Militärflugplatz
Ein Militärflugplatz, in Deutschland und Österreich auch Fliegerhorst bzw. Heeresflugplatz genannt, ist ein vom Militär genutzter Flugplatz.
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Aufbau [Bearbeiten]
Er verfügt neben den für einen Flugplatz üblichen Anlagen, wie Start- und Landebahnen, Rollwegen, Abstellflächen, Wartungs-, Navigations- und Kommunikationseinrichtungen häufig über Bunker zum Abstellen der Flugzeuge, welche auch als HAS (Hardened Aircraft Shelter – gepanzerter Flugzeugunterstand) bezeichnet werden.
Neben dem Flugfeld und Kasernen umfasst er oftmals auch eine Flugschule, Werkstätten zur Instandsetzung und logistische Einrichtungen zum Betrieb. Bei Militärflugplätzen, auf denen Geschwader der NATO stationiert sind, sollen Kaserne und der eigentliche Flugplatz mindestens 10 Kilometer auseinanderliegen.
Begriffsbestimmung [Bearbeiten]
Den Begriff Militärflugplatz selbst verwenden die den Platz verwaltenden Organisationen in der Regel nicht. Er ist im deutschsprachigen Raum eher ein Oberbegriff. Die deutsche Luftwaffe, die Deutsche Marine und die Luftstreitkräfte des Österreichischen Bundesheeres bezeichnen ihre Plätze als Fliegerhorst bzw. Marinefliegerhorste. Das deutsche Heer bezeichnet sie als Heeresflugplatz oder einfach als Flugplatz, genauso wie die Schweizer Luftwaffe in der deutschsprachigen Schweiz – in der französischsprachigen Schweiz heißen sie Base aérienne. Die US-Luftwaffe spricht in Deutschland bzw. allgemein außerhalb der USA von Air Base (AB) oder der kleineren Air Station, das US-Heer vom Army Airfield bzw. ebenfalls der kleineren Army Air Station. Diesen Begriff verwendet auch die in Nordwestdeutschland stationierte Britische Armee.
Es gibt auch Flugplätze, die sowohl militärisch als auch zivil genutzt werden.
Militärflugplätze in Deutschland [Bearbeiten]
Ein Fliegerhorst der deutschen Luftwaffe beherbergt in der Regel einen fliegenden Verband, ein so genanntes Geschwader. Ein Geschwader entspricht hinsichtlich Stärke und operativem Auftrag einem Regiment.
Das Geschwader gliederte sich in der Vergangenheit in der Regel in einen Geschwaderstab und folgende Gruppen, wobei eine "Gruppe" einem Bataillon gleichgesetzt werden kann:
- Fliegende Gruppe
- der operative Teil des Geschwaders, bestehend aus einem Stab, den fliegenden Staffeln und der Flugbetriebstaffel (Flugsicherung, Feuerwehr, Fernmelder, Flugsicherungs-/Fernmeldetechniker)
- Technische Gruppe
- die zur unmittelbaren Herstellung und Erhaltung der Gefechtsbereitschaft der operativen Komponente erforderlichen technischen Ressourcen, z. B. Werft, Flugzeuginstandhaltung und -wartung, Bordwaffen, elektronische Kampfführung
- Fliegerhorstgruppe
- die weiteren bodengebundenen Komponenten des Geschwaders, die nicht unmittelbar an der Durchführung des fliegerischen Einsatzauftrages beteiligt sind, z. B. Kfz-Wesen, Bewachung, Nachschub und Versorgung, ABC-Abwehr, Flugplatzinstandhaltung, usw.
Kommandeur des Geschwaders ist der Kommodore, in der Regel ein Offizier im Rang eines Oberst.
Im Artikel Liste der Fliegerhorste in Deutschland werden alle aktiven militärischen Flugplätze mit ihren technischen Eckdaten aufgeführt.
