Wiederaufbau des Berliner Schlosses

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Wiederaufbau des Berliner Schlosses
Modell des Berliner Humboldtforums vom Gewinner des Architektenwettbewerbes November 2008 Franco Stella

Modell des Berliner Humboldtforums vom Gewinner des Architektenwettbewerbes November 2008 Franco Stella

Daten
Ort Spreeinsel in Berlin-Mitte
Bauherr Stiftung Berliner Schloss – Humboldtforum
Baustil Repliken der Stile des Berliner Stadtschlosses und Neubau
Baujahr Beginn seit 2013
Koordinaten 52° 31′ 3″ N, 13° 24′ 10″ OKoordinaten: 52° 31′ 3″ N, 13° 24′ 10″ O

Der Wiederaufbau des Berliner Schlosses ist ein Projekt in öffentlich-privater Trägerschaft. Ziel ist die Wiederherstellung des historischen Berliner Stadtbildes, das durch die Sprengung des barocken Berliner Stadtschlosses seit 1950 an dieser Stelle unterbrochen war. Bauherrin und -eigentümerin ist die Stiftung Berliner Schloss – Humboldtforum.[1]

Der Neubau mit der Bezeichnung Humboldtforum wird als ein Forum für Kultur, Kunst und Wissenschaft in der teilweisen Rekonstruktion des Berliner Stadtschlosses eingerichtet. Dazu werden drei der Barockfassaden wiederaufgebaut, am Ostflügel zur Spree hin entsteht eine Neuschöpfung des italienischen Architekten Franco Stella. Auch die Hauptkuppel mitsamt Kreuz, ein Eckrondell an der Ostfassade sowie drei von vier Seiten des Schlüterhofs werden wiederhergestellt. Sämtliche Innenräume werden modern gestaltet – weiß, schlicht und rein funktional – ebenso eine Seite des Schlüterhofes. Nicht wiederaufgebaut werden die zwei flankierenden Nebenküppelchen über der Westfassade und die historische Burganlage zur Spree. Auch die Gigantentreppe oder einer der Prachträume werden nicht wiederhergestellt. Stattdessen entsteht hinter der Kuppel ein modernes Dachrestaurant.[2]

Am 12. Juni 2013 fand die Grundsteinlegung für das Humboldtforum statt, die Eröffnung soll am 14. September 2019 erfolgen.[3] Am 12. Juni 2015 wurde das Richtfest für den vollendeten Rohbau des Stadtschlosses samt Dachstuhl gefeiert.[4] Das neue Gebäude soll in Erinnerung an das geistige Erbe von Alexander und Wilhelm von Humboldt mehrere museale Sammlungen zusammenführend aufnehmen, Veranstaltungsräume für Wissenschaft und Kultur bieten und zugleich der Wiederherstellung eines charakteristischen Elementes des historischen Stadtbildes dienen.

Städtebauliche Situation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage des ehemaligen Stadtschlosses etwa 1930 im alten Cölln, markiert in einer aktuellen Karte von Berlin-Mitte.

Nachdem der in den 1970er Jahren erstellte Palast der Republik 2006–2009 abgerissen worden war, konnte die Stiftung Berliner Schloss – Humboldtforum im Juni 2013 mit dem Bau des Humboldtforums am Standort des alten Stadtschlosses an zentraler Stelle am Berliner Schlossplatz beginnen.

Das Gebäude wird nach Fertigstellung dem baulichen Volumen, der Lage und dem größten Teil der Fassadengestaltung dem barocken Berliner Stadtschloss entsprechen und wie dieses den point de vue und Abschluss der barocken Monumentalachse des Boulevards Unter den Linden bilden, der seinerseits das Ostende einer über mehrere Kilometer nach Westen ausgreifenden Ost-West-Achse ist.

Die Hauptausrichtung mit der vorgesehenen Fassadenreplik des ursprünglichen Stadtschlosses erfolgt nach Westen, die modernere Ansicht wird der Planung nach östlich der Spree zugewandt sein. Die räumliche Nähe zur benachbarten Humboldt-Universität kommt der Einbeziehung der Wissenschaft in das Konzept für das Humboldtforum entgegen.

Planung und Entwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Politische Beschlüsse, Vorbereitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der von der Bundesregierung und dem Berliner Senat am 31. Oktober 2000 eingesetzten Internationalen Expertenkommission Historische Mitte Berlin unter der Vorsitz des früheren Wiener Wohnbaustadtrates Hannes Swoboda bestand weitgehende Übereinstimmung, dass sich die Neubebauung des Platzes an der Struktur und am Erscheinungsbild des ehemaligen Stadtschlosses orientieren müsse. „Das Votum für die Rekonstruktion der barocken Fassaden nach Norden, Westen und Süden sowie innerhalb des sogenannten Schlüterhofes fiel dagegen weniger deutlich aus“, so Hannes Swoboda im Vorwort zum Abschlussbericht vom 17. April 2002.[5] In ihrem Abschlussbericht schlug die Kommission vor, dass aus ästhetischen und urbanen Gründen anstelle des abzureißenden Palastes der Republik ein Neubau in der Kubatur des Schlosses auf dem originalen Standort entstehen soll.[6]

