Maitzborn

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Maitzborn
Maitzborn
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Maitzborn hervorgehoben
Koordinaten: 49° 56′ N, 7° 26′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Rhein-Hunsrück-Kreis
Verbandsgemeinde: Kirchberg (Hunsrück)
Höhe: 387 m ü. NHN
Fläche: 3,15 km2
Einwohner: 113 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 36 Einwohner je km2
Postleitzahl: 55481
Vorwahl: 06763
Kfz-Kennzeichen: SIM, GOA
Gemeindeschlüssel: 07 1 40 090
Adresse der Verbandsverwaltung: Marktplatz 5
55481 Kirchberg (Hunsrück)
Webpräsenz: kirchberg-hunsrueck.de
Ortsbürgermeister: Karl-Heinz Dreher
Lage der Ortsgemeinde Maitzborn im Rhein-Hunsrück-Kreis
BoppardBadenhardBeulichBickenbach (Hunsrück)BirkheimDörthEmmelshausenGondershausenHalsenbachHausbayHungenrothKarbach (Hunsrück)KratzenburgLeiningen (Hunsrück)LingerhahnMaisbornMermuthMorshausenMühlpfadNey (Hunsrück)NiedertNorathPfalzfeldSchwall (Rhein-Hunsrück-Kreis)ThörlingenUtzenhainAlterkülzBell (Hunsrück)BeltheimBraunshornBuch (Hunsrück)DommershausenGödenrothHasselbach (Hunsrück)HollnichKastellaunKorweilerLahrMastershausenMichelbach (Hunsrück)MörsdorfRoth (Rhein-Hunsrück-Kreis)SpesenrothUhlerZilshausenBärenbach (Hunsrück)BelgBüchenbeurenDickenschiedDill (Gemeinde)DillendorfGehlweilerGemünden (Hunsrück)Hahn (Hunsrück)Hecken (Hunsrück)HeinzenbachHenau (Hunsrück)Hirschfeld (Hunsrück)Kappel (Hunsrück)Kirchberg (Hunsrück)KludenbachLaufersweilerLautzenhausenLindenschiedMaitzbornMetzenhausenNieder KostenzNiedersohrenNiederweiler (Hunsrück)Ober KostenzRaversbeurenReckershausenRödelhausenRödern (Hunsrück)Rohrbach (Hunsrück)SchlierschiedSchwarzenSohrenSohrschiedTodenrothUnzenbergWahlenauWomrathWoppenrothWürrichArgenthalBenzweilerDichtelbachEllern (Hunsrück)Erbach (Hunsrück)KisselbachLiebshausenMörschbachRiesweilerRheinböllenSchnorbachSteinbach (Hunsrück)DamscheidLaudertNiederburgOberweselPerscheidSankt GoarUrbar (Rhein-Hunsrück-Kreis)WiebelsheimBubachRiegenrothLaubach (Hunsrück)Horn (Hunsrück)KlosterkumbdBudenbachBergenhausenRayerschiedWahlbach (Hunsrück)AltweidelbachPleizenhausenMutterschiedNiederkumbdSimmern/HunsrückNeuerkirchWüschheim (Hunsrück)Reich (Hunsrück)BiebernKülz (Hunsrück)KümbdchenKeidelheimFronhofenHolzbachNannhausenTiefenbach (Hunsrück)OhlweilerSargenrothSchönborn (Hunsrück)OppertshausenBelgweilerRavengiersburgMengerschiedHessenLandkreis Mainz-BingenLandkreis Mainz-BingenLandkreis Bad KreuznachLandkreis BirkenfeldLandkreis Bernkastel-WittlichRhein-Lahn-KreisLandkreis Mayen-KoblenzLandkreis Cochem-ZellKarte
Über dieses Bild
Maitzborn aus südlicher Sicht
Gemeindehaus im Dorfzentrum

Maitzborn ist eine Ortsgemeinde im Rhein-Hunsrück-Kreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Kirchberg (Hunsrück) an.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Maitzborn liegt zentral im Hunsrück, nahe der Stadt Kirchberg. Östlich vom Dorf liegt das Kauerbachtal, westlich vom Dorf die Bundesstraße 421.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Maitzborn wurde vermutlich in fränkischer Zeit besiedelt. Die erste urkundliche Erwähnung findet sich im Sponheimischen Gefälleregister und datiert aus dem Jahr 1304. Mit der Besetzung des linken Rheinufers 1794 durch französische Revolutionstruppen wurde der Ort französisch, 1815 wurde er auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeordnet. Seit 1946 ist der Ort Teil des neu gegründeten Landes Rheinland-Pfalz.

In Maitzborn, dessen Name auf eine Opferquelle verweisen könnte, wurden mehr als 40 Grabhügel gefunden. Sie befinden sich im östlichen Bereich der Ortsgemarkung.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Maitzborn besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[2]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen von Maitzborn
Blasonierung: „Unter in zwei Reihen von Blau und Gold geschachtem Schildhaupt in Gold schrägrechts ein rote Leiste, begleitet oben von einer roten Garbe, unten von einem roten Brunnen.“[3]
Wappenbegründung: Das Schach in Blau und Gold im Schildhaupt erinnert an die Zugehörigkeit des Ortes zur vorderen Grafschaft Sponheim. Vom 15. Jahrhundert bis 1708 bestand eine gemeinsame kurpfälzische, herzoglich pfalz-simmersche und markgräfliche badische Verwaltung. Rot und Gold im Wappen verweisen auf das markgräflich badische Wappen. Die Zugehörigkeit zu Baden bestand von 1708 bis 1794.

Der Brunnen steht für die einst in der Gemeinde vorhandenen Hofbrunnen, die den Ortsnamen mitprägten. Die Getreidegarbe steht als Symbol für den wichtigen landwirtschaftlichen Berufsstand der Gemeinde.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Maitzborn – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2016 (Hilfe dazu).
  2. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  3. Wappenbeschreibung Maitzborn