Menschen. Mit dem Hirntod fehlt dem Menschen die unersetzbare und nicht wieder zu erlangende körperliche Grundlage für sein geistiges Dasein in dieser Welt. Der unter allen Lebewesen einzigartige menschliche Geist ist körperlich ausschließlich an das Gehirn gebunden. Ein hirntoter Mensch kann nie mehr eine Beobachtung oder Wahrnehmung machen, verarbeiten und beantworten, nie mehr einen Gedanken fassen, verfolgen und äußern, nie mehr eine Gefühlsregung empfinden und zeigen, nie mehr irgendetwas entscheiden. ... Hirntod bedeutet also etwas entscheidend anderes als nur eine bleibende Bewußtlosigkeit, die allein noch nicht den Tod des Menschen ausmacht.“ Der Schlusssatz dieser gemeinsamen Erklärung lautet: „Aus christlicher Sicht ist die Bereitschaft zur Organspende nach dem Tod ein Zeichen der Nächstenliebe und Solidarisierung mit Kranken und Behinderten.“

Am 27. April 2015 brachte die Deutsche Bischofskonferenz die Arbeitshilfe „Hirntod und Organspende“ heraus.[42] Darin heißt es auf Seite 6: "Nach jetzigem Stand der Wissenschaft stellt das Hirntod-Kriterium im Sinne des Ganzhirntodes – sofern es in der Praxis ordnungsgemäß angewandt wird – das beste und sicherste Kriterium für die Feststellung des Todes eines Menschen dar, so dass potentielle Organspender zu Recht davon ausgehen können, dass sie zum Zeitpunkt der Organentnahme wirklich tot und nicht nur sterbend sind. ... Die Entscheidung zur postmortalen Spende eigener Organe stellt einen großherzigen Akt der Nächstenliebe dar, der als solcher frei von allem sozialen Druck bleiben sollte."

Judentum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In jüdischen Ethiken spricht das strikte Verbot, einen Leichnam zu verstümmeln, gegen eine Organspende. Andererseits steht die Pflicht, das Leben eines Menschen zu retten, im Judentum über nahezu allen anderen Geboten. Deshalb wird Organtransplantation im progressiven und, sofern ein konkreter Empfänger das Organ braucht, auch im orthodoxen Judentum befürwortet. (Die Religionszugehörigkeit von Spender und Empfänger gilt dabei nicht als relevant.)[43]

Islam[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das stärkste Argument im Islam für eine Organspende findet sich in Sure 5,32: „Und wenn jemand [einen Menschen] am Leben erhält, so ist es, als hätte er die Menschen alle am Leben erhalten.“ Auf der Basis, dass Organspenden Leben retten, können alle anderen theologischen Gründe, die gegen eine Organspende sprechen würden, außer Kraft gesetzt werden.[44] Dagegen kann eingewendet werden, dass Nierenspenden aufgrund der Möglichkeit von Dialysen nicht lebensrettend sind und der Islam großen Wert auf die Heiligkeit des Körpers legt.[44] Ebenso wird „Allahs Vorhersehung“ hoch geschätzt und so mag die Rettung von Todgeweihten Allahs Pläne durchkreuzen.[44]

Der ägyptische Großmufti gab 1966 die erste Fatwa, die Organspenden erlaubte, heraus.[45] Seit 1986 auf einer Konferenz islamischer Rechtsgelehrter in Amman der Hirntod dem Herztod in einer Fatwa gleichgestellt wurde, wurden in einer Reihe von primär islamischen Ländern Propagandakampagnen für postmortale Organspenden durchgeführt.[46]

Dieser Artikel oder Absatz stellt die Situation in Deutschland dar. Hilf mit, die Situation in anderen Staaten zu schildern.

Die Spendenbereitschaft unter Muslimen in Deutschland wird von Medizinern als sehr gering eingeschätzt, während sie in islamischen Ländern höher liegt.[47] Nach Auffassung einiger islamischer Rechtsgelehrter ist die Organspende von einem Nicht-Muslim zu einem Muslim zwar möglich, jedoch nicht umgekehrt. Die in Deutschland sehr große Wahrscheinlichkeit, dass das Organ an einen Nicht-Muslim geht, könnte daher die geringe Spendenbereitschaft teilweise erklären.[47] Einige Rechtsgelehrte vertreten jedoch eine andere Auffassung und halten Transplantationen auch an Nicht-Muslime für möglich.

Konfuzianismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufgrund des Respekts vor Eltern (Kindliche Pietät) gibt es Vorbehalte gegen Organspenden, sowohl bei der Entscheidung von Angehörigen ob die Organe der verblichenen Eltern für eine Spende freigegeben werden sollen,[48] vor allem aber ist nach Konfuzius der Körper ein Geschenk der Eltern, so dass deren Kinder in der Pflicht seien diesen intakt zu halten. Andererseits gibt es von konfuzianischen Gelehrten Zuspruch für Organspenden auf Grundlage der Nächstenliebe als eine der fünf zentralen Tugenden des Konfuzianismus.[49]

Taoismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Taoismus werden Organspenden aus mehreren Gründen abgelehnt. Einerseits wird eine Organspende als ein Handeln gegen den natürlichen Lauf der Dinge (wu wei) gesehen, andererseits störe eine Operation den natürlichen Fluss des qis des Körpers und sei unnatürlich, und zuletzt wird der Tod nur als eine andere Form des Lebens angesehen, so dass eine Organentnahme die Unversehrtheit des Körpers in diesem Leben nach dem Tod verletze.[49]

Für eine Organspende spräche jedoch, dass der Körper lediglich Gefäß des Geistes sei und eine Organspende daher keinen Einfluss auf die Prinzipien des dao und de als Essenz des Lebens habe, sowie das eine Spende als Ausdruck von Selbstaufopferung um ein anderes Leben zu retten natürlich sei.[49]

Anthroposophie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Da die Organtransplantation eine vom Spender so nicht intendierte Entnahme einer Vielzahl von Organen des menschlichen Körpers nach sich ziehen kann, wird die postmortale Organentnahme von Vertretern der Anthroposophie sehr kritisch gesehen. Aus Sicht der anthroposophischen Medizin ist das Hirntodkriterium ebenfalls sehr zweifelhaft. Daher wird von der Zustimmung zur Organspende eher abgeraten. Im Gegensatz dazu wird die Lebendspende von Organen aber durchaus positiv gesehen.[50]

Ökonomie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weil kein freier Organhandel existiert, kann man Organspenden nur nach ihrem Nutzen im Vergleich zu Substitutionsdienstleistungen wie Dialysen in Relation zu Nierenspenden ökonomisch bewerten. Hier zeigt sich, dass Nierentransplantationen langfristig und bei durchschnittlichem Organüberleben deutlich günstiger als vergleichbare Dialysen sind. Für die Vereinigten Staaten wird so ein Ersparniswert von 94.000 US-$ (82.951 €) pro gespendeter Niere veranschlagt,[51] was noch nicht den Wert an hinzugewonnener qualitätsadjustierter Lebenszeit beinhaltet. Selbst bei sehr konservativen Schätzungen beträgt dieser Wert etwa 50.000 US-$ (44.123 €) pro Organüberlebensjahr mit einer derzeitigen Halbwertzeit von etwa zehn Jahren.[52] Demgegenüber stehen selbst bei Lebendnierenspenden maximal etwa 20.000 US-$ direkte Kosten sowie ein sehr kleines, nicht quantifiziertes Gesundheitsrisiko beim Spender.[52]

Aus utilitaristischer Sicht bedeutet die Nicht-Verwertung transplantationsfähiger Organe von Leichen also die routinemäßige Vernichtung einer sehr wertvollen Ressource.[53] Um den Organmangel zu beheben, wird deshalb diskutiert, selektive Anreize für eine Registrierung zur postmortalen Organspende anzubieten.[54]

Praxis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Regionale Transplantations­verbünde:
Eurotransplant
Scandiatransplant
Balttransplant

Praktiken der Organspende sind im Wesentlichen national geprägt, wenngleich es in Ländern mit starken Gliedstaaten (z. B. Kanada oder Schweiz) auch subnationale Praktiken geben kann. Darüber hinaus existieren internationale Organspendenverteilungsorganisationen, so in Europa Eurotransplant, Scandiatransplant und Balttransplant. In Lateinamerika versucht die Grupo Punta Cana Organtransplantationen international zu koordinieren.[55]

Überblick[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die globale Situation der existierenden Regelungen für Organspenden.

Staat / Land Regelung Inkraft­setzung
[Anm. 1]
Todes
kriterium
[Anm. 2]
Spenderquote[Anm. 3]
post mortem Lebendspenden
E Eurotransplant-Länder
E DeutschlandDeutschland Deutschland Zustimmungsregelung[56] 1997 (2012) 000000000000015.800000000015,8[57] 0000000000000009.20000000009,2[57]
E OsterreichÖsterreich Österreich Widerspruchsregelung[56] 1982 000000000000023.300000000023,3[58] 0000000000000007.30000000007,3[58]
E BelgienBelgien Belgien Widerspruchsregelung[56] 1986 ∅ ♠ 000000000000020.500000000020,5[58] 0000000000000007.60000000007,6[58]
E NiederlandeNiederlande Niederlande Zustimmungsregelung[56] 1996 ∅ ♠ 000000000000013.700000000013,7[59] 000000000000028.700000000028,7[59]
E LuxemburgLuxemburg Luxemburg Widerspruchsregelung[56] 1982 0000000000000006.00000000006,0[57] 0000000000000000.00000000000[57]
E KroatienKroatien Kroatien Widerspruchsregelung[56] 1989 (2000) 000000000000030.700000000030,7[60] 0000000000000005.00000000005,0[60]
E SlowenienSlowenien Slowenien Widerspruchsregelung[56] 1996 (2000) 000000000000020.500000000020,5[59] 0000000000000000.00000000000[59]
E UngarnUngarn Ungarn Widerspruchsregelung 1972 000000000000015.900000000015,9[57] 0000000000000004.30000000004,3[57]
S Scandiatransplant-Länder
S DanemarkDänemark Dänemark Zustimmungsregelung 1990[Anm. 4][56] 0000000000000005.60000000005,6[58] 000000000000018.200000000018,2[58]
S FinnlandFinnland Finnland Widerspruchsregelung[56] 1985 000000000000017.000000000017,0[58] 0000000000000002.00000000002,0[58]
S IslandIsland Island Zustimmungsregelung[61] 1991 000000000000010.000000000010,0[60] 000000000000016.200000000016,2[60]
S NorwegenNorwegen Norwegen Widerspruchsregelung[56] 1973 000000000000020.800000000020,8[62] 000000000000016.900000000016,9[62]
S SchwedenSchweden Schweden Informationsregelung[35] 1996[Anm. 5][56] 000000000000012.600000000012,6[59] 000000000000018.700000000018,7[59]
B Balttransplant-Länder
B EstlandEstland Estland Widerspruchsregelung[Anm. 6][63] 2002 000000000000025.400000000025,4[64] 0000000000000003.10000000003,1[58]
B LettlandLettland Lettland Widerspruchsregelung[56] 000000000000014.800000000014,8[57] 0000000000000000.90000000000,9[57]
B LitauenLitauen Litauen Zustimmungsregelung[Anm. 7][56] 000000000000010.900000000010,9[57] 0000000000000002.40000000002,4[57]
Restliche Westeuropäische Länder
SchweizSchweiz Schweiz Zustimmungsregelung[65] 2007 000000000000012.600000000012,6[62] 000000000000014.700000000014,7[62]
LiechtensteinLiechtenstein Liechtenstein Informationsregelung[35] [Anm. 7][66]
SpanienSpanien Spanien Informationsregelung[Anm. 8][56] 1979 000000000000032.000000000032,0[59] 0000000000000005.50000000005,5[59]
PortugalPortugal Portugal Widerspruchsregelung[56] 1993 000000000000030.200000000030,2[59] 0000000000000004.80000000004,8[59]
FrankreichFrankreich Frankreich Widerspruchsregelung[Anm. 9][56] 1976 (1994) 000000000000023.800000000023,8[58] 0000000000000004.60000000004,6[58]
IrlandIrland Irland Zustimmungsregelung[56] [Anm. 7][67] 000000000000012.600000000012,6[57] 0000000000000005.00000000005,0[57]
ItalienItalien Italien Widerspruchsregelung[56] 1967 (1999) ∅ ♠ 000000000000021.600000000021,6[57] 0000000000000003.20000000003,2[57]
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich Zustimmungsregelung[56] 1961 (1989) 000000000000016.400000000016,4[59] 000000000000017.000000000017,0[59]
Restliche Süd- und Osteuropäische Länder
TurkeiTürkei Türkei Informationsregelung[Anm. 10][56] 1979[68] 0000000000000003.60000000003,6[62] 000000000000034.300000000034,3[62]
AlbanienAlbanien Albanien keine
BulgarienBulgarien Bulgarien Widerspruchsregelung[56] 1996 0000000000000002.70000000002,7[58] 0000000000000001.90000000001,9[58]
GeorgienGeorgien Georgien 0000000000000001.80000000001,8[60]
GriechenlandGriechenland Griechenland Zustimmungsregelung [Anm. 11] 0000000000000003.90000000003,9[57] 0000000000000002.40000000002,4[57]
KosovoKosovo Kosovo keine
MaltaMalta Malta Zustimmungsregelung[69] [Anm. 7][70] 000000000000022.500000000022,5[57] 0000000000000007.50000000007,5[57]
MazedonienMazedonien Mazedonien 1995[71] (2008[72]) 0000000000000000.00000000000[60] 0000000000000006.00000000006,0[60]
Moldau RepublikRepublik Moldau Moldau 0000000000000000.00000000000[62] 0000000000000000.00000000000[62]
PolenPolen Polen Widerspruchsregelung[56] 1990 000000000000013.300000000013,3[59] 0000000000000001.80000000001,8[59]
RumänienRumänien Rumänien Zustimmungsregelung[56] 1998[73] 0000000000000003.30000000003,3[59] 0000000000000004.60000000004,6[59]
RusslandRussland Russland Widerspruchsregelung[74] 1992[Anm. 12][74] (2007[75]) 0000000000000002.60000000002,6[Anm. 13][76] 0000000000000001.40000000001,4[Anm. 13][76]
SlowakeiSlowakei Slowakei Widerspruchsregelung[56] 1994 000000000000016.800000000016,8[59] 0000000000000001.30000000001,3[59]
TschechienTschechien Tschechien Widerspruchsregelung[56] 1984 (2002) 000000000000019.600000000019,6[58] 0000000000000001.60000000001,6[58]
UkraineUkraine Ukraine Zustimmungsregelung[77] 1999 0000000000000000.30000000000,3[Anm. 13][76] 0000000000000001.90000000001,9[Anm. 13][76]
WeissrusslandWeißrussland Weißrussland Widerspruchsregelung[78] 0000000000000008.50000000008,5[79]
Zypern RepublikZypern Zypern Widerspruchsregelung[56] 1987 0000000000000004.40000000004,4[58] 000000000000026.700000000026,7[58]
Arabische Länder
AlgerienAlgerien Algerien Widerspruchsregelung[80] 1990[81] 0000000000000000.03000000000,03[60] 0000000000000002.90000000002,9[60]
BahrainBahrain Bahrain Widerspruchsregelung[82] 1998[83] 0000000000000004.00000000004,0[Anm. 14]
BruneiBrunei Brunei 0000000000000000.00000000000[Anm. 14][84] 000000000000011.000000000011,0[Anm. 14][84]
KatarKatar Katar Widerspruchsregelung[85] 1997[86] 0000000000000002.40000000002,4[87] 0000000000000001.60000000001,6[87]
JordanienJordanien Jordanien 000000000000029.000000000029[Anm. 15][88]
LibanonLibanon Libanon Zustimmungsregelung[89] 1983 0000000000000000.50000000000,5[90] 000000000000016.300000000016,3[60]
MarokkoMarokko Marokko Widerspruchsregelung[91] 1998 0000000000000000.00000000000[Anm. 14][84] 0000000000000000.30000000000,3[84]
Palastina AutonomiegebietePalästinensische Autonomiegebiete Palästinensische Autonomiegebiete keine[92] 0000000000000000.00000000000[62] 0000000000000001.60000000001,6[62]
SyrienSyrien Syrien 2003 0000000000000000.00000000000[62] 000000000000017.000000000017,0[62]
Saudi-ArabienSaudi-Arabien Saudi-Arabien Zustimmungsregelung[93] 2004[94] 0000000000000002.70000000002,7[Anm. 16][95] 000000000000020.100000000020,1[Anm. 16][96]
TunesienTunesien Tunesien Widerspruchsregelung[82] 1991[97] 0000000000000001.50000000001,5[62] 000000000000010.500000000010,5[62]
Restliche Asiatische Länder
BangladeschBangladesch Bangladesch 0000000000000000.90000000000,9[Anm. 17][98]
HongkongHongkong Hongkong 0000000000000004.20000000004,2[Anm. 14][84] 0000000000000006.60000000006,6[Anm. 14][84]
IndienIndien Indien Zustimmungsregelung[93]
IranIran Iran [Anm. 18] 2000[93] 0000000000000004.10000000004,1[99] 000000000000022.400000000022,4[99]
IsraelIsrael Israel Widerspruchsregelung[56] 1953 0000000000000008.00000000008,0[60] 000000000000011.000000000011,0[60]
JapanJapan Japan Widerspruchsregelung[Anm. 19] 2010 ∅ ♠ 0000000000000000.80000000000,8[100]
MalaysiaMalaysia Malaysia Zustimmungsregelung[101] 0000000000000000.90000000000,9[Anm. 13][76] 0000000000000001.20000000001,2[Anm. 13][76]
Amerika
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten Zustimmungsregelung[56] 1968 (1987) ∅ ♠ 000000000000025.000000000025,0[62] 000000000000020.600000000020,6[62]
ArgentinienArgentinien Argentinien Widerspruchsregelung[102] 2005[102] 000000000000014.500000000014,5[103] 0000000000000006.70000000006,7[103]
BrasilienBrasilien Brasilien Zustimmungsregelung[102] 1968 (1997)[102] 0000000000000009.90000000009,9[103] 0000000000000009.30000000009,3[103]
BolivienBolivien Bolivien Zustimmungsregelung[102] 1996[102] 0000000000000001.40000000001,4[103] 0000000000000005.00000000005,0[103]
ChileChile Chile Widerspruchsregelung[104] 2010[104][Anm. 20] 0000000000000005.40000000005,4[103] 0000000000000002.60000000002,6[103]
Costa RicaCosta Rica Costa Rica Widerspruchsregelung[102] 1994[102] 0000000000000003.50000000003,5[103] 000000000000020.200000000020,2[103]
Dominikanische RepublikDominikanische Republik Dominikanische Republik Widerspruchsregelung[102] 1998 (2004)[102] 0000000000000001.10000000001,1[103] 0000000000000002.80000000002,8[103]
EcuadorEcuador Ecuador Widerspruchsregelung[102] 1994 (2001)[102] 0000000000000002.50000000002,5[103] 0000000000000003.70000000003,7[Anm. 14][105]
El SalvadorEl Salvador El Salvador Zustimmungsregelung[102] 1994 (2001)[102] 0000000000000000.00000000000[Anm. 21][106] 0000000000000005.50000000005,5[107]
GuatemalaGuatemala Guatemala Zustimmungsregelung[102] 1996[102] 0000000000000006.10000000006,1[Anm. 14][108] 0000000000000005.20000000005,2[Anm. 14][108]
HondurasHonduras Honduras Zustimmungsregelung[102] 1984[102] 0000000000000000.30000000000,3[Anm. 14][109] 0000000000000000.00000000000[Anm. 14][109]
KanadaKanada Kanada Zustimmungsregelung[56] 1980[Anm. 22] 000000000000014.500000000014,5[60] 000000000000016.100000000016,1[60]
KolumbienKolumbien Kolumbien Widerspruchsregelung[102] 1998[102] 000000000000012.300000000012,3[103] 0000000000000001.50000000001,5[103]
KubaKuba Kuba Zustimmungsregelung[102] 1983 (1995)[102] 0000000000000009.90000000009,9[103] 0000000000000000.50000000000,5[103]
MexikoMexiko Mexiko Zustimmungsregelung[102] 1984[102] 0000000000000002.80000000002,8[107] 000000000000016.200000000016,2[107]
NicaraguaNicaragua Nicaragua 0000000000000000.00000000000[107] 0000000000000001.70000000001,7[107]
PanamaPanama Panama Widerspruchsregelung[102] 1983 (1998)[102] 0000000000000003.70000000003,7[107] 0000000000000003.70000000003,7[107]
ParaguayParaguay Paraguay Widerspruchsregelung[102] 2000[102] 0000000000000004.50000000004,5[107] 0000000000000002.80000000002,8[107]
PeruPeru Peru Widerspruchsregelung[102] 1974 (2004)[102] 0000000000000006.00000000006,0[107] 0000000000000002.90000000002,9[107]
Puerto RicoPuerto Rico Puerto Rico Zustimmungsregelung[102] 1974[102]
UruguayUruguay Uruguay Zustimmungsregelung[Anm. 23][102] 1971[102] 000000000000014.400000000014,4[107] 0000000000000000.90000000000,9[107]
VenezuelaVenezuela Venezuela Zustimmungsregelung[102] 1972 (1992)[102] 0000000000000003.40000000003,4[107] 0000000000000003.20000000003,2[107]
Australien und Neuseeland
AustralienAustralien Australien Zustimmungsregelung[56] 1987 000000000000013.500000000013,5[60] 000000000000013.300000000013,3[60]
NeuseelandNeuseeland Neuseeland Zustimmungsregelung[56] 1964 0000000000000008.80000000008,8[62] 000000000000015.300000000015,3[62]
  1. Letzte Gesetzesnovelle in Klammern.
  2. ∅ = Hirntod
    ♠ = Herztod
  3. Pro eine Million Einwohner. Daten für das Erfassungsjahr 2010.
  4. Von 1967 bis 1990 war eine Widerspruchsregelung in Kraft.
  5. Von 1987 bis 1996 galt eine Zustimmungsregelung.
  6. Ist der Verstorbenenwille unbekannt, muss der behandelnde Arzt die nächsten Verwandten hinsichtlich des Willens konsultieren.
  7. a b c d Praxis, es existiert keine explizite gesetzliche Regelung.
  8. Familie muss zustimmen.
  9. Familie kann Wunsch des Verstorbenen außer Kraft setzen.
  10. Verwandte müssen schriftlich zustimmen.
  11. Von 1978 bis nach 2004 war eine Widerspruchsregelung in Kraft.
  12. Von 1954 bis 1992 galt die Notstandslösung.
  13. a b c d e f Daten aus dem Erfassungsjahr 2008.
  14. a b c d e f g h i j k Daten für das Erfassungsjahr 2005.
  15. Daten aus dem Erfassungsjahr 2006 nur für Nieren
  16. a b Daten für das Erfassungsjahr 2011.
  17. Daten für das Erfassungsjahr 2009.
  18. Iran hat einen staatlich regulierten Markt für Lebendspendenorgane.
  19. Bestimmte Verwandte können der postmortalen Organentnahme widersprechen.
  20. Zuvor Zustimmungsregelung; Gesetze eingeführt 1983 (1996).
  21. Daten für das Erfassungsjahr 2003.
  22. Regelungsbeginn variiert nach Bundesstaat; vor 1980 verabschiedeten folgende Bundesstaaten Zustimmungsregelungen: Alberta 1967; British Columbia 1974; New Brunswick 1973; Newfoundland 1966; Nova Scotia 1964.
  23. Für Todesopfer durch Gewalteinwirkung gilt die erweiterte Widerspruchsregelung.