Basierend auf dem Beschluss des Deutschen Bundestages vom 4. Juli 2002,[7] nach Anhörung internationaler Fachleute und unter Beteiligung von Land und Stadt Berlin wurde in den Jahren 2003 bis 2007 ein umstrittenes Vorhaben zum Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses auf den Weg gebracht. Der Begriff Humboldtforum war dabei von der im Jahr 2000 gegründeten Internationalen Expertenkommission Historische Mitte Berlin entwickelt und von Hannes Swoboda am 17. April 2002 präsentiert worden.[8] Er soll an das Wirken der Brüder Alexander und Wilhelm von Humboldt erinnern und in diesem Sinne auf den Humanismus, „die große Geschichte deutscher und Berliner Wissenschaft, aber auch auf die Faszination des kulturell Entfernten“ verweisen.[9]

Sowohl der damalige Bundestagsbeschluss als auch der vom 13. November 2003 beinhalten das Festhalten an einer Replik der drei barocken Fassaden (Nord-, West- und Südseite) des Berliner Stadtschlosses sowie drei Rekonstruktionen der barocken Fassaden innerhalb des Schlüterhofs. Da der Bund als Bauherr für die Bebauung des Schlossplatzes in Berlin mit dem Humboldtforum einzustehen hat, stimmte am 4. Juli 2007 das Bundeskabinett dem Forum-Neubau nach dem Konzept des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung zu.

Initiativen zum Wiederaufbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Mit der deutschen Wiedervereinigung 1990 entstand auch die Diskussion in Berlin, ob das Stadtschloss wiedererrichtet werden sollte. Damit begann nicht nur eine lang andauernde öffentliche Debatte um den Schlossbau, sondern auch eine um den Umgang und das Selbstverständnis der Deutschen mit ihrem wiedervereinigten Staat und seiner Geschichte.

Im Laufe dieser Diskussion plädierten viele prominente Persönlichkeiten aus Kultur, Politik und auch Sport für das Stadtschloss, während sich viele Architekten und einige Denkmalpfleger kritisch gegenüber einer Rekonstruktion äußerten. Die zweite damit zusammenhängende Diskussion war die über die Zukunft des Palastes der Republik, die ebenso kontrovers geführt wurde.

Im Jahr 1991 wurde die Gesellschaft zum Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses e. V. gegründet, die sich im Jahr 2003 in Gesellschaft Berliner Schloss e. V. umbenannte. 1992 entstand der Förderverein Berliner Schloss e. V. um den deutschen Unternehmer Wilhelm von Boddien und viele Multiplikatoren.

Schloss-Simulation mit Folien, 1994

Der Förderverein veranstaltete 1993/1994 für eineinhalb Jahre eine farbige Fassadenbildinstallation, um das äußere Erscheinungsbild und die Ausmaße des Stadtschlosses wieder auferstehen lassen. Das detaillierte Fassadenabbild wurde von den Pariser Ateliers Catherine Feff gemalt und am originalen Standort im Maßstab 1:1 mit dem weltgrößten Raumgerüst aufgestellt. Die Simulation und Installation war privat über Spenden finanziert und unter anderem gesponsert von Thyssen-Hünnebeck (heute: Hünnebeck Deutschland GmbH). Damit kehrte das Schloss als Modell an seinen Ort zurück und sollte den Berlinern sowie allen Besuchern der Stadt die Wirkung des Gebäudes bewusst machen und zugleich für seinen Wiederaufbau werben. Dies war das erste sichtbare, nachhaltig bis heute wirkende Zeichen für die Initiative eines Wiederaufbaus. Auf diese Weise geriet das Schloss auch verstärkt ins Medieninteresse.[10]

Im Jahr 2001 gründete sich schließlich der gemeinnützige Verein Stadtschloss Berlin Initiative e. V. Der Verein setzte sich dafür ein, dass in der Innenstadt Berlins das neue Stadtschloss Berlin in Anlehnung an die historischen Abmessungen (äußere Kubatur) und mit Fassaden im barocken Stil unter Einbeziehung des Renaissanceflügels und des sogenannten Apothekerflügels ausschließlich unter Verwendung privaten Kapitals errichtet werden sollte. Dabei war zur Finanzierung auch eine kommerzielle Nutzung vorgesehen.

Dieses Konzept wurde sowohl von der Bundesregierung als auch dem Berliner Senat abgelehnt, und es widersprach auch dem Bundestagsbeschluss vom 4. Juli 2002[11] zur künftigen Gestaltung des Areals des Berliner Schloßplatzes. Die Initiative setzte sich nunmehr für die Rekonstruktion des Rittersaals ein.

Der Bau des Stadtschlosses[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Computervisualisierung des Berliner Stadtschlosses als Residenz für das Humboldtforum. Links davon der Berliner Dom, rechts die rötliche Werbefassade für die Rekonstruktion der Berliner Bauakademie am Schinkelplatz. Blick von Norden über den Lustgarten.

Architektonische Alternativen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Berliner Stadtschloss mit Kuppel im Rohbau kurz vor dem Richtfest, Mitte Juni 2015
Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses. Im Februar 2014 stehen bereits die Wände des Erdgeschosses.
Die Westfassade des Berliner Stadtschlosses. Im August 2014 haben die Außenwände des Wiederaufbaus zum Teil schon die endgültige Höhe erreicht.

