Yevlax (Stadt)

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Yevlax
Staat: AserbaidschanAserbaidschan Aserbaidschan
Stadt mit Rayonstatus: Yevlax
Koordinaten: 40° 37′ N, 47° 9′ OKoordinaten: 40° 37′ 0″ N, 47° 9′ 0″ O
Höhe: 12 m
 
Einwohner: 59.400 (2014)
Zeitzone: AZT (UTC+4)
Telefonvorwahl: (+994) 2233
Postleitzahl: AZ6600
Kfz-Kennzeichen: 66
 
Gemeindeart: Stadt (şəhər)
Yevlax (Aserbaidschan)
Yevlax
Yevlax

Yevlax (auch Yevlakh, Avlakh und Jewlach, von russisch Евлах) ist eine Stadt in Aserbaidschan.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt hat Bezirksstatus und ist selbst vom Bezirk (Rayon) Yevlax umgeben. In der Stadt nahe dem Fluss Kura lebten 2014 etwa 59.400 Einwohner.[1]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt ist ein bedeutender Knotenpunkt der Aserbaidschanischen Eisenbahn. In Yevlax gibt es Tabak- und Seideverarbeitende Betriebe und eine große Getreidemühle.[2] Darüber hinaus gibt es einen Flughafen, der jedoch nicht sonderlich genutzt wird.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit der Eröffnung des entsprechenden Streckenabschnitts der ältesten Bahnstrecke des Landes, der Bahnstrecke Poti–Baku, erhielt Yevlax 1883 Anschluss an die Eisenbahn. Der Bahnhof der Stadt ist heute ein Abzweigbahnhof für die Bahnstrecken Yevlax–Balakan in nördliche und Yevlax–Şuşi in südliche Richtung. Letztere Strecke wird aber nur noch bis Bərdə betrieben, da ihr südliches Ende in Bergkarabach liegt.[3]

Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Yevlax besitzt ein Theater und eine erst vor einiger Zeit neu errichtete Moschee.[2]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Population by sex, economic and administrative regions, urban settlements of the Republic of Azerbaijan at the beginning of the 2014 (Memento vom 16. Juli 2014 im Internet Archive) auf der Website des Azərbaycan Respublikasının Dövlət Statistika Komitəsi (Staatliches Statistikkomitee der Republik Aserbaidschan)
  2. a b azerb.com über Stadt und Rayon
  3. Neil Robinson: World Rail Atlas. Bd. 8: The Middle East and Caucasus. 2006. ISBN 954-12-0128-8, Taf. 49, 59.