Die Fliegerhorste der Bundeswehr, sowie der NATO-Verbündeten in Deutschland beherbergen folgende Einheiten und Verbände:
Baden-Württemberg [Bearbeiten]
- Heeresflugplatz Laupheim
- Mittleres Transporthubschrauberregiment 25 "Oberschwaben" (Heeresflieger)
- Oberschwaben-Kaserne Mengen/Hohentengen
- I./ Luftwaffenausbildungsregiment (Luftwaffe)
- Heeresflugplatz Niederstetten
- Transporthubschrauberregiment 30 (Heeresflieger)
- US Army Airfield AAF Stuttgart, im Bereich des Stuttgarter Flughafens
- US Army, USAFE
- US Army Airfield AAF Mannheim, (Coleman Barracks)
- US Army, Hubschrauberwerft Coleman
- US Army Airfield AHP Heidelberg
- US Army, Flugbereitschaft Nato
Bayern [Bearbeiten]
- Ansbach-Katterbach Army Heliport (Katterbach- und Bismarckkaserne)
- 3rd und 5th Battalion, 158th Aviation Regiment, 12th Combat Aviation Brigade (US Army)
- Bamberg Army Airfield (US Army)
- Fliegerhorst Erding
- Flugabwehrraketengeschwader 5
- Luftwaffeninstandhaltungsregiment 1
- Fliegerhorst Fürstenfeldbruck (inaktiv)
- Offizierschule der Luftwaffe
- Flugmedizinisches Institut
- Illesheim Army Airfield (Storck Barracks)
- 2nd and 3rd Battalion, 159th Aviation Regiment, 12th Combat Aviation Brigade (US Army)
- Fliegerhorst Lechfeld
- Jagdbombergeschwader 32 (wird aufgelöst)
- Flugabwehrraketengruppe 22 (wird aufgelöst)
- Lehrgruppe A der Führungsunterstützungsschule der Bundeswehr
- Fliegerhorst Ingolstadt/Manching
- Wehrtechnische Dienststelle 61
- Fliegerhorst Neuburg
- Jagdgeschwader 74
- Fliegerhorst Landsberg/Lech
- Lufttransportgeschwader 61
- Heeresflugplatz Roth
- Kampfhubschrauberregiment 26 "Franken" (Heeresflieger), II./Luftwaffenausbildungsregiment (Luftwaffe)
- Flugabwehrraketengruppe 23
- Fliegerhorst Kaufbeuren (Allgäu) (inaktiv)
- Technische Schule der Luftwaffe 1
Brandenburg/Sachsen-Anhalt [Bearbeiten]
- Fliegerhorst Holzdorf
- Lufttransportgeschwader 62
- Luftbewegliche Brigade 1 (Heeresfliegerunterstützungsstaffel 1)
- Luftwaffenführungskommando (Einsatzführungsbereich 3)
Hessen [Bearbeiten]
- Heeresflugplatz Fritzlar
- Kampfhubschrauberregiment 36 "Kurhessen"
- Wiesbaden Army Airfield
- D Company, 52nd Aviation Regiment (US Army)
Mecklenburg-Vorpommern [Bearbeiten]
- Fliegerhorst Laage
- Jagdgeschwader 73 "Steinhoff"
- Fliegerhorst Neubrandenburg
- Ausweichflugplatz für JG 73 "Steinhoff"
- gleichzeitig zivil genutzt als Flughafen Neubrandenburg
- Luftwaffeninstandhaltungsgruppe 22 (ehemals: Luftwaffenwerft 51)
- Sanitätszentrum
Niedersachsen [Bearbeiten]
- Heeresflugplatz Bückeburg
- Heeresfliegerwaffenschule
- Heeresflugplatz Celle
- Heeresfliegerausbildungszentrum C
- Heeresfliegerverbindungs- und Aufklärungsstaffel 100
- Heeresfliegerinstandsetzungsstaffel 100
- Fliegerhorst Diepholz,
- Luftwaffeninstandhaltungsgruppe 25 (Werft für Drehflügler der Bundeswehr)
- Luftwaffeninstanhaltungsregiment 2
- III./Objektschutzregiment der Luftwaffe
- Heeresflugplatz Faßberg
- Technische Schule der Luftwaffe 3 (TSLw 3)
- Transporthubschrauberregiment 10 "Lüneburger Heide" (Heeresflieger)
- Fliegerhorst Jever
- Luftwaffeninstandhaltungsgruppe 21
- Objektschutzregiment der Luftwaffe
- Fliegerhorst Nordholz
- Marinefliegergeschwader 3 "Graf Zeppelin" (nach Ferdinand Graf von Zeppelin)
- Marinefliegergeschwader 5
- Fliegerhorst Wittmundhafen
- Jagdgeschwader 71 "Richthofen" (nach Manfred von Richthofen)
- Fliegerhorst Wunstorf
- Lufttransportgeschwader 62
- Luftwaffeninstandhaltungsgruppe 24
- Technische Schule der Luftwaffe 3
- Sanitätszentrum Wunstorf
Nordrhein-Westfalen [Bearbeiten]
- Air Base Geilenkirchen
- Airborne Early Warning Force (NATO) AWACS
- Princess Royal Barracks Gütersloh
- 1st Regiment Army Air Corps (British Army)
- Fliegerhorst Nörvenich
- Jagdbombergeschwader 31 "Boelcke"
- Fliegerhorst Wahn (im Bereich des Flughafens Köln/Bonn)
- Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung
- Heeresflugplatz Rheine-Bentlage
- Mittleres Transporthubschrauberregiment 15 "Münsterland" (Heeresflieger)
Rheinland-Pfalz [Bearbeiten]
- US Army Airfield Baumholder
- Fliegerhorst Büchel
- Jagdbombergeschwader 33
- Ramstein Air Base
- Hauptquartier USAFE
- Spangdahlem Air Base
- 52nd Fighter Wing (USAFE)
Schleswig-Holstein [Bearbeiten]
- Fliegerhorst Schleswig
- Aufklärungsgeschwader 51 "Immelmann"
- vormals Marinefliegergeschwader 1
- Fliegerhorst Hohn
- Lufttransportgeschwader 63
- Fliegerhorst Stadum (FlgH Leck) (inaktiv)
- Flugabwehrraketengruppe 25
- Fliegerhorst Husum (FlgH Schwesing)
- Flugabwehrraketengruppe 26 mit System Patriot, Luftsportgruppe Husum
Eine detaillierte Aufstellung der noch aktiven Militärplätze in Deutschland im Artikel Liste der Fliegerhorste in Deutschland.
