Welterbe in Georgien

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Zum Welterbe in Georgien gehören (Stand 2017) drei UNESCO-Welterbestätten, alles Stätten des Weltkulturerbes. Georgien ist der Welterbekonvention 1992 beigetreten, die ersten beiden Welterbestätten wurden 1994 in die Welterbeliste aufgenommen. Die bislang letzte Welterbestätte wurde 1996 eingetragen, 2017 wurde ein Teil einer Welterbestätte gestrichen. [1]

Welterbestätten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aktuelle Welterbestätten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die folgende Tabelle listet die UNESCO-Welterbestätten in Georgien[2] in chronologischer Reihenfolge nach dem Jahr ihrer Aufnahme in die Welterbeliste (K – Kulturerbe, N – Naturerbe, K/N – gemischt, (R) - auf der Roten Liste des gefährdeten Welterbes).

f1Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten von Welterbestätten: OSM, Google

Bild Bezeichnung Jahr Typ Ref. Beschreibung
Historische Kirchen von Mzcheta
Swetizchoweli-Kathedrale
Historische Kirchen von Mzcheta 1994 K 708 Historische Kirchen und Klöster in Mzcheta, der ehemaligen Hauptstadt Georgiens, darunter die Swetizchoweli-Kathedrale (Lage), das Dschwari-Kloster (Lage) und das Samtavro-Kloster (Lage).
Bergdörfer von Swanetien
Bergdörfer von Swanetien
(Lage)
1996 K 709 Dörfer der Region Oberswanetien im Oberen Kaukasus
Kloster Gelati
Kloster Gelati
(Lage)
1994 K 710 Klosteranlage aus dem 12. Jahrhundert unweit der Stadt Kutaissi.

Ursprünglich gemeinsam mit der Bagrati-Kathedrale gemeinsam in die Welterbeliste aufgenommen, die 2017 aus der Welterbestätte gestrichen wurde.

Ehemalige Welterbestätte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

f1Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten ehemaliger Welterbestätten: OSM, Google

Bild Bezeichnung Jahr Typ Ref. Beschreibung
Bagrati-Kathedrale und Kloster Gelati
Bagrati-Kathedrale und Kloster Gelati
(Lage)
1994–2017 K 710 1994 war die Bagrati-Kathedrale zusammen mit dem ebenfalls in Kutaissi liegenden Kloster Gelati in die Welterbeliste aufgenommen worden (s. Archiv). Weil die Kathedrale entgegen der Empfehlung des ICOMOS rekonstruiert wurde, wurde sie 2017 aus der Welterbestätte gestrichen, nur das Kloster Gelati verbleibt. [3]

Tentativliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Tentativliste sind die Stätten eingetragen, die für eine Nominierung zur Aufnahme in die Welterbeliste vorgesehen sind. Mit Stand 2018 sind fünfzehn Stätten in der Tentativliste von Georgien eingetragen, die letzte Eintragung erfolgte 2007.[4] Die folgende Tabelle listet die Stätten in chronologischer Reihenfolge nach dem Jahr ihrer Aufnahme in die Tentativliste.

f1Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten aktueller Welterbekandidaten: OSM, Google

Bild Bezeichnung Jahr Typ Ref. Beschreibung
Alawerdi-Kloster
(Lage)
2007 K 5221
Ananuri
(Lage)
2007 K 5222
Feuchtgebiete und Wälder von Kolchis 2007 N 5223
Klöster und Eremitage von Dawit Garedscha
(Lage)
2007 K 5224
Hominine Fossilienfundstätte von Dmanissi
Hominine Fossilienfundstätte von Dmanissi 2007 K 5225 in der Nähe der Stadt Dmanissi
Kirche der Erzengel und der Königsturm in Gremi
(Lage)
2007 K 5226
Kirche von Kwetera
(Lage)
2007 K 5227 Kirche in der Festung Kwetera
Mta-Tusheti
Mta-Tusheti 2007 K 5228
Nikorzminda-Kathedrale
Nikorzminda-Kathedrale 2007 K 5229
Samtawissi-Kathedrale
Samtawissi-Kathedrale 2007 K 5230
Shatili
Shatili 2007 K 5232
Altstadt von Tiflis
Altstadt von Tiflis 2007 K 5233
Höhlenstadt Uplisziche
Höhlenstadt Uplisziche 2007 K 5234
Wani
Wani 2007 K 5235
Wardsia - Khertvisi
Wardsia
Wardsia - Khertvisi 2007 K 5236 umfasst die Höhlenstadt Wardsia (Lage) und die Festung Khertvisi (Lage)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Welterbestätten in Georgien – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Georgien auf der Website des World Heritage Centre (englisch).

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Georgien. In: whc.unesco.org. UNESCO World Heritage Centre, abgerufen am 23. Juli 2017 (englisch).
  2. Deutsche Bezeichnungen entsprechend Welterbeliste. In: www.unesco.de. Deutsche UNESCO-Kommission, abgerufen am 30. Januar 2018., ggf. mit Anpassung der Transkription
  3. "Committee...Approves the significant boundary modification of Bagrati Cathedral and Gelati Monastery, Georgia to exclude Bagrati Cathedral"
  4. Tentativliste von Georgien. In: whc.unesco.org. UNESCO World Heritage Centre, abgerufen am 23. Juli 2017 (englisch).