Welterbe in Frankreich

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Zum Welterbe in Frankreich gehören (Stand 2017) 43 UNESCO-Welterbestätten, darunter 39 Stätten des Weltkulturerbes, 3 Stätten des Weltnaturerbes und eine gemischte Kultur- und Naturerbestätte. Frankreich ist der Welterbekonvention 1975 beigetreten, die ersten vier Welterbestätten wurden 1979 in die Welterbeliste aufgenommen. Die bislang letzte Welterbestätte wurde 2017 eingetragen.[1]

Welterbestätten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die folgende Tabelle listet die UNESCO-Welterbestätten in Frankreich in chronologischer Reihenfolge nach dem Jahr ihrer Aufnahme in die Welterbeliste (K – Kulturerbe, N – Naturerbe, K/N – gemischt, (R) - auf der Roten Liste des gefährdeten Welterbes).

Bild Name Datum K/N Region Beschreibung
Mont Saint Michel bordercropped.jpg Abtei und Bucht Mont-Saint-Michel 1979 K Normandie Mont-Saint-Michel ist eine Gemeinde auf der Insel Mont-Saint-Michel mit der Abtei Mont-Saint-Michel.[2]
Chartres cathedral.jpg Kathedrale Notre-Dame de Chartres 1979 K Centre-Val de Loire Die hochgotische Kathedrale wurde von 1194 bis 1260 erbaut.[3]
Versailles-Chateau-Jardins.jpg Schloss und Park von Versailles (inkl. Grand Trianon, Petit Trianon und Hameau) 1979 K Île-de-France Das Schloss von Versailles befindet sich in Versailles, einem Vorort von Paris. Das Schloss wurde ab dem Jahr 1661 erbaut und mehrmals umgebaut.[4]
Basilique à Vézelay.jpg Basilika Ste-Marie-Madeleine und der Hügel von Vézelay 1979 K Bourgogne-Franche-Comté Vézelay ist ein Ort im Département Yonne in der Region Bourgogne-Franche-Comté.[5] Die dortige Basilika ist seit dem Mittelalter ein Pilgerort zu Ehren der heiligen Maria Magdalena.
Lascaux2.jpg Vézère-Tal: Fundorte und Höhlenmalereien 1979 K Nouvelle-Aquitaine In den 40 Kilometern des Unterlaufs der Vézère oberhalb der Mündung in die Dordogne befinden sich vorgeschichtliche Fundstätten, unter anderem die Höhlen und Abris von Lascaux, Cro-Magnon, La Madeleine, Le Moustier.[6]
Le Grand Escalier à Fer de Cheval.jpg Schloss und Park von Fontainebleau 1981 K Île-de-France Das Schloss liegt etwa 60 Kilometer südlich von Paris. Der Baubeginn des Renaissancebaus war 1528.[7]
Cathedral of Amiens front.jpg Kathedrale von Amiens 1981 K Hauts-de-France Die Kathedrale von Amiens besitzt das höchste Mittelschiffgewölbe aller französischen Kathedralen sowie berühmte Bauplastiken und eine beeindruckende Westfassade.[8]
Le Théâtre Antique d'Orange, 2007.jpgTrarch Orange.jpg Amphitheater und Römischer Bogen von Orange 1981 K Provence-Alpes-Côte d’Azur Das Theater wurde im 1. Jahrhundert n. Chr. erbaut.[9] Der Ehrenbogen aus spätaugusteischer-frühtiberischer Zeit bildete den nördlichen Stadteingang des antiken Aurasio.
Arles HDR.jpg Römische und romanische Denkmale von Arles 1981 K Provence-Alpes-Côte d’Azur Zu den Bauwerken gehören das Amphitheater, das antike Theater, das Forum, die Alyscamps, die ehemalige Kathedrale St-Trophime und deren Kloster.[10]
Fontenay cloitre.jpg Zisterzienserkloster von Fontenay 1981 K Bourgogne-Franche-Comté Das Kloster wurde im Jahre 1118 gegründet. Es befindet sich im Burgund, im Département Côte-d’Or.[11]
France arc et senas saline royal main building 1.jpg Von der Großen Saline in Salins-les-Bains bis zur Königlichen Saline in Arc-et-Senans, die Herstellung von Siedesalz 1982 K Bourgogne-Franche-Comté Die Saline in Arc-et-Senans war eine Manufaktur zur Salzgewinnung, die 1779 fertiggestellt wurde.[12]
Nancy Porte Here BW 2015-07-18 13-45-47.jpgNancy Place Stanislas BW 2015-07-18 13-50-15.jpgNancy Place de la Carrière BW 2015-07-18 14-01-09.jpg Die Plätze Stanislas, de la Carrière, d’Alliance in Nancy 1983 K Grand Est Die drei Plätze in Nancy stellen in ihrer Gestaltung eine einzigartige künstlerische Leistung da. Sie sind ein typisches Beispiel für eine moderne Hauptstadt und veranschaulichen eine wichtige Etappe in der Geschichte.[13]
Saint-Savin abbaye (1).jpg Abteikirche von Saint-Savin 1983 K Nouvelle-Aquitaine Die Kirche von Saint-Savin sur Gartempe, gilt als Kleinod der romanischen Kunst und beherbergt eine bemerkenswerte Sammlung an Wandmalereien der Romanik.[14]
04 Calanche Piana.jpg Kap Girolata, Kap Porto, Calanche und der Naturpark Scandola auf Korsika 1983 N Korsika [15]
Pontdugard.jpg Römisches Aquädukt Pont du Gard 1985 K Occitanie Der Pont du Gard ist ein römischer Aquädukt im Süden Frankreichs und von beeindruckender Höhe. Außerdem beinhaltet er einen der am besten erhaltenen Wasserkanäle aus der Römerzeit in Frankreich.[16]
Absolute cathedrale vue quais 01.JPGPlace de la Cathédrale, Strasbourg.jpg Straßburg: von der Grande Île zur Neustadt, eine europäische Stadtszenerie 1988 (erweitert 2017) K Grand Est Die Grande Île („Große Insel“) wird durch den Fluss Ill gebildet, der sich hier verzweigt. Auf der von beiden Illarmen umflossenen Insel liegt die historische Altstadt von Straßburg.[17] 2017 wurde das Welterbe um die Neustadt erweitert.
Big 1330-Paris.jpg Seineufer von Paris 1991 K Île-de-France Am Ufer der Seine findet sich eine Reihe von gotischen Meisterwerken und der Gesamtkomplex übte mit seiner Gestaltung einen Einfluss auf die Stadtentwicklung in anderen europäischen Hauptstädten aus.[18]
Cathedral Notre-Dame de Reims, France-PerCorr.jpgWest Façade of Basilique Saint-Rémi, Reims 140306 1.jpgPalais du Tau et jardin.jpg Kathedrale Notre-Dame, die Basilika Saint-Remi und der ehemalige Bischofspalast Palais du Tau in Reims 1991 K Grand Est Die Kathedrale Notre Dame, die Abtei Saint-Remi und der Palais von Tau sind untrennbar mit Geschichte der französischen Monarchie verbunden und führten zu einer perfekten Balance zwischen Kirche und Staat, die die französische Monarchie zu einem politischen Modell in ganz Europa machten.[19]
Bourges - 002 - Low Res.jpg Kathedrale von Bourges 1992 K Centre-Val de Loire Die Kathedrale von Bourges stellt in der Baugeschichte, mit ihrem Übergang zur Hochgotik und einer Reihe von Neuerungen im gotischen Kontext, eine Einmaligkeit da.[20]
Avignon, Palais des Papes depuis Tour Philippe le Bel by JM Rosier.jpg Altstadt von Avignon mit Papstpalast und Brücke (Pont Saint-Bénézet) 1995 K Provence-Alpes-Côte d’Azur Avignon war von 1309 bis 1423 Papstsitz und ihre Altstadt, mit ihren mittelalterlichen Häusern, ist von einer intakten und imposanten Befestigungsmauer umgeben.[21]
Xvolks canal du midi 01.jpg Canal du Midi 1996 K regionsübergreifend Der 240 km lange und 1681 fertiggestellte Canal du Midi („Kanal des Südens“) verbindet Toulouse mit Sète am Mittelmeer.[22]
Cité de Carcassonne, woman on wall.jpg Altstadt und Stadtmauer von Carcassonne 1997 K Occitanie Die befestigte Siedlung geht auf vorrömischen Zeit zurück und ist in seiner jetzigen Form ein herausragendes Beispiel für eine mittelalterliche befestigte Stadt.[23]
Monte Perdido and Cilindro de Marbore from Breche de Touquerouye.jpg Mont Perdu in den Pyrenäen 1997 K/N grenzübergreifend Zusammen mit SpanienSpanien Spanien.
Dieses Welterbe würdigt die geologische Einzigartigkeit, die Schönheit und Vielfalt der Natur sowie die in Europa selten gewordene traditionelle Lebensform der Almwirtschaft.[24]
Perigueux Cathedrale Saint Front.jpgOttrott Chemin de Compostelle.JPG Jakobsweg in Frankreich: Via Turonensis, Via Lemovicensis, Via Podiensis und Via Tolosana 1998 K regionsübergreifend Santiago de Compostela war das Ziel von zahllosen Pilgern aus ganz Europa. Um ihr Ziel in Spanien zu erreichen, mussten die Pilger Frankreich durchqueren. Dieses Welterbe schützt eine Reihe der wichtigsten historischen Denkmäler auf diesen Weg.[25]
Roman theatre in Lyon.jpg Historische Stätten von Lyon 1998 K Auvergne-Rhône-Alpes Die lange Geschichte von Lyon, die von den Römern im 1. Jahrhundert v. Chr. gegründet wurde, wird veranschaulicht durch das Stadtgefüge und den vielen historischen Gebäuden aus allen Epochen.[26]
Cloitre cordeliers st emilion01.JPG Weinanbaugebiet von Saint-Émilion 1999 K Nouvelle-Aquitaine Der Weinbau in der Region Aquitanien geht auf die Zeit der Römer zurück.[27]
Beffroi de Loos (3).JPG 23 Belfriede in Frankreich (in Hauts-de-France) 1999 K Hauts-de-France Zusammen mit BelgienBelgien Belgien.
Belfriede sind hohe, schlanke Glockentürme. Sie wurden zur Zeit der Gotik erstellt und sind hier ein Zeichen für die Gewinnung der bürgerlichen Freiheiten.[28]
SaumurBrücke.jpg Tal der Loire zwischen Sully-sur-Loire und Chalonnes 2000 K regionsübergreifend [29] 2017 wurde das Welterbe um Schloss Chenonceau (bereits 1981 nominiert) erweitert.
Colombage ville haute Provins.jpgProvins Tour Cesar.jpg Mittelalterliche Handelsstadt Provins 2001 K Île-de-France [30]
LeHavre.jpg Stadtzentrum von Le Havre 2005 K Normandie [31]
Bordeaux quais 04.jpg Hafen von Bordeaux („Porte de La Lune“) 2007 K Nouvelle-Aquitaine [32]
201 au 28 -07-2004 553.jpgOuvea Falaises de Lekini.jpg Neukaledonisches Barriereriff 2008 N Neukaledonien Das Neukaledonische Barriereriff ist das zweitgrößte Doppelbarriereriff der Welt und hat die weltweit vielfältigsten Riffstrukturen.[33]
Citadelle Besançon.jpg Festungsanlagen von Vauban 2008 K regionsübergrefend Diese Welterbestätten fassen eine Reihe von zwölf besonders beispielhaften und gut erhaltenen Festungsbauwerke des französischen Baumeister Sébastien Le Prestre de Vauban zusammen.[34]
Albi2007a.jpg Bischofsviertel der Stadt Albi 2010 K Occitanie [35]