Frühere Militärflugplätze [Bearbeiten]
Zivile Flughäfen oder -plätze mit übergeordneter Bedeutung [Bearbeiten]
- Großenkneten-Ahlhorn (Luftwaffe (Bundeswehr))
Standort des Flugzeugverwerters und -zwischenlagerers ams Aircraft Maintenance Service
Umwandlung in einen Verkehrsflughafen: Leipzig-Altenburg Airport
Die Air Base am südlichen Rand des Frankfurter Flughafens diente der USAF noch bis Anfang des 21. Jahrhunderts als Gateway to Europe (dt. Tor nach Europa)
Umwandlung in einen Verkehrsflughafen
- Hahn (USAF)
Umwandlung in einen Verkehrsflughafen
- Hopsten (Luftwaffe)
Umwandlung in einen Frachtflughafen geplant
- Laarbruch (RAF)
Umwandlung in einen Verkehrsflughafen
- Memmingen (Luftwaffe)
Umwandlung in einen Verkehrsflughafen
Flughafen für den Europa-Park Rust
- Lübeck (Luftwaffe (Wehrmacht), RAF, Luftwaffe (Bundeswehr))
Seit 1955 zivile Nutzung parallel zur militärischen, letztere nach 1990 beendet, heute Verkehrsflughafen
Umwandlung in einen Verkehrsflughafen
militärische Ko-Nutzung beendet, heute Verkehrsflughafen
- Flugplatz Uetersen (Luftwaffe)
bis 1972 parallel mit einem Sport- und Zivilflugplatz,
- Zweibrücken (RCAF, USAF)
Umwandlung in einen Verkehrsflughafen
Zivile Flugplätze mit geringer Bedeutung [Bearbeiten]
- Achmer (Lw, RAF), Militärischer Flugbetrieb endete Ende der 1940er Jahre, heute Sonderlandeplatz
- Bad Zwischenahn, nach dem 2. Weltkrieg rissen die Kanadier zwei der drei Landebahnen ab und nutzten die Anlage weiter. Später riss die Royal Air Force die letzte Landebahn ab und errichtete dort das RAF Hospital Rostrup (heute BWK-Rostrup). Auf dem ehemaligen Gelände befinden sich nun eine Golfanlage sowie eine Graslandebahn für den Segelflugverein. Anhand einer Schonung kann man noch zwei der drei Landebahnen erkennen.
- Baden-Baden Oos (Luftschiffertruppe), heute Sonderlandeplatz
- Bitburg (USAF), Militärischer Flugbetrieb endete in den 1990er Jahren, heute Verkehrslandeplatz
- Barth (Lw), Militärischer Flugbetrieb endete 1945, heute Regionalflughafen
- Braunschweig-Waggum (Lw), Militärischer Flugbetrieb endete 1945, heute Regionalflughafen
- Bremgarten (Lw, Armée de l’air), Militärischer Flugbetrieb endete in den 1990er Jahren
- Brockzetel (Lw), Militärischer Flugbetrieb auf dem Einsatzhafen endete Ende 1945, heute Segelfluggelände
- Celle-Scheuen (Kaiserliche Marine, Luftwaffe), Militärischer Flugbetrieb endete in den 1945, heute Verkehrslandeplatz
- Cottbus-Drewitz (NVA), Militärischer Flugbetrieb endete in den 1990er Jahren, heute Verkehrslandeplatz
- Detmold (RAF), Militärischer Flugbetrieb endete in den 1990er Jahren, heute Sonderlandeplatz
- Finow/Eberswalde (Lw, Rote Armee), Militärischer Flugbetrieb endete endete 1993, heute Verkehrslandeplatz
- Giebelstadt (Lw, US Army), Militärischer Flugbetrieb endete Mitte der 2000er Jahre, heute Verkehrslandeplatz
- Großenhain (Sächs. Fliegertruppe, Lw, GSSD), Militärischer Flugbetrieb endete in den 1990er Jahren, heute Verkehrslandeplatz
- Hildesheim (RAF), Militärischer Flugbetrieb endete in den 1990er Jahren, heute Verkehrslandeplatz
- Hohenhaspe (Hungriger Wolf) (Heeresflieger), Militärischer Flugbetrieb endete 2003, heute Verkehrslandeplatz