Die Rechtslage ist dabei ein wichtiger Faktor für die Rate der empirischen Spenderpopulationen: Staaten mit Widerspruchsregelungen verfügen (unter sonst gleichen Umständen) über höhere Anteile von postmortalen Spendern als solche mit Zustimmungsregelungen.[110] Weitere bekannte Einflussfaktoren auf die Quote der Spendentätigkeit, sind der Anteil (formal) Höhergebildeter – operationalisiert als Absolventen tertiärer Schulformen – und die Zahl der Transplantationszentren pro Einwohner als Proxy für den Stand der Praxis der Transplantationsmedizin.[110] Römisch-katholisch geprägte Staatswesen korrelieren ebenfalls positiv mit den Spenderraten.[110] Als besonders erfolgreich in der Spenderquote hat sich das sogenannte spanische Modell herausgestellt, das für viele Regelungen in Lateinamerika als Vorbild genutzt worden ist.

Staaten im Eurotransplant-Verbund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Obwohl sowohl die Benelux-Staaten, Deutschland, Österreich, Slowenien, Kroatien und Ungarn historisch sehr unterschiedliche Spendenpraktiken implementiert haben und damit verbunden ein sehr unterschiedliches Spendenaufkommen aufweisen, verteilen diese Länder, die in ihren Grenzen explantierten Spenderorgane gemeinsam über Eurotransplant.

Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Transplantationsgesetz (TPG) bildet in Deutschland den rechtlichen Rahmen für Organspenden. Gewebespenden werden durch das Gewebegesetz geregelt.

In eine Organspende können gemäß § 2 Abs. 2, Satz 3 TPG einwilligungsfähige Personen ab dem vollendeten 16. Lebensjahr einwilligen oder die Übertragung der Entscheidung auf Dritte wirksam erklären sowie ab dem vollendeten 14. Lebensjahr einer Organspende widersprechen.

Das Spenden eines Organs, das sich nicht wieder bilden kann, ist zu Lebzeiten für Verwandte ersten oder zweiten Grades, Ehegatten, eingetragene Lebenspartner, Verlobte oder Personen, die dem Spender in persönlicher Verbundenheit nahe stehen, möglich. Die Auslegung des gesetzlichen Begriffs der besonderen persönlichen Verbundenheit ist umstritten. Teilweise wird eine biographisch gewachsene Verbundenheit verlangt. Die Rechtsprechung begnügt sich mit einer prognostischen Entscheidung. Da der Gesetzeswortlaut keine Identität von dem explantierten und dem implantierten Organ voraussetzt, ist die Überkreuz-Lebendspende ohne Bindung zwischen den jeweiligen Paaren zulässig.[111] Es muss eine schriftlich dokumentierte Aufklärung des prospektiven Spenders über Art und Umfang des Eingriffs und die möglichen, auch mittelbaren, Folgen einer Organentnahme für die Spendergesundheit sowie über die zu erwartende Erfolgsaussicht der Organübertragung auf den Empfänger und alle sonstigen Umstände, denen er erkennbar eine Bedeutung für seine Organspende beimisst, durch zwei Ärzte, von denen einer nicht an der Organentnahme beteiligt sein darf, erfolgen. Außerdem muss sich ein Lebenspender zur Teilnahme an einer ärztlich empfohlenen Nachbetreuung bereit erklären. Ein Widerruf einer Einwilligung ist auch mündlich jederzeit wirksam.

Eine gemäß Landesrecht gebildete Kommission muss des Weiteren begutachten, ob „begründete tatsächliche Anhaltspunkte“ dafür vorliegen, dass eine Organspende unter Zwang oder gegen finanzielle Remuneration erfolgen würde. Der Kommission gehören ein auch mittelbar an der Transplantation unbeteiligter Arzt, eine Person mit der Befähigung zum Richteramt und eine in psychologischen Fragen erfahrene Person an.

Ende 1997 wurde für Leichenspenden eine erweiterte Zustimmungsregelung etabliert: Organe eines Toten dürfen dann entnommen werden, wenn entweder der Verstorbene sich zu Lebzeiten für eine Organspende ausgesprochen hat oder die nächsten Angehörigen der Organentnahme zustimmen. Auch die Angehörigen sind dabei an den mutmaßlichen Willen des Verstorbenen gebunden. 2011 hatten sich etwa 35 % der Organspender nachvollziehbar zu Lebzeiten für eine Spende ausgesprochen.[112]

Die Koordinierungsstelle nach § 11 TPG, die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO), organisiert alle Schritte des Organspendeprozesses einschließlich des Transports der Organe zu den Empfängern. Das Matching von Spender und Empfänger bei postmortalen Spenden übernimmt Eurotransplant. Die Vermittlung der Organe erfolgt nach politischen und medizinischen Gesichtspunkten.

Gesetzesreform[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mitte 2012 beschloss der Bundestag[113] mit breiter Mehrheit und mit Zustimmung des Bundesrats[114] eine Reform der Organspenderegelungen. Seit dem 1. November 2012 sind die gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen verpflichtet, im Rahmen der so genannten Entscheidungsregelung alle Krankenversicherten ab 16 Jahren alle zwei Jahre nach ihrer Einstellung zur postmortalen Organspende zu befragen. Die Elektronische Gesundheitskarte soll auf freiwilliger Basis zur Speicherung der Angaben verwendet werden können.[115]

Im Zuge des Göttinger Organspendeskandals wurde das Transplantationsgesetz weiterhin breit öffentlich diskutiert.[116]

Öffentliche Diskussion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Vorfeld der Gesetzesreform hatten sich Befürworter der Organspende, wie die Bundesärztekammer oder der Nationale Ethikrat, für eine Änderung ausgesprochen, um dem Mangel an Spenderorganen in Deutschland abzuhelfen. So sollte ihrer Meinung nach eine Kombination von Entscheidungs- und Widerspruchsregelung in der Gesetzgebung Eingang finden.[117]

Von Februar bis April 2011 wurden 1165 Schüler von Mainzer Gymnasien im Alter zwischen 14 und 20 Jahren per Fragebogen zu den Themen Hirntod und Organspende befragt. Auffällig ist, dass 63 Prozent der Befragten die postmortale Organspende befürworten, jedoch nur 11,3 % einen Organspendeausweis besitzen. Unter denen, die die Organspende ablehnen, gaben 72,4 % ein Informationsdefizit als Grund für die Ablehnung an. Wissensfragen zum Hirntod wurden teilweise von über der Hälfte der Befragten falsch beantwortet, was belegt, dass dieses Defizit nicht vollständig subjektiv ist.[118]

Empirie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verstorbene, bei denen der Hirntod festgestellt wurde und bei denen keine medizinischen Kontraindikationen vorliegen, sind potentielle Organspender. Bei 54 % von diesen kam es 2001 zu einer Organspende. Bei 39 % lag kein dokumentierter Wille des Verstorbenen vor und die Organspende wurde von den Angehörigen abgelehnt. In 4 % der Fälle kam es zu einem Kreislaufversagen. Von den Organspendern hatten im Jahr 2001 5,2 % einen Organspendeausweis und 8,8 % hatten ihren Willen anderweitig dokumentiert, in 78 % der Fälle wurde die Organspende durch die Angehörigen legitimiert.[119]

2009 wurden 1.888 potentielle Organspender gemeldet. Haben Angehörige bereits vor der Hirntodbestimmung ihre Ablehnung signalisiert, wird diese Person seit 2006 nicht als potentieller Organspender gemeldet. In 565 Fällen davon wurde die Organspende im Angehörigengespräch abgelehnt. In 63 Fällen wurde die Organentnahme abgebrochen, da beispielsweise ein Tumor festgestellt wurde. In 24 Fällen lagen andere medizinische Gründe vor, in 19 Fällen andere Gründe. Es verblieben 1.217 tatsächliche Organspender. Das sind 64 %.[120]

Die Tabelle gibt eine Übersicht über durchgeführte Organspenden in Deutschland.[120] Im oberen Teil sind die postmortalen Spenden aufgeführt, es folgen die Lebendspenden. 2012 wurden an der Medizinischen Hochschule Hannover in Deutschland erstmals zwei Lebendlungenspenden durchgeführt.[121]

Organ 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017
Niere 1902 1961 1992 1865 1851 1940 1865 2081 1974 2190 2246 2320 2167 2144 2250 2036 1789 1512 1481 1521 1461 1334
Herz 479 507 482 441 370 374 348 339 355 366 385 377 369 347 385 362 318 300 294 278 286 251
Leber 535 549 581 590 589 608 610 700 779 844 917 1042 1007 1039 1114 1040 919 773 763 730 725 674
Lunge 82 94 129 123 123 135 186 194 221 238 236 264 265 254 290 313 339 327 330 270 297 264
Pankreas (Bauch­speichel­drüse) 91 112 147 189 202 176 154 176 174 152 140 131 127 108 155 160 141 119 114 101 94 70
Dünndarm 6 6 5 3 1 6 10 5 11 6 5 4 7 1 4 1
Totspenden insgesamt 3089 3223 3331 3208 3135 3233 3169 3496 3508 3777 3925 4140 3945 3897 4205 3917 3511 3035 2989 2901 2867 2594
Lebend­spenden (Niere und Teilleber) 139 303 368 421 436 483 532 479 553 600 605 627 620 660 756 866 844 808 678 690 647 605
Insgesamt (Deutschland) 3228 3526 3699 3629 3571 3716 3701 3975 4061 4377 4530 4767 4565 4557 4961 4783 4355 3843 3667 3592 3514 3199
Organ 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017
Massenmediale Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Thema Organspende findet regelmäßig Platz in den deutschen Massenmedien. Oftmals sind aktuelle Schicksale der Auslöser für Berichterstattung in den lokalen Medien, überregional erlangt das Thema im Rahmen der geplanten Nachrichten rund um den Tag der Organspende erhöhte Aufmerksamkeit.

Anlässe für erhöhte Medienaufmerksamkeit waren 2010 die Nierenlebendspende des Spitzenpolitikers Frank-Walter Steinmeier[122] sowie 2012 der Göttinger Organspende-Skandal.

Auch gegen die DSO wurden in der Vergangenheit Vorwürfe wegen angeblicher „Selbstbedienungsmentalität“ und fehlerhafter Struktur erhoben, die auch durch eine Untersuchungskommission nicht entkräftet werden konnten (Le Ker, Spiegel Online 2012, Kuhrt, Spiegel Online 2012). Nicht zuletzt als Reaktion auf diese Skandale und die daraus resultierenden rückläufigen Spenderzahlen in Deutschland trat am 1. November 2012 die sogenannte „Organspende-Reform“ in Kraft (vgl. „Gesetz zur Regelung der Entscheidungslösung“).

DDR[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der DDR wurde die Organspende ab dem 4. Juli 1975 durch die Verordnung über die Durchführung von Organtransplantationen geregelt.[123]

Durch die Verordnung wurde die Widerspruchsregelung eingeführt. Damit war „die Organentnahme von Verstorbenen für Transplantationszwecke […] zulässig, falls der Verstorbene zu Lebzeiten keine anderweitigen Festlegungen getroffen hat“.[124] Ebenso wie heute war eine Beteiligung der Ärzte an der Transplantation ausgeschlossen, wenn diese vorher an der Feststellung des Todes beteiligt waren. Die Todesfeststellung selber geschah durch ein „Ärztekollektiv, das hierüber ein Protokoll anzufertigen“ hatte.

Eine Lebendspende wurde durch die Verordnung ebenso geregelt. Der Spender durfte seine Zustimmung davon abhängig machen, das Organ einer bestimmten Person zu transplantieren.[125]

Am 5. August 1987 wurde die Verordnung zur besseren materiellen Absicherung des Spenders neu geregelt, die neue Fassung trat am 1. Oktober 1987 in Kraft. Die Verordnung wurde durch den Einigungsvertrag zum 3. Oktober 1990 obsolet.

Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Österreich gilt die Widerspruchsregelung. Die gesetzliche Grundlage dafür bietet seit 1982 das Krankenanstaltengesetz.[126]

Das österreichische Transplantationsrecht gilt auch für Ausländer, unabhängig von ihrem Herkunftsort. Deswegen sieht das Österreichische Bundesinstitut für Gesundheitswesen als zentrale Widerspruchsstelle auch die Aufnahme von Ausländern in die (Nicht-)Spenderdateien vor.[127]

Belgien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Belgien praktiziert seit 1986 eine erweiterte Widerspruchslösung für postmortale Spenden.[128]

Niederlande[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis 1998 gab es in den Niederlanden kein spezifisches Gesetz für Organspenden und so war eine erweiterte Zustimmungslösung via des 1869 erlassenen Gesetzes über den Umgang mit Leichen geregelt.[129]

1998 wurde nach einer Volksabstimmung eine erweiterte Zustimmungslösung für Leichenspenden eingeführt, bei der gegebenenfalls die nächsten Verwandten den unbekannten Verstorbenenwillen imputieren. Gleichzeitig wurde staatlicherseits eine Kampagne für eine Aufnahme in ein Organspenderegister gestartet. Um dem Organmangel abzuhelfen, werden außerdem schon seit den 1980er Jahren vermehrt neben Hirntoten auch wieder Herztote als Organspender in Betracht gezogen.[21]

International erregte die für die niederländische Öffentlichkeit produzierte Fakeshow De Grote Donorshow große Aufmerksamkeit.[130] In der Show spielten drei auf eine Organspende wartende Patienten vermeintlich um die Nieren einer Spenderin.[130] Die Sendung polarisierte die Öffentlichkeit über die Grenzen der Niederlande hinaus.[130]

Dänemark[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Dänemark erfolgte die erste (postmortale) Nierenspende 1964.[131]

Obwohl das erste dänische Transplantationsgesetz die Frage nach dem Todeskriterium nicht eindeutig beantwortete, war zunächst ein Atemstillstand für die postmortale Organentnahme zwingend erforderlich.[132] Seit 1990 wird der Hirntod im Rahmen der Organspende anerkannt.[133] Es gilt eine Zustimmungsregelung, die bei fehlender Zustimmung des Spenders zu Lebzeiten es den Verwandten erlaubt, eine Entscheidung an deren statt zu treffen.[134] Seit 1990 kann man zu Lebzeiten die Zustimmung eigene Organe post mortem zu spenden im dänischen Organspenderregister eintragen, wobei seit 2000 verschiedene Arten der Zustimmung beziehungsweise Ablehnung registriert werden können.[135] Lediglich sieben Prozent der zumeist sich online Registrierenden lehnen dabei eine Organspende grundsätzlich ab.[135]

Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das 2004 verabschiedete Schweizer Transplantationsgesetz trat am 1. Juli 2007 in Kraft. Das Gesetz beruht auf einem entsprechenden Verfassungsartikel in der Bundesverfassung.[136] Die Schweiz ist europaweit eines der letzten Länder, welches ein Transplantationsgesetz eingeführt hat. Seit 2008 ist eine Teilrevision des Gesetzes im Gange.[137]

Das Gesetz sieht die erweiterte Zustimmungslösung vor. Patienten müssen also vor ihrem Tod ausdrücklich ihren Willen zur Spende erklärt haben. Liegt eine solche Willensäußerung nicht vor, entscheiden die Angehörigen.[138]

Vor dem Erlass des Transplantationsgesetzes erfolgte keine einheitliche Regelung der Transplantationsmedizin durch den Bund und die Kantone hatten die entsprechende Gesetzgebungskompetenz. Die kantonalen Regelungen waren allerdings uneinheitlich, so dass 1995 zwei Motionen eine gesetzliche Regelung auf Bundesebene forderten. Bis zur Einführung des Gesetzes wurde 1996 ein Bundesbeschluss über die Kontrolle von Blut, Blutprodukten und Transplantaten erlassen.[139]

Spanien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spanien hat ein besonders erfolgreiches Organspendeprogramm,[140] welches die weltweit höchsten Spenderquoten produziert.[141] Auf eine Million Einwohner kommen 35,3 Spender.[142] Dieses – manchmal spanisches Modell genannte – Programm hat einen großen Einfluss auf lateinamerikanische Staaten ausgeübt[55] und wird derzeit als Modell für Nicaragua verwendet.[140]

Die spanische Bevölkerung steht postmortalen Spenden sehr positiv gegenüber: Etwa 80 bis 85 Prozent der Spanier wären laut eigener Aussage gewillt, sich nach dem Tod Organe entnehmen zu lassen.[141]

Portugal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis eine Person nicht ihren Widerspruch gegen eine Organspende ausgedrückt hat, wird in Portugal davon ausgegangen, dass sie einverstanden mit einer postmortalen Spende ist. Vor der Entnahme der Organe findet ein Gespräch mit der Familie statt, um den Willen des Verstorbenen zu kennen.[143]

Türkei[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Türkei gilt eine erweiterte Zustimmungslösung für postmortale Spenden.[144] Bei Lebendspenden ist außergewöhnlich, dass neben der Zustimmung des Spenders auch eine Information der Ehepartner von Spender und Empfänger erfolgen muss.[144]

Südosteuropa[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für die Nachfolgestaaten Jugoslawiens (außer Slowenien) und Albanien ist der sogenannte Organtourismus weiterhin eine Hauptquelle für Spenderorgane.[145]

In Serbien wurden 1990 und 1992 zwei widersprüchliche Regelungen gesetzlich verankert; durch diese unklare Gesetzeslage werden Organspenden behindert.[146]

Nachfolgestaaten der Sowjetunion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Sowjetunion galt eine äußerst liberale Praxis im Umgang mit Leichnamen. Bereits 1932 wurde in der Ukrainischen Sowjetrepublik ein Gesetz für die Entnahme von Augen von Verstorbenen zum Zwecke der Transplantation erlassen; ab 1937 konnte das Gesundheitsministerium Verordnungen zur Organentnahme erlassen.[147] Ab 1954 durften Organe auch gegen den Willen der Angehörigen entnommen werden.[74]

Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion wurde in Russland die erweiterte Widerspruchslösung eingeführt. In der Ukraine – einer der Hochburgen illegalen Organhandels – wird seit 1999 eine restriktive erweiterte Zustimmungslösung praktiziert, bei der die nächsten Verwandten der Organentnahme zustimmen müssen.[77]

Vereinigte Staaten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den USA ist eine Zustimmungsregelung eingeführt worden. Dies führt zu einer großen Anzahl an Menschen, welche auf ein Spenderorgan warten. Die Warteliste hatte im Anfang 2015 eine Länge von mehr als 123.000 Erkrankten.[148]

Die ist sicherlich darauf zurückzuführen, dass Organspende nur mit Einverständnis der Familie und des Spenders selber erfolgt.[149]

Arabische Welt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Staaten der Arabischen Welt sind zumeist explizite Gesetze oder Richtlinien in Kraft, die Organspenden regeln. All diesen Regelungen gemeinsam ist dabei bei Lebendspenden die jederzeit widerrufbare wohlinformierte Zustimmung („informed consent“) des Spenders und ein Verbot finanzieller Anreize.[150] Darüber hinaus unterscheiden sich die Bestimmungen wie folgt:

Ägypten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Ägypten soll ein Gesetzesprojekt die Lebendspende regeln, um illegale Transplantationen und den Organhandel zu unterbinden.[151]

Algerien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die in Algerien notwendige religiöse Rechtfertigung für Organspenden wurde 1985 erstellt.[152] Dabei sind die überaus meisten Nierenspenden durch Lebendspenden erbracht worden,[153] welche von gesunden erwachsenen Spendern ohne Remuneration erbracht werden dürfen, insoweit dies nicht ihr Leben gefährden würde.[80] Gemäß Artikel 16 des Gesetzes 90-17[81] ist für postmortale Spenden seit Juli 1990 eine erweiterte Widerspruchsslösung de jure etabliert worden.[80] Dabei wird der Hirntod de facto von einer Kommission nach zwei Null-EEGs im Abstand von vier Stunden durch eine medizinische Kommission beglaubigt.[153] Bei unbekannten Wunsch des Verstorbenen beraten ein Psychiater, ein Psychologe und ein Imam die nächsten Angehörigen hinsichtlich der Entscheidung, die Organe freizugeben.[153]

Bahrain[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bahrain erlaubt Lebendspenden, solange sowohl Spender als auch Empfänger schriftlich zustimmen und aus medizinischer Sicht nichts gegen eine Transplantation spricht.[82] Für Leichenspenden gilt eine erweiterte Widerspruchsregelung, wobei bei keinem Widerspruch des Verstorbenen zu Lebzeiten, der nächste Angehörige einer Organentnahme zustimmen muss.[82]

Jordanien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Amman wurde 1972 nach einer Herztodspende die erste erfolgreiche Nierentransplantation in einem arabischen Staat durchgeführt.[154] Heute hat Jordanien eine der höchsten Nierenlebendspendenraten der Welt.

Katar[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Katar praktiziert eine sehr restriktive erweiterte Widerspruchsregelung, wobei bei fehlendem schriftlich fixiertem Willen von Verstorbenen im Alter zwischen 18 und 70 Jahren alle Verwandten ersten und zweiten Grades einer Organentnahme einwilligen müssen.[85] Reproduktive Organe sind von der Entnahme ausgenommen.[85]

Libanon[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alle konstituierenden Religionsgemeinschaften im Libanon stehen Organspenden positiv gegenüber.[89]

Marokko[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Marokko erlaubt Lebendspenden nur zwischen in direkter Linie verwandten Erwachsenen und mehrjährigen Ehepartnern.[91] Post mortem, definiert als Hirntod, gilt eine erweiterte Widerspruchsregelung, bei der in der Reihenfolge absteigender Wichtigkeit Ehepartner, Eltern und Kinder bei nicht dokumentiertem Willen des Verstorbenen einer Organentnahme effektiv widersprechen können.[91]

Saudi-Arabien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Saudi-Arabien ist der Herz- oder der Hirntod Voraussetzung für eine postmortale Organentnahme.[93] Es gilt eine erweiterte Zustimmungsregelung. Bei unbekanntem Verstorbenenwillen entscheiden die Erben des Verstorbenen, die gegebenenfalls durch ein „Überzeugungskomitee“ beraten werden.[93] Lebendspenden sind nur für Blutsverwandte zulässig.[93]

Sudan[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Sudan sollen Lebendspenden aus dem engsten Familienkreis erfolgen, wobei Minderjährige, insbesondere weibliche, nur in Notfällen als Spender in Frage kommen.[150] Sind Verwandtenspenden nicht möglich, entscheidet ein Komitee über die Zulässigkeit einer Fremdspende.[150] De jure ist für postmortale Spenden eine erweiterte Zustimmungslösung in Kraft.[150]

Syrien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Syrien erlaubt Lebendspenden nur für volljährige Blutsverwandte und minderjährige Zwillingsgeschwister.[82] Postmortale Spenden müssen anders als in vielen anderen Jurisdiktionen nicht anonym erfolgen.[82]

Unter diesen Umständen sind etwa ein Drittel der Wohnbevölkerung Katars zu einer Organspende bereit.[155]

Tunesien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tunesien erlaubt Lebendspenden für zurechnungsfähige Personen über 20 Jahren.[82] Post mortem gilt eine erweiterte Widerspruchsregelung: Dabei können Hinterbliebene einer Organentnahme widersprechen, wenn der Verstorbene nicht zu Lebzeiten einer Spende zugestimmt hat, was seit 1999 auf dem Personalausweis eingetragen werden kann.[82] Für minderjährige Verstorbene entscheiden die Erziehungsberechtigten.[82] Spenden reproduktiver Organe sind verboten.[82]

