Armissan

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Armissan
Wappen von Armissan
Armissan (Frankreich)
Armissan
Region Languedoc-Roussillon
Département Aude
Arrondissement Narbonne
Kanton Coursan
Gemeindeverband Agglomération de la Narbonnaise.
Koordinaten 43° 11′ N, 3° 6′ O43.1880555555563.097222222222236Koordinaten: 43° 11′ N, 3° 6′ O
Höhe 3–195 m
Fläche 12,51 km²
Einwohner 1.551 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte 124 Einw./km²
Postleitzahl 11110
INSEE-Code

Armissan ist eine französische Gemeinde mit 1551 Einwohnern (1. Januar 2011) im Département Aude in der Region Languedoc-Roussillon. Sie gehört zum Arrondissement Narbonne und zum Kanton Coursan.

Geografie[Bearbeiten]

Die Gemeinde Armissan liegt sechs Kilometer östlich von Narbonne und acht Kilometer von der Mittelmeerküste entfernt. Der östlich der Autoroute A9 gelegene Teil des Gemeindegebietes von Armissan ist Bestandteil des Regionalen Naturparks Narbonnaise en Méditerranée. Zu Armissan gehört der Weiler Cazeneuve.

Das Gemeindegebiet erstreckt sich von der zwischen Aude und den großen Lagunen Étang de Bages-Sigean und Étang de l’Ayrolle liegenden Ebene im Westen bis auf die Höhen des Massif de la Clape (auch Montagne de la Clape genannt) im Osten. Das isoliert liegende, maximal 214 Meter Höhe erreichende Bergmassiv ist nur etwa 150 km² groß und bildet den nordöstlichsten Ausläufer der Pyrenäen.

Das Siedlungsgebiet der Gemeinde zieht sich entlang des Mayral-Tales, eingerahmt von Weinkulturen an den Hängen und bis zu 100 Meter hohen, locker bewaldeten Felsen. Der ebene Westen des Gemeindeareals wird fast ausschließlich durch den Weinbau geprägt, dessen Lagen zum kleinen Weinbaugebiet La Clape gehören, unmittelbar nordöstlich des Weinbaugebietes Corbières.

Die Gemeinde Armissan grenzt im Norden an Vinassan, im Osten, Süden und Westen wird die Gemeinde vom Gebiet der Stadt Narbonne umschlossen.

Geschichte[Bearbeiten]

Im Jahr 977 erschien der Ort erstmals als Artimicianum. Anhand von bei Ausgrabungen gefundenen Marmor- und Bronzefiguren griechischer Göttinnen wird angenommen, dass der Name sich an die Göttin Artemis anlehnt. Über Armisanum (1235) und Armyssa (1537) entwickelte sich der Ortsname schließlich zum heutigen Armissan (seit 1781).[1]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007
Einwohner 594 667 687 935 1252 1211 1506

In den 1970er und 1980er Jahren entstand westlich des alten Dorfkerns eine Eigenheimsiedlung.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Reste der Kirche Saint-Pierre außerhalb des Dorfes an der Straße nach Vinassan, als historisches Denkmal (Monument historique) klassifiziert[2]

Quellen[Bearbeiten]

  1. Herkunft des Ortsnamens auf www.armissan.eu/. Abgerufen am 17. Februar 2011 (französisch).
  2. Eintrag in der Base Mérimée, einer Datenbank des französischen Kulturministeriums. Abgerufen am 17. Februar 2011 (französisch).

Weblinks[Bearbeiten]