Apensen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Apensen
Apensen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Apensen hervorgehoben
53.4358333333339.615555555555639Koordinaten: 53° 26′ N, 9° 37′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Stade
Samtgemeinde: Apensen
Höhe: 39 m ü. NHN
Fläche: 20,74 km²
Einwohner: 3707 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 179 Einwohner je km²
Postleitzahl: 21641
Vorwahlen: 04167, 04163 (Grundoldendorf)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: STD
Gemeindeschlüssel: 03 3 59 003
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Buxtehuder Straße 27
21641 Apensen
Webpräsenz: www.apensen.de
Bürgermeister: Kurt Matthies (SPD)
Lage der Gemeinde Apensen im Landkreis Stade
Balje Krummendeich Freiburg/Elbe Oederquart Wischhafen Drochtersen Großenwörden Engelschoff Hammah Düdenbüttel Himmelpforten Burweg Kranenburg Estorf Oldendorf Heinbockel Stade Deinste Fredenbeck Kutenholz Jork Buxtehude Apensen Beckdorf Sauensiek Ahlerstedt Brest Bargstedt Harsefeld Nottensdorf Bliedersdorf Horneburg Dollern Agathenburg Landkreis Stade Niedersachsen Landkreis Cuxhaven Landkreis Rotenburg (Wümme) Landkreis Harburg Hamburg Schleswig-Holstein Schleswig-Holstein Grünendeich Mittelnkirchen Neuenkirchen Guderhandviertel Steinkirchen Hollern-TwielenflethKarte
Über dieses Bild

Apensen (plattdeutsch Obbens) ist eine niedersächsische Gemeinde im Süden des Landkreises Stade bei Hamburg. Die Gemeinde ist Verwaltungssitz der Samtgemeinde Apensen. Zur Gemeinde Apensen gehört zudem der Ort Grundoldendorf.

Geografie[Bearbeiten]

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Im Süden schließen sich die beiden Gemeinden Beckdorf und Sauensiek an. Im Nordosten liegt die Gemeinde Apensen in direkter Nachbarschaft zur Stadt Buxtehude. Im Westen der Gemeinde geht es in die Gemeinde Harsefeld.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die Gemeinde Apensen ist Mitglied der Samtgemeinde Apensen. Die Gemeinde besteht aus dem Hauptort Apensen und dem Gemeindeteil Grundoldendorf

Geschichte[Bearbeiten]

Ortsname[Bearbeiten]

Der Ort wurde 1231 Abbenhusen, 1236 Abbenhusen, 1704 Abensen und 1823 Apensen benannt. Die Namensbildung geschieht mit dem Grundwort niederdeutsch -husen, später hochdeutsch -hausen, und dem schwach flektierenden Kurznamen Abbo als Bestimmungswort.[2]

Ortsgeschichte[Bearbeiten]

Das Dorf wurde im 13. Jahrhundert erstmals benannt. 1895 gründete sich die Feuerwehren-Apensen und 1897 die Volksbank. 1910 wurde die Kirche zu Apensen gebaut. Bei der Gemeindereform 1972 wurde der Ort Mitglied der Samtgemeinde Apensen.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Juli 1972 wurde die kleine Nachbargemeinde Grundoldendorf eingegliedert.[3]

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

(Stand: Kommunalwahl am 10. September 2006)

Im Gemeinderat bildet die Fraktion der Grünen und die Fraktion der FWG eine gemeinsame Gruppe.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: In rot ein silberner von links nach rechts weisender gepanzerter Arm, der ein aufrecht stehendes silbernes Schwert mit goldenem Griff hält.

Gemeindepartnerschaften[Bearbeiten]

Apensen unterhält seit 1973 freundschaftliche Beziehungen mit dem bretonischen Ploërmel in Frankreich, mit dem seit 1980 auch ein offizieller Partnerschaftsvertrag besteht. 1990 wurden die Orte Dittmannsdorf und Witzschdorf in der Gemeinde Gornau in Sachsen erstmals miteinbezogen. Seit 2003 ist auch diese Partnerschaft vertraglich gefestigt. Auch Kolbuszowa in Polen ist mit Apensen freundschaftlich verbunden.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Apensen ist nach Osten über die Landesstraße 127 mit Buxtehude und der Bundesstraße 73 verbunden. Die Landesstraße 130 führt südwärts nach Beckdorf sowie nordwärts über Grundoldendorf nach Nottensdorf. Zudem führen die Kreisstraße 49 nach Ruschwedel und die Kreisstraße 71 nach Nindorf. Eine nördliche Ortsumgehung zur Entlastung des Zentrums wurde 2008 eröffnet.

Apensen ist auch per Bahn erreichbar. Die Bahnstrecke Bremerhaven–Buxtehude (KBS 122), die von den Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser (EVB) betrieben wird, führt über Bremervörde, Harsefeld, Apensen und Buxtehude mit Anschluss nach Hamburg.

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten]

Eines der größten Apenser Unternehmen ist die Firma Eisbär Eis.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

  • Im Rathaus Apensen befindet sich der Verwaltungssitz der Samtgemeinde Apensen, seit 1994 im früheren Junkernhof.
  • Die Kirchengemeinde Apensen hat ihr Gemeindezentrum in Apensen.
  • Feuerwehren-Apensen von 1895 mit Jugendfeuerwehr Apensen

Bildung[Bearbeiten]

  • Grundschule Isern-Hinnerk in Apensen, Schulstraße 11. Die Kinder der Nachbargemeinde Beckdorf besuchen diese Grundschule, die eine Außenstelle in Beckdorf besitzt.
  • Schulzentrum Apensen, Soltacker 5, als Haupt- und die Realschule.
  • Das nächste Gymnasium befindet sich in Buxtehude.
  • Zum Schuljahres 2012/13 erfolgte der Umzug der Freien Waldorfschule Buxtehude nach Apensen mit der Bezeichnung Freie Waldorfschule Apensen.

Soziales[Bearbeiten]

  • Kindertagesstätte Apensen Arche Noah, Schulstraße 13
  • Kindertagesstätte Apensen Die Freunde, Schulstraße 17
  • Jugend- und Kulturzentrum Apensen
  • Spielkreis

Sport[Bearbeiten]

Beim TSV Apensen wird Basketball, Fußball, Tischtennis, Turnen und Volleyball betrieben.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Apensen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, 102 Bevölkerung - Basis Zensus 2011, Stand 31. Dezember 2013 (Tabelle K1020014) (Hilfe dazu)
  2. Der "Ortsnamenforscher" auf NDR 1 Niedersachsen. Recherche Prof. Jürgen Udolph.
  3.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 246.