Indien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bisher wurden in Indien seit 1971 etwa 21.000 Nieren und seit 1995 329 Lebern gespendet.[156]

Rechtlicher Rahmen für postmortale Spenden ist eine erweiterte Zustimmungsregelung, bei der die nächsten Verwandten bei unbekanntem Verstorbenenwillen von Personen über 18 Jahren über eine Organspende entscheiden dürfen.[93] Für vor dem 18. Geburtstag Verstorbene entscheiden die Eltern; wird ein Leichnam nicht binnen 48 Stunden von Verwandten beansprucht, kann der Leiter der Institution, in der der Verstorbene dahinschied, eine Entscheidung treffen.[93] Lebendspenden sind im Grundsatz nur unter nahen Verwandten erlaubt; LURD-Transplantationen verlangen nach einer Entscheidung eines unabhängigen Komitees.[93]

Iran[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Iran hat für LURD-Lebendspenden einen regulierten Organmarkt für iranische Staatsangehörige eingerichtet. Post mortem dürfen gemäß einem Gesetz aus dem Jahr 2000 Organe nur mit Zustimmung der Familie entnommen werden, die entweder den Verstorbenenwillen bestätigen muss oder, falls dieser unbekannt ist, im Sinne des vermuteten Interesses des Verstorbenen liegen soll.[93]

Israel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit Januar 2010 werden Menschen, die selber einer Organspende mit einem Spenderpass zugestimmt haben, bei der Vergabe von Organen gegenüber einem möglichen Empfänger, der von der Dringlichkeitsstufe einer Spende gleich beurteilt wurde, aber keinen Ausweis vorweisen kann bevorzugt.[157]

Japan[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Japan sind postmortale Organspenden deutlich seltener als in den meisten westlichen Ländern. Dies ist neben kulturellen Gründen die eine Verletzung der Unversehrtheit des Körpers ablehnen, sowie dass dem Herz tendenziell Vorrang vor dem Gehirn eingeräumt wird, als auch auf eine kontroverse Organspende im Jahre 1968 zurückzuführen, die zu einer langanhaltenden Diskussion und Misstrauen um das Kriterium Hirntod führten.[158]

Das 1997 in Kraft getretene Gesetz zur Organspende verlangte von Spendern eine schriftliche Einverständniserklärung; das Einverständnis der Familie wurde ebenfalls gefordert. Als Konsequenz war die Herzspenderquote in Japan mit 81 Organspenden in zwölf Jahren auffallend niedrig.[159]

Im Juli 2010 trat eine Gesetzesnovelle in Kraft. Nunmehr dürfen Hirntoten Organe entnommen werden, wenn sich die Familie des Verstorbenen nicht ausdrücklich dagegen ausspricht. Darüber hinaus wurde das Mindestspenderalter von 15 Jahren ersatzlos gestrichen. 2010 waren 13 Prozent der japanischen Krankenhäuser in der Lage, eine Organentnahme bei einem Jugendlichen vorzunehmen. Es wurde angestrebt, diese Zahl bis Ende des Jahres auf 39 Prozent anzuheben.[160]

Die erste Organspende ohne schriftliche Einverständniserklärung des Spenders erfolgte am 9. August 2010.[161]

Mongolei[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Mongolei wurde die erste Nierenlebendspende 2006 von einer eineiigen Zwillingsschwester der Empfängerin getätigt; seitdem wurden lediglich Lebendspenden naher Verwandter durchgeführt.[162]

Philippinen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Philippinen erlauben seit 2002 als einer der wenigen Staaten Lebendnierenspenden für Personen, die nicht aus dem persönlichen Umfeld des Spenders stammen, gegen eine Sondervergütung im Wert von insgesamt etwa 275.000 (umgerechnet etwa €4.629) und einer gesetzlichen Krankenabsicherung für den Zeitraum von zehn Jahren, wobei in etwa das Doppelte der Geldsummen in der Praxis toleriert wird.[163] Obwohl das Gesetz den Verkauf von Organen ausdrücklich ausschließt, ist im Zuge dieser Regelungen so genannter Organtourismus entstanden, sodass seit 2009 Organspenden an Ausländer untersagt worden sind.[164] Generell haben sich unter diesen Umständen die Resultate aus diesen Fremdspenden sowohl für den Empfänger medizinisch unterdurchschnittlich als auch für den Spender sozioökonomisch nicht von Vorteil erwiesen.[164]

Postmortale Spenden verlangen nach der Zustimmung des nächsten Angehörigen; ist der potentielle Organspender durch Gewalteinwirkung ums Leben gekommen, kann, falls der nächste Angehörige nicht binnen 48 Stunden erreicht werden kann, der behandelnde Arzt oder der Klinikchef über eine Organentnahme entscheiden.[93]

Entwicklungsländer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Entwicklungsstaaten ohne gesetzliche Regelung wird teilweise Organhandel betrieben. In diesem Fall kann allerdings nicht mehr von einer (auf freiwilliger Basis erfolgenden) Organspende die Rede sein.

Guyana[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Guyana werden ausschließlich Lebendspenden vorgenommen.[165]

Nigeria[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Organspenden werden in Nigeria seit 2003 entgegengenommen.[166] Studien aus den Bundesstaaten Lagos[167] und Ọṣun[168] lassen vermuten, dass etwa ein Drittel der Bevölkerung zu einer Organspende bereit wäre, wobei die Landbevölkerung vor allem aus Bildungsgründen eine niedrigere Spendenbereitschaft aufweist.

