Todenroth

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Todenroth
Todenroth
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Todenroth hervorgehoben
Koordinaten: 49° 59′ N, 7° 21′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Rhein-Hunsrück-Kreis
Verbandsgemeinde: Kirchberg (Hunsrück)
Höhe: 390 m ü. NHN
Fläche: 1,56 km²
Einwohner: 90 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 58 Einwohner je km²
Postleitzahl: 55481
Vorwahl: 06763
Kfz-Kennzeichen: SIM, GOA
Gemeindeschlüssel: 07 1 40 151
Adresse der Verbandsverwaltung: Marktplatz 5
55481 Kirchberg (Hunsrück)
Webpräsenz: www.ortsgemeinde-todenroth.de
Ortsbürgermeister: Carsten Neuls
Lage der Ortsgemeinde Todenroth im Rhein-Hunsrück-Kreis
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Über dieses Bild

Todenroth ist eine Ortsgemeinde im Rhein-Hunsrück-Kreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Kirchberg (Hunsrück) an.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Todenroth liegt am Oberlauf des Kyrbachs auf der zentralen Hunsrück-Hochfläche. Die landwirtschaftlich geprägte Gemeinde hat eine Fläche von 1,56 km², davon sind 0,36 km² Wald.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Urkundlich wurde das Dorf 1310 im sponheimischen Gefälleregister erstmals erwähnt. Mit der Besetzung des linken Rheinufers 1794 durch französische Revolutionstruppen wurde der Ort französisch, 1815 wurde er auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeordnet. Die Evangelische Kirche, eine neugotische Saalkirche, wurde 1894 errichtet. Seit 1946 ist der Ort Teil des Landes Rheinland-Pfalz.

Religionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Evangelische Kirchengemeinde Todenroth, zu der auch Kludenbach und Metzenhausen gehörten, fusionierte 1978 mit der Evangelischen Kirchengemeinde Ober Kostenz.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Todenroth besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[2]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: „In Blau eine eingeschweifte goldene Spitze, darin drei schwarze Mühlräder 1:2. Vorn eine goldene Kirche. Hinten drei goldene Ähren.“

Die Farben Blau und Gold verweisen auf die ehemalige Zugehörigkeit zur vorderen Grafschaft Sponheim. Die Kirche nimmt Bezug auf das den Ort überragende Gotteshaus. Die Ähren symbolisieren den ehemals landwirtschaftlichen Charakter der Gemeinde und die drei Mühlräder erinnern an die drei Mühlen des Ortes im Kyrbachtal.

Das Wappen wurde am 15. Januar 1993 von der Kreisverwaltung des Rhein-Hunsrück-Kreises genehmigt.[3]

Ansichten von Todenroth[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Etwa zwei Kilometer nördlich von Todenroth verläuft die Bundesstraße 327, zwei Kilometer östlich die Bundesstraße 421.

Todenroth liegt im Verkehrsverbund Rhein-Mosel. Die Rheinhunsrückbus-Linie 633 bietet an Schultagen eine Verbindung in die nächste Stadt, Kirchberg (Hunsrück). Die nächste Bahnhöfe sind Bullay an der Bahnstrecke Trier–Koblenz (25 Kilometer entfernt), Emmelshausen an der Bahnstrecke Boppard–Emmelshausen (28 Kilometer) und Kirn an der Bahnstrecke Saarbrücken–Mainz (30 Kilometer).

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).
  2. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  3. Wappenbeschreibung Todenroth