Der AFC President’s Cup (deut.: AFC-Präsidenten-Pokal) ist nach der AFC Champions League und dem AFC Cup der drittwichtigste asiatische Vereinsfußballwettbewerb, der von der Asian Football Confederation (AFC) organisiert und 2005 erstmals ausgetragen wurde.
Der President’s Cup bildet die dritte Stufe im System der asiatischen Mannschaftswettbewerbe, unterhalb der AFC Champions League und des AFC Cup. Die Gründung dieser drei Wettbewerbe erfolgte als Konsequenz auf den durch AFC-Präsident Mohamed bin Hammam angeregten Aktionsplan Vision Asia, mit dem man auf den sehr uneinheitlichen Entwicklungsstand der nationalen Verbände Asiens reagieren wollte.
Die Qualifikation für die asiatischen Kontinentalwettbewerbe verläuft anders als in Europa, wo theoretisch jedes Land die Chance hat, mit mindestens einer Mannschaft (nach überstandener Qualifikation) an der UEFA Champions League teilzunehmen. In Asien machen die 14 "reifsten" Fußballnationen (unter ihnen die "Großmächte" Saudi-Arabien, Japan, Südkorea und Iran) mit bis zur vier Mannschaften pro Nation die Champions League unter sich aus, die nächsten Länder (fußballerische "Mittelmächte" sozusagen) messen sich mit je ein bis zwei Vertretern im AFC Cup.
Der President’s Cup ist schließlich als Vergleich für fußballerische "Entwicklungsländer" gedacht, die finanziell und organisatorisch einem größeren Turnier nicht gewachsen sind. Deshalb findet der Wettbewerb, zu dem elf Nationen jeweils ihre Meister entsenden, auch innerhalb weniger Tage an einem festen Ort statt und nicht über das Jahr verteilt mit Heim- und Auswärtsspielen. Bis einschließlich 2007 fand das Turnier mit acht Mannschaften statt.
Die Endspiele und Sieger [Bearbeiten]
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