Piton des neiges vu de la plaine des cafres.jpg Gipfel, Talkessel und Hänge der Insel La Réunion 2010 N Réunion Bei dem Welterbe Pitons, cirques et remparts de l’île de La Réunion handelt es sich um ein Gebiet auf der französischen Insel La Réunion im Indischen Ozean, das in einem Nationalpark liegt und einen hohen Anteil von endemischen Tier- und Pflanzenarten schützt.[36]
271 Corniche des Cévennes Panorama entre Saint-Jean-du-Gard et Florac.JPG Mediterrane Hirtenlandschaft der Causse und der Cevennen 2011 K regionsübergreifend Während es sich bei der Causse um die großflächigen Kalk-Hochebenen im französischen Zentralmassiv handelt, ist der Cevennen der südöstlichste Teil desselben mit engen, steilen Schluchten. In dieser Landschaft wird die Wanderschäferei noch wie vor Ur-Zeiten ausgeübt. Sie beruht dabei auf den typischen Sozialstrukturen sowie den lokalen Schaf-Rassen und spiegelt sich besonders in der Art der Höfe und Gebäude sowie der Felder, der Wasserwirtschaft und der Wege des Viehtriebs wider.[37]
D-BW-Uhldingen-Mühlhofen - Pfahlbaumuseum - Haus Schussenried.jpg Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen 2011 K grenzübergreifend Grenzübergreifend mit DeutschlandDeutschland Deutschland, OsterreichÖsterreich Österreich, SlowenienSlowenien Slowenien, ItalienItalien Italien und der SchweizSchweiz Schweiz
Bei den 111 Fundstellen prähistorischer Pfahlbauten in den sechs Alpenländern handelt es sich um Fundamentreste von Hütten aus frühester Vorzeit die nicht auf trockenem Boden, sondern an seichten Uferstellen auf Pfahlwerk errichtet worden waren.[38]
Wallers - Fosse Arenberg, les trois chevalements (E).jpg Bergbaubecken von Nord-Pas-de-Calais 2012 K grenzübergreifend Das Nordfranzösische Kohlerevier erstreckt sich entlang der französisch-belgischen Grenze und ist in vieler Hinsicht vom dortigen Steinkohlenbergbau geprägt.[39]
Chauvet´s cave horses.jpg Chauvet-Höhle 2014 K Auvergne-Rhône-Alpes Die über 400 Wandbilder mit Symbol- und Tierdarstellungen in dieser Höhle in der Ardèche sind geschätzte 35.000 bis 32.000 Jahre alt.[40]
Verzenay moulin.jpg Weinberge, Häuser und Weinkeller der Champagne 2015 K regionsübergreifend Das Weinbaugebiet Champagne ist das für den Anbau der Grundweine des Champagners zugelassene Gebiet.[41]
Clos de Veugeot 01.JPG Markungen und Weinanbaugebiete im Burgund 2015 K Bourgogne-Franche-Comté In der französischen Weinregion Burgund befinden sich einige der berühmtesten Weinberge der Welt. Viele Weinbergslagen sind in kleinste Parzellen zersplittert.[42]
Notre Dame du Haut(ws).jpg Das architektonische Werk von Le Corbusier, ein außergewöhnlicher Beitrag zur Bewegung der Moderne 2016 K grenzübergreifend Grenzübergreifendes Welterbe von 17 Bauten des Architekten Le Corbusier in der SchweizSchweiz Schweiz, ArgentinienArgentinien Argentinien, BelgienBelgien Belgien, DeutschlandDeutschland Deutschland, IndienIndien Indien und JapanJapan Japan. In FrankreichFrankreich Frankreich gehören folgende zehn Bauten zum Welterbe: Unité d’Habitation in Marseille, die Kapelle Notre-Dame-du-Haut, Maisons La Roche et Jeanneret, Cité Frugès, Villa Savoye und das Gärtnerhaus, Immeuble locatif à la Porte Molitor, La Manufacture à Saint-Dié, Maison de la Culture de Firminy, Le Cabanon und das Kloster Sainte-Marie de la Tourette.[43]
Marae, Raiatea 2.jpg Taputapuātea 2017 K Französisch-Polynesien

Tentativliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Tentativliste sind die Stätten eingetragen, die für eine Nominierung zur Aufnahme in die Welterbeliste vorgesehen sind.

Aktuelle Welterbekandidaten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Derzeit (2017) sind 38 Stätten in der Tentativliste von Frankreich eingetragen, die letzte Eintragung erfolgte 2017.[44] Die folgende Tabelle listet die Stätten in chronologischer Reihenfolge nach dem Jahr ihrer Aufnahme in die Tentativliste.

Bild Name Datum K/N Beschreibung
France-Carnac-Alignement de Kermario.jpg Le Menec 1996 K [45]
St Denis Choir Glass.jpg Kathedrale von Saint-Denis 1996 K [46]
Rouen rues jnl 3.jpg Rouen: Fachwerkensemble, Kathedrale, Kirche Saint-Ouen und die Kirche Saint Maclou 1996 K [47]
0 Maincy - Château de Vaux-le-Vicomte (2).JPG Schloss Vaux-le-Vicomte 1996 K [48]
Sedan - Château - Tours jumelles, échauguette et Grosse tour.JPG Befestigte Städte des nordwesteuropäischen Tieflandes 1996 K [49]
Fontainebleau 025.jpg Der Wald von Fontainebleau 1996 N [50]
Sainte-Victoire vue de Pourrières.JPG Montagne Sainte-Victoire und Cézannes Besuchsorte 1996 K/N [51]
MG 2834.jpg Tropfsteinhöhlenensemble in Südfrankreich 2000 N [52]
Le-Monal-Vanoise-Savoie.JPG Nationalpark Vanoise 2000 K/N [53]
Mont blanc sommer09.jpg Bergmassiv des Mont Blanc 2000 K/N [54]
Camargueflamingos.jpg Camargue: Naturschutzgebiet Camargue 2002 N [55]
Bonifacio falaises Grain de Sable.jpg Straße von Bonifacio 2002 N [56]
Olan Ecrins National Park.jpg Nationalpark Écrins 2002 K/N [57]
Rocher du Rascas.jpg Nationalpark Port-Cros 2002 N [58]
Marais salants de Guérande 3 Loire-Atlantique, France.JPG Salzwiesen von Guérande 2002 K/N [59]
Banyuls coast 1 Luc Viatour.jpg Mittelmeerküste der Pyrenäen 2002 K/N [60]
Vieux-Port de Marseille.jpg Hafen von Marseille 2002 K [61]
Saint Remy Les Antiques R01.jpg Die antiken Städte der Gallia Narbonensis und ihr Territorium: Nîmes, Arles, Glanum, Via Domitia 2002 K [62]
Trainjaune 03.jpg Historische Eisenbahnstrecken der Cerdagne 2002 K [63]
Meudon-Observatoire.jpg Office national d'études et de recherches aérospatiales in Meudon 2002 K [64]
Hangar Y intérieur 01.jpg Hangar Y 2002 K Der Hangar Y stammt aus dem Jahr 1877 und ist die älteste Luftschiffhalle der Welt und eine der wenigen, die in Europa heute noch existieren. Er steht in Meudon bei Paris.[65]
Moulin Saulnier.jpg Historische Schokoladenfabrik Menier in Noisiel 2002 K [66]
Cordouan2.jpg Leuchtturm vom Cordouan 2002 K [67]
Sarlat 2008 03.jpg Historisches Zentrum von Sarlat-la-Canéda 2002 K [68]
Portal des Arsenals von Rochefort Arsenal von Rochefort und Befestigungsanlagen an der Mündung der Charente 2002 K [69]
HivaOa BaieDesTraitres 20061110.jpg Marquesas 2010 K/N [70]
Come pariou.jpg Chaîne des Puys 2011 N [71]
Nîmes, Centre ville.jpg Nîmes-Antike bis zur Gegenwart 2011 K [72]
La voie Sacree.jpg Grab- und Gedenkstätten des Ersten Weltkrieges (Westfront) 2014 K [73]
Metz Pont Moyen.JPG Königs- und Kaiserstadt Metz, Symbole der Macht, stilististische Gegensätze und urbane Identität 2014 K [74]
Longues-sur-Mer Battery.jpg Strände der alliierten Landung, Normandie, 1944 2014 K [75] 9 Einzeldenkmäler: Utah Beach, Pointe du Hoc, Omaha Beach, Batterie Longues-sur-Mer, künstlicher Hafen Winston Churchill, Gold Beach, Juno Beach, Sword Beach, Überreste am Meeresboden
MontagnePeléeMartinique 1.jpg Vulkan- und Wald-Schutzgebiete auf la Martinique 2014 N [76] 6 Schutzgebiete
Centredômes.jpg Bedeutende europäische Bäder des 19. Jahrhunderts
Great Spas of Europe[77]
2014 K Grenzüberschreitende Bewerbung von Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich und Tschechien.

In Frankreich ist Vichy nominiert.

Kerguelen RallierDuBatty edit.jpg Nationales Naturreservat der Terres Australes Françaises 2016 N
Nizza-Côte d'Azur.jpg Nizza, die aus dem Tourismus neugeborene Stadt, oder die Erfindung der Riviera 2017 K
Les Longs.jpg Die Alpes Méditerranée 2017 N Zusammen mit ItalienItalien Italien und MonacoMonaco Monaco, Beinhaltet die Zonen: Argentera- Mercantour, Daluis, Marguareis-Toraggio, Peïra-Cava, Cap Ferrat - Canyon de la Roya, La Grande Corniche und Peille
Peyrepertuse (66).jpg Altstadt von Carcassonne und seine Wachpostenburgen in den Bergen (Erweiterung) 2017 K Neben der Altstadt sind sieben Katharerburgen nominiert: Burg Quéribus, Burg Aguilar, Burg Montségur, Burg Peyrepertuse, Burg Puilaurens, Burg Termes und Burg Lastours