Die Internationalen Expertenkommission Historische Mitte Berlin legte für eine Bebauung des Schloßplatzes zwei architektonische Alternativen vor: Einen Wettbewerb für einen Neubau, der lediglich die Kubaturen des Schlosses aufnehmen müsse, was auch einen kompletten Wiederaufbau des Schlosses ermöglicht hätte („Lasst Schlüter beim Wettbewerb mitmachen“), und alternativ dazu eine Entscheidung zum Wiederaufbau des Schlossäußeren mit mindestens den drei beherrschenden Barockfassaden und dem kleineren Schlosshof.

Im Abschlussbericht schloss die Kommissionsmehrheit „[…] die vollständige Rekonstruktion des einstigen Schlosses im Äußeren wie im Inneren aus, plädiert aber für die Wiedererrichtung einiger wichtiger Innenräume und in Abhängigkeit von der Nutzung die Einhaltung der alten Geschosshöhen soweit es möglich und sinnvoll ist hinter den rekonstruierten Barockfassaden“. Neben der Mehrheitsentscheidung gab es zwei Minderheitsvoten einzelner Kommissionsmitglieder, eines mit einer ergebnisoffenen Wettbewerbslösung zur Bebauung des Platzes und eines mit einem zweistufigen Wettbewerb über alle von der Kommission vorgelegten Gestaltungsvarianten.[12]

Am 4. Juli 2002 stimmte der Bundestag mit annähernder Zweidrittelmehrheit für die Variante der Kommissionsmehrheit, also für einen Neubau mit einer Nachbildung der Schlossfassade, der mit dem künftigen Namen Humboldtforum bekannt wurde. Diese Abstimmung hatte aber noch nicht den Charakter eines endgültigen Baubeschlusses, da dieser erst mit der Bewilligung der finanziellen Mittel im Rahmen des Haushalts nach den Wettbewerben zustande kommt. Hier spielte die kritische Haushaltslage des Bundes eine wichtige Rolle. Die Debatte um die Gestaltung des Baus war somit noch nicht beendet. Im November 2003 bestätigte der Bundestag seinen Beschluss vom Vorjahr fast einstimmig.

Das neue Stadtschloss soll nicht nur um des Schlosses willen entstehen, sondern konkrete Aufgaben übernehmen. Auf diese Weise soll an die wissenschaftlich-kulturelle Vergangenheit des Ortes angeknüpft werden, an dem sich Staat (Schloss), Kirche (Dom), Wissenschaft (Museen) und Militär (Zeughaus) vereinen.[13] Pläne wie die Nutzung des Ostflügels als Hotel und der Bau einer Tiefgarage wurden aufgegeben. Ebenfalls ad acta gelegt wurden Pläne für ein zweites Untergeschoss sowie die Überdachung des Schlüterhofes. Das Stadtschloss soll nur rein kulturell genutzt werden, es wird zusammen mit den Museen der Spreeinsel ein Zentrum der Weltkulturen und -künste.[14]

Im August 2005 stellte die Bundesregierung der Öffentlichkeit Auszüge einer Machbarkeitsstudie vor (die gesamte Studie ist weiterhin unter Verschluss), nach der die Verwirklichung des Bauvorhabens in Form einer Public-Private Partnership möglich wäre. Im November 2007 bewilligte der Bundestag auf Antrag der Bundesregierung im Rahmen der Haushaltsberatungen einen ersten Zahlungsabschnitt von 105 Millionen Euro, davon wurden zunächst 102 Millionen Euro gesperrt, drei Millionen wurden für den Architektenwettbewerb Wiedererrichtung des Berliner Schlosses – Bau des Humboldt-Forums sofort freigegeben. Die Sperre der Finanzierung des ersten Bauabschnitts wurde mit der Kostenkalkulation begründet, für die man die Sicherheit brauche, dass der gesamte Kostenrahmen von 552 Millionen Euro, den das Bundesbauministerium beantragt hatte, durch die Ergebnisse des Architektenwettbewerbs bestätigt und eingehalten würde. Die Sperre richte sich nicht gegen den Bau an sich, sondern sie sei als Vorsichtsmaßnahme zu sehen, um eine zu teure Variante bei den Entwürfen auszuschließen.

Der Architektenwettbewerb wurde daraufhin im Dezember 2007 ausgeschrieben; ein Jahr später sollte die berufene und mit Vertretern aller Schlossoptionen äußerst heterogen besetzte Jury ihre Entscheidung treffen.