Begriffsproblematik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Begriff Organspende war 1997 ein Kandidat zur Wahl zum Unwort des Jahres. Die Jury begründete das mit einer „Pervertierung“ des Spendenbegriffs.[169]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Wikiquote: Organspende – Zitate
 Wiktionary: Organspende – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Nicola Siegmund-Schultze: Novellierung des Transplantationsgesetzes: Lücke bei Regelung zu Gewebekomplexen. In: Dtsch Arztebl. Band 109, Nr. 21, 2012, S. A-1072 / B-921 / C-913 (aerzteblatt.de [abgerufen am 8. November 2012]).
  2. Bedarf an Hand- und Gesichtstransplantationen steigt. Aerzteblatt.de; abgerufen am 8. November 2012.
  3. David Batty: World’s first organ donor dies aged 79. In: The Guardian. 30. Dezember 2010, abgerufen am 26. Juli 2012.
  4. D. D. Sutherland, F. C. Goetz, J. S. Najarian: Living-related donor segmental pancreatectomy for transplantation. In: Transplantation proceedings. Band 12, 4 Suppl 2, Dezember 1980, ISSN 0041-1345, S. 19–25, PMID 6784307.
  5. Owen S Surman, Martin Hertl: Liver donation: donor safety comes first. In: The Lancet. Band 362, Nr. 9385, 30. August 2003, ISSN 0140-6736, S. 674–675.
  6. FAQ zur Altersgrenze auf der Website der BZgA zur Organspende; abgerufen am 9. Oktober 2015.
  7. B. J. Boyarsky, E. C. Hall, A. L. Singer, R. A. Montgomery, K. A. Gebo, D. L. Segev: Estimating the Potential Pool of HIV-Infected Deceased Organ Donors in the United States. In: American Journal of Transplantation. Band 11, Nr. 6, 2011, ISSN 1600-6143, S. 1209–1217, doi:10.1111/j.1600-6143.2011.03506.x.
  8. B. J. Boyarsky, E. C. Hall, A. L. Singer, R. A. Montgomery, K. A. Gebo, D. L. Segev: Estimating the Potential Pool of HIV-Infected Deceased Organ Donors in the United States. In: American Journal of Transplantation. Band 11, Nr. 6, 2011, ISSN 1600-6143, S. 1211, doi:10.1111/j.1600-6143.2011.03506.x.
  9. Lisa Tambornino: Organtransplantation. Deutsches Referenzzentrum für Ethik in den Biowissenschaften, Januar 2013.
  10. Christine Westerhaus: Erste Geburt aus Gebärmutter einer toten Spenderin. Abgerufen am 6. Dezember 2018.
  11. Günter Kirste: Zum Stand der Lebendorganspende. In: Bundesgesundheitsblatt – Gesundheitsforschung – Gesundheitsschutz. Band 45, Nr. 10, 1. Oktober 2002, ISSN 1436-9990, S. 771, doi:10.1007/s00103-002-0481-5.
  12. Neda Khalifeh, Walter H. Hörl: Gender and living donor kidney transplantation. In: Wiener Medizinische Wochenschrift. Band 161, Nr. 5-6, März 2011, ISSN 0043-5341, S. 125, doi:10.1007/s10354-011-0895-5 (springerlink.com [abgerufen am 11. Juni 2012]).
  13. Ole Øyen, Marit Andersen, Lars Mathisen, Gunnvald Kvarstein, Bjørn Edwin, Pål-Dag Line, Tim Scholz, Per F. Pfeffer: Laparoscopic versus Open Living-Donor Nephrectomy: Experiences from a Prospective, Randomized, Single-Center Study Focusing on Donor Safety. In: Transplantation. Band 79, Nr. 9, 2005, ISSN 0041-1337.
  14. Colin H Wilson, Aliu Sanni, David A Rix, Naeem A Soomro: Laparoscopic versus open nephrectomy for live kidney donors. In: Cochrane database of systematic reviews (Online). Nr. 11, 2011, ISSN 1469-493X, S. CD006124, doi:10.1002/14651858.CD006124.pub2, PMID 22071829.
  15. Karolin Thiel, Christian Thiel, Martin Schenk, Ruth Ladurner, Silvio Nadalin, Nils Heyne, Alfred Königsrainer, Wolfgang Steurer: Ist die konventionelle Spendernephrektomie zur Nierenlebendspende noch zeitgemäß? In: Wiener klinische Wochenschrift. Band 124, Nr. 1-2, 30. November 2011, ISSN 0043-5325, S. 39–44, doi:10.1007/s00508-011-0094-9 (springerlink.com [abgerufen am 11. Juni 2012]).
  16. D. L. Segev, A. D. Muzaale, B. S. Caffo, S. H. Mehta, A. L. Singer, S. E. Taranto, M. A. McBride, R. A. Montgomery: Perioperative Mortality and Long-term Survival Following Live Kidney Donation. In: JAMA. Band 303, Nr. 10, 9. März 2010, ISSN 0098-7484, S. 959–966, doi:10.1001/jama.2010.237 (ama-assn.org [abgerufen am 11. Juni 2012]).
  17. Doctors hopeful for uterus transplant. In: Hürriyet Daily News. 31. Januar 2012, abgerufen am 30. Juni 2012.
  18. Madeleine Sahlman: Klart för omstritt livmodersprojekt. In: Göteborgs-Posten. 19. Mai 2012, abgerufen am 30. Juni 2012.
  19. Robert Steinbrook: Organ Donation after Cardiac Death. In: N Engl J Med. Band 357, Nr. 3, 2007, ISSN 0028-4793, S. 209–213, doi:10.1056/NEJMp078066.
  20. a b Dirk E. M. Van Raemdonck, Filip R. Rega, Arne P. Neyrinck, Nicole Jannis, Geert M. Verleden, Toni E. Lerut: Non-heart-beating donors. In: Seminars in Thoracic and Cardiovascular Surgery. Band 16, Nr. 4, 2004, ISSN 1043-0679, S. 310, doi:10.1053/j.semtcvs.2004.09.014.
  21. a b M. A. Bos: Ethical and Legal Issues in Non-Heart-Beating Organ Donation. In: Transplantation Proceedings. Band 37, Nr. 2, März 2005, ISSN 0041-1345, S. 574, doi:10.1016/j.transproceed.2004.12.197.
  22. a b Nicola Siegmund-Schultze, Vera Zylka-Menhorn: Non-Heart-Beating-Donors: „Herztote“ Organspender. In: Deutsches Ärzteblatt. Band 105, Nr. 16, 2008, S. A832 (aerzteblatt.de [PDF]).
  23. Markus Christen, Sohaila Bastami, Martina Gloor, Tanja Krones: Resolving Some, But Not All Informed Consent Issues in DCDD--the Swiss Experiences. In: American Journal of Bioethics. Band 15, Nr. 8, 2015, S. 29–31, doi:10.1080/15265161.2015.1045095.
  24. Raymond L. Horton, Patricia J. Horton: Knowledge regarding organ donation: Identifying and overcoming barriers to organ donation. In: Social Science & Medicine. Band 31, Nr. 7, 1990, ISSN 0277-9536, S. 791–800, doi:10.1016/0277-9536(90)90174-Q.
  25. Mona Motakef: Hey big Spender! Organspende zwischen Biopolitik und Popkultur. In: kultur & geschlecht. Band 6, Juli 2010, S. 9 f. (ruhr-uni-bochum.de [PDF; abgerufen am 5. Juli 2012]).
  26. Paul Michielsen: Presumed consent to organ donation: 10 years’ experience in Belgium. In: Journal of the Royal Society of Medicine. Band 89, Nr. 12, Dezember 1996, ISSN 0141-0768, S. 664 f., PMID 9014874.
  27. Anna Bergmann: Organspende – tödliches Dilemma oder ethische Pflicht? In: Aus Politik und Zeitgeschichte 2011. – Einleitung, 2. Absatz, abgerufen am 6. Juni 2012.
  28. Zahl der Organspender sinkt 2016 weiter, augsburger-allgemeine.de, abgerufen am 7. November 2016.
  29. Organspenderzahlen auf niedrigstem Stand seit 20 Jahren, faz.net, 13. Januar 2018.
  30. Weniger als 800 Organspender im vergangenen Jahr, faz.net, 13. Januar 2018.
  31. Sabine Moos: Der Hirntod – die sicherste Diagnose die man stellen kann. In: Hessisches Ärzteblatt. Band 63, Nr. 11, 2002, ISSN 0171-9661, S. 630 (laekh.de [PDF; abgerufen am 25. Juni 2012]).
  32. Bericht zur Situation der Transplantationsmedizin in Deutschland zehn Jahre nach Inkrafttreten des Transplantationsgesetzes. (PDF; 12,9 MB). Drucksache 16/13740 des Deutschen Bundestages, 30. Juni 2009, S. 32, abgerufen am 6. Juni 2012.
  33. Sabine Müller: Wie tot sind Hirntote? Alte Frage – neue Antworten. 9. Mai 2011, abgerufen am 25. Juni 2012.
  34. Vera Kalitzkus: Dein Tod, mein Leben. Suhrkamp, Frankfurt 2009, ISBN 978-3-518-46114-3, S. 68.
  35. a b c Ralf L. Schild: Organspende in Europa. In: Deutsches Ärzteblatt. Band 94, Nr. 37, 12. September 1997, S. A-2323.
  36. Vanessa Narine: Commercial influence creating worrying trend in… Human Organs Trade. In: Guyana Chronicle. 18. November 2013, abgerufen am 3. März 2015.
  37. Mona Motakef: Hey big Spender! Organspende zwischen Biopolitik und Popkultur. In: kultur & geschlecht. Band 6, Juli 2010, S. 8 (ruhr-uni-bochum.de [PDF; abgerufen am 5. Juli 2012]).
  38. Wilhelm Korff, Lutwin Beck, Paul Mikat (Hrsg.): Lexikon der Bioethik. Band 2, Gütersloh 2000, ISBN 3-579-00264-3, S. 813–815.
  39. Enzyklika Evangelium vitae Nr. 64
  40. XVI Benedikt: Ansprache «Ein Geschenk für das Leben. Überlegungen zum Problem der Organspende» vom 7. November 2008 an die Teilnehmer am Internationalen Kongress der Päpstlichen Akademie für das Leben
  41. Rat der EKD und DBK: Gemeinsame Texte 1. Organtransplantationen Erklärung der Deutschen Bischofskonferenz und des Rates der EKD Bonn / Hannover 1990.
  42. http://www.dbk-shop.de/media/files_public/fwmsuermds/DBK_1241.pdf Zugriff am 1.8.2015.
  43. Jonathan A. Romain, Walter Homolka: Progressives Judentum. München 1999.
  44. a b c Adnan Sharif: Organ Donation and Islam – Challenges and Opportunities. In: Transplantation. Band 94, Nr. 5, Juli 2012, ISSN 0041-1337, S. 2, doi:10.1097/TP.0b013e31825f4474 (wkhealth.com [abgerufen am 14. August 2012]).
  45. Adnan Sharif: Organ Donation and Islam – Challenges and Opportunities. In: Transplantation. Band 94, Nr. 5, Juli 2012, ISSN 0041-1337, S. 1, doi:10.1097/TP.0b013e31825f4474 (wkhealth.com [abgerufen am 14. August 2012]).
  46. Abdel Moneim Hassaballah: Minisymposium. Definition of death, organ donation and interruption of treatment of Islam. In: Nephrology Dialysis Transplantation. Band 11, Nr. 6, Juni 1996, ISSN 0931-0509, S. 964–965, PMID 8671951.
  47. a b Thomas Eich, Johannes Grundmann: Muslimische Rechtsmeinungen zu Hirntod, Organtransplantation und Leben. (PDF; 122 kB)
  48. M. Oliver, A. Ahmed, & Woywodt, A. (2012). Donating in good faith or getting into trouble Religion and organ donation revisited. World Journal of Transplantation, 2(5), 69–73. doi:10.5500/wjt.v2.i5.69, S. 71.
  49. a b c Michael Cheng-Tek Tai: An Asian Perspective on Organ Transplantation. In: Tzu Chi Medical Journal. Vol. 21, Nr. 1, März 2009, S. 91 (Online [PDF]).
  50. Flensburger Hefte Nr. 116: Vom Wesen der Organe. Spirituelle Hintergründe der Organtransplantation. Flensburg 2012, ISBN 978-3-935679-74-9; Flensburger Hefte Nr. 115: Organspende – Ja und Nein. Flensburg 2012, ISBN 978-3-935679-72-5.
  51. Arthur J Matas, Mark Schnitzler: Payment for living donor (vendor) kidneys: a cost-effectiveness analysis. In: American Journal of Transplantation. Band 4, Nr. 2, Februar 2004, ISSN 1600-6135, S. 216–221, PMID 14974942.
  52. a b R. S. Gaston, G. M. Danovitch, R. A. Epstein, J. P. Kahn, A. J. Matas, M. A. Schnitzler: Limiting Financial Disincentives in Live Organ Donation: A Rational Solution to the Kidney Shortage. In: American Journal of Transplantation. Band 6, Nr. 11, November 2006, ISSN 1600-6135, S. 2550, doi:10.1111/j.1600-6143.2006.01492.x.
  53. Alberto Abadie, Sebastien Gay: The impact of presumed consent legislation on cadaveric organ donation: A cross-country study. In: Journal of Health Economics. Band 25, Nr. 4, Juli 2006, ISSN 0167-6296, S. 600, doi:10.1016/j.jhealeco.2006.01.003.
  54. Alberto Abadie, Sebastien Gay: The impact of presumed consent legislation on cadaveric organ donation: A cross-country study. In: Journal of Health Economics. Band 25, Nr. 4, Juli 2006, ISSN 0167-6296, S. 601, doi:10.1016/j.jhealeco.2006.01.003.
  55. a b R. Mizraji, I. Alvarez, R.I. Palacios, C. Fajardo, C. Berrios, F. Morales, E. Luna, C. Milanés, M. Andrade, E. Duque, F. Giron, J. Alfonso, S. Herra, C. Soratti, R. Ibar, V.D. Garcia: Organ Donation in Latin America. In: Transplantation Proceedings. Band 39, Nr. 2, März 2007, ISSN 0041-1345, S. 333, doi:10.1016/j.transproceed.2007.01.017.
  56. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z aa ab ac ad ae Alberto Abadie, Sebastien Gay: The impact of presumed consent legislation on cadaveric organ donation: A cross-country study. In: Journal of Health Economics. Band 25, Nr. 4, Juli 2006, ISSN 0167-6296, S. 617 ff., doi:10.1016/j.jhealeco.2006.01.003.
