Andalo

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Dieser Artikel behandelt die Trentiner Gemeinde Andalo, für die lombardische Gemeinde siehe Andalo Valtellino.
Andalo
Kein Wappen vorhanden.
Andalo (Italien)
Andalo
Staat: Italien
Region: Trentino-Südtirol
Provinz: Trient (TN)
Koordinaten: 46° 10′ N, 11° 0′ O46.16666666666711.0044444444441040Koordinaten: 46° 10′ 0″ N, 11° 0′ 16″ O
Höhe: 1040 m s.l.m.
Fläche: 9,81 km²
Einwohner: 1.052 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 107 Einw./km²
Postleitzahl: 38010
Vorwahl: 0461
ISTAT-Nummer: 022005

Andalo (deutsch veraltet: Andel) ist eine Gemeinde im Trentino (Italien) mit 1052 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2013). Sie befindet sich auf einem Sattel im Zentrum der Hochebene zwischen der Brenta-Gruppe und der Paganella. Teile des Gemeindegebiets befinden sich im Naturpark Adamello-Brenta.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ortskern ist mittelalterlichen Ursprungs und bestand früher aus 13 Höfen (Bortolon, Cadìn, Casa Nova, Clamer, Dos, Fovo, Ghezzi, Melchiori, Monech, Pegorar, Perli, Ponte und Toscana). Dieser Umstand ist heute nur noch teilweise sichtbar, da die Höfe im Zuge der urbanistischen Entwicklung jüngerer Zeit zusammenwuchsen. Lediglich der Pegorar-Hof ist noch heute etwas abseits.

Im Jahr 1928 wurde Andalo Teil der vergrößerten Gemeinde Molveno, 1947 wurde diese Eingemeindung wieder rückgängig gemacht.

Ab etwa der Mitte des 20. Jahrhunderts kam es zu einer beträchtlichen touristischen Entwicklung des Ortes. Die Nähe zu mehreren wichtigen Skigebieten machten Andalo zu einem der am häufigsten besuchten Ausflugsziele des Trentino in der Wintersaison.

Andalo-See[Bearbeiten]

Der Andalo-See

Der Andalo-See ist ein kleiner Karstsee ohne sichtbare Zu- oder Abflüsse. Seine Oberfläche kann je nach Niederschlag erheblich variieren. Der See befindet sich auf 989 m auf einer Fläche zwischen Andalo und dem Fuße des Piz Galin. Er ist in Nord-Süd-Richtung etwa 1,5 km lang und maximal 360 m breit. Seine größte Tiefe erreicht er bei 13 m.

Seine größte Ausdehnung erreicht er im Frühjahr zur Schneeschmelze. In dieser Periode bildet sich über den Rio Lambin ein Abfluss zum Molveno-See hin.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2013.