- Hoya (Lw), Militärischer Flugbetrieb auf dem Einsatzhafen endete Ende 1945, heute Segelfluggelände
- Husum-Schwesing (Lw), Militärischer Flugbetrieb endete in den 1990er Jahren, heute Verkehrslandeplatz
- Jüterbog Altes Lager (Fliegertruppe, Lw, GSSD), Militärischer Flugbetrieb endete in den 1990er Jahren, heute Sonderlandeplatz
- Neuhardenberg/Marxwalde (Lw, NVA, Lw), Militärischer Flugbetrieb endete 1993, heute Sonderlandeplatz
- Klausheide (Lw), Militärischer Flugbetrieb auf dem Einsatzhafen endete Ende 1945, heute Verkehrslandeplatz
- Köthen (Rote Armee), nach Abriss der Hauptlande- bzw. -startbahn heute ein Sonderlandeplatz
- Bad Lippspringe (Paderborn) (Fliegertruppe, Lw), Militärischer Flugbetrieb endete nach 1945, heute Sonderlandeplatz der Rhine Army Parachute Association
- Langeoog (Lw), Militärischer Flugbetrieb endete Ende 1945, der heutige Verkehrslandeplatz befindet sich nicht exakt an der gleichen Stelle wie der Fliegerhorst
- Lüneburg (Lw, RAF), Militärischer Flugbetrieb endete Ende der 1940er Jahre, heute Sonderlandeplatz
- Mainz-Finthen (Lw, US Army), Militärischer Flugbetrieb endete in den 1990er Jahren, heute Verkehrslandeplatz
- Marx (Lw), Militärischer Flugbetrieb auf dem Einsatzhafen endete Ende 1945, heute Segelfluggelände
- Mengen (Lw, Armée de l’air), Militärischer Flugbetrieb endete Ende der 1970er Jahre, heute Verkehrslandeplatz
- Mendig (Lw, Heeresflieger), Militärischer Flugbetrieb endete 2004, heute Sonderlandeplatz mit Gewerbegebiet und Veranstaltungsort
- Neumünster (Lw), Militärischer Flugbetrieb endete 1945, heute Verkehrslandeplatz
- Peenemünde (Lw, NVA), Militärischer Flugbetrieb endete in den 1990er Jahren, heute Sonderlandeplatz
- Rechlin (Lw, Rote Armee), Militärischer Flugbetrieb endete in den 1990er Jahren, heute Verkehrslandeplatz
- Rotenburg (Wümme) (Lw, Heeresflieger), Militärischer Flugbetrieb endete 1994, heute Verkehrslandeplatz
- Schleißheim (verschiedene mil. Nutzer), Militärischer Flugbetrieb endete Anfang der 1980er Jahre, heute Sonderlandeplatz
- Schwäbisch Hall-Hessental (Lw, US Army), Militärischer Flugbetrieb endete in den 1990er Jahren, heute Verkehrslandeplatz
- Soest (Lw, RAF), Militärischer Flugbetrieb endete endete in den 1990er Jahren, heute Sonderlandeplatz
- Stade (Lw), Militärischer Flugbetrieb endete 1945, heute Sonderlandeplatz
- Stendal-Borstel (Lw, Rote Armee), Militärischer Flugbetrieb endete endete 1992, heute Verkehrslandeplatz
- Tutow/Demmin (Lw, Rote Armee/NVA), Militärischer Flugbetrieb endete endete 1993, heute Verkehrslandeplatz
- Varrelbusch (Lw, RAF), Militärischer Flugbetrieb endete Ende der 1940er Jahre, heute Verkehrslandeplatz
- Werneuchen (Lw, Rote Armee), Militärischer Flugbetrieb endete in den 1990er Jahren, heute Sonderlandeplatz
Flugplätze im früheren deutschen Staatsgebiet [Bearbeiten]
Die folgenden Flugplätze befinden sich innerhalb der Grenzen Deutschlands aus den Jahren 1914 bzw. 1937 und wurden zu damaliger Zeit durch deutsche Luftstreitkräfte verwendet.
- Aslau (Luftwaffe)
Flugbetrieb wurde nach 1945 fortgesetzt
Flugbetrieb wurde nach 1945 fortgesetzt
- Brieg (Luftwaffe)
Flugbetrieb wurde nach 1945 fortgesetzt
Von 1910 bis 1920 Militärische Nutzung, auch Fliegerschule und Flugschule für Jagdflieger.