Das Humboldtforum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blick in das im Bau befindliche Schlossforum, Juni 2015
Hauptartikel: Humboldtforum

Im Abschlussbericht der Expertenkommission im Jahr 2002 wurde empfohlen, ein Humboldtforum in Repliken der Schlossfassaden zu gestalten.[15] Das Forum soll ab 2019 die Sammlungen der außereuropäischen Kunst der Stiftung Preußischer Kulturbesitz aus dem Museumszentrum Dahlem der Öffentlichkeit zeigen und mit den Sammlungen der europäischen Kunst auf der Museumsinsel Einblick in die internationale Kultur ermöglichen. Außerdem wird ein Wissenschaftsmuseum mit diversen Sammlungen errichtet und eine Büchersammlung der Zentral- und Landesbibliothek Berlin sowie der Staatsbibliothek zu Berlin bereitgestellt. Ein als „Agora“ bezeichnetes Veranstaltungszentrum soll die Kommunikation zwischen den verschiedenen Kulturen befördern.[16] Hier soll an das wissenschaftlich-kulturelle Erbe des Ortes angeknüpft werden, an dem sich das Stadtschloss, der Dom, das Zeughaus und die Wissenschaft mit Museen befinden.[17]

Architektenwettbewerb[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 26. November 2007 wurde zusammen mit dem damaligen Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee in Berlin ein Architektenwettbewerb für das Gebäude des Humboldtforums ausgelobt und am 21. Dezember 2007 veröffentlicht. Das Forum solle im Zentrum Berlins zur städtebaulichen Neugestaltung beitragen und einen internationalen kulturellen Dialog der Kunst und der Wissenschaft in einem dafür nach hohen Maßstäben angemessenen Neubau ermöglichen. Nach Architektenauswahl im Juni 2008 für den eigentlichen Wettbewerb sollte die Jury im November 2008 über die eingereichten Entwürfe entscheiden. In die Jury wurden 15 Preisrichter berufen, darunter unter anderem die Architekten David Chipperfield (London), Giorgio Grassi (Mailand), Petra Kahlfeldt (Berlin), Peter Kulka (Dresden), Vittorio Magnago Lampugnani (Mailand) und Hans-Günter Merz (Stuttgart und Berlin) sowie Gesine Weinmiller (Berlin).

Der Außenbau sollte laut Wettbewerbsbedingungen Repliken der Nord-, West-, und Südfassade des ehemaligen Stadtschlosses erhalten. Außerdem sollten drei Seiten des Schlüterhofes rekonstruiert und eine Kuppel über dem Hauptportal errichtet werden. Der Gestaltung der Architekten überlassen war die Ostfassade, der Entwurf der Kuppel sowie bis auf den Schlüterhof das Innere des Humboldtforums.[18] Am Wettbewerb nahmen 158 Architekturbüros teil, wobei die Wettbewerbsauflagen in Form der Repliken der Stadtschlossfassaden auf Kritik stießen und als hinderlich für kreative Entwürfe angesehen wurden. Da die dreiseitige Gestaltung der Fassaden des Humboldtforums als Replik des seinerzeitigen Berliner Stadtschlosses und des Schlüterhofes sowie eine Kuppel-Ausbildung als Wettbewerbsvorgabe festgelegt waren, war nur die Gestaltung des Neubaus nach Osten und im Inneren mit Ausnahme des Schlüterhofs offen. Die Grenzen zwischen Ausstellungs- und Tagungsräumen sollten fließend sein, um der Öffnung für weltweite Kultur- und Themen-Präsentationen Rechnung zu tragen.

Der Architektenwettbewerb wurde am 28. November 2008 durch Prämierung der Entwürfe zum Neubau des Humboldtforums abgeschlossen. Der Jury-Vorsitzende Vittorio Lampugnani und Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee gaben bekannt, 30 Entwürfe hätten die zweite Runde erreicht. Nach zweitägigen Beratungen des Preisgerichtes und nach einstimmigem Entscheid erläuterten Vittorio Lampugnani und Wolfgang Tiefensee, dass der weitgehend am historischen Vorbild orientierte Entwurf des Architekturbüros Franco Stella aus Vicenza (Norditalien) mit dem ersten Preis prämiert wurde.[19] Der Preis war mit 100.000 Euro dotiert. Der Entwurf Stellas sieht neben den vorgeschriebenen Schlossfassaden eine Rekonstruktion der Stüler-Kuppel mit der Schlosskapelle vor. Die Ostfassade zur Spree hin soll ein zurückhaltender, durch eine Fuge vom historisierenden Neubau getrennter Block mit Loggien bilden, der keinen Bezug zum ehemaligen Renaissanceflügel des Schlosses hat. Der Entwurf von Franco Stella sieht weiterhin die Rekonstruktion der Fassaden im Eosanderhof vor:[20]

„Die […] Bilder zeigen, dass Stella seine Agorabauten im Eosanderhof so anordnet, dass in seinem Entwurf sogar die historischen Fassaden dieses [Eosander-]Hofs wieder aufgenommen werden.“[20]

Die Jury hatte sich einstimmig für sein Modell ausgesprochen, um damit das Humboldtforum umzusetzen. Dem Italiener sei es gelungen, „einerseits das Historische wieder entstehen zu lassen und andererseits eine moderne Antwort“ zu finden. Diese besteht sicherlich darin, dass sich die frei gestaltbare Ostseite an italienische Loggienfassaden anlehnt und eine gewisse Leichtigkeit herzustellen vermag. Die Jury hatte allerdings nur eine Empfehlung an den Bauträger Bundesrepublik Deutschland aussprechen können, die verbindliche Beschlussfassung blieb dem Deutschen Bundestag vorbehalten. Allerdings musste die Bundesregierung den Baubeginn des Humboldtforums im Rahmen der Sparbeschlüsse vom Juni 2010 auf das Jahr 2014 verschieben. Neben dem ersten Preis wurden vier dritte Preise à 30.000 Euro an vier weitere Architekturbüros, darunter die Kollhoff Architekten, sowie ein Sonderpreis für den Entwurf einer gläsernen Überdachung vergeben. Ein zweiter Preis wurde nicht vergeben.

Stiftungsgründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 2. Juli 2009 entstand die gemeinnützige Stiftung Berliner Schloss – Humboldtforum als Bauherrin und Eigentümerin des Humboldtforum. Weitere Aufgaben sind organisatorische, wie der Nutzung des Forums, die Verwaltung der Spendengelder der privaten Fördervereine sowie das Werben um direkte Spenden an die Stiftung.

Ihren Sitz hat die Stiftung unweit des Schlossplatzes im Kronprinzenpalais am Boulevard Unter den Linden. Sie besteht aus:

Juristische Komplikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 11. September 2009 hat die Vergabekammer des Bundeskartellamts aufgrund einer Beschwerde des unterlegenen Mitbewerbers des Architektenwettbewerbs Hans Kollhoff entschieden, dass der Stadtschloss-Vertrag mit dem Büro Franco Stella ungültig ist. Die Gründe liegen vor allem im Verstoß gegen die Vergaberichtlinie, wonach ein beauftragtes Büro eine der Größe des Auftrags angemessene Leistungsfähigkeit mit entsprechendem Umsatz nachweisen müsse. Außerdem wurde festgestellt, dass im Wettbewerbsablauf „mangelnde Transparenz“ geherrscht habe. Das Bundesbauministerium kündigte sofortige Beschwerde beim Oberlandesgericht Düsseldorf gegen die Entscheidung des Bundeskartellamts an. Die Bauherren waren sich sicher, dass die juristischen Einwände der Mitwettbewerber keine aufschiebende Wirkung für den Zeitablauf des Projekts hätten.[22] Anfang Dezember 2009 hat das Düsseldorfer Oberlandesgericht die Vergabe an Stella für rechtmäßig erklärt. Danach hätten zwar die im Architektenwettbewerb unterlegenen Mitbewerber über den bevorstehenden Vertragsabschluss mit Stella informiert werden müssen, durch die nun erfolgte gerichtliche Überprüfung seien aber ihre Rechte gewahrt worden.[23]

Zwischennutzung und Ausgrabungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorbereitende Ausgrabungen am Schlossplatz, 2011

Da sich der Abriss des Palastes der Republik mehrfach verzögert hatte, wurde die gesamte Schlossfläche erst Mitte 2009 vollständig geräumt. Für eine mögliche Zwischennutzung des Geländes bis zum ursprünglich geplanten Baubeginn des Humboldtforums im Jahr 2010 verblieb damit ein Jahr Zeit.

Nach einem Wettbewerb fiel die Entscheidung, eine Kunsthalle zu errichten und die restliche Freifläche als Grünfläche zu gestalten.

Die freigelegten Kellerreste des Stadtschlosses, 2006

Im Zuge der Vorbereitungen wurden die noch vorhandenen Kellerräume des Schlosses freigelegt, archäologisch untersucht sowie weitere Ausgrabungen vorgenommen. Dabei wurden auch die Reste des 1702 errichteten Münzturms entdeckt. Dieser Münzturm sollte dreimal so hoch wie die Schlossfassade werden, musste jedoch kurz vor Fertigstellung abgerissen werden, da die Gründung im Boden nicht fest genug war und der Turm umzustürzen drohte. Im Rahmen der archäologischen Untersuchungen konnten außerdem Siedlungen aus dem 12. Jahrhundert festgestellt werden.[24]

Bauausführung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stiftung Berliner Schloss – Humboldtforum hat – entsprechend deren Pressemitteilung 1/2013 vom 4. Februar 2013 – als Auftraggeberin den Auftrag für die Rohbauarbeiten für das Berliner Stadtschloss – Humboldtforum an die Hochtief Solutions AG mit Sitz in Hannover am 1. Februar 2013 unterzeichnet. Demnach hat die beauftragte Bauunternehmung im März 2013 mit den Rohbauleistungen zu beginnen und diese in der zweiten Hälfte des Jahres 2015 fertigzustellen. Noch keine Verlautbarung erfolgte über die Auftragssumme, sie bewege sich aber innerhalb der geplanten Budgetierung.

Finanzierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gesamtfinanzierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Laut Bundestagsbeschluss 2007 sollte das gesamte Projekt 552 Millionen Euro kosten, einschließlich der Umzugskosten der Museen in Höhe von 72 Millionen Euro.[25] Am 4. Juli 2007 billigte das Regierungskabinett diese Finanzplanung für den Bau eines „Humboldtforums“ im Zentrum Berlins und machte damit den Weg frei für die Neubebauung.[26] Der damalige Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee verschob alle bisherigen Baudaten um ein Jahr, sodass mit einem Baubeginn im Jahr 2010 zu rechnen war. Eine Fertigstellung wäre danach nicht vor 2013 erfolgt.[27] Aufgrund von Sparplänen der Bundesregierung wurde im Juni 2010 der mögliche Baubeginn wiederum auf das Jahr 2014 verschoben. Bundesbauminister Peter Ramsauer sprach sich dafür aus, einen kleinen Teil des vorgesehenen Geldes auf 2013 vorzuziehen, damit in diesem Jahr der erste Spatenstich erfolgen könne.[28] Durch die Verzögerungen vor Baubeginn und eine neue, genaue Kalkulation hat sich der Baupreis inzwischen auf eine Gesamtsumme von 590 Millionen Euro erhöht.[29]