  57. a b c d e f g h i j k l m n o p q r International Figures on Organ Donation and Transplantation Activity. Year 2010. In: Rafael Matesanz (Hrsg.): Newsletter Transplant. Band 16, Nr. 1, 2011, ISSN 2171-4118, S. 33 (ont.es [PDF]).
  58. a b c d e f g h i j k l m n o p q International Figures on Organ Donation and Transplantation Activity. Year 2010. In: Rafael Matesanz (Hrsg.): Newsletter Transplant. Band 16, Nr. 1, 2011, ISSN 2171-4118, S. 32 (ont.es [PDF]).
  59. a b c d e f g h i j k l m n o p q r International Figures on Organ Donation and Transplantation Activity. Year 2010. In: Rafael Matesanz (Hrsg.): Newsletter Transplant. Band 16, Nr. 1, 2011, ISSN 2171-4118, S. 34 (ont.es [PDF]).
  60. a b c d e f g h i j k l m n o p Conseil de l’Europe: International Data on Organ Donation and Transplantation Activity, Waiting List and Family Refusals. Year 2010. In: Rafael Matesanz (Hrsg.): Newsletter Transplant. Band 16, Nr. 1, 2011, ISSN 2171-4118, S. 35.
  61. Sigurbergur Kárason, Runólfur Jóhannsson, Kristín Gunnarsdóttir, Páll Ásmundsson, Kristinn Sigvaldason: Líffæragjafir á Íslandi 1992–2002. In: Læknablaðið. Band 91, Nr. 5, 2005, ISSN 0023-7213, S. 418 (laeknabladid.is).
  62. a b c d e f g h i j k l m n o p q r International Figures on Organ Donation and Transplantation Activity. Year 2010. In: Rafael Matesanz (Hrsg.): Newsletter Transplant. Band 16, Nr. 1, 2011, ISSN 2171-4118, S. 36.
  63. Herman Nys: Removal of Organs in the EU legal rules in EU member states. Centre for Biomedical Ethics and Law, Catholic University, Leuven 2007, ISBN 978-90-334-6578-9, S. 38.
  64. Scandiatransplant: The Chairman’s report for the period 16.5.2010-24.5.2011 to the meeting of the Council of Representatives 25. Mai 2011, Copenhagen. (Memento vom 9. Dezember 2011 im Internet Archive)
  65. Faktenblatt – Transplantationsgesetz: Fragen und Antworten. (PDF) bag.admin.ch abgerufen am 4. Juni 2007; archiviert bei timetravel.mementoweb.org. Marco Andrea Frei: Die erweiterte Zustimmungslösung gemäss Art. 8 Transplantationsgesetz. Schulthess Verlag, Zürich 2012, ISBN 978-3-7255-6708-9.
  66. A. Kleindienst, W. F. Haupt, G. Hildebrandt: Brain Death and Organ Donation in Germany: Analysis of Procurement in a Neurosurgical Unit and Review of Press Reports. In: Acta Neurochirurgica. Band 141, Nr. 6, 15. Juni 1999, ISSN 0001-6268, S. 644, doi:10.1007/s007010050354.
  67. A. Kleindienst, W. F. Haupt, G. Hildebrandt: Brain Death and Organ Donation in Germany: Analysis of Procurement in a Neurosurgical Unit and Review of Press Reports. In: Acta Neurochirurgica. Band 141, Nr. 6, 15. Juni 1999, ISSN 0001-6268, S. 644, doi:10.1007/s007010050354.
  68. Türkiye Cumhuriyeti: Tarihi:29.05.1979 Sayısı:2238 R.G. Tarihi:03.06.1979 R.G. Sayısı:16655 Organ ve Doku Alınması, Saklanması ve Nakli Hakkında Kanun. 29. Mai 1979, abgerufen am 26. Juli 2012.
  69. Amanda M. Rosenblum, Lucy D. Horvat, Laura A. Siminoff, Versha Prakash, Janice Beitel, Amit X. Garg: The authority of next-of-kin in explicit and presumed consent systems for deceased organ donation: an analysis of 54 nations. In: Nephrology Dialysis Transplantation. Band 27, Nr. 6, 25. November 2011, ISSN 0931-0509, S. 2534, doi:10.1093/ndt/gfr619.
  70. A. Kleindienst, W. F. Haupt, G. Hildebrandt: Brain Death and Organ Donation in Germany: Analysis of Procurement in a Neurosurgical Unit and Review of Press Reports. In: Acta Neurochirurgica. Band 141, Nr. 6, 15. Juni 1999, ISSN 0001-6268, S. 644, doi:10.1007/s007010050354.
  71. @1@2Vorlage:Toter Link/www.ntf.com.mk (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven) ntf.com.mk
  72. @1@2Vorlage:Toter Link/www.pravda.gov.mk (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven) pravda.gov.mk
  73. Koninkrijk der Nederlanden: Besluit van 26 januari 1998, houdende inwerkingtreding van de Wet op de orgaandonatie. In: Staatsblad van het Koninkrijk der Nederlanden. Band 1998, Nr. 42 (officielebekendmakingen.nl [PDF; abgerufen am 27. Juli 2012]).
  74. a b c P. T. Нигматуллин, Н. В. Чернов: Правовые аспекты трансплантации тканей. In: Регенеративная Хирургия. Band 1, 2003, S. 2 (reg-surgery.ru [PDF; abgerufen am 20. Juni 2012]).
  75. Российская Федерация: Закон РФ от 22 декабря 1992 г. N 4180-I „О трансплантации органов и (или) тканей человека“ (с изменениями и дополнениями) (Memento vom 3. Dezember 2013 im Internet Archive) 2007.
  76. a b c d e f Martí Manyalich, Alessandro Nanni Costa, Gloria Paez: IRODaT 2008 International Donation and Transplantation Activity. In: Organs, Tissues & Cells. Band 12, Nr. 2, 2009, S. 85 (europeantransplantcoordinators.org [PDF]).
  77. a b Andriy Tkach: Dark Matter. In: The Ukrainian Week. 28. Oktober 2011, abgerufen am 22. Juni 2012.
  78. А. Шецко: Some legal issues of the transplantation in the Republic of Belarus, 2011. Abgerufen am 29. Juni 2012 (PDF, englisch).
  79. Transplant Procurement Management: IRODaT: Europe: Belarus. Abgerufen am 6. Juli 2012.
  80. a b c Fouad N. Boustany: Ethics and law in biomedicine and genetics an overview of national regulations in the Arab states. UNESCO Cairo Office, Kairo 2011, ISBN 978-92-3104211-9, Report of Mapping Bioethics Regulations in 17 States in the Arab Region, S. 43 f. (unesco.org [PDF]).
  81. a b République Algérienne: Loi n° 90-17 du 31 juillet 1990 modifiant et complétant la loi n° 85-05 du 16 février 1985 relative à la protection et à la romotion de la santé. In: Journal Officiel de la République Algérienne. Band 35, 15. August 1990, S. 971–973 (ostfriesisch, cnomedecins-dz.com [PDF; abgerufen am 28. Juni 2012]).
  82. a b c d e f g h i j Fouad N. Boustany: Ethics and law in biomedicine and genetics an overview of national regulations in the Arab states. UNESCO Cairo Office, Kairo 2011, ISBN 978-92-3104211-9, Report of Mapping Bioethics Regulations in 17 States in the Arab Region, S. 45 (unesco.org [PDF]).
  83. Ahmed Al Arrayed, Mohammed Al Tantawi, Emam Fareed, Faiza Haider, George Abouna: Renal Transplant is an Established and Successful Treatment for End-Stage renal Failure in Bahrain. In: Bahrain Medical Bulletin. Band 22, Nr. 2, 2000, S. 5 (bahrainmedicalbulletin.com [PDF]).
  84. a b c d e f Ariadna Sanz, Reginaldo C. Boni, Angelo Ghirardini, Alessandro Nanni Costa, Marti Manyalich: IRODaT: 2005 donation and transplantation preliminary figures. In: Organs, Tissues & Cells. Band 1, 2006, S. 10 (europeantransplantcoordinators.org [PDF]).
  85. a b c Fouad N. Boustany: Ethics and law in biomedicine and genetics an overview of national regulations in the Arab states. UNESCO Cairo Office, Kairo 2011, ISBN 978-92-3104211-9, Report of Mapping Bioethics Regulations in 17 States in the Arab Region, S. 41 f. (unesco.org [PDF]).
  86. Qatar Supreme Council Of Health: Important Issues on top of the 70th Conference of GCC Health Ministers Council. (Memento vom 21. Dezember 2012 im Webarchiv archive.is) 2010.
  87. a b Transplant Procurement Management: IRODaT: Asia: Qatar. Abgerufen am 27. Juni 2012.
  88. Lucy Diane Horvat, Salimah Z Shariff, Amit X Garg: Global trends in the rates of living kidney donation. In: Kidney International. Band 75, Nr. 10, 18. Februar 2009, ISSN 0085-2538, S. 1090.
  89. a b Fouad N. Boustany: Ethics and law in biomedicine and genetics an overview of national regulations in the Arab states. UNESCO Cairo Office, Kairo 2011, ISBN 978-92-3104211-9, Report of Mapping Bioethics Regulations in 17 States in the Arab Region, S. 48 (unesco.org [PDF]).
  90. Antoine Stephan: Organ and Tissue Donation: An Achievement to Be Proud Of. (Memento vom 16. Mai 2013 im Internet Archive) In: Human & Health. Band 15, April 2011, S. 11f.
  91. a b c Fouad N. Boustany: Ethics and law in biomedicine and genetics an overview of national regulations in the Arab states. UNESCO Cairo Office, Kairo 2011, ISBN 978-92-3104211-9, Report of Mapping Bioethics Regulations in 17 States in the Arab Region, S. 46 (unesco.org [PDF]).
  92. Fouad N. Boustany: Ethics and law in biomedicine and genetics an overview of national regulations in the Arab states. UNESCO Cairo Office, Kairo 2011, ISBN 978-92-3104211-9, Report of Mapping Bioethics Regulations in 17 States in the Arab Region, S. 44 f. (unesco.org [PDF]).
  93. a b c d e f g h i j k A. Bagheri: Organ Transplantation Laws in Asian Countries: A Comparative Study. In: Transplantation Proceedings. Band 37, Nr. 10, Dezember 2005, ISSN 0041-1345, S. 4160, doi:10.1016/j.transproceed.2005.11.016 (elsevier.com [abgerufen am 19. Juli 2012]).
  94. scot.org.sa (Memento vom 29. Mai 2012 im Internet Archive)
  95. Saudi Center for Organ Transplantation: Annual Report 2011. (Memento vom 3. Dezember 2013 im Internet Archive) Saudi Center for Organ Transplantation, Riad, S. 2, 62. (PDF in ZIP)
  96. Saudi Center for Organ Transplantation: Annual Report 2011. (Memento vom 3. Dezember 2013 im Internet Archive) Saudi Center for Organ Transplantation, Riad, S. 2, 80, 86. (PDF in ZIP)
  97. République Tunisienne: Loi n° 91-22 du 25 mars 1991 relative au prélèvement et à la greffe d’organes humains. In: Journal officiel de la République Tunisienne. Band 134, Nr. 22, 29. März 1991, S. 467 f. (org.tn [PDF; abgerufen am 5. Juli 2012]).
  98. Transplant Procurement Management: IRODaT: Asia: Bangladesh. Abgerufen am 6. Juli 2012.
  99. a b Transplant Procurement Management: IRODaT: Asia: Iran. Abgerufen am 6. Juli 2012.
  100. Frank van Gelder, Marti Manyalich, Alessandro Nanni Costa, Gloria Paez: 2009 International donation and transplantation activity. IRODaT preliminary data. In: Organs, Tissues & Cells. Band 13, Nr. 1, S. 6 (organsandtissues.net [abgerufen am 19. Juni 2012]).
  101. K. T. Woo: Social and cultural aspects of organ donation in Asia. In: Annals of the Academy of Medicine, Singapore. Band 21, Nr. 3, Mai 1992, ISSN 0304-4602, S. 421–427, PMID 1416796.
  102. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z aa ab ac ad ae af ag ah ai aj R. Mizraji, I. Alvarez, R.I. Palacios, C. Fajardo, C. Berrios, F. Morales, E. Luna, C. Milanés, M. Andrade, E. Duque, F. Giron, J. Alfonso, S. Herra, C. Soratti, R. Ibar, V.D. Garcia: Organ Donation in Latin America. In: Transplantation Proceedings. Band 39, Nr. 2, März 2007, ISSN 0041-1345, S. 334, doi:10.1016/j.transproceed.2007.01.017.
  103. a b c d e f g h i j k l m n o p q Conseil de l’Europe: International Data on Organ Donation and Transplantation Activity, Waiting List and Family Refusals. Year 2010. In: Rafael Matesanz (Hrsg.): Newsletter Transplant. Band 16, Nr. 1, 2011, ISSN 2171-4118, S. 37.
  104. a b J. Domínguez, J. L. Rojas: Presumed consent legislation failed to improve organ donation in Chile. In: Transplantation Proceedings. Band 45, Nr. 4, Mai 2013, ISSN 1873-2623, S. 1316–1317, doi:10.1016/j.transproceed.2013.01.008, PMID 23726561.
  105. Blanca Miranda: International Data on Organ Donation and Transplantation Activity, Waiting List and Family Refusals. Year 2005. In: Rafael Matesanz (Hrsg.): Newsletter Transplant. Band 11, Nr. 1, September 2006, S. 28 (coe.int [PDF]).
  106. Transplant Procurement Management: IRODaT: America: El Salvador. Abgerufen am 6. Juli 2012.