- Liegnitz (Luftwaffe)
Flugbetrieb wurde nach 1945 fortgesetzt
- Jesau (Preußisch Eylau) (Luftwaffe), 20 km südlich Königsbergs
Flugbetrieb im heutigen Niveskoye/Juschny wurde zwischen 1945 und 2002 fortgesetzt, heute keine Nutzung
- Mackfitz (bei Rügenwalde) (Luftwaffe)
Flugbetrieb wurde nach 1945 fortgesetzt
Flugbetrieb wurde nach 1919 fortgesetzt, heute Heimat des Aéroclub de St-Avold
Militärischer und ziviler Flugbetrieb wurde nach 1945 fortgesetzt, ab 2018 (geplant) Stationierungsort einer US-Raketenabwehreinheit
Stillgelegte deutsche Flugplätze [Bearbeiten]
| Name | Nutzer | von | bis | heutige Verwendung | Bemerkungen |
|---|---|---|---|---|---|
| (Bad Aibling)-Mietrach | Luftwaffe | 1937 | 1945 | u.a. ein Technologie- und ein "Wohlfühlpark" | Jahrelang eine Abhörstation der USA, die Bad Aibling Station |
| Alt Daber | Luftwaffe GSSD |
1940 3. Mai 1945 |
3. Mai 1945 1994 |
u.a. Rennstrecke und Speicherkraftwerk | |
| Gatow (Berlin) | Luftwaffe RAF |
2. November 1935 25. Juni 1945 |
Ende April 1945 7. September 1994 |
Luftwaffenkaserne | Das Militärhistorische Museum der Bundeswehr nutzt die Hangare |
| Johannisthal (Berlin) | Fliegertruppe Rote Armee |
1914 1945 |
1918 1946 |
unter anderem Aerodynamischer Park der Uni | jeweils militärische Ko-Nutzung |
| Tempelhof (Berlin) | USAF | 4. Juli 1945 | 1994 | ||
| Borkum | Kaiserliche Marine Kriegsmarine |
August 1914 1938/39 |
November 1918 Mai 1945 |
u. a. noch Stützpunkt eines SAR-Hubschraubers der Deutschen Marine | Im Ersten Weltkrieg Marineflugstation am Südstrand, im Zweiten Weltkrieg Seeflugstation am Neuen Hafen |
| Braunschweig-Broitzem | Fliegertruppe Luftwaffe |
April 1917 1935 |
November 1918 April 1945 |
Nutzung durch Firmen, Institute und Behörden | während des Kalten Krieges Nutzung durch die Bundeswehr |
| Brüggen | RAF | 1. Mai 1953 | 28. Februar 2002 | Armeekaserne der British Army | |
| Brandenburg-Briest | Luftwaffe NVA Luftwaffe |
k.A. k.A. 1990 |
1945 1990 1993 |
u. a. eine Solarfabrik | war bis 2009 ein Sonderlandeplatz |
| Bug (Rügen) | Kaiserliche Marine Kriegsmarine |
1914 1930er |
1918 1945 |
bis in den Zweiten Weltkrieg Seefliegerhorst, zusätzlich Landebahnen für Landflugzeuge | |
| Cottbus-Nord | Luftwaffe NVA Heeresflieger |
k. A. k. A. 1990 |
1945 1990 k.A. |
Industriegebiet und ein Luftfahrtmuseum | |
| Dedelstorf | Luftwaffe RAF |
1936 1945 |
1945 Ende 1940er |
||
| Delmenhorst-Adelheide | Luftwaffe | April 1936 | April 1945 | Kaserne und Standortübungsplatz der Bundeswehr | |
| Döberitz | Fliegertruppe Luftwaffe Rote Armee |
1910 1935 1945 |
1918 1945 1960 |
||
| Germersheim | Flieger- und Luftschiffertruppe Luftwaffe US Army |
k.A. k.A. k.A. |
k.A. 1945 k.A. |
||
| Göttingen | Luftwaffe | 1936 | 1945 | Industrie- und Gewerbeflächen sowie eine Schule | |
| Goslar | Luftwaffe | März 1937 | April 1945 | Nutzung der Kaserne durch die Bundeswehr, auf dem Flugfeld Wohnbebauung | |
| Großenbrode | Kriegsmarine | August 1938 | Mai 1945 | im Zweiten Weltkrieg Seefliegerhorst, zusätzlich Landebahnen für Landflugzeuge | |
| Großostheim | Luftwaffe | 1937 | 1945 | Ortsteil Ringheim von Großostheim | Geheimprojekte von 1943 bis 1945, Röntgenstrahlbündel-Flak und Strahlentransformator (Betatron), nach 1945 genutzt für Motor- und Segelflug (Ernst Jachtmann) |
| Hage | Kaiserliche Marine Luftwaffe |
1914 1938 |
April 1917 1943 |
war ein Einsatzhafen, während des Kalten Krieges Nutzung durch die Bundeswehr | |
| Hannover-Vahrenwald | Fliegertruppe Luftwaffe |
1909 Januar 1939 |
November 1918 Frühjahr 1945 |
Nutzung u. a. durch die Bundeswehr | in der Kaiserzeit Nutzung als Luftschiffhafen |
| Heidenau | Luftwaffe | ? | ? | war ein Einsatzhafen | |
