Alle sagen: I love you

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Filmdaten
Deutscher Titel Alle sagen: I love you
Originaltitel Everyone Says I Love You
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1996
Länge 97 Minuten
Altersfreigabe FSK 6
Stab
Regie Woody Allen
Drehbuch Woody Allen
Produktion J.E. Beaucaire, Jean Doumanian
Musik Dick Hyman
Kamera Carlo Di Palma
Schnitt Susan E. Morse
Besetzung

Alle sagen: I love you (Originaltitel: Everyone Says I Love You) ist ein US-amerikanischer Musical-Spielfilm aus dem Jahr 1996. Regisseur und Drehbuchautor war Woody Allen.

Handlung[Bearbeiten]

Der abwechselnd in New York und Paris lebende Schriftsteller Joe Berlin kann nach der Scheidung von Steffi keine passende Frau finden. Steffi und ihr neuer Ehemann Bob Dandridge fungieren als Berlins Partnerschaftsberater. Sie hören geduldig zu wenn der neurotische Joe über seine Pläne erzählt, von dem Eiffelturm zu springen und überlegt, einige Stunden früher tot sein zu können, würde er von New York nach Paris mit einer Concorde statt mit einem anderen Flugzeug fliegen.

Bobs Tochter Skylar will heiraten, ihr Verlobter Holden Spence versteckt den Verlobungsring im Wert von 8000 US-Dollar in einer Portion Eiscreme. Skylar verschluckt den Ring.

Eines Tages trifft Berlin in Venedig die verheiratete New Yorker Kunsthistorikerin Von Sidell und verliebt sich in sie. Es stellt sich heraus, dass seine Tochter die Psychiaterin kennt, die Von Sidell als Patientin besucht. So kann Joe weitere Treffen arrangieren und Von zu seiner Zweitwohnung in Paris einladen. Nach einer kurzen Affäre verlässt Von Sidell ihren Liebhaber. Sie sagt ihm, dass er für sie die Verkörperung eines Traummanns gewesen wäre, sobald sie aber den Traummann gefunden habe, seien die Träume weniger wichtig geworden. Joe sagt, sie sei verrückt und offenbart, dass er sie getäuscht habe. Von Sidell erwidert, Joe sei verrückt.

Bob Dandridge schlägt sich derweil mit anderen Problemen herum, der liberal und fortschrittlich denkende Dandridge ist entsetzt, als sein Sohn plötzlich republikanische Wahlkampfthemen propagiert. Er spricht sich für das Recht auf Waffenbesitz, das Schulgebet und die Todesstrafe aus. Nachdem diese Bob in eine Krise gestürzt hat, löst sich das Problem von allein: Ein Blutpropfen hatte das Gehirn des Sohnes nicht mit genug Sauerstoff versorgt. Nachdem dieser entfernt wurde, denkt der Sohn wieder anders. Die Familie Dandridge verbringt Weihnachten in Paris, wo sie im Hôtel Ritz wohnt. In der letzten Szene sprechen Joe und Steffi Dandridge über die gemeinsam verbrachte Zeit. Sie tanzen am Seineufer.

Kritiken[Bearbeiten]

Der Film erhielt sehr gute Kritiken, er wurde u.a. in TV Movie 17/1997 als amüsant und herrlich nostalgisch bezeichnet, in TV Spielfilm 17/1997 als ein Highlight. Besonders wurden die Gesang- und Tanzszenen gelobt.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Der Film wurde für den Filmpreis Golden Globe Award in der Kategorie Bester Film – Komödie oder Musical nominiert. Edward Norton gewann für seine Rolle den Chicago Film Critics Association Award, den Florida Film Critics Circle Award, den Los Angeles Film Critics Association Award, den National Board of Review Award und den Southeastern Film Critics Association Award.

Weblinks[Bearbeiten]