Am 6. Juli 2011 stimmte der Haushaltsausschuss des Bundestages ohne die Vertreter der Linken einer Erhöhung der Kosten um 38 Millionen Euro zu.[30] In der neuen Gesamtsumme von nunmehr 590 Millionen Euro, die zugleich Kostenobergrenze sein soll, ist die „vollständige Rekonstruktion“ der Kuppel nicht enthalten. Diese würde mit anderen Extras auf 28,5 Millionen Euro zusätzlicher Baukosten kommen. Die Summe müsste durch Spenden aufgebracht werden.[31][32] Am 7. Juli 2011 wurde von Seiten der SPD kritisiert, dass trotz der Baukosten in Höhe von 590 Millionen Euro eine kahle Kuppel ohne Verzierung geplant sei.[33]

Finanzierung der Repliken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Musterfassade des Stadtschlosses

Der private Förderverein Berliner Schloss e. V. (Geschäftsführer Wilhelm von Boddien) hat sich das Spendenziel von 80 Millionen Euro gesetzt. Diese Summe entspricht dem Mehrpreis der Schlossfassade gegenüber einer modernen. Sie soll ausreichen, die dem Bund zugesagte private Finanzierung der Rekonstruktion von jeweils drei Barockfassaden des Schlosses und des Schlüterhofs zu decken.[34] Das Bundesbauministerium hat den Betrag von 80 Millionen Euro bereits fest in die Gesamtkostenplanung für das Stadtschloss mit eingerechnet. Im November 2007 kalkulierte das Ministerium, dass allein die Natursteinarbeiten für die historischen Fassaden knapp 81 Millionen Euro kosten werden.[35] Der Förderverein seinerseits betont, nur für die Kosten der Wiederherstellung der historischen Fassadenelemente, nicht jedoch für die Baukosten der dahinter liegenden, tragenden Außenwände verantwortlich zu sein. Allerdings räumt der Verein ein, dass sein Spendenziel aufgrund weiterer Entwicklungen nach oben korrigiert werden könnte, insbesondere wenn auch die Rekonstruktion der historischen Schlosskuppel privat finanziert werden soll.[34] Der Deutsche Bundestag genehmigte den Wiederaufbau zunächst nur unter der Auflage, dass die Fassade vollständig aus Spenden finanziert werde.[36]

Bis einschließlich Juni 2011 nahm der Förderverein nach eigenen Angaben rund 15 Millionen Euro an Spenden ein.[37] Seit 2005 werben auch verschiedene Berliner Großunternehmen für Spenden. Dazu zählen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) und die Wall AG. Bis zum Baubeginn des Schlosses lässt der Förderverein bereits auf eigene Kosten Baupläne, Muster und Studien der Baudetails anfertigen, um später eine möglichst schnelle Rekonstruktion der Fassade zu ermöglichen. Die von dem Architekten Stuhlemmer, Berlin, im Auftrage des Fördervereins entwickelten historischen Baupläne des Schlosses waren Grundlage für die Entwürfe der Architekten im Wettbewerb. Die originalen Baupläne Schlüters und Eosanders waren schon seit dem 18. Jahrhundert verschollen.

Unmittelbar vor der Grundsteinlegung im Juni 2013 berichtete Der Spiegel unter Berufung auf interne Unterlagen des Bundesbauministeriums, dass der Haushaltsausschuss das Ministerium bereits im Oktober 2012 ermächtigt habe, bei noch fehlenden Spenden die barocke Fassade aus öffentlichen Mitteln vorzufinanzieren, obwohl die vollständige Finanzierung der rekonstruierten Fassaden durch Spenden zuvor noch Voraussetzung für die Finanzierung durch den Bund gewesen war. Über die eingegangenen Spenden gibt es abweichende Angaben. Während der Verein angab, knapp 27 Millionen Euro an Spenden eingenommen zu haben, schrieb Der Spiegel, dass bis Anfang Juni 2013 rund 10,4 Millionen Euro zu verbuchen waren.[36]

Der Förderverein gab im Oktober 2017 an, 73 Millionen Euro von angestrebten 105 Millionen Euro erhalten zu haben.[38]

Verkehrskonzept[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anfang der 2010er Jahre wurden verschiedene Verkehrslösungen für die durch das Humboldtforum erweiterte Museumsinsel diskutiert. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung möchte die Durchquerung des Lustgartens mit einem Verkehrsstrom von bis zu 35.000 Fahrzeugen pro Tag beibehalten. Der ADAC hat ein Alternativkonzept zur Umfahrung entwickelt, das allerdings für den Bereich Marx-Engels-Forum gravierende Nachteile mit sich bringt. Daher wurden weitere Alternativen vorgeschlagen, die den Verkehr weitläufig umleiten, um ein zusammenhängendes verkehrsberuhigtes Forum zu schaffen, das aus Museumsinsel mit Lustgarten sowie Marx-Engels-Forum und Nikolaiviertel besteht.[39]