Ehemalige Welterbekandidaten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diese Stätten standen früher auf der Tentativliste, wurden jedoch wieder zurückgezogen oder von der UNESCO abgelehnt. Stätten, die in anderen Einträgen auf der Tentativliste enthalten oder Bestandteile von Welterbestätten sind, werden hier nicht berücksichtigt.[78]

f1Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten ehemaliger Welterbekandidaten: OSM, Google

Bild Bezeichnung Jahr Typ Ref. Beschreibung
Benediktinerabtei Tournus
Benediktinerabtei Tournus
(Lage)
1981–1994 K
Kathedrale von Beauvais
Kathedrale von Beauvais
(Lage)
1981–1994 K
Château Gaillard
Château Gaillard
(Lage)
1981–1994 K
Chateau de Chenonceaux
Chateau de Chenonceaux 1981–1994 K
Krypta von Jouarre
Krypta von Jouarre 1981–1994 K Krypta aus der Merowingerzeit (ca. 660) in Jouarre, älteste erhaltene Krypta Europas
Laon
Laon 1981–1994 K
Jakobinerkonvent in Toulouse
Jakobinerkonvent in Toulouse 1981–1994 K
Place des Vosges in Paris
Place des Vosges in Paris 1981–1994 K
Ruinen der Abtei Jumièges
Ruinen der Abtei Jumièges 1981–1994 K
Saint-Germain d’Auxerre
Saint-Germain d’Auxerre 1981–1994 K
Troyes
Troyes 1981–1994 K
Abtei Saint Nicolas de Tolentino de Brou
Abtei Saint Nicolas de Tolentino de Brou 1985–1985 K 396 Wurde von der Unesco abgelehnt, da es bessere Beispiele der Spätgotik gebe.
Das urbanistische und architektonische Werk von Le Corbusier
Das urbanistische und architektonische Werk von Le Corbusier 2006–2016 K 1666 Außer den 2016 in die Welterbestätte (Ref. 1321) aufgenommenen Bauten waren aus Frankreich ursprünglich auch folgende Bauten vorgeschlagen, wurden aber bei weiteren Überarbeitungen des Vorschlags zurückgezogen: Villa Cook, Cité de refuge der Heilsarmee, Schweizer Pavillon in der Cité Internationale Universitaire de Paris, Usine Claude et Duval Factory und die Maisons Jaoul

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Welterbestätten in Frankreich – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Frankreich auf der Website des World Heritage Centre (englisch).