| Helmstedt-Mariental | Luftwaffe | 1940 | April 1945 | ||
| Hesepe | Luftwaffe | 1940? | 1945 | Aufnahmelager Bramsche | war ein Einsatzhafen, während des Kalten Krieges Nutzung durch die Bundeswehr und die Streitkräfte der Niederlande |
| Heuberg (Oettingen) | Luftwaffe | k. A. | 1945 | Baubeginn war 1935 | |
| Holzkirchen | Luftwaffe | k.A. | 1945 | u. a. ein Betrieb der Abfallwirtschaft | während des Kalten Krieges Sendeanlage des Senders Holzkirchen |
| Hopsten | Luftwaffe Luftwaffe |
25. Oktober 1939 April 1961 |
April 1945 2006 |
||
| Husum-Schauendahl | Luftwaffe RAF |
1940 1945 |
1945 1945 |
||
| Handorf | Luftwaffe RAF |
4. April 1937 1945 |
3. April 1945 Ende der 1940er |
Standortübungsplatz der Bundeswehr | |
| Jüterbog Damm | Fliegertruppe Luftwaffe |
1915 1935 |
1918 1945 |
während des Kalten Krieges durch die Westgruppe (GSSD) genutzt | |
| Kaltenkirchen | Luftwaffe | Ende 1942 | Mai 1945 | war ein Einsatzhafen, später Standortübungsplatz der Bundeswehr | |
| Kamper See | Kriegsmarine | 1930er | 1945 | liegt heute in Polen | im Zweiten Weltkrieg Seefliegerhorst |
| Kohlenbissen | Luftwaffe | 1942 | April 1945 | Übungsplatz der Bundeswehr, Golfplatz | war ein Einsatzhafen |
| Lammershagen | Luftwaffe | k. A. | 1945 | Seefliegerhorst | |
| Langendiebach/Hanau | Luftwaffe US Army |
1939 August 1945 |
März 1945 2007 |
||
| Leck | Luftwaffe Luftwaffe |
k.A. 1945 |
1959 1993 |
Flugabwehrraketenstützpunkt der Bundeswehr | Landebahn wird noch durch die Sportfluggruppe genutzt |
| Leipheim | Luftwaffe USAF Luftwaffe |
12.März 1937 1945 1959 |
24. April 1945 1959 1994 |
bis 2008 noch Nutzung durch die Bundeswehr | Gelände wurde 2010 an örtliche Gebietskörperschaften verkauft |
| Lippstadt-Lipperbruch | Luftwaffe | 1936 | 1945 | während des Kalten Krieges Standort der Bundeswehr | |
| List | Kriegsmarine | 1920er/30er | 1945 | im Zweiten Weltkrieg Seefliegerhorst | |
| Lottin | Luftwaffe | 1945 | liegt heute in Polen | ||
| Meppen | Luftwaffe | 1936 | 1945 | Wehrtechnische Dienststelle 91 der Bundeswehr | |
| Metz (Frescaty) | Fliegertruppe, Luftschiffertruppe | 1909 | 1919 | bis 2011 Militärflugplatz | liegt heute in Frankreich |
| Mühlen (Ostpreussen | Luftwaffe | 1945 | liegt heute in Polen, 7 km nordöstlich Grunwalds | ||
| Nest | Kriegsmarine | k. A. | 1945 | liegt heute in Polen, im Zweiten Weltkrieg Seefliegerhorst | |
| Neubiberg | Luftwaffe USAF Bundeswehr |
1936 1945 1957 |
8. Mai 1945 21.Oktober 1957 1971 |
Universität der Bundeswehr | Umbau der Hangars zu einer Sporthalle und mehreren Lagerhallen Fortdauernde Nutzung der Kasernengebäude als Unterkünfte und Stab Umbau der Startbahn zu einem Landschaftspark |
| Norderney | Kriegsmarine | 1935 | 1945 | im Zweiten Weltkrieg Seefliegerhorst | |
| Oedheim | Luftwaffe | 1938 | März 1945 | Landwirtschaft | |
| Oldenburg | Luftwaffe RAF Luftwaffe |
1936 1951 1957 |
8. Mai 1945 21.Oktober 1957 2006 |
u. a. ein Solarpark | der militärische Flugbetrieb endete bereits 1993 |
| Paderborn-Mönkeloh | Luftwaffe | k. A. | 1945 | ziviler Flugbetrieb bis Anfang der 1970er | Industriegebiet |
| Plantlünne/Wesel | Luftwaffe, RAF | k. A. April 1945 |
April 1945 Mai 1945 |
war ein Einsatzhafen | |
| Pferdsfeld | Luftwaffe USAF Luftwaffe |
1939 1957 1961 |
1945 1958 1997 |
Test- und Eventzentrum von Opel | |
| Pillau-Neutief | Kriegsmarine | 1939 | 1945 | liegt heute in Russland, im Zweiten Weltkrieg Seefliegerhorst | |
| Potsdam | 1914 | 1917 | unter anderem ein Hotel | Produktionsbetrieb für Luftschiffe | |
| Preschen | NVA Luftwaffe |
1954 1990 |
1990 1994 |
Nutzung für Veranstaltungen aller Art | |
| Quakenbrück | Luftwaffe | 1935 | 1945 | hauptsächlich Gewerbebetriebe, Segelfluggelände | |
