Baelen

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Dieser Artikel beschreibt die Gemeinde in der Provinz Lüttich, Belgien. Zum flämischen Schriftsteller siehe Kamiel van Baelen.
Baelen
Blason Baelen.svg Baelenvlag.png
Baelen (Lüttich)
Baelen
Baelen
Staat Belgien
Region Wallonien
Provinz Lüttich
Bezirk Verviers
Koordinaten 50° 38′ N, 5° 58′ O50.6308333333335.9702777777778Koordinaten: 50° 38′ N, 5° 58′ O
Fläche 85,73 km²
Einwohner (Stand) 4286 Einw. (1. Jan. 2013)
Bevölkerungsdichte 50 Einw./km²
Postleitzahl 4837
Vorwahl 087
Bürgermeister Maurice Fyon
Adresse der
Kommunalverwaltung
Rue de la Régence, 1
4837 Baelen
Webseite www.baelen.be

lblelslh

Baelen (wallonisch Bailou) ist eine Gemeinde in der Provinz Lüttich in der Wallonischen Region in Belgien, mit insgesamt 4286 Einwohnern (1. Januar 2013) und einer Fläche von 85,73 km². Zu dem Ort gehören die Weiler Nereth, Overoth, Hof, Heggen, Honthem und das unmittelbar an der Grenze zu Eupen gelegene ehemalige Kloster Garnstock,[1] mit einem Kirchenbau nach Entwürfen von Dominikus Böhm.

Seit der Gemeindefusion von 1976 wurde Membach eingemeindet, dieser Ort war flächenmäßig (7103 ha, davon 6705 ha Wald) eine der größten Gemeinden Belgiens.

In sprachpolitischer Hinsicht gehört Baelen zu den Fazilitäten-Gemeinden.

Geschichte[Bearbeiten]

Die erste Erwähnung des Ortes „Baelus“ stammt aus dem Jahre 888. Aus kirchlicher Sicht legierte der Herzog von Limburg 1176 dem Abt der Abtei Rolduc die seelsorgerische Betreuung Pfarren des Herzogtums. Rolduc stellte bis 1792 die Pfarrer und Priester der Gegend, so war Baelen bis 1695 Mutterpfarre der wesentlich größeren Stadt Eupen. Bis 1795 war Baelen eine der fünf Hochbanken (Verwaltungs- und Gerichtsbezirke) im Herzogtum Limburg. Von 1815 bis 1920 bildeten die östlichen Gemeindegrenzen von Baelen und Membach die belgische Staatsgrenze zu Preußen.[2]

Bilder[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Baelen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Geschichte des Kloster Garnstock
  2. Ortsgeschichte auf der Gemeindewebseite