Soumagne

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Dieser Artikel behandelt eine belgische Gemeinde. Zum deutschen Mundartdichter siehe Ludwig Soumagne.
Soumagne
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Soumagne (Lüttich)
Soumagne
Soumagne
Staat Belgien
Region Wallonien
Provinz Lüttich
Bezirk Lüttich
Koordinaten 50° 37′ N, 5° 45′ O50.6119444444445.7475Koordinaten: 50° 37′ N, 5° 45′ O
Fläche 27,14 km²
Einwohner (Stand) 16.302 Einw. (1. Jan. 2012)
Bevölkerungsdichte 601 Einw./km²
Postleitzahl 4630-33
Vorwahl 04
Bürgermeister Charles Janssens
Adresse der
Kommunalverwaltung
Administration Communale
Avenue de la Coopération, 38
4630 Soumagne
Webseite www.soumagne.be

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Soumagne ist eine Gemeinde in der belgischen Provinz Lüttich. Sie besteht aus den Ortschaften Soumagne, Ayeneux, Cerexhe-Heuseux, Évegnée-Tignée, Mélen und Micheroux.

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurde der mit 6505 m längste Eisenbahntunnel Belgiens, der Tunnel von Soumagne, angelegt, der Teil der Schnellfahrstrecke HSL 3 ist, welche Lüttich mit der deutschen Grenze bei Aachen verbindet.

Zwischen 1580 und 1970 wurde auf dem Gebiet der Gemeinden Soumagne und Aeyneux Steinkohle gefördert, ab der Mitte des 19. Jahrhunderts im industriellen Maßstab. Die Förderanlagen wurden 1992 als Industrie-Kulturdenkmal gelistet.

Ab 1942 bis 1944 betrieben die deutschen Besatzer auf dem Gebiet der Gemeinde, eine Zweigstelle des Lebensborn, „Maternité des Ardennes“ genannt, ein.[1]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Soumagne – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bericht über Lebensbornstation im Archiv der Tageszeitung „Le Soir“