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Frankreich. In: whc.unesco.org. UNESCO World Heritage Centre, abgerufen am 16. Juli 2017 (englisch).
  2. Eintrag in der Welterbeliste der UNESCO (englisch und französisch).
  3. Eintrag in der Welterbeliste der UNESCO (englisch und französisch).
  4. Eintrag in der Welterbeliste der UNESCO (englisch und französisch).
  5. Eintrag in der Welterbeliste der UNESCO (englisch und französisch).
  6. Eintrag in der Welterbeliste der UNESCO (englisch und französisch).
  7. Eintrag in der Welterbeliste der UNESCO (englisch und französisch).
  8. Eintrag in der Welterbeliste der UNESCO (englisch und französisch).
  9. Eintrag in der Welterbeliste der UNESCO (englisch und französisch).
  10. Eintrag in der Welterbeliste der UNESCO (englisch und französisch).
  11. Eintrag in der Welterbeliste der UNESCO (englisch und französisch).
  12. Eintrag in der Welterbeliste der UNESCO (englisch und französisch).
  13. Eintrag in der Welterbeliste der UNESCO (englisch und französisch).
  14. Eintrag in der Welterbeliste der UNESCO (englisch und französisch).
  15. Eintrag in der Welterbeliste der UNESCO (englisch und französisch).
  16. Eintrag in der Welterbeliste der UNESCO (englisch und französisch).
  17. Eintrag in der Welterbeliste der UNESCO (englisch und französisch).
  18. Eintrag in der Welterbeliste der UNESCO (englisch und französisch).
  19. Eintrag in der Welterbeliste der UNESCO (englisch und französisch).
  20. Eintrag in der Welterbeliste der UNESCO (englisch und französisch).
  21. Eintrag in der Welterbeliste der UNESCO (englisch und französisch).
  22. Eintrag in der Welterbeliste der UNESCO (englisch und französisch).
  23. Eintrag in der Welterbeliste der UNESCO (englisch und französisch).
  24. Eintrag in der Welterbeliste der UNESCO (englisch und französisch).
  25. Eintrag in der Welterbeliste der UNESCO (englisch und französisch).
  26. Eintrag in der Welterbeliste der UNESCO (englisch und französisch).
  27. Eintrag in der Welterbeliste der UNESCO (englisch und französisch).
  28. Eintrag in der Welterbeliste der UNESCO (englisch und französisch).
  29. Eintrag in der Welterbeliste der UNESCO (englisch und französisch).
  30. Eintrag in der Welterbeliste der UNESCO (englisch und französisch).
  31. Eintrag in der Welterbeliste der UNESCO (englisch und französisch).
  32. Eintrag in der Welterbeliste der UNESCO (englisch und französisch).
  33. Eintrag in der Welterbeliste der UNESCO (englisch und französisch).
  34. Eintrag in der Welterbeliste der UNESCO (englisch und französisch).
  35. Eintrag in der Welterbeliste der UNESCO (englisch und französisch).
  36. Eintrag in der Welterbeliste der UNESCO (englisch und französisch).
  37. Eintrag in der Welterbeliste der UNESCO (englisch und französisch).
  38. Eintrag in der Welterbeliste der UNESCO (englisch und französisch).
  39. Eintrag in der Welterbeliste der UNESCO (englisch und französisch).
  40. Eintrag in der Welterbeliste der UNESCO (englisch und französisch).
  41. Eintrag in der Welterbeliste der UNESCO (englisch und französisch).
  42. Eintrag in der Welterbeliste der UNESCO (englisch und französisch).
  43. Eintrag in der Welterbeliste der UNESCO (englisch und französisch).
  44. Tentativliste von Frankreich. In: whc.unesco.org. UNESCO World Heritage Centre, abgerufen am 16. Juli 2017 (englisch).
  45. http://whc.unesco.org/en/tentativelists/224
  46. http://whc.unesco.org/en/tentativelists/230
  47. http://whc.unesco.org/en/tentativelists/231
  48. http://whc.unesco.org/en/tentativelists/233
  49. http://whc.unesco.org/en/tentativelists/234
  50. http://whc.unesco.org/en/tentativelists/239
  51. http://whc.unesco.org/en/tentativelists/242
  52. http://whc.unesco.org/en/tentativelists/1429
  53. http://whc.unesco.org/en/tentativelists/1430
  54. http://whc.unesco.org/en/tentativelists/1431
  55. http://whc.unesco.org/en/tentativelists/1432
  56. http://whc.unesco.org/en/tentativelists/1649
  57. http://whc.unesco.org/en/tentativelists/1651
  58. http://whc.unesco.org/en/tentativelists/1652
  59. http://whc.unesco.org/en/tentativelists/1653
  60. http://whc.unesco.org/en/tentativelists/1655
  61. http://whc.unesco.org/en/tentativelists/1657
  62. http://whc.unesco.org/en/tentativelists/1658
  63. http://whc.unesco.org/en/tentativelists/1661
  64. http://whc.unesco.org/en/tentativelists/1662
  65. http://whc.unesco.org/en/tentativelists/1663
  66. http://whc.unesco.org/en/tentativelists/1664
  67. http://whc.unesco.org/en/tentativelists/1665
  68. http://whc.unesco.org/en/tentativelists/1667
  69. http://whc.unesco.org/en/tentativelists/1668
  70. http://whc.unesco.org/en/tentativelists/5564
  71. http://whc.unesco.org/en/tentativelists/5643
  72. http://whc.unesco.org/en/tentativelists/5723
  73. http://whc.unesco.org/en/tentativelists/5882
  74. http://whc.unesco.org/en/tentativelists/5882
  75. http://whc.unesco.org/en/tentativelists/5883
  76. http://whc.unesco.org/en/tentativelists/5885
  77. http://whc.unesco.org/en/tentativelists/5934
  78. Former Tentative Sites of France. In: World Heritage Site. Abgerufen am 16. Juli 2017 (englisch).