Yemenia

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Yemenia
الخطوط الجوية اليمنية
Logo der Yemenia
Airbus A310-300 der Yemenia
IATA-Code: IY
ICAO-Code: IYE
Rufzeichen: YEMENI
Gründung: 1961
Sitz: Sanaa, JemenJemen Jemen
Drehkreuz:
Heimatflughafen:

Sanaa

IATA-Prefixcode: 635
Leitung: Ahmed Massoud Alwani (CEO)
Vielfliegerprogramm: Sama Loyalty Club
Flottenstärke: 4 (+ 18 Bestellungen)
Ziele: national und international
Website: yemenia.com

Yemenia - Yemen Airways (arabisch الخطوط الجوية اليمنية al-Chuṭūṭ al-dschawwiyya al-yamaniyya) ist die nationale Fluggesellschaft des Jemen mit Sitz in Sanaa und Basis auf dem Flughafen Sanaa. Sie ist Mitglied der Arab Air Carriers Organization.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gesellschaft wurde am 4. August 1961 als Yemen Airlines gegründet und begann 1962 mit dem Flugbetrieb. Nach einer Reorganisation wurde sie in Yemen Airways umbenannt und zur nationalen Fluggesellschaft erhoben. Am 1. Juli 1978 wurde daraus eine gemeinsame Gesellschaft der Jemenitisch Arabischen Republik (heute Republik Jemen) und Saudi-Arabiens.

Die vormals südjemenitische Fluggesellschaft Alyemda mit Sitz in Aden ging im Februar 1996 in der Yemenia auf.[1] Yemenia gehört heute zu 51 % der Republik Jemen und zu 49 % Saudi-Arabien. Seit dem 26. Oktober 2008 werden alle Inlandsflüge durch Felix Airways durchgeführt.

Der Flugbetrieb wurde Ende März 2015 wegen der Unruhen rund um die Operation Sturm der Entschlossenheit bis auf weiteres eingestellt[2] und im Mai 2015 mit einem verkleinerten Streckennetz wieder aufgenommen.[3] Die drei A330-200 wurden im Juli 2011 bzw. Juni 2015 an die Leasinggeber zurückgegeben.[4][5]

Flugziele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Linienverkehr werden internationale Ziele in Afrika, dem Nahen Osten, Europa und Asien angeflogen.[6]

Im deutschsprachigen Raum wird Frankfurt am Main bedient. Die Verbindung wurde zwischen dem 1. und 13. November 2010 unterbrochen.[7][8]

Flotte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Airbus A320-200 der Yemenia

Mit Stand Juli 2016 besteht die Flotte der Yemenia aus vier Flugzeugen:[9]

Aktuelle Flotte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Flugzeugtyp aktiv bestellt[10] Anmerkungen Sitzplätze[11]
(Business/Economy)
Airbus A310-300 2 199 (12/187)
213 (18/195)
Airbus A320-200 2 04 150 (12/138)
Airbus A320neo 04 - offen -
Airbus A350-900 10
Gesamt 4 18
  • Drei ehemalige de Havilland Canada DHC-8-200 der Yemenia werden oder wurden von einer jemenitisch-sudanesischen Gemeinschaftsgesellschaft namens Blue Bird Aviation betrieben, deren Status aber zweifelhaft ist.[12]

Historische Flotte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehemaliger Airbus A330-200 der Yemenia

In der Vergangenheit betrieb Yemenia unter anderem folgende Flugzeugtypen:[13][14]

Zwischenfälle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Yemenia verzeichnete in ihrer Geschichte drei Totalverluste von Flugzeugen, davon einen mit Todesopfern:[15]

  • Am 1. August 2001 überrollte eine Boeing 727-200 (Luftfahrzeugkennzeichen 7O-ACW) bei der Landung auf dem Flughafen Asmara in Eritrea das Ende der nassen, 3000 m langen Landebahn und kollidierte mit einem großen Betonklotz. Dabei wurde die Maschine zum wirtschaftlichen Totalschaden. Alle 111 Insassen überlebten.[17]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Yemenia – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. aerotransport.org – Alyemda (englisch), abgerufen am 19. Juni 2016.
  2. ch-aviationYemenia suspends operations indefinitely; Sana airport damaged (englisch), abgerufen am 31. März 2015.
  3. ch-aviationYemenia resumes limited operations (englisch), abgerufen am 7. Juli 2015.
  4. planespotters.net – Yemenia - Yemen Airways Historic Fleet (englisch), abgerufen am 21. Juni 2016.
  5. ch-aviationYemenia returns A330s to lessors as losses mount (englisch), abgerufen am 6. Juli 2015.
  6. yemenia.com – Destinations (englisch), abgerufen am 6. Juli 2016.
  7. Der SpiegelAl-Qaida soll Paket-Plot im September getestet haben, 2. November 2010
  8. tagesschau.de – Weg frei für Passagierjets aus dem Jemen, 13. November 2010 (Memento vom 15. November 2010 im Internet Archive)
  9. planespotters.net – Yemenia - Yemen Airways (englisch), abgerufen am 6. Juli 2016.
  10. Orders & deliveries. Airbus, 6. Juli 2016, abgerufen am 6. Juli 2016 (englisch).
  11. yemenia.com – Our Fleet (englisch), abgerufen am 6. Juli 2016.
  12. planespotters.net – Blue Bird Aviation Yemen (englisch), abgerufen am 21. Juni 2016.
  13. Ulrich Klee, Frank Bucher et al.: jp airline-fleets international. Zürich-Airport 1966 bis 2007.
  14. Ulrich Klee, Frank Bucher et al.: jp airline-fleets international. Sutton, UK, 2008 bis 2013.
  15. Aviation Safety NetworkUnfallstatistik der Yemenia (englisch), abgerufen am 21. Juni 2016.
  16. Aviation Safety NetworkUnfallbericht 7O-ACQ (englisch), abgerufen am 21. Juni 2016.
  17. Aviation Safety NetworkUnfallbericht 7O-ACW (englisch), abgerufen am 21. Juni 2016.
  18. tagesschauAirbus mit 153 Insassen abgestürzt, 30. Juni 2009
  19. Aviation Safety NetworkUnfallbericht 7O-ADJ (englisch), abgerufen am 19. Juni 2016.
  20. Der SpiegelYemenia-Absturz: Überlebende spricht erstmals über Katastrophe, 25. August 2009 abgerufen am 6. Juli 2016.