Freiflächenwettbewerb[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Planungsgrundlage des Berliner Senats für die Gestaltung des Schlossplatzes

Im September 2012 lobte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung als Eigentümerin der Grundstücke einen internationalen, offenen Freiflächenwettbewerb für den Schlossplatz, die Schlossfreiheit und den Südteil des Lustgartens aus. Der Wettbewerb soll zahlreiche technische Fragen beantworten (u. a. Feuerwehr, Aufstellflächen für Versorgungsfahrzeuge, Fluchtwege, Fahrradstellplätze, Behindertenparkplätze) aber auch gestalterische Antworten für das Erscheinungsbild der verbliebenen Freiflächen geben. Die Planungen sollen den U-Bahnhof Museumsinsel einbinden und – nach dem Verzicht der Firma Thyssen-Krupp auf ihren Hauptstadtrepräsentanzbau An der Stechbahn – eine Antwort auf die künftige Funktion dieser Freifläche geben.

Öffentlich kontrovers diskutiert wird eine Wiederkehr von erhaltenen, sich an anderen Orten in Berlin befindlichen Kunstwerken, die zum Teil extra für ihren ursprünglichen Standort vor dem Schloss geschaffen oder angeschafft wurden. Hierzu gehören der Neptunbrunnen, die Rossebändiger als korrespondierende Figuren zu den im gleichen Jahr (1842) aufgestellten Figuren Löwenkämpfer und Amazone vor dem Alten Museum, die Adlersäule anstelle des historischen Münzturms sowie die gesamte Anmutung der Platzflächen. Während die Berliner Denkmalpflege für einen Verbleib der Kunstwerke an ihren nach dem Zweiten Weltkrieg zugewiesenen Plätzen votierten, setzen sich zahlreiche Bürgervereine für eine Rückkehr an die historischen Standorte ein. Die Vorgaben des Senats (siehe Plan) sowie die schon ausgeführten neuen Straßen machen eine an historische Vorbilder angelehnte Gestaltung unwahrscheinlich.

