Welterbe in Bosnien und Herzegowina

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Orte mit Welterbestätten in Bosnien und Herzegowina

Zum Welterbe in Bosnien und Herzegowina gehören (Stand 2017) drei UNESCO-Welterbestätten, alles Stätten des Weltkulturerbes. Bosnien und Herzegowina ist der Welterbekonvention 1993 beigetreten, die erste Welterbestätte wurde 2005 in die Welterbeliste aufgenommen. Die bislang letzte Welterbestätte wurde 2016 eingetragen.[1]

Welterbestätten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die folgende Tabelle listet die UNESCO-Welterbestätten in Bosnien und Herzegowina in chronologischer Reihenfolge nach dem Jahr ihrer Aufnahme in die Welterbeliste (K – Kulturerbe, N – Naturerbe, K/N – gemischt, (R) - auf der Roten Liste des gefährdeten Welterbes).

f1Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten von Welterbestätten: OSM, Google oder Bing

Bild Bezeichnung Jahr Typ Ref. Beschreibung
Brücke und Altstadt von Mostar
Brücke und Altstadt von Mostar
(Lage)
2005 K 946 Die symbolisch bedeutungsvolle Alte Brücke (Stari most) in Mostar wurde 1556 bis 1566 unter Süleyman I. erbaut. 1993 wurde sie im Bosnienkrieg zerstört. 2004 wurde die durch UNESCO-Gelder mitfinanzierte Rekonstruktion des Bauwerkes wieder eingeweiht.
Mehmed-Paša-Sokolovic-Brücke in Višegrad
Mehmed-Paša-Sokolovic-Brücke in Višegrad
(Lage)
2007 K 1260 Die Brücke wurde von 1571 bis 1577/78 errichtet. Sie ist 180 Meter lang und sechs Meter breit.
Stećci – Mittelalterliche Grabsteine
Stećci – Mittelalterliche Grabsteine 2016 K 1504 Stećci (Singular Stećak) sind Grabsteine in der Balkanregion, die meist auf das 14. und 15. Jahrhundert datiert werden. Sie sind einzeln stehend oder in Nekropolen anzutreffen.

Transnationale Welterbestätte gemeinsam mit Kroatien, Montenegro und Serbien. Aus Bosnien und Herzegowina sind 22 Stätten eingetragen: Radimlja, Grčka glavica im Dorf Biskup, Kalufi in Krekovi, Borak im Dorf Burati, Maculje, Dugo polje bei Blidinje, Gvozno, Grebnice - Radmilovića Dubrava - Baljci, Bijača, Olovci, Mramor in Musići, Kučarin in Hrančići, Stare kuće, Boljuni, Dolovi im Dorf Umoljani, Luburića polje, Potkuk in Bitunja, Mramorje, Bečani, Mramor in Vrbica, Čengića Bara und Ravanjska vrata

Tentativliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Tentativliste sind die Stätten eingetragen, die für eine Nominierung zur Aufnahme in die Welterbeliste vorgesehen sind. Derzeit (2017) sind acht Stätten in der Tentativliste von Bosnien und Herzegowina eingetragen, die letzte Eintragung erfolgte 2017.[2] Die folgende Tabelle listet die Stätten in chronologischer Reihenfolge nach dem Jahr ihrer Aufnahme in die Tentativliste.

f1Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten aktueller Welterbekandidaten: OSM, Google oder Bing oder f1Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten aktueller Welterbekandidaten: OSM, Google oder Bing

Bild Bezeichnung Jahr Typ Ref. Beschreibung
Sarajevo - einzigartiges Symbol universeller Multikultur
Sarajevo - einzigartiges Symbol universeller Multikultur
(Lage)
1997 K 906
Höhle von Vjetrenica
Höhle von Vjetrenica 2004 N 1975
Das natürliche und architektonische Ensemble von Jajce
Das natürliche und architektonische Ensemble von Jajce 2006 K/N 2098
Die Altstadt von Počitelj
Die Altstadt von Počitelj
(Lage)
2007 K 5092
Das natürliche und architektonische Ensemble von Blagaj
Das natürliche und architektonische Ensemble von Blagaj 2007 K/N 5280
Das natürliche und architektonische Ensemble von Blidinje
Das natürliche und architektonische Ensemble von Blidinje 2007 K/N 5281
Das natürliche und architektonische Ensemble von Stolac
Das natürliche und architektonische Ensemble von Stolac 2007 K/N 5282
Strenges Naturreservat Perućica-Urwald
Strenges Naturreservat Perućica-Urwald 2017 N 6260

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Welterbestätten in Bosnien und Herzegowina – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bosnien und Herzegowina. In: whc.unesco.org. UNESCO World Heritage Centre, abgerufen am 22. Juli 2017 (englisch).
  2. Tentativliste von Bosnien und Herzegowina. In: whc.unesco.org. UNESCO World Heritage Centre, abgerufen am 22. Juli 2017 (englisch).