| Rothwesten | Luftwaffe USAF |
||||
| Reinsehlen | Luftwaffe | August 1938 | April 1945 | Camp Reinsehlen | war ein Einsatzhafen |
| Sachsenheim | Luftwaffe Armée de l'Air |
k. A. April 1945 |
April 1945 Herbst 1945? |
||
| Schongau | Luftwaffe | 1937 | 1945 | Gewerbegebiet, Umspannwerk | |
| Seddin | Kaiserliche Marine | Juli 1915 | November 1918 | liegt heute in Polen, war ein Luftschiffhafen | |
| Sembach | USAF | 1953 | 1995 | Gewerbegebiet | |
| Sperenberg | GSSD | 1958 | 1994 | Nutzung einer Landebahn für Automobiltests | |
| Tarp/Eggebek | Luftwaffe Luftwaffe Marine |
k. A. 1960 1964 |
1945 1964 2005 |
Windpark | |
| Templin | Rote Armee | 1955 | 1994 | Fahrsicherheiszentrum | fliegerische Nutzung bis 2012 als Sonderlandeplatz |
| Tönning | Kaiserliche Marine Kriegsmarine |
August 1914 August 1936 |
November 1918 Mai 1945 |
Gewerbegebiet | Im Ersten Weltkrieg Seeflugstützpunkt, im Zweiten Weltkrieg Seefliegerhorst |
| Varel-Friedrichsfeld | Luftwaffe | 193x | 1945 | Standortübungsplatz der Bundeswehr | war ein Einsatzhafen |
| Venlo-Herongen | Luftwaffe | März 1941 | 1. März 1945 | teilweise Segelfluggelände | |
| Vörden | Luftwaffe | 1939? | 1945 | Standortübungsplatz der British Army und Bundeswehr | war ein Einsatzhafen, während des Kalten Krieges Nutzung durch die Streitkräfte des Vereinigten Königreichs, der USA und der Niederlande |
| Werl | Luftwaffe | 1936 | 1945 | Konversionsprojekt KonWerl 2010 | während des Kalten Krieges Nutzung durch die Streitkräfte der USA und Belgiens |
| Wesendorf | Luftwaffe | ca. 1937 | 1945 | Gewerbegebiet | bis 2006 Bundeswehr-Standort |
| Wildenrath | RAF | 15. Januar 1952 | 2. November 1992 | Bahnversuchszentrum, Fa. Siemens | |
| Wilhelmshaven | Kriegsmarine | 1935 | 1945 | im Zweiten Weltkrieg Seefliegerhorst | |
| Wildeshausen | Luftschiffertruppe Kaiserliche Marine |
Mai 1916 September 1917 |
September 1917 November 1918 |
Wohn- und Gewerbegebiet | |
| Mainhausen-Zellhausen | Luftwaffe | 25. Juli 1937 | 1945 | Sendeanlagen in Mainflingen | Deckname „Schafsweide“ |
Die älteren der noch heute betriebenen zivilen Flughäfen wurden während der beiden Weltkriege ebenfalls militärisch genutzt.
Militärflugplätze in Österreich [Bearbeiten]
Das österreichische Bundesheer betreibt folgende Fliegerhorste:
Steiermark [Bearbeiten]
- Fliegerhorst Hinterstoisser, Zeltweg
-
- Überwachungsgeschwader
- Fliegerabwehrbataillon 2
- Fliegerwerft 2
- Flieger- und Fliegerabwehrtruppenschule
- Fliegerhorst Nittner, Graz
- militärischer Betrieb am Flughafen Graz mit 1. Oktober 2008 eingestellt
- Fliegerhorst Fiala Fernbrugg, Aigen im Ennstal
-
- Fliegerabwehrbataillon 2
- Hubschraubergeschwader bestehend aus Alouette III
- Fliegerwerft Aigen
Oberösterreich [Bearbeiten]
- Fliegerhorst Vogler, Linz-Hörsching
-
- Kommando Luftunterstützung
- Fliegerwerft 3
- Luftfahrttechnisches Logistikzentrum
Niederösterreich [Bearbeiten]
- Fliegerhorst Brumowski, Langenlebarn
-
- Luftunterstützungsgeschwader
- Kommando Luftaufklärung
- Flieger- und Fliegerabwehrtruppenschule
- Fliegerwerft 1
- Militärflugplatz Wiener Neustadt, Wiener Neustadt
-
- keine Luftfahrzeuge des Bundesheeres stationiert, für Schulungsflüge und die Fallschirmspringerausbildung
Zusätzlich gibt es noch Luftstützpunkte in:
- Salzburg (Kommando Luftraumüberwachung, Fliegerabwehrbataillon 3)
- Klagenfurt (Hubschrauber-Stützpunkt)
- Schwaz in Tirol (Hubschrauber-Stützpunkt)
Militärflugplätze in der Schweiz [Bearbeiten]
Von den Dutzenden militärischer Pisten insbesondere im Alpenraum sind nur noch wenige im aktiven Gebrauch. 2006 wurden die Militärflugplätze in Flugplatzkommandos umbenannt.
