Verbandsgemeinde Kirchberg (Hunsrück)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen von Verbandsgemeinde Kirchberg (Hunsrück)
Verbandsgemeinde Kirchberg (Hunsrück)
Deutschlandkarte, Position von Verbandsgemeinde Kirchberg (Hunsrück) hervorgehoben
49.9429877.406287Koordinaten: 49° 57′ N, 7° 24′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Rhein-Hunsrück-Kreis
Fläche: 227,88 km²
Einwohner: 19.755 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 87 Einwohner je km²
Verbandsschlüssel: 07 1 40 5004
Verbandsgliederung: 40 Gemeinden
Adresse der
Verbandsverwaltung:
Marktplatz 5
55481 Kirchberg
Webpräsenz: www.kirchberg-hunsrueck.de
Bürgermeister: Harald Rosenbaum (CDU)
Lage von Verbandsgemeinde Kirchberg (Hunsrück) im Rhein-Hunsrück-Kreis
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Die Verbandsgemeinde Kirchberg (Hunsrück) ist eine Verwaltungseinheit in der Rechtsform einer Gebietskörperschaft im Rhein-Hunsrück-Kreis in Rheinland-Pfalz. Der Verbandsgemeinde gehören die Stadt Kirchberg (Hunsrück) sowie 39 selbständige Ortsgemeinden an, der Verwaltungssitz ist in der namensgebenden Stadt Kirchberg (Hunsrück). Die Verbandsgemeinde entstand im Jahre 1970 im Rahmen einer Verwaltungs- und Gebietsreform.

Verbandsangehörige Gemeinden[Bearbeiten]

Ortsgemeinde, Stadt Fläche (km²) Einwohner
Bärenbach 4,83 437
Belg 4,79 141
Büchenbeuren 6,00 1.712
Dickenschied 5,86 713
Dill 5,55 199
Dillendorf 6,50 600
Gehlweiler 4,50 243
Gemünden 10,67 1.255
Hahn 5,29 185
Hecken 3,89 116
Heinzenbach 3,42 432
Henau 6,70 146
Hirschfeld 5,09 297
Kappel 12,41 475
Kirchberg (Hunsrück), Stadt 18,05 3.834
Kludenbach 2,88 95
Laufersweiler 6,79 836
Lautzenhausen 4,95 367
Lindenschied 3,17 210
Maitzborn 3,15 111
Metzenhausen 3,10 117
Nieder Kostenz 4,12 188
Niedersohren 3,90 455
Niederweiler 4,81 387
Ober Kostenz 5,84 257
Raversbeuren 5,14 127
Reckershausen 8,18 365
Rödelhausen 2,56 142
Rödern 2,72 193
Rohrbach 3,77 172
Schlierschied 8,60 185
Schwarzen 3,88 135
Sohren 9,42 3.223
Sohrschied 4,46 101
Todenroth 1,56 90
Unzenberg 5,50 417
Wahlenau 4,46 204
Womrath 8,39 194
Woppenroth 8,67 247
Würrich 4,33 152
Verbandsgemeinde Kirchberg (Hunsrück) 227.88 19.755

(Einwohner am 31. Dezember 2014)[1]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Die Entwicklung der Einwohnerzahl bezogen auf das heutige Gebiet der Verbandsgemeinde Kirchberg (Hunsrück); die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2][1]

Jahr Einwohner
1815 12.100
1835 14.500
1871 13.419
1905 12.985
1939 14.599
1950 15.022
Jahr Einwohner
1961 15.842
1970 16.099
1987 15.587
1997 20.700
2005 20.622
2014 19.755

Politik[Bearbeiten]

Verbandsgemeinderat[Bearbeiten]

Der Verbandsgemeinderat Kirchberg (Hunsrück) besteht aus 32 ehrenamtlichen Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem hauptamtlichen Bürgermeister als Vorsitzenden. Bis 2014 gehörten dem Verbandsgemeinderat 36 Ratsmitglieder an.

Die Sitzverteilung im Verbandsgemeinderat:[3]

Wahl SPD CDU GRÜNE FDP FWG Gesamt
2014 9 12 2 3 6 32 Sitze
2009 11 12 2 6 5 36 Sitze
2004 10 14 1 5 6 36 Sitze
  • FWG = Freie Wählergruppe Verbandsgemeinde Kirchberg e.V.

Wappen[Bearbeiten]

Die Blasonierung lautet: „Unter schwarzem Schildhaupt, darin eine goldene, mit blauen und roten Steinen belegte Krone, Schild gespalten, vorne silber-rotes Schach, hinten gold-blaues Schach; belegt in der Mitte mit schwarzem Würfel, darin eine silberne Gewandschließe (Schnalle). Das Schildbord ist von Gold und Blau geviert.“

Das Wappen ist nach den ehemaligen Amtswappen Kirchberg, Gemünden und Büchenbeuren gestaltet.[4]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Das wichtigste Wirtschaftsunternehmen ist der Flughafen Frankfurt-Hahn. Kleine und mittlere Industriebetriebe gibt es in den Industrie- und Gewerbegebieten am Hahn, in Sohren und in Kirchberg sowie Handwerksbetriebe in allen Branchen, insbesondere im Bau- und Bauausbaugewerbe.

Die Verbandsgemeinde wird verkehrsmäßig erschlossen von den Bundesstraßen B 50, B 327 (Hunsrückhöhenstraße) und der B 421. Zwischen den Gemeinden Hahn und Lautzenhausen liegt der Flughafen Frankfurt-Hahn.

Literatur[Bearbeiten]

  • Carla Regge: Chronik der Verbandsgemeinde Kirchberg im Hunsrück. 1789–1983; hrsg. von der Verbandsgemeindeverwaltung Kirchberg (Hunsrück); Idar-Oberstein: Charivari, 1983; ISBN 3-921692-10-5

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Verbandsgemeinderatswahlen
  4. Wappenbeschreibung auf www.kirchberg-hunsrueck.de