Castello Tesino

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Castello Tesino
Kein Wappen vorhanden.
Castello Tesino (Italien)
Castello Tesino
Staat: Italien
Region: Trentino-Südtirol
Provinz: Trient (TN)
Koordinaten: 46° 4′ N, 11° 37′ O46.06666666666711.616666666667905Koordinaten: 46° 4′ 0″ N, 11° 37′ 0″ O
Höhe: 905 m s.l.m.
Fläche: 12,01 km²
Einwohner: 1.265 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 105 Einw./km²
Postleitzahl: 38053
Vorwahl: 0461
ISTAT-Nummer: 022048
Volksbezeichnung: Castelazzi
Schutzpatron: San Giorgio[2]
Website: Gemeinde Castello Tesino
Panorama von Castello Tesino
Panorama von Castello Tesino

Castello Tesino ist eine Trentiner Gemeinde in der Region Trentino-Südtirol mit 414 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2013).

Geografie[Bearbeiten]

Der Ort liegt 40 km östlich von Trient am östlichen Rand des Tesinotal (Bassa Valsugana e Tesino), einem Untertal des Valsugana. Er liegt am südlichen Ende des Passo Brocon unterhalb der Berge Monte Picosta (1421 Meter) und Mont’Agaro und ist Teil der Talgemeinschaft Comunità Valsugana e Tesino. Durch den Ort führt die Römerstraße Via Claudia Augusta.

Zum Gemeindegebiet gehören die Ortsteile Cainari, Coronini, Lissa und Roa.

Angrenzende Gemeinden sind Arsiè (BL), Canal San Bovo, Cinte Tesino, Grigno, Lamon (BL), Pieve Tesino und Scurelle.

Geschichte[Bearbeiten]

Erste Siedlungen fanden in der Zeit vor den Römern statt. Spuren aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. sind heute noch auf dem Hügel Colle di San Ippolito zu finden. In der Römerzeit erlangte der Ort Bedeutung, das er an der Römerstraße Via Claudia Augusta Altinate lag, die von Altinum nach Augsburg führte.[3]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die Kirche Chiesa dei Santi Ippolito e Cassiano
  • Chiesa parrocchiale di San Giorgio, bereits im 12. Jahrhundert erwähnte Kirche am Hauptplatz des Ortes. Wurde mehrfach zerstört und wieder aufgebaut. Der heutige Bau ist aus dem Jahr 1931.
  • Chiesa della Madonna di Lourdes 1890 errichtete Kirche im Ortsteil Roa, enthält von Martin Vinazer das Werk Cristo morto deposto dalla croce
  • Chiesa di San Rocco, 1481 errichtete Kirche, wurde 1935 restauriert.
  • Chiesa dei Santi Ippolito e Cassiano, 1436 errichtete Kirche[4] auf dem Hügel Colle di San Ippolito.
  • Chiesa della Madonna di Caravaggio a Colle, 1901 über einer älteren Kirche (1698) errichtetes Gotteshaus[5]
  • Chiesa della Beata Vergine di Torricella, 1604 errichtete Kirche
  • Chiesa del Sacro Cuore di Gesù, 1876 errichtete Kirche
  • Grotta di Castello Tesino, 1926 entdeckte Höhle[6] bei 960 Höhenmetern, die auch Bus de la Lora genannt wird. Die Höhle hat eine Länge von 256 Metern.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Castello Tesino – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2013.
  2. Offizielle Webseite der Gemeinde Castello Tesino zum Ortspatron San Giorgio, abgerufen am 13. Februar 2014 (ital.)
  3. Offizielle Webseite der Gemeinde Castello Tesino zum Ort und zur Geschichte, abgerufen am 13. Februar 2014 (ital.)
  4. Webseite Valle del Tesino zur Kirche Chiesa dei Santi Ippolito e Cassiano, abgerufen am 28. November 2011
  5. Webseite Valle del Tesino zur Kirche Madonna di Caravaggio, abgerufen am 28. November 2011
  6. Webseite Tiscover.com zur Grotte von Castello Tesino, abgerufen am 25. November 2011