- Flugplatzkommando Emmen mit Alpnach, Buochs, Dübendorf, Mollis und Emmen
- Flugplatzkommando Payerne mit Payerne
- Flugplatzkommando Meiringen mit Meiringen und Bern
- Flugplatzkommando Sion mit Sion
- Flugplatzkommando Locarno mit Locarno
Militärflugplätze der USA (Air Force Base) [Bearbeiten]
Air Force Base (AFB), deutsch: Luftwaffenstützpunkt bezeichnet einen Militärflugplatz, insbesondere der US-Luftwaffe (United States Air Force). Auch die Luftstreitkräfte anderer Staaten verwenden die Bezeichnung, darunter Südafrika und Australien.
Zur eindeutigen Benennung wird entweder eine geographische Lagebezeichnung aus der nahen Umgebung gewählt oder der Name einer verdienten, verstorbenen Persönlichkeit. An den Namen des Stützpunktes wird die Abkürzung AFB angehängt, beispielsweise Edwards AFB, die nach Glen Edwards benannt ist, der als Kopilot des Nurflügler-Prototyps Northrop YB-49 1948 an diesem Ort tödlich verunglückte.
Kleine Stützpunkte der US-Luftwaffe und solche außerhalb der USA werden oft nur Air Base (AB) genannt, wie z. B. Ramstein Air Base in Deutschland.
Bekannte Militärflugplätze in den USA [Bearbeiten]
- Andrews Air Force Base, Maryland
- Barksdale Air Force Base, Louisiana
- Castle Air Force Base, California
- Davis-Monthan Air Force Base, Arizona
- Dover Air Force Base, Delaware
- Dyess Air Force Base, Texas
- Eareckson Air Station, Alaska
- Edwards Air Force Base, California
- Eglin Air Force Base, Florida
- Ellsworth Air Force Base, South Dakota
- Elmendorf Air Force Base, Alaska
- Hickam Air Force Base, Hawaii
- Holloman Air Force Base, New Mexico
- Kirtland Air Force Base, New Mexico
- Langley Air Force Base, Virginia
- Luke Air Force Base, Arizona
- MacDill Air Force Base, Florida
- Minot Air Force Base, North Dakota
- Mountain Home Air Force Base, Idaho
- Nellis Air Force Base, Nevada
- Offutt Air Force Base, Nebraska
- Peterson Air Force Base, Colorado
- Pope Air Force Base, North Carolina
- Randolph Air Force Base, Texas
- Schriever Air Force Base, Colorado
- Scott Air Force Base, Illinois
- Sheppard Air Force Base, Texas
- Tinker Air Force Base, Oklahoma
- Tyndall Air Force Base, Florida
- Vandenberg Air Force Base, California
- Whiteman Air Force Base, Missouri
- Wright-Patterson Air Force Base, Ohio
Bekannte US-Militärflugplätze außerhalb der USA [Bearbeiten]
- Andersen Air Force Base, Guam
- Aviano Air Base, Italien
- Clark Air Base (1903–1991), Philippinen
- Incirlik Air Base, Türkei
- Kadena Air Base, Japan
- Kunsan Air Base, Südkorea
- Misawa Air Base, Japan
- Thule Air Base, Grönland
- Osan Air Base, Südkorea
- Yokota Air Base, Japan
US-Militärflugplätze in Deutschland [Bearbeiten]
Die folgenden Angaben sind teilweise redundant zu denen weiter oben
- Bitburg Air Base (bis 1994 und kurzzeitig 1997), Rheinland-Pfalz
- Geilenkirchen Air Base (NATO), Nordrhein-Westfalen
- Erding Air Base (bis 1990), Bayern
- Fürstenfeldbruck Air Base 1945–1960, Bayern
- Hahn Air Base (bis 1993, Nebengebäude bis 1995), Rheinland-Pfalz
- Kaufbeuren Air Base (bis 50er Jahre), Bayern
- Grafenwöhr Truppenübungsplatz Grafenwöhr, Bayern
- Landsberg Air Base (1947 bis 1958), Bayern
- Lindsey Air Station (1945 bis 1993), Hessen
- Neubiberg Air Base bei München (1945 bis 1957), Bayern
- Ramstein Air Base, Rheinland-Pfalz
- Rhein-Main Air Base auf dem Flughafen Frankfurt (1945–2005)
- Sembach Air Base (bis 1995), seitdem Sembach Annex, zu Ramstein gehörend)
- Spangdahlem Air Base, Rheinland-Pfalz
- Storck Barracks in Illesheim bei Bad Windsheim, Bayern ; Kampfhubschrauber "Apache"
- Wiesbaden Air Base, ab 1993 Wiesbaden Army Airfield, Hessen
- Zweibrücken Air Base (bis Mitte 1990er), Rheinland-Pfalz