Verbandsgemeinde Kirchberg (Hunsrück)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen von Verbandsgemeinde Kirchberg (Hunsrück)
Verbandsgemeinde Kirchberg (Hunsrück)
Deutschlandkarte, Position von Verbandsgemeinde Kirchberg (Hunsrück) hervorgehoben
Koordinaten: 49° 57′ N, 7° 24′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Rhein-Hunsrück-Kreis
Fläche: 227,88 km²
Einwohner: 19.796 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 87 Einwohner je km²
Verbandsschlüssel: 07 1 40 5004
Verbandsgliederung: 40 Gemeinden
Adresse der
Verbandsverwaltung:
Marktplatz 5
55481 Kirchberg
Webpräsenz: www.kirchberg-hunsrueck.de
Bürgermeister: Harald Rosenbaum (CDU)
Lage von Verbandsgemeinde Kirchberg (Hunsrück) im Rhein-Hunsrück-Kreis
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Die Verbandsgemeinde Kirchberg (Hunsrück) ist eine Verwaltungseinheit in der Rechtsform einer Gebietskörperschaft im Rhein-Hunsrück-Kreis in Rheinland-Pfalz. Der Verbandsgemeinde gehören die Stadt Kirchberg (Hunsrück) sowie 39 selbständige Ortsgemeinden an, der Verwaltungssitz ist in der namensgebenden Stadt Kirchberg (Hunsrück). Die Verbandsgemeinde entstand im Jahre 1970 im Rahmen einer Verwaltungs- und Gebietsreform.

Verbandsangehörige Gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsgemeinde, Stadt Fläche (km²) Einwohner
Bärenbach 4,83 440
Belg 4,79 133
Büchenbeuren 6,00 1.730
Dickenschied 5,86 704
Dill 5,55 195
Dillendorf 6,50 590
Gehlweiler 4,50 236
Gemünden 10,67 1.260
Hahn 5,29 188
Hecken 3,89 115
Heinzenbach 3,42 428
Henau 6,70 143
Hirschfeld 5,09 286
Kappel 12,41 478
Kirchberg (Hunsrück), Stadt 18,05 3.891
Kludenbach 2,88 96
Laufersweiler 6,79 839
Lautzenhausen 4,95 365
Lindenschied 3,17 202
Maitzborn 3,15 115
Metzenhausen 3,10 111
Nieder Kostenz 4,12 180
Niedersohren 3,90 457
Niederweiler 4,81 393
Ober Kostenz 5,84 252
Raversbeuren 5,14 122
Reckershausen 8,18 357
Rödelhausen 2,56 143
Rödern 2,72 198
Rohrbach 3,77 184
Schlierschied 8,60 184
Schwarzen 3,88 129
Sohren 9,42 3.260
Sohrschied 4,46 107
Todenroth 1,56 85
Unzenberg 5,50 413
Wahlenau 4,46 188
Womrath 8,39 193
Woppenroth 8,67 252
Würrich 4,33 154
Verbandsgemeinde Kirchberg (Hunsrück) 227.88 19.796

(Einwohner am 31. Dezember 2015)[1]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Entwicklung der Einwohnerzahl bezogen auf das heutige Gebiet der Verbandsgemeinde Kirchberg (Hunsrück); die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2][1]

Jahr Einwohner
1815 12.100
1835 14.500
1871 13.419
1905 12.985
1939 14.599
1950 15.022
Jahr Einwohner
1961 15.842
1970 16.099
1987 15.587
1997 20.700
2005 20.622
2015 19.796

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verbandsgemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verbandsgemeinderat Kirchberg (Hunsrück) besteht aus 32 ehrenamtlichen Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem hauptamtlichen Bürgermeister als Vorsitzenden. Bis 2014 gehörten dem Verbandsgemeinderat 36 Ratsmitglieder an.

Die Sitzverteilung im Verbandsgemeinderat:[3]

Wahl SPD CDU GRÜNE FDP FWG Gesamt
2014 9 12 2 3 6 32 Sitze
2009 11 12 2 6 5 36 Sitze
2004 10 14 1 5 6 36 Sitze
  • FWG = Freie Wählergruppe Verbandsgemeinde Kirchberg e.V.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Blasonierung lautet: „Unter schwarzem Schildhaupt, darin eine goldene, mit blauen und roten Steinen belegte Krone, Schild gespalten, vorne silber-rotes Schach, hinten gold-blaues Schach; belegt in der Mitte mit schwarzem Würfel, darin eine silberne Gewandschließe (Schnalle). Das Schildbord ist von Gold und Blau geviert.“

Das Wappen ist nach den ehemaligen Amtswappen Kirchberg, Gemünden und Büchenbeuren gestaltet.[4]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das wichtigste Wirtschaftsunternehmen ist der Flughafen Frankfurt-Hahn. Kleine und mittlere Industriebetriebe gibt es in den Industrie- und Gewerbegebieten am Hahn, in Sohren und in Kirchberg sowie Handwerksbetriebe in allen Branchen, insbesondere im Bau- und Bauausbaugewerbe.

Die Verbandsgemeinde wird verkehrsmäßig erschlossen von den Bundesstraßen B 50, B 327 (Hunsrückhöhenstraße) und der B 421. Zwischen den Gemeinden Hahn und Lautzenhausen liegt der Flughafen Frankfurt-Hahn.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Carla Regge: Chronik der Verbandsgemeinde Kirchberg im Hunsrück. 1789–1983; hrsg. von der Verbandsgemeindeverwaltung Kirchberg (Hunsrück); Idar-Oberstein: Charivari, 1983; ISBN 3-921692-10-5

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Verbandsgemeinderatswahlen
  4. Wappenbeschreibung auf www.kirchberg-hunsrueck.de