Dillendorf

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Ein Ortsteil von Bonndorf im Schwarzwald heißt auch Dillendorf (Bonndorf im Schwarzwald)
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Dillendorf
Dillendorf
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Dillendorf hervorgehoben
Koordinaten: 49° 56′ N, 7° 23′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Rhein-Hunsrück-Kreis
Verbandsgemeinde: Kirchberg (Hunsrück)
Höhe: 416 m ü. NHN
Fläche: 6,5 km2
Einwohner: 590 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 91 Einwohner je km2
Postleitzahl: 55481
Vorwahl: 06763
Kfz-Kennzeichen: SIM, GOA
Gemeindeschlüssel: 07 1 40 030
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Marktplatz 5
55481 Kirchberg (Hunsrück)
Webpräsenz: www.dillendorf.de
Ortsbürgermeisterin: Renate Paschke
Lage der Ortsgemeinde Dillendorf im Rhein-Hunsrück-Kreis
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Über dieses Bild

Dillendorf ist eine Ortsgemeinde im Rhein-Hunsrück-Kreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Kirchberg (Hunsrück) an.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dillendorf im Kyrbachtal

Der Ort liegt im Kyrbachtal, zentral im Hunsrück, auf einer mittleren Höhe von 340 m NN. Die historische Ausoniusstraße verläuft durch Dillendorf.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Ortsgemeinde gehören die Ortsteile Liederbach und Dillendorf sowie die Wohnplätze Forsthaus Brauschied und Weißensteiner Hof.[2]

Nachbarorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Niedersohren Nieder Kostenz und Ober Kostenz
Dill Nachbargemeinden Kirchberg
Sohrschied Lindenschied Hecken

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte am 19. September 1338 durch eine Lehnsurkunde des Grafen von Sponheim-Starkenburg und seiner Frau Mechthild dem Erzbischof Balduin von Trier für erwiesenes Wohlwollen. 1434 wird Dillendorf in einer Bestätigungsurkunde der Markgrafen von Baden und Veldenz als Grafen von Sponheim über ihre trierischen Lehen erneut genannt. Mit der Besetzung des Linken Rheinufers 1794 durch französische Revolutionstruppen wurde der Ort französisch, 1815 wurde er auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeordnet. Seit 1946 ist der Ort Teil des Landes Rheinland-Pfalz.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Dillendorf besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und der ehrenamtlichen Ortsbürgermeisterin als Vorsitzende. Die zwölf Sitze im Gemeinderat verteilen sich auf zwei Wählergruppen.[3]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „Durch grünen Wellenschrägbalken geteilt; oben von Gold und Blau geschacht, unten von Silber und Rot geschacht“.

Die beiden geschachteten Felder Gold-Blau und Silber-Rot stellen die Wappen der vorderen und der hinteren Grafschaft Sponheim dar, zu deren Herrschaft die Gemeinde Dillendorf ehemals gehörte.

Die Grenze der beiden  Territorien bildete der durch den Ort fließende Kyrbach, der deshalb das Wappen schräg teilt.[4]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Sabine Bollhorst: Dillendorf im Hunsrück. Geschichte und Alltag; Dillendorf 2001 (Ortschronik)

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Dillendorf – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile 2010, Seite 37 (PDF; 2,3 MB)
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  4. Verbandsgemeinde Kirchberg im Hunsrück