Im Januar 2013 erhielt das Berliner Büro bbz Landschaftsarchitekten den 1. Preis beim Wettbewerb „Freiraumgestaltung Umfeld Humboldtforum“. Der Entwurf sieht eine zeitgenössische Gestaltung des Schlossumfelds vor, die jedoch eine Rückkehr historischer Elemente zulässt.[40] Hierzu zählen unter anderem die Adlersäule an der Ecke zur Schlossbrücke, die Rossebändiger am Lustgarten und der Neptunbrunnen am Schlossplatz. Laut einer repräsentativen Umfrage von infratest dimap im Mai 2017 befürwortet die Mehrheit der Bevölkerung (65 %) ein historisches Schlossumfeld; nur ein kleiner Teil (20 %) bevorzugt die zeitgenössische Variante.[41]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wilhelm von Boddien, Helmut Engel (Hrsg.): Die Berliner Schlossdebatte. Pro und Contra. Berlin-Verlag Spitz, Berlin 2000, ISBN 3-8305-0106-4.
  • Hartmut Ellrich: Das Berliner Schloss. Geschichte und Wiederaufbau. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2008, ISBN 978-3-86568-397-7.
  • Förderverein Berliner Schloss, Kristin Feireiss (Hrsg.): Das Schloß? Eine Ausstellung über die Mitte Berlins. Redaktion: Kristin Feireiss und Wilhelm von Boddien (Ausstellungskatalog). Ernst, Berlin 1993, ISBN 3-433-02431-6.
  • Anna-Inés Hennet: Die Berliner Schlossplatzdebatte. Im Spiegel der Presse. Verlagshaus Braun, Berlin 2005, ISBN 3-935455-65-8.
  • Manfred Rettig (Hrsg.): Rekonstruktion am Beispiel Berliner Schloss aus kunsthistorischer Sicht. Ergebnisse der Fachtagung im April 2010. Essays und Thesen. Franz Steiner Verlag, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-515-09826-7.
  • Peter Stephan: Von Schlüters Schloss zu Stellas Forum. In: INSITU. Zeitschrift für Architekturgeschichte 1 (2/2009), S. 103–134.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Tätigkeitsbericht der Stiftung Berliner Schloss – Humboldforum für das Jahr 2013
  2. Das Berliner Stadtschloss bekommt ein Dach-Restaurant. In: Berliner Morgenpost. 10. August 2017, abgerufen am 9. Oktober 2017.
  3. Humboldtforum online (Memento vom 7. März 2012 im Internet Archive): „[…] Bau des Humboldtforums bis zu seiner Eröffnung im Jahr 2019“
  4. Berliner Schloss feiert Richtfest, Bild Online, 12. Juni 2015
  5. Hannes Swoboda im Vorwort zum Abschlussbericht In: Internationalen Expertenkommission Historische Mitte Berlin Abschlussbericht Veröffentlichung des Historische Mitte Berlin. Abschlussbericht. Bundesministerium für Bau und Stadtentwicklung (Memento vom 4. April 2012 im Internet Archive) (PDF; 1,5 MB)
  6. Nur mit knapper Mehrheit zustande gekommene Rekonstruktionsentscheidung. In: BMVBS – Schloss / Humboldtforum – Die Internationale Expertenkommission „Historische Mitte Berlin“. Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
  7. Beschluss des Deutschen Bundestages vom 4. Juli 2002 (PDF)
  8. 2000 – Internationale Expertenkommission „Historische Mitte Berlin“. In: Bundesministerium für Umwelt Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit [1], aufgerufen am 13. Juni 2015.
  9. Julian Nida-Rümelin: Vorkonzept für eine künftige Nutzung des Berliner Schloss-Areals „Humboldt-Forum“, 29. Oktober 2001, Materialien der Internationalen Expertenkommission Historische Mitte Berlin (pdf-Datei (Memento vom 21. September 2006 im Internet Archive))
  10. 8 Thesen für den Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses (1993)
  11. Veröffentlichung des Bundesministerium für Bau und Stadtentwicklung. Abgerufen am 10. Oktober 2013
  12. Abschlussbericht der Internationalen Expertenkommission Historische Mitte Berlin
  13. Die Internationale Expertenkommission „Historische Mitte Berlin“. Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, abgerufen am 18. Dezember 2012.
  14. Hauptstadt. Berliner Schloss zum halben Preis. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung Nr. 18, 22. Januar 2007, S. 33.
  15. V. Empfehlungen. In: Historische Mitte Berlin. Abschlussbericht. (Memento vom 4. April 2012 im Internet Archive) (PDF; 1,5 MB)
  16. Letzte Ausfahrt Agora. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21. Dezember 2010.
  17. Die Internationale Expertenkommission „Historische Mitte Berlin“. Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, abgerufen am 18. Dezember 2012.
  18. Wettbewerb um Stadtschloss beginnt. Bei: tagesspiegel.de, 26. November 2007.
  19. Humboldt-Forum mit Kuppel, aber ohne Volkskammersaal. In: tagesspiegel.de. 28. August 2011, abgerufen am 18. Dezember 2012.
  20. a b Berliner Extrablatt. Sonderausgabe Schloss-Architekturwettbewerb – Dezember 2008 (Informationszeitung des Fördervereins Berliner Schloss). S. 2.
  21. Online-Veröffentlichungen der Stiftung Berliner Schloss – Humboldtforum. Abgerufen am 11. Oktober 2013
  22. Das große Dilemma um das Berliner Stadtschloss. Bei: welt.de, 11. September 2009.
  23. Andreas Kilb: Lasst viele Partner um mich sein. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 2. Dezember 2009.
  24. Bodendenkmale: Berliner Schloss. Auf: stadtentwicklung.berlin.de
  25. Berliner Schloss darf nicht mehr als 552 Millionen Euro kosten. (Memento vom 7. Juni 2009 im Internet Archive) In: Heute im Bundestag. 8. November 2007.
  26. Berlin erhält sein Stadtschloss zurück. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 4. Juli 2007.
  27. Tiefensee: Berliner Stadtschloss bis Ende 2013 fertig. Bei: tagesspiegel.de, 22. November 2008.
  28. Berliner Schloss soll bis 2019 wieder stehen. Bei: welt.de, 23. November 2010.
  29. Ausschuss genehmigt Berliner Schloss: 590 Mio. Euro. In: Zeit Online, 6. Juli 2011.
  30. Berliner Schlosses-Humboldtforum soll 590 Millionen Euro kosten. Pressemitteilung des Deutschen Bundestags, 7. Juli 2011.
  31. Süddeutsche Zeitung, 7. Juli 2011, S. 17 (Feuilleton)
  32. Haushaltsausschuss genehmigt Berliner Schloss. In: Zeit Online, 6. Juli 2011.
  33. Kuppelstreit. In: NZZ. Anmerkung: Die Schlosskuppel war kein Bauwerk des Barock, wie aus dem Artikel hervorgeht, sondern eine streng spätklassizistische Arbeit aus der Mitte des 19. Jahrhunderts.
  34. a b Spendenuhr (Memento vom 10. Dezember 2008 im Internet Archive) (Stand: 6. Januar 2009) Website des Fördervereins Berliner Schloss e. V.
  35. Bericht zum Sachstand der Wiedererrichtung des Berliner Stadtschlosses. (PDF; 453 kB) 1. November 2007.
  36. a b Fassadenschwindel. In: Der Spiegel. Nr. 24, 2013, S. 16 (online10. Juni 2013).
  37. Berlin Letzte Hürde für Berliner Schloss. In: Welt Online. 6. Juni 2011, abgerufen am 30. Dezember 2013.
  38. Spendenstand und Mittelverwendung auf berliner-schloss.de
  39. Nähere Informationen bei www.berlinertourguide.com
  40. Offener freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb "Freiraumgestaltung Umfeld Humboldt-Forum" / Land Berlin. Abgerufen am 4. Juni 2017 (deutsch).
  41. Umfrage: Hälfte der Berliner ist gegen Einheitsdenkmal. (bz-berlin.de [abgerufen am 4. Juni 2017]).