Volkmar Vogel

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Volkmar Vogel MdB (2013)

Volkmar Uwe Vogel (* 18. Januar 1959 in Gera) ist ein deutscher Politiker (CDU).

Leben und Beruf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1975 bis 1978 machte Vogel eine Berufsausbildung mit Abitur zum Facharbeiter für Zerspanungstechnik bei Carl Zeiss Jena und war von 1980 bis 1986 als Dreher und Mechaniker tätig. Neben der Berufstätigkeit absolvierte er ab 1981 ein Fernstudium an der Fachhochschule „Carl Zeiss“ in Jena, welches er 1986 als Diplom-Ingenieur (FH) für Gerätetechnik beendete. Anschließend wurde Vogel Technischer Leiter für Schlacht-, Kälte-, und Haustechnik beim Schlachthof Gera. 1991 wechselte er zum Abfallwirtschaftszweckverband Ostthüringen, wo er ab 1992 als Geschäftsleiter für die Abfallentsorgung in Gera und im Landkreis Greiz und ab 2001 auch für die zukünftige Abfallbehandlung in Ostthüringen und die Deponie Großlöbichau (SHK) zuständig war.

Er ist evangelisch, verheiratet und hat zwei Töchter.[1]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vogel trat 1981 in die CDU der DDR ein. Kurz vor der politischen Wende in der DDR trat Vogel zum ersten Mal zur Wahl für den Kreisvorstand Gera-Land der CDU der DDR an und wurde gewählt. 1991 wurde er zum Vorsitzenden des nunmehrigen CDU-Kreisverbandes Gera-Land gewählt. Von 1993 bis 2010 war Vogel Vorsitzender des neu gebildeten CDU-Kreisverbandes Greiz. Vogel gehörte von 1990 bis 1999 und gehört erneut seit 2004 dem Kreistag des Landkreises Greiz an. Seit 2002 ist er Mitglied des Deutschen Bundestages.

Vogel ist 2002 über die Landesliste Thüringen und 2005, 2009 und 2013 als direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Greiz – Altenburger Land in den Bundestag eingezogen. Bei der Bundestagswahl 2005 erreichte er hier 31,7 % der Erststimmen; bei der Bundestagswahl 2009 konnte er dieses Ergebnis auf 37,4 % verbessern.[2]

In der 17. Wahlperiode war Vogel stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Außerdem war Vogel stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.

Bei der Bundestagswahl 2013 verbesserte sich Vogel im Erststimmenergebnis abermals und zog mit 44,9 % der Stimmen in den Deutschen Bundestag ein.[3]

Seit dem 15. Januar 2014 gehört Vogel dem neu konstituierten Bundestagsausschuss für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit an. Zudem ist Vogel stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur. Zudem war Vogel von 2014 bis 2018 stellvertretendes und ist seit 2018 ordentliches Mitglied der Parlamentarische Versammlung des Europarates, wo er der Fraktion der Europäischen Volkspartei angehört.

Bei der Bundestagswahl 2017 gewann Vogel mit 30,4 % der Stimmen den Bundestagswahlkreis Gera - Greiz - Altenburger Land.[4]

(Ehren-)Ämter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vogel war von 1999 bis 2004 Mitglied des Verwaltungsrats der Sparkasse Gera-Greiz.

Seit dem Jahr 2006 ist er Mitglied im Vorstand der Volkssolidarität Kreisverband Altenburger Land e.V. und engagiert sich darüber hinaus seit 2010 als stellv. Vorsitzender beim Technischen Hilfswerk (THW), Landesvereinigung Sachsen und Thüringen e.V. in Altenburg.

Volkmar Vogel war vom Frühjahr 2010 bis zum Februar 2014 Mitglied im Eisenbahninfrastrukturbeirat (EIB). Zudem ist er seit Frühjahr 2010 Mitglied im Aufsichtsrat der Deutschen Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH (DEGES).

Im September 2010 wurde er Mitglied in der Offiziersheimgesellschaft Pionierkaserne Gera e.V. und im November des gleichen Jahres wurde er Mitglied der Verkehrswacht Gera e.V. Vogel arbeitet seit 2011 sowohl als Mitglied im Politisch Parlamentarischen Beirat Brandschutz des Wirtschaftsverbandes Brandschutz e.V. WVB und der Gütegemeinschaft Brandschutz im Ausbau e.V. GBA, als auch als Mitglied im Präsidium des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz.

Seit 2013 ist er außerdem Mitglied des Fachbeirates der Deutschen Rockwool Mineralwolle GmbH & Co. OHG.

Der Bundesstiftung Baukultur und dem Stiftungsrat Berliner Schloss - Humboldtforum gehört Vogel seit 2014 an.[5]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Archivlink (Memento des Originals vom 12. September 2009 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.volkmar-vogel.de
  2. Bundestagswahlkreis 195: Ergebnisse beim Landeswahlleiter Thüringen
  3. Bundestagswahlkreis 195: Ergebnisse beim Landeswahlleiter
  4. Thüringer Landesamt für Statistik: Wahlen in Thüringen. Abgerufen am 25. September 2017.
  5. Archivlink (Memento des Originals vom 1. August 2013 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.volkmar-vogel.de

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Volkmar Vogel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien