Fredenbeck

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Fredenbeck
Fredenbeck
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Fredenbeck hervorgehoben
53.5258333333339.407222222222210Koordinaten: 53° 32′ N, 9° 24′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Stade
Samtgemeinde: Fredenbeck
Höhe: 10 m ü. NHN
Fläche: 48,57 km²
Einwohner: 5937 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 122 Einwohner je km²
Postleitzahl: 21717
Vorwahl: 04149
Kfz-Kennzeichen: STD
Gemeindeschlüssel: 03 3 59 017
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schwingestraße 1
21717 Fredenbeck
Webpräsenz: www.fredenbeck.de
Bürgermeister: Hans-Ulrich Schumacher (SPD)
Lage der Gemeinde Fredenbeck im Landkreis Stade
Balje Krummendeich Freiburg/Elbe Oederquart Wischhafen Drochtersen Großenwörden Engelschoff Hammah Düdenbüttel Himmelpforten Burweg Kranenburg Estorf Oldendorf Heinbockel Stade Deinste Fredenbeck Kutenholz Jork Buxtehude Apensen Beckdorf Sauensiek Ahlerstedt Brest Bargstedt Harsefeld Nottensdorf Bliedersdorf Horneburg Dollern Agathenburg Landkreis Stade Niedersachsen Landkreis Cuxhaven Landkreis Rotenburg (Wümme) Landkreis Harburg Hamburg Schleswig-Holstein Schleswig-Holstein Grünendeich Mittelnkirchen Neuenkirchen Guderhandviertel Steinkirchen Hollern-TwielenflethKarte
Über dieses Bild

Fredenbeck (plattdeutsch Freenbeek) ist eine Gemeinde im Landkreis Stade in Niedersachsen, bestehend aus den Dörfern Fredenbeck, Schwinge und Wedel. Sie ist Mitgliedsgemeinde der Samtgemeinde Fredenbeck.

Geografische Lage[Bearbeiten]

See bei Schwinge

Fredenbeck liegt zwischen Hamburg und Bremen auf der Stader Geest. Die Region ist ländlich geprägt. Über die Hauptverbindungen der B73 aus Richtung Hamburg und B74 aus Richtung Bremerhaven und über die L123 und L124 führt der Weg in das Schwingetal mit umfangreichen Waldbeständen und Mooren. Die Schwinge und zahlreiche Bäche mit ihren Wiesentälern verlaufen tief im Gelände.

Geschichte[Bearbeiten]

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Juli 1972 wurde aus den Gemeinden Groß Fredenbeck, Klein Fredenbeck, Schwinge und Wedel die neue Gemeinde Fredenbeck gebildet.[2]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Die Angaben von 1961 und 1970 beziehen sich auf die damals noch selbständigen Gemeinden.[2] Bei den Angaben zu Fredenbeck werden die Einwohnerzahlen der Gemeinden bzw. Ortsteile addiert. Eine Gemeinde Fredenbeck existierte vor der Gebietsreform nicht.

Ortsteil 1961 1970 1986 1991 1997 2001 2005 2006
Fredenbeck 1108 1276 2858 3064 3933 4094 4145 4119
davon Gr. Fredenbeck 434 520 1468 1539 1898 k. A. k. A. k. A.
davon Kl. Fredenbeck 674 756 1390 1525 2035 k. A. k. A. k. A.
Schwinge 559 607 755 714 869 1011 1013 1006
Wedel 360 404 503 482 565 653 671 689
Gesamt 2027 2287 4116 4260 5367 5758 5829 5814

Am 31. Dezember 2011 hatte die Gemeinde 5769 Einwohner.

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Bei der Kommunalwahl am 11. September 2011 verlor die CDU ihre Mehrheit im Gemeinderat. Die SPD musste leichte Stimmenverluste hinnehmen. Die GRÜNEN konnten im Vergleich zu 2006 leichte Zugewinne verbuchen. Die erstmals angetretene Freie Wählergemeinschaft - Pro Bürger konnte mit drei Mitgliedern in den Rat einziehen.

Stimmen- und Sitzverteilung:[3]

Partei Stimmen
absolut
Gewinne/Verluste
Stimmen absolut
Stimmen in
Prozent
Gewinne/Verluste
in Prozent
Sitze Gewinne/Verluste
Sitze
CDU 3.375 (−) 1377 42,53 (−) 14,40 7 (−) 3
SPD 2.518 (−) 322 31,73 (−) 2,29 5 (−) 1
FWG 1.130 (+) 1.130 14,24 (+) 14,24 3 (+) 3
GRÜNE 911 (+) 156 11,48 (+) 2,44 2 (+) 1

Bürgermeister und Gemeindedirektor[Bearbeiten]

Bürgermeister ist seit dem 12. November 2011 Hans-Ulrich Schumacher. Er löste damit Diedrich Wohlers (CDU) ab.

Gemeindedirektor ist der parteilose Samtgemeindebürgermeister Friedhelm Helk. Er steht der CDU nahe.

ehemalige Bürgermeister[Bearbeiten]

  • 1972–1976 ???
  • 1976–2006 Johann Burfeindt (CDU)
  • 2006–2011 Diedrich Wohlers (CDU)

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: Das Wappen der Gemeinde Fredenbeck zeigt an der Herzstelle eine schwarze Scheibe mit einem goldenen Wasserrad, im rechten Obereck in Gold zwei einander abgewandte Pferdeköpfe auf rotem Grund, im linken Obereck ein silbernes, geschwungenes Band auf blauem Grund, im rechten Untereck wird das beschwungene Silberband auf blauem Grund fortgeführt, das linke Untereck zeigt ein goldenes Blatt und eine goldene Eichel auf rotem Grund.

Religionen[Bearbeiten]

In Fredenbeck befindet sich die 1960/61 erbaute evangelisch-lutherische Martin-Luther-Kirche, sie gehört zum Kirchenkreis Buxtehude.

1967 wurde die katholische St.-Lukas-Kirche erbaut, 2003 erfolgte ihre Profanierung. Zuletzt gehörte sie zur Pfarrgemeinde Heilig Geist in Stade. Die Kirche wurde 2004 abgerissen, an sie erinnert heute eine Gedenkplakette. Auf dem Grundstück wurden Wohnungen errichtet. Heute befinden sich die nächstgelegenen katholischen Kirchen jeweils ca. 12 km entfernt in Harsefeld und Stade.

Vereine[Bearbeiten]

Überregional bekannt ist der VfL Fredenbeck, hierbei insbesondere die Handballmannschaft. Des Weiteren sind zwei Pfadfinderstämme ortsansässig, der Stamm Arche der evangelischen Kirche und der interkonfessionelle Stamm Likedeeler Fredenbeck BdP e.V..

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten]

  • Johann Burfeindt,(geb.1936, gest. 2012) langjähriger Bürgermeister (1976-2006), danach zum Ehrenbürgermeister ernannt

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, Fortgeschriebene Einwohnerzahlen zum 31. Dezember 2012 (Hilfe dazu)
  2. a b  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 246.
  3. http://www.fredenbeck.de/v3/upload/wahl/kw2011/freden/00_tabelle.html. 4. Februar 2012

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Fredenbeck – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien