Himmelpforten
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Niedersachsen | |
| Landkreis: | Stade | |
| Samtgemeinde: | Himmelpforten | |
| Höhe: | 6 m ü. NN | |
| Fläche: | 18,29 km² | |
| Einwohner: |
4.889 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 267 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 21709 | |
| Vorwahl: | 04144 | |
| Kfz-Kennzeichen: | STD | |
| Gemeindeschlüssel: | 03 3 59 025 | |
| Gemeindegliederung: | 3 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Mittelweg 2 21709 Himmelpforten |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Lothar Wille (SPD) | |
| Lage der Gemeinde Himmelpforten im Landkreis Stade | ||
Himmelpforten (plattdeutsch: Himmelporten) ist eine niedersächsische Gemeinde in der Samtgemeinde Himmelpforten im Landkreis Stade. Neben dem Hauptort Himmelpforten gehören auch die Orte Kuhla und Breitenwisch zur Gemeinde.
Himmelpforten ist besonders in der Weihnachtszeit in aller Munde. Der Ort wird dann zum Christkinddorf. Für zahlreiche Kinder in der ganzen Welt ist der Ort die Postadresse des Weihnachtsmannes. Diese Tradition wird seit den 1960er Jahren gepflegt, siehe auch: Weihnachtspostamt
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
1255 zog das Zisterzienserinnen-Kloster von Rhaden bei Lamstedt nach dem Ort, der damals Eulsete hieß, und nannte sich forthin Porta Coeli, was eingedeutscht als plattdeutsches Himmelporten bzw. hochdeutsches Himmelpforten als Name auf den Ort überging. Der Zug der Zisterzienserinnen wurde anlässlich des 750-jährigen Jubiläums 2005 nachgestellt.
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Gemeinderat
Seit der Kommunalwahl 2011 setzt sich der Gemeinderat wie folgt zusammen:
- SPD: 7 Ratsmitglieder
- CDU: 6 Ratsmitglieder
- Wählergemeinschaft: 1 Ratsmitglied
- Bündnis 90/Die Grünen: 1 Ratsfrau
[Bearbeiten] Bürgermeister
Lothar Wille (SPD)
[Bearbeiten] Wappen
Das Wappen der Gemeinde Himmelpforten zeigt auf blauem Untergrund ein goldenes, gotisches Tor, in dem eine silbern gekleidete Äbtissin mit goldenem Krummstab steht.
Dieses Wappen steht für das Porta-Coeli-Kloster, um das sich das heutige Himmelpforten bildete.
Die Farben der Gemeinde sind blau-gelb (quergestreift).
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten] Museen
In Himmelpforten gibt es ein Heimatmuseum, in dem man auch so einiges über die Entwicklung der Schule in den letzten Jahrhunderten aus der Umgebung erfahren kann.
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten] Verkehr
Durch Himmelpforten führt die Bundesstraße 73, die den Ort mit Stade und Hamburg verbindet. Himmelpforten verfügt zudem über einen Bahnhof an der Strecke der Niederelbebahn zwischen Cuxhaven und Hamburg.
Seit Oktober 2007 wird das Raumordnungsverfahren für die geplante Bundesautobahn 22 durchgeführt, die durch den Ortsteil Breitenwisch verlaufen soll und den Ort unmittelbar am westlichen Ortsrand tangieren wird. Gegen die Autobahn kämpft eine Bürgerinitiative mit fast 400 Mitgliedern[2].
[Bearbeiten] Bildung
Himmelpforten verfügt neben der Porta-Coeli-Schule, einem Schulzentrum mit Klassen vom 5. bis zum 10. Schuljahr, über eine eigene Grundschule.
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
- August Elfers (1897–1959), Missionsdirektor der Hermannsburger Mission
- Udo Pollmer (* 1954), Lebensmittelchemiker, Ernährungsexperte und Buchautor
- Patrick Döring (*1973), Generalsekretär der FDP
[Bearbeiten] Literatur
- Horst Halbach: Post an den Weihnachtsmann – Das Postamt in Himmelpforten, S. 32–33, in: Das Archiv – Magazin für Kommunikationsgeschichte, Herausgegeben von der DGPT in Zusammenarbeit mit der Museumsstiftung Post und Telekommunikation, Heft 4/2011, ISSN 1611-0838
[Bearbeiten] Weblinks
- Webauftritt der Gemeinde Himmelpforten
- Webauftritt der Samtgemeinde Himmelpforten
- Weihnachtsseiten der Gemeinde Himmelpforten
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen – Bevölkerungsfortschreibung (Hilfe dazu)
- ↑ Bürgerinitiative gegen Westtrasse A20
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