Verbandsgemeinde Kirchberg (Hunsrück)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen von Verbandsgemeinde Kirchberg (Hunsrück)
Verbandsgemeinde Kirchberg (Hunsrück)
Deutschlandkarte, Position von Verbandsgemeinde Kirchberg (Hunsrück) hervorgehoben

Koordinaten: 49° 57′ N, 7° 24′ O

Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Rhein-Hunsrück-Kreis
Fläche: 227,89 km2
Einwohner: 19.782 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 87 Einwohner je km2
Kfz-Kennzeichen: SIM, GOA
Verbandsschlüssel: 07 1 40 5004
Verbandsgliederung: 40 Gemeinden
Adresse der
Verbandsverwaltung:
Marktplatz 5
55481 Kirchberg
Website: www.kirchberg-hunsrueck.de
Bürgermeister: Harald Rosenbaum (CDU)
Lage von Verbandsgemeinde Kirchberg (Hunsrück) im Rhein-Hunsrück-Kreis
BoppardBadenhardBeulichBickenbach (Hunsrück)BirkheimDörthEmmelshausenGondershausenHalsenbachHausbayHungenrothKarbach (Hunsrück)KratzenburgLeiningen (Hunsrück)LingerhahnMaisbornMermuthMorshausenMühlpfadNey (Hunsrück)NiedertNorathPfalzfeldSchwall (Rhein-Hunsrück-Kreis)ThörlingenUtzenhainAlterkülzBell (Hunsrück)BeltheimBraunshornBuch (Hunsrück)DommershausenGödenrothHasselbach (Hunsrück)HollnichKastellaunKorweilerLahrMastershausenMichelbach (Hunsrück)MörsdorfRoth (Rhein-Hunsrück-Kreis)SpesenrothUhlerZilshausenBärenbach (Hunsrück)BelgBüchenbeurenDickenschiedDill (Gemeinde)DillendorfGehlweilerGemünden (Hunsrück)Hahn (Hunsrück)Hecken (Hunsrück)HeinzenbachHenau (Hunsrück)Hirschfeld (Hunsrück)Kappel (Hunsrück)Kirchberg (Hunsrück)KludenbachLaufersweilerLautzenhausenLindenschiedMaitzbornMetzenhausenNieder KostenzNiedersohrenNiederweiler (Hunsrück)Ober KostenzRaversbeurenReckershausenRödelhausenRödern (Hunsrück)Rohrbach (Hunsrück)SchlierschiedSchwarzenSohrenSohrschiedTodenrothUnzenbergWahlenauWomrathWoppenrothWürrichArgenthalBenzweilerDichtelbachEllern (Hunsrück)Erbach (Hunsrück)KisselbachLiebshausenMörschbachRiesweilerRheinböllenSchnorbachSteinbach (Hunsrück)DamscheidLaudertNiederburgOberweselPerscheidSankt GoarUrbar (Rhein-Hunsrück-Kreis)WiebelsheimBubachRiegenrothLaubach (Hunsrück)Horn (Hunsrück)KlosterkumbdBudenbachBergenhausenRayerschiedWahlbach (Hunsrück)AltweidelbachPleizenhausenMutterschiedNiederkumbdSimmern/HunsrückNeuerkirchWüschheim (Hunsrück)Reich (Hunsrück)BiebernKülz (Hunsrück)KümbdchenKeidelheimFronhofenHolzbachNannhausenTiefenbach (Hunsrück)OhlweilerSargenrothSchönborn (Hunsrück)OppertshausenBelgweilerRavengiersburgMengerschiedHessenLandkreis Mainz-BingenLandkreis Mainz-BingenLandkreis Bad KreuznachLandkreis BirkenfeldLandkreis Bernkastel-WittlichRhein-Lahn-KreisLandkreis Mayen-KoblenzLandkreis Cochem-ZellKarte
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Die Verbandsgemeinde Kirchberg (Hunsrück) ist eine Verwaltungseinheit in der Rechtsform einer Gebietskörperschaft im Rhein-Hunsrück-Kreis in Rheinland-Pfalz. Der Verbandsgemeinde gehören die Stadt Kirchberg (Hunsrück) sowie 39 selbständige Ortsgemeinden an, der Verwaltungssitz ist in der namensgebenden Stadt Kirchberg (Hunsrück). Die Verbandsgemeinde entstand im Jahre 1970 im Rahmen einer Verwaltungs- und Gebietsreform.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der mittels verschiedener Methoden des Landesamtes für Vermessung und Geobasisinformation Rheinland-Pfalz bestimmte geographische Mittelpunkt von Rheinland-Pfalz liegt bei Bärenbach (Hunsrück) im Gebiet der Verbandsgemeinde.