  107. a b c d e f g h i j k l m n o Conseil de l’Europe: International Data on Organ Donation and Transplantation Activity, Waiting List and Family Refusals. Year 2010. In: Rafael Matesanz (Hrsg.): Newsletter Transplant. Band 16, Nr. 1, 2011, ISSN 2171-4118, S. 38.
  108. a b Blanca Miranda: International Data on Organ Donation and Transplantation Activity, Waiting List and Family Refusals. Year 2005. In: Rafael Matesanz (Hrsg.): Newsletter Transplant. Band 11, Nr. 1, September 2006, S. 29 (coe.int [PDF]).
  109. a b Ana Cusumano, Guillermo Garcia Garcia, Carlota Gonzalez Bedat: The Latin American Dialysis and Transplant Registry: report 2006. In: Ethnicity & Disease. Band 19, 1 Suppl 1, 2009, ISSN 1049-510X, S. S1–S4, PMID 19484864.
  110. a b c Ronald W. Gimbel, Martin A Strosberg, Susan E Lehrman, Eugenijus Gefenas, Frank Taft: Presumed consent and other predictors of cadaveric organ donation in Europe. In: Progress in transplantation (Aliso Viejo, Calif.). Band 13, Nr. 1, März 2003, ISSN 1526-9248, S. 17–23, PMID 12688644.
  111. Zusammenfassung des Beitrags „Aspekte zu Crossover-Transplantationen“ (Medizinrecht 2006, 94 ff)
  112. Alexandra Hesse, Patricia Waage: Organspende und Transplantation in Deutschland. Jahresbericht 2011. (PDF) 2012, ISBN 978-3-936550-94-8, S. 14.
  113. Breite Mehrheit für Neuregelung: Bundestag beschließt Reform der Organspende (Memento vom 25. Mai 2012 im Internet Archive) bei tagesschau.de, 25. Mai 2012 (abgerufen am 26. Mai 2012).
  114. Organspende: Neues Transplantationsgesetz passiert Bundesrat bei Spiegel Online, 15. Juni 2012 (abgerufen am 15. Juni 2012).
  115. Bundesministerium für Gesundheit: Pressemitteilung am 25. Juli 2012. Abgerufen am 5. November 2012 (PDF; 46 kB).
  116. „Süddeutsche Zeitung: Artikelsammlung zum Organspendeskandal“ bei sueddeutsche.de (abgerufen am 11. Juli 2013)
  117. Nationaler Ethikrat: Die Zahl der Organspenden erhöhen – Zu einem drängenden Problem der Transplantationsmedizin in Deutschland. Stellungnahme. 24. April 2007 (online, PDF, 165 kB (PDF) ); Dokument abgerufen am 4. Juni 2007.
  118. J. Rey, V. Grass u. a.: Organspendebereitschaft in Deutschland. In: Deutsche Medizinische Wochenschrift. 137(3), 2012, S. 69–73.
  119. Robert-Koch-Institut: Organtransplantation und Organspende; Heft 17 der Reihe „Gesundheitsberichterstattung des Bundes“; Text Online
  120. a b Website der Deutschen Stiftung Organtransplantation, Unterseite Daten und Grafiken; Webseite abgerufen am 31. März 2009.
  121. Veronika Thomas: Eltern spenden Lunge für ihr Kind Aus der Stadt Hannover. In: Hannoversche Allgemeine. 10. September 2012, abgerufen am 11. September 2012.
  122. Steinmeiers Nierenspende ist geglückt. In: spiegel.de vom 25. August 2010.
  123. www.verfassungen.de Verordnung über die Durchführung von Organtransplantationen; Webseite abgerufen am 4. Juni 2007.
  124. § 4 Abs. 1 der Verordnung über die Durchführung von Organtransplantationen
  125. § 9 Abs. 1 der Verordnung über die Durchführung von Organtransplantationen
  126. BGBl. Nr. 273/1982.
  127. Webseite des ÖRD; Webseite abgerufen am 28. Oktober 2015.
  128. Paul Michielsen: Presumed consent to organ donation: 10 years’ experience in Belgium. In: Journal of the Royal Society of Medicine. Band 89, Nr. 12, Dezember 1996, ISSN 0141-0768, S. 663, PMID 9014874.
  129. P. Michielsen: Presumed consent to organ donation: 10 years’ experience in Belgium. In: Journal of the Royal Society of Medicine. Band 89, Nr. 12, Dezember 1996, ISSN 0141-0768, S. 665, PMID 9014874.
  130. a b c Lieve Gies: Celebrity Big Brother, Human Rights and Popular Culture. In: Entertainment and Sports Law Journal. Band 7, Nr. 1, April 2009, ISSN 1748-944X, S. 21 (warwick.ac.uk).
  131. Etiske Råd: Organdonation: etiske overvejelser og anbefalinger. Det Etiske Råd, Kopenhagen 2008, ISBN 978-87-91112-78-2, S. 34.
  132. Etiske Råd: Organdonation: etiske overvejelser og anbefalinger. Det Etiske Råd, Kopenhagen 2008, ISBN 978-87-91112-78-2, S. 61.
  133. Etiske Råd: Organdonation: etiske overvejelser og anbefalinger. Det Etiske Råd, Kopenhagen 2008, ISBN 978-87-91112-78-2, S. 53.
  134. Etiske Råd: Organdonation: etiske overvejelser og anbefalinger. Det Etiske Råd, Kopenhagen 2008, ISBN 978-87-91112-78-2, S. 49.
  135. a b Etiske Råd: Organdonation: etiske overvejelser og anbefalinger. Det Etiske Råd, Kopenhagen 2008, ISBN 978-87-91112-78-2, S. 71.
  136. Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven: @1@2Vorlage:Toter Link/www.bag.admin.chArtikel 119a der Bundesverfassung. Bundesamt für Gesundheit; abgerufen am 4. Juni 2007.
  137. Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven: @1@2Vorlage:Toter Link/www.bag.admin.chBundesamt für Gesundheit: Etappen der Teilrevision.
  138. Faktenblatt – Transplantationsgesetz: Fragen und Antworten. (PDF) bag.admin.ch abgerufen am 4. Juni 2007; archiviert bei timetravel.mementoweb.org. Marco Andrea Frei: Die erweiterte Zustimmungslösung gemäss Art. 8 Transplantationsgesetz. Schulthess Verlag, Zürich 2012, ISBN 978-3-7255-6708-9.
  139. Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven: @1@2Vorlage:Toter Link/www.bag.admin.chBundesamt für Gesundheit: Frühere Regelungen; abgerufen am 4. Juni 2007.
  140. a b A. García López, M. P. Gómez: Organizational Model for a National System of Donation and Transplantation from Deceased Donors in Nicaragua. In: Transplantation Proceedings. Band 43, Nr. 9, November 2011, ISSN 0041-1345, S. 3310–3311, doi:10.1016/j.transproceed.2011.09.087.
  141. a b A. Ríos, C. Conesa, P. Ramírez, J. Sánchez, E. Sánchez, F. Ramos, P. Parrilla: Information Requested About Organ Donation in Primary Health Care Centers. In: Transplantation Proceedings. Band 38, Nr. 8, Oktober 2006, S. 2367, doi:10.1016/j.transproceed.2006.08.046.
  142. Anzahl der postmortalen Organspender pro eine Million Einwohner in Europa 2011
  143. dondorganes.fr [archive]
  144. a b A. Bagheri: Organ Transplantation Laws in Asian Countries: A Comparative Study. In: Transplantation Proceedings. Band 37, Nr. 10, Dezember 2005, S. 4161, doi:10.1016/j.transproceed.2005.11.016.
  145. Vladimir Chadikovski, Aco Dimov, Mile Petrovski, Risto Simeonov, Branka Petrovska: Cadaver Transplantation in Balkans: Mission Possible? In: Macedonian Journal of Medical Sciences. Band 4, Nr. 4, 1. Dezember 2011, ISSN 1857-5749, S. 411, doi:10.3889/MJMS.1957-5773.2011.0196.
  146. Milivoje Vuković, Nebojša Moljević, Nenad Katanić, Dragan Krivokuća, Vesna Vuković, Zoran Milošević: Cadaveric organ transplantation and religion. In: Medicinski pregled. Band 63, Nr. 7-8, 2010, S. 577 (ceon.rs [PDF; abgerufen am 3. Juli 2012]).
  147. Р. Т. Нигматуллин, Н.В. Чернов: Правовые аспекты трансплантации тканей. In: Регенеративная Хирургия. Band 1, 2003, S. 1 (reg-surgery.ru [PDF; abgerufen am 20. Juni 2012]).
  148. OPTN-Daten, 9. Januar 2015.
  149. D. Orentlicher: Presumed Consent to Organ Donation: Its Rise and Fall in the United States. In: Rutgers Law Review. 61, 2, 1. Januar 2009, S. 295.
  150. a b c d Fouad N. Boustany: Ethics and law in biomedicine and genetics an overview of national regulations in the Arab states. UNESCO Cairo Office, Kairo 2011, ISBN 978-92-3104211-9, Report of Mapping Bioethics Regulations in 17 States in the Arab Region, S. 41 (unesco.org [PDF]).
  151. Egypte: vers une loi sur la greffe d’organe [archive].
  152. Hottman Salah: An Overview of Renal Replacement Therapy in Algeria. In: Saudi Journal of Kidney Diseases and Transplantation. Band 5, Nr. 2, 1994, S. 191 (sjkdt.org).
  153. a b c E. M. Si-ahmed: The First Two Cadaveric Renal Transplantations in Blida, Algeria. In: Transplantation Proceedings. Band 43, Nr. 9, November 2011, ISSN 0041-1345, S. 3431–3432, doi:10.1016/j.transproceed.2011.09.050.
  154. W. Faraj, H. Fakih, D. Mukherji, M. Khalife: Organ Donation After Cardiac Death in the Middle East. In: Transplantation Proceedings. Band 42, Nr. 3, April 2010, ISSN 0041-1345, S. 713, doi:10.1016/j.transproceed.2010.02.058.
  155. H. El-Shoubaki, A. Bener: Public knowledge and attitudes toward organ donation and transplantation: a cross-cultural study. In: Transplantation proceedings. Band 37, Nr. 5, Juni 2005, ISSN 0041-1345, S. 1996, doi:10.1016/j.transproceed.2005.03.014, PMID 15964321.
  156. Indian Transplant Registry: Objectives of the National Transplant Registry. Abgerufen am 21. Juli 2012.
  157. J. Lavee, T. Ashkenazi, G. Gurman, D. Steinberg: A new law for allocation of donor organs in Israel [archive]. In: Lancet. 375, 2010, S. 1131–1133.
  158. Mona Newsome Wicks: Brain Death and Transplantation: The Japanese. 25. April 2000, abgerufen am 17. April 2013.
  159. Gilles Campion: Pas d’espoir de greffe pour les enfants cardiaques au Japon. (Memento vom 3. Dezember 2013 im Internet Archive) In: Aujourd’hui le Japon. 12. Juni 2009-06-12.
  160. Anthony Rivière: Le don d’organes facilité au Japon. (Memento vom 24. April 2012 im Internet Archive) In: Aujourd’hui le Japon. 20. Juli 2010. (französisch)
  161. Anthony Rivière: Premier cas de don d’organes sous la nouvelle législation. (Memento vom 3. Dezember 2013 im Internet Archive) In: Aujourd’hui le Japon. 11. August 2010. (französisch)
  162. Rebecca Empson: Collaborators Collaborating: Counterparts in Anthropological Knowledge and International Research Relations. Hrsg.: Konrad Monica. Berghahn Books, New York 2012, ISBN 978-0-85745-480-5, Transacting Knowledge, Transplanting Organs: Collaborative Scientific Partnerships in Mongolia, S. 89.
  163. Benita S. Padilla: Regulated compensation for kidney donors in the Philippines. In: Current Opinion in Organ Transplantation. Band 14, Nr. 2, April 2009, ISSN 1087-2418, S. 121 (lww.com [abgerufen am 9. Juli 2012]).
  164. a b Benita S. Padilla: Regulated compensation for kidney donors in the Philippines. In: Current Opinion in Organ Transplantation. Band 14, Nr. 2, April 2009, ISSN 1087-2418, S. 121 f. (lww.com [abgerufen am 9. Juli 2012]).
  165. Arneh Babakhani, Stephen R. Guy, Edward M. Falta, Eric A. Elster, Tarun R. Jindal, Rahul M. Jindal: Surgeons bring RRT to patients in Guyana. In: Bulletin of the American College of Surgeons. 1. Juni 2013, abgerufen am 3. März 2015.
  166. Olumuyiwa O. Odusanya, Christopher O. Ladipo: Organ Donation: Knowledge, Attitudes, and Practice in Lagos, Nigeria. In: Artificial Organs. Band 30, Nr. 8, 2006, ISSN 1525-1594, S. 626, doi:10.1111/j.1525-1594.2006.00272.x.
  167. Olumuyiwa O. Odusanya, Christopher O. Ladipo: Organ Donation: Knowledge, Attitudes, and Practice in Lagos, Nigeria. In: Artificial Organs. Band 30, Nr. 8, 2006, ISSN 1525-1594, S. 626–629, doi:10.1111/j.1525-1594.2006.00272.x.
  168. H. S. Aghanwa, Akinsola, D. O. Akinola, R. O. A. Makanjuola: Attitudes toward kidney donation. In: Journal of the National Medical Association. Band 95, Nr. 8, August 2003, ISSN 0027-9684, S. 729, PMID 12934871.
  169. Die Unwörter von 1991 bis 1999. auf: unwortdesjahres.net
Gesundheitshinweis Dieser Artikel behandelt ein Gesundheitsthema. Er dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt keine Arztdiagnose. Bitte hierzu den Hinweis zu Gesundheitsthemen beachten!
Rechtshinweis Bitte den Hinweis zu Rechtsthemen beachten!