Verbandsangehörige Gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsgemeinde, Stadt Fläche (km²) Einwohner
Bärenbach 4,83 454
Belg 4,79 122
Büchenbeuren 6,00 1.740
Dickenschied 5,86 695
Dill 5,55 208
Dillendorf 6,50 573
Gehlweiler 4,50 219
Gemünden 10,67 1.279
Hahn 5,29 186
Hecken 3,89 109
Heinzenbach 3,42 417
Henau 6,70 143
Hirschfeld 5,09 278
Kappel 12,41 457
Kirchberg (Hunsrück), Stadt 18,05 3.993
Kludenbach 2,88 107
Laufersweiler 6,79 835
Lautzenhausen 4,95 380
Lindenschied 3,17 191
Maitzborn 3,15 108
Metzenhausen 3,10 109
Nieder Kostenz 4,12 184
Niedersohren 3,90 448
Niederweiler 4,81 397
Ober Kostenz 5,84 230
Raversbeuren 5,14 126
Reckershausen 8,18 363
Rödelhausen 2,56 121
Rödern 2,72 196
Rohrbach 3,77 176
Schlierschied 8,60 175
Schwarzen 3,88 138
Sohren 9,42 3.220
Sohrschied 4,46 114
Todenroth 1,56 81
Unzenberg 5,50 414
Wahlenau 4,46 200
Womrath 8,39 189
Woppenroth 8,67 243
Würrich 4,33 164
Verbandsgemeinde Kirchberg (Hunsrück) 227.88 19.782

(Einwohner am 31. Dezember 2018)[1]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Entwicklung der Einwohnerzahl bezogen auf das heutige Gebiet der Verbandsgemeinde Kirchberg (Hunsrück); die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2][1]

Jahr Einwohner
1815 12.100
1835 14.500
1871 13.419
1905 12.985
1939 14.599
1950 15.022
Jahr Einwohner
1961 15.842
1970 16.099
1987 15.587
1997 20.700
2005 20.622
2018 19.782

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verbandsgemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verbandsgemeinderat Kirchberg (Hunsrück) besteht aus 32 ehrenamtlichen Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 26. Mai 2019 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem hauptamtlichen Bürgermeister als Vorsitzendem. Bis 2014 gehörten dem Verbandsgemeinderat 36 Ratsmitglieder an.

Die Sitzverteilung im Verbandsgemeinderat:[3]

Wahl SPD CDU FDP GRÜNE FWG Gesamt
2019 7 10 5 2 8 32 Sitze
2014 9 12 3 2 6 32 Sitze
2009 11 12 6 2 5 36 Sitze
2004 10 14 5 1 6 36 Sitze
  • FWG = Freie Wählergruppe Verbandsgemeinde Kirchberg e. V.

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptamtlicher Bürgermeister der Verbandsgemeinde Kirchberg ist Harald Rosenbaum (CDU). Bei der Direktwahl am 28. September 2014 wurde er mit einem Stimmenanteil von 82,47 % in seinem Amt bestätigt.[4]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen von Verbandsgemeinde Kirchberg
Blasonierung: „Unter schwarzem Schildhaupt, darin eine goldene, mit blauen und roten Steinen belegte Krone, Schild gespalten, vorne silber-rotes Schach, hinten gold-blaues Schach; belegt in der Mitte mit schwarzem Würfel, darin eine silberne Gewandschließe (Schnalle). Das Schildbord ist von Gold und Blau geviert.“[5]
Wappenbegründung: Das Wappen ist nach den ehemaligen Amtswappen Kirchberg, Gemünden und Büchenbeuren gestaltet.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das wichtigste Wirtschaftsunternehmen ist der Flughafen Frankfurt-Hahn. Kleine und mittlere Industriebetriebe gibt es in den Industrie- und Gewerbegebieten am Hahn, in Sohren und in Kirchberg sowie Handwerksbetriebe in allen Branchen, insbesondere im Bau- und Bauausbaugewerbe.

Die Verbandsgemeinde wird verkehrsmäßig erschlossen von den Bundesstraßen B 50, B 327 (Hunsrückhöhenstraße) und der B 421. Zwischen den Gemeinden Hahn und Lautzenhausen liegt der Flughafen Frankfurt-Hahn. Durch die Verbandsgemeinde verläuft die mittlerweile stillgelegte Hunsrückquerbahn LangenlonsheimHermeskeil.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Carla Regge: Chronik der Verbandsgemeinde Kirchberg im Hunsrück. 1789–1983. Hrsg.: Verbandsgemeindeverwaltung Kirchberg/Hunsrück. Charivari, Idar-Oberstein 1983, ISBN 3-921692-10-5.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2018, Gemeindeebene (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Der Landeswahlleiter RLP: Verbandsgemeinderatswahlen 2019. Abgerufen am 11. August 2019.
  4. Rhein-Hunsrück-Zeitung: Rosenbaum bleibt Bürgermeister in VG Kirchberg. 29. September 2014, abgerufen am 30. November 2019.
  5. Verbandsgemeinde Kirchberg: Wappenbeschreibung und -begründung. Website der Verbandsgemeinde Kirchberg, abgerufen